|
027 - Gangsterjagd
|
|
|
Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
Beiträge: 8.777
Spiel-Beiträge: 103
1. Experte: Die drei ???
2. Experte: TKKG
3. Experte: Fünf Freunde
Hörspielserien:
             und 16 weitere.
 |
|
Sehr nach Schema F gestrickte Geschichte, die jeglichen Wow-Effekt vermissen lässt und irgendwann fast schon langweilt. Kein Wunder, dass sie ein paar Minuten kürzer ist als es die Kira-Folgen im Schnitt sind, denn nach einem soliden Anfang läuft sich die Story langsam leer. Relativ schnell sind alle offenen Fragen beantwortet und wir warten nur noch darauf, dass endlich das Versteck entdeckt wird.
Kira hat hier als Erzählerin leider wieder einen Monster-Redeanteil und sabbelt bequem einige Szenen weg. Kiddinx scheint auch nicht so hyped auf das Skript gewesen zu sein.
Das Thema ist auch komplett austauschbar. Was da nun letztlich vertickt wird, ist völlig egal. Ich bin nur froh, dass es Sperrmüll war, denn das Thema Drogen so 0815-mäßig zu verheizen wäre echt schlecht gewesen.
Dass das Finale ungewohnt brutal für die Serie ist, rettet ein kleines Freundschaftspünktchen, aber mehr als 6 Punkte gehen nun wirklich nicht.
Eine Folge, die das Niveau der Serie nicht halten kann, kaum Mehrwert bietet und wohl relativ schnell in Vergessenheit geraten wird. Schade, die vier Vorgänger waren alle deutlich besser.
6/10
|
|
|
30.05.2026 17:53
|
|
|
|
Saturn
Neuer User
 
Dabei seit: 08.04.2026
Beiträge: 18
Spiel-Beiträge: 0
Hörspielserien:
      
 |
|
Das Thema passt gerade gut zu meiner Situation. Ich bin umzugsbedingt auch dabei (gewesen), sehr viele Dinge auszumisten und fühlte mich am Anfang der Geschichte „voll drin“. Da fand ich es schon sehr befremdlich, dass Kira Dinge aussortiert ohne ihren Vater zu fragen. Man weiß doch nie sicher, wem was wie viel bedeutet.
Alles beim Recyclinghof abgegeben, nun könnte die Geschichte zu Ende sein. Stellt sich heraus, Kiras Vater hing doch unerwartet stark an der Kaminuhr, die ihn an Kiras Mutter erinnert.
Verständlicherweise versucht Kira also die Uhr zurückzubekommen. Dass das nicht mehr klappt, damit muss man schon rechnen, selbst ohne krumme Geschäfte der Betreiber oder deren Angestellten.
Rechtlich unterliegt das Entsorgte nun dem Abfallrecht und darf nicht so ohne weiteres mitgenommen oder verkauft werden, aber ehrlich gesagt, ich wäre wirklich froh, wenn ich wüsste, dass die Dinge, die ich nicht mehr brauche, weiterverkauft oder verschenkt würden, statt in der Schrottpresse zu landen. Das Problem, das ich auch hatte und habe, ist die Menge des Aussortierten und die Zeit die es bräuchte, dafür Abnehmer zu finden. Besonders, wenn man nicht inmitten einer Großstadt wohnt, wo man es nur vor die Haustür stellen muss und sich sofort neue Besitzer finden.
Auch die Sozialkaufhäuser und Trödler habe nicht mehr für alles Kapazitäten.
Statt hier eine weitere Möchtegern-Detektive-Story draus zu machen, wo sich Kinder waghalsig in Gefahr begeben, dafür selbst Hausfriedensbruch begehen und noch nicht mal von der Politei einen Anschiss bekommen, hätte man hier auch eine Geschichte über unsere Wegwerfgesellschaft und irrsinnige Gesetze machen können, die verhindern, dass gute, nutzbare Ressourcen weiterverwendet werden und stattdessen vernichtet werden. Siehe auch das Verbot des „Containerns“.
Für Detektivgeschichten gibt es doch so viele andere Hörspielserien.
Die ganze Geschichte um die Gangsterjagd selbst war auch nichts Neues. Alles schon zigmal gehört.
Insofern fand ich den Start gelungen, den Rest langweilig.
|
|
|
Gestern, 11:20
|
|
|
|
|
| |