Der falsche Hextrank
… oder: Flori und der Hextrank.
Eine Woche vor den Sommerferien. Die Blocksbergs planen einen Urlaub in den Bergen. Wahrscheinlich ein Cluburlaub auf einer bergigen Insel?
Morgen steht ein Mathetest an, der sowohl für die Zeugnisnote zählt, als auch die Schulrunde, offenbar eine Art Vorrunde für einen großen Mathematikwettbewerb. Müssten die Noten nicht schon fertig sein? Und müssten nicht die Erziehungsberechtigten bei einer Wettbewerbsteilnahme zustimmen? Egal, es ist ein Hörspiel, keine Doku, es lässt sich nett anhören.
Stundenlange Mathenachhilfe am Nachmittag, zwischendurch liegen Hausaufgaben für die Hexenschule an: Ein Hextrank muss zusammen gerührt werden und Bibi kann nur jetzt in Barbaras Labor. Ob es wirklich nicht schneller ginge, würde Bibi selber abwiegen und rühren, statt zu erklären? Egal, die Idee, Florian einzuspannen ist schon irgendwie lustig.
Normalerweise hat Bibi nichts im Labor zu suchen, berichtet der Erzähler… dafür war sie aber schon ganz schön oft da drinnen.
Heute ist es dort kalt wegen der Polarwindperlen, da muss Bibi Schals hexen, die auf dem Cover allerdings fehlen.
Alle Männer sind Laien, was Hexensachen angeht, berichtet der Erzähler.
Eine falsche Zutat, der Erzähler erzählt lang und breit darüber, das nimmt die Spannung, kann man sowas nicht offener gestalten? Mit den Fläschchen das gleiche….
Nächster Morgen, Schule… schöne Geräuschkulisse! „Leider hat Florians Mutter mich informiert, dass er sich unwohl fühlt.“ Das „leider“ sitzt irgendwie an der falschen Stelle.
Bibi will noch mal schnell raus. Immerhin ist nicht gleich klar, wieso und was sie hext. Die Testergebnisse werden öffentlich ausgehängt.

Bibi ist Klassenbeste. Der Erzähler spoilert: „Da stimmt etwas nicht.“ Gleich darauf wird es ohnehin aufgelöst.
Es gibt Kartoffelbrei! Also Bibis Lieblingsgericht, nicht den Besen, der kommt dann gleich nach dem Essen zum Einsatz, auf zu Florian! Der spricht komisch, im ersten Moment dachte ich, die ich nur die zwei Crossover-Folgen kenne, das sei Arambolisch. Aber das wäre wohl zu gewagt gewesen, hätte Bibi gesagt: „Ich kenne da eine Tröstereule, die spricht genauso…“
Der Erzähler erinnert noch mal an die verwechselte Zutat… Wie praktisch, dass man als Zuhörer nicht mehr selbst zu denken braucht.
Barbara muss helfen, eine Polarwindperle kommt zum Einsatz, alles gut, Folge zu Ende. Ach nee, da war ja noch der Mathetest. Als ob es üblich wäre, bei einem Wettbewerb zurückzutreten und einen Kandidaten seiner Wahl als Ersatz zu benennen, dazu dieses „nur gut gemeint“… diese Szenen sind eher nervig. Und ein Happy End gibt es hier natürlich auch.
Bibi hört sich angenehm un-quietschig an. Mit Florians Stimme werde ich mich wohl nie anfreunden…
Ansonsten: Wenn man nicht zu viel nach dem Wieso und Warum fragt, eine ganz nett anzuhörende Folge, mit etwas mehr Spannung und einer Prise Humor hätte die Geschichte sogar richtig gut werden können.