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128 - Die Gehilfen des Terrors
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HerrSchmeichler
Oberhexe
   
Dabei seit: 11.01.2022
Beiträge: 3.458
Spiel-Beiträge: 116
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| Zitat von Holger: | | Die Folge ist ja aktuell bei Spotify nicht streambar. Der Verdacht liegt nahe, dass es am N-Wort liegt. Anderswo habe ich gelesen, dass auch die Bezeichnung "Farbiger" kritisch sei. Ehrlich gesagt, als priviligierter, weißer Mensch, wird es dann langsam schwierig den Überblick zu behalten, was man sagen darf, wenn man es richtig machen möchte. |
Ich habe eine Zeit lang den Diskurs darum etwas aufmerksamer verfolgt und dabei zeigte sich, dass man sich selbst innerhalb der "Community" nicht zu 100% einig ist, welche Begriffe unbedenklich verwendet werden können. Gerade weil es international betrachtet Unterschiede gibt und manche ein Wort als diskriminierend empfinden, während andere es vollkommen in Ordnung finden.
Den größten Konsens gibt es mittlerweile wohl (von außen betrachtet, also bitte nicht drauf festnageln) bei den Begriffen "Schwarz"/Black (besonders unter Afro-Amerikanern) und im formellen Umfeld (bei Studien, auf dem Arbeitsmarkt etc.) wird vermehrt von PoC (Person of Color/People of Color) gesprochen, oder sogar "BIPoC" (Black, Indigenous, People of Color), um ganz genau zu sein.
Dass sich viele mit dem Begriff "Schwarz" identifizieren, sorgt dann allerdings dafür, dass Begriffe wie Schwarzfahren, Schwarzarbeit, etc. von diesen Personen als kritisch betrachtet werden, auch wenn deren Ursprung und negative Konnotation nicht auf die Hautfarbe zurückgehen. Aber die Assoziation ist für diese Menschen nun mal da und ist unangenehm.
"Dunkelhäutig" und "Farbig" wird heute fast komplett abgelehnt, weil es den Fokus in den meisten Augen zu sehr auf die "Andersartigkeit" der Hautfarbe legt, während "Schwarz" oder "Schwarze Menschen" mittlerweile auch als Bezeichnung für Schwarze Kultur, Mode und politische Positionierung stehen kann.
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11.05.2026 14:17
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HerrSchmeichler
Oberhexe
   
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| Zitat von Mangobanane: |
| Zitat: |
| Dass sich viele mit dem Begriff "Schwarz" identifizieren, sorgt dann allerdings dafür, dass Begriffe wie Schwarzfahren, Schwarzarbeit, etc. von diesen Personen als kritisch betrachtet werden |
Interessant, das hab ich bisher umgekehrt erlebt, dass da eher drüber gewitzelt wird („Ich fahre immer schwarz“). Ist aber sicherlich von Person zu Person unterschiedlich. |
Ja, das ist wohl von Person zu Person unterschiedlich. Ich habe in dem Zusammenhang einen Beitrag gesehen, in dem Schwarze Menschen auf der Straße interviewt wurden und gefragt wurden, ob sie den Begriff "Schwarzfahren" diskriminierend empfinden. Manche sagten Ja, manche sagten Nein. ¯\_(ツ)_/¯
| Zitat von Holger: | | Es halt ein Widerspruch, wenn sich jemand einerseits als "PoC" bezeichnet, aber dann "Farbige/r" ablehnt. |
Das stimmt natürlich und das meinte ich auch damit, dass es innerhalb der Community selbst noch keinen ganz klaren Konsens zu geben scheint (Es sind halt auch wahnsinnig viele Menschen). Als politisch korrekt wird oft "PoC" wahrgenommen, vor allem in formellen Situationen oder politischen Diskussionen, besonders (aber nicht nur) in den USA. Im alltäglichen Leben in Deutschland fährt man mit "Schwarz" im Allgemeinen am besten, da sich mit diesem Begriff (so weit ich das als Außenstehender mit Schwarzen Bekannten und Kollegen beurteilen kann) die meisten identifizieren können.
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11.05.2026 17:49
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11.05.2026 17:52
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