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030 - Die flammende Feder - Flammini Fusselum
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Janni
Baron
  
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Neue Folge ist im Shop
Ich werde noch 2 Wochen warten.
Fusselum... Eulenfedern heißen in anderen Folgen Dauniba.
Kann aber natürlich sein, dass unterschiedliche Federn unterschiedlich benannt werden, wie im Deutschen auch.
@Mikosch373: Kiddinx hat es wohl nicht so mit einheitlichen Schreibweisen. In den Büchern schreibt sich der Name Elabet ohne h. Wenn wir nach dem Prinzip gehen, dass Hörspielinlays Vorrang vor Büchern haben, passen wir die Schreibweise wohl am besten an. Ich glaube, Elabeth wurde im Inlay glaube ich noch nie namentlich genannt. Meist wird sie weggelassen und bei Folge 27 steht nur Königin.
Hörst du die Folge bald und ergänzt? Um das Wörterbuch kümmere ich mich in. ca. 2 Wochen.
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16.07.2026 16:03
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Die3FragezeichenFan
Baron
  
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So. Mir ist es wichtig, nach dem die letzte Folge wirklich insgesamt eher enttäuschend war, auch zu dieser Folge meine Meinung dazulassen. Evtl. höre ich die auch irgendwann nochmal, vielleicht gibt es dann nen Punkt mehr.:
Der Beginn ist schonmal sehr Elea-like. Auch den Dialog mag ich total gerne, dieses trockne "Ich sitz schon" passt perfekt zu ihr.
Dass alle so gestresst und schlecht gelaunt sind ist schon mal merkwürdig, aber Ravi entschuldigt sich ja dann bei ihr.
Auch Tante Lissy passt mir gar nicht: Ihre schlechte Laune verdirbt mir noch das ganze Hörspiel... Sabine Jaeger nölt sich aber auch wieder einen ab.... was ist nur aus Tante Lissy geworden?
Der Übergang zu Arambolien gefällt mir dann aber, auch wenn Mingues mal wieder alles wiederholt, was Elea und Co. gerade machen. Das fällt besonders bei einer Szene in Arambolien auf.
Der kleine flirty Satz von Ravi für die Shipper gefällt mir auch... und ich bin ja auch n Shipper.
Der Übergang in die Stadt gefällt mir dann wieder nicht so gut, weil UM mal wieder alles erzählt, wovon sich der:die Hörer:in ein Bild machen sollten. Aber insgesamt ist es im Dialogesken besser als in der letzten Folge. Auch die Folge selbst ist bis dato deutlich besser geschrieben, auch wenn die Erzählereinsätze noch ein bisschen runterkönnten.
Dass in Arambolien was nicht stimmt ist inzwischen ziemlich klar geworden, aber dass die rote Feder was mit damit zu tun hat ist sehr offensichtlich. Ab hierhin werden die Erzählerinneneinsätze deutlich angenehmer, so bitte immer. Denn das hier ist ja ein Hörspiel.
Dass Kiribati dann in den Brunnen fällt ist mal wieder ungünstig erklärt, man wartet quasi nur darauf, dass UM uns erklärt, worum es geht.
Nerven tut mich auch, dass man Zeit schindet, indem UM mal wieder die gesamte Umgebung erklärt. Das könnte man wirklich auch über Dialoge lösen. Vielleicht würden der Serie zwei Autoren+ wirklich gut tun, Seele für Arambolien, Gerhards für Altenberg. Oder andersrum, da hat man ein bisschen Abwechslung.
Dann geht es in den Kristalltempel... die ganzen Leute dort sind so schlecht gelaunt, dass einem fast selbst in schlechte Laune bringt. Dann sind 23 Minuten vorbei und man erfährt, dass ein Vogel von einer Prinzessin gebracht wurde und dass er in keiner guten Verfassung war. Wenigstens Coucinopi hat keine schlechte Laune, endlich mal was Gutes. Der "Pechvogel" hat dann mit seiner schlechten Laune ganz Arambolien in Tristheit gebracht.
Zwei Professoren wollen dann den Vogel einfangen... aber richtig toll stellen sie sich dabei nicht an.
Zechy versucht dann Ash wieder "gesund zu machen", dem Vogel (Ash) passt das aber so gar nicht.
Die Stelle, in der der Vogel dann Elea mit Staub versieht, ist dann sehr emotional. Elea fängt dann an zu weinen und ist traurig über ihre Situation mit ihren Eltern... irgendwie sehr relatable, aber dann ist sie einfach nur noch schlecht gelaunt. Mit dem Vogel muss was passieren.
Dann umarmt Ravi Elea. Das wird dann aber von Claudia erstmal durchgelabert, was überhaupt nicht sein müsste. Wenigstens am Ende hört man dann das emotionale Ende von ihren beiden Umarmungen.
Dass die Umarmungen dann dafür verantwortlich sind, dass es allen besser geht, ist mir ein bisschen zu einfach.
Dann kommt die Botschaft der Folge näher: Ash ist einfach alleine und hat Heimweh und hat deshalb schlechte Laune. Die Umsetzung ist sehr gut, gerade, was Zechy da raushaut. Warum wir dann alles mögliche wieder von Claudia Urbschat-Mingues erzählt bekommen, versteht kein Mensch. Aber immerhin kriegen wir dann noch nen netten Dialog zwischen Elea und Ash. Dass ihm dann die Federn rausfallen, weil er einfach niemandem was erzählen konnte, hach, so schön... Auch die Flugszene hätte ich lieber im Dialog gehört, aber schön, dass der Vogel wieder fliegen kann und nach Hause kann. Insgesamt sehr schön.
Unglücklich finde ich dann, dass man die ganze Flugszene wieder verlabert. Das kann man durchaus von der Erzählerin erzählen lassen und nebenbei laufen lassen.
Aber die Hymne zum Abschluss ist dann ein echtes Highlight... ich liebe es.
Zum Abschluss gibt es dann eine schöne Szene... Ravi hilft Elea und Elea hilft Ravi... Hach, und dann gibt es die nächste flirty Szene und alle umarmen sich... wunderschön.
Wir kommen zu den SprecherInnen:
Wirklich alle machen einen guten Job. Allen voran Elea und Ravi... alles wie früher. Richtig gute Perfomances und auch Claudia nervt nicht so wie in der letzten Folge.
Die Folge macht sehr viel richtig: eine richtig schöne Geschichte zwischen allen mit einer schönen Botschaft. Wenn man es jetzt noch schaffen würde, die Szenen weniger zu zerlabern und noch mehr Dialoge zu machen (gerade mit Geräuschen bei so emotionalen Szenen) wäre ich rundum zufrieden. So habe ich lange zwischen 7 und 8 Punkten geschwankt, ich bin aber großzügig und gebe...
8/10 P..
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17.07.2026 11:21
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17.07.2026 11:22
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Achtung, Spoiler!
Elea Eluanda - Die flammende Feder (030)
Den deutschen Titel finde ich sehr klangvoll und interessant, der arambolische Titel wirft eher die Frage auf, ob KIDDINX mal wieder einen Fehler gemacht hat oder ob es jetzt noch ein drittes arambolisches Wort für Feder gibt. Der Klappentext hört sich soweit gut an. Das mit der Melancholie erinnert an „Das kranke Einhorn“, aber zusammen mit dem roten Staub und dem geheimnisvollen Feuervogel wird etwas gänzlich Neues daraus. Was es mit der Prinzessin auf sich hat, ist aber natürlich die interessanteste Frage.
Ich persönlich tippe auf eine Verkleidung von Kiribati oder eine neue Doppelgängerin, aber eher nicht auf eine richtige Prinzessin. Es sei denn, man will die Traumwelt wirklich um ein weiteres Land erweitern. Aber wozu? Das Cover finde ich grundsätzlich sehr gelungen mit den intensiven Rot- und Orangetönen und Elea und Ravi, denen das Entsetzen ins Gesicht geschrieben steht. Zechy und der Eulenstaub passen jedoch nicht dazu und wirken geradezu reingequetscht.
Die ersten beiden Szenen finde ich etwas holprig. Der Streit von Elea mit Bartels wirkt leider sehr überzogen und überzeugt mich auch sonst nicht wirklich. Danach streiten sich dann Elea und Ravi, aber auch das wirkt total an den Haaren herbeigezogen und leider, leider nehme ich das weder Tobias Müller noch Giuliana Jakobeit ab. In der Vierten Welt wird es zuerst ein bisschen besser, aber dann fängt Tante Lissy auch noch an, die Kinder für ihre Probleme verantwortlich zu machen. Geht’s noch unsympathischer?
Im Antiquariat scheinen sich Giuliana Jakobeit und Tobias Müller dann eingegroovt haben und Gerrit Schmidt-Foß als Zechy klingt auch fantastisch. Ab da macht es dann auch Spaß, das Hörspiel zu hören. Das mit der roten Feder – die zum Glück korrekterweise als Federini bezeichnet wird – und dem Obst, das durch den roten Staub verfault, ist wahnsinnig cool und spannend. Danach geht es schnell nach Arambolien, wo es zwar wirklich farblos ist, aber von Melancholie ist noch nichts zu spüren.
Stattdessen streiten sich die Flatterfeen und Zechy muss eingreifen. Da hätte ich jetzt schon was anderes erwartet. Der neue Uhu Uhuvitsch ist leider auch immer noch gruselig. Dafür ist die Begegnung mit Kiribati ganz interessant. Denn auch den hat es erwischt. Trotzdem scheint Zechys Theorie, dass er verantwortlich ist, immer noch am wahrscheinlichsten. Immerhin ist er Kiribati. Dennoch finde ich es unklug, ihm nicht zuzuhören, wenn er die Kiddinxe davor warnt, zum Kristallpalast zu gehen.
Im Kristallpalast erleben wir dann den nächsten nicht wirklich gut performten Streit mit, diesmal zwischen König Mika und Königin Elabeth. Aber es sind auch noch andere anwesend, von denen einer Ravi mit „Prinz Ravi Rajagopala“ anspricht. Ist das ein Hinweis oder hat KIDDINX da scheiße gebaut? Kurz darauf bezeichnet Cuccinopi Elabeth als RexonIA statt als Rexona. Das wirkt dann wirklich nur noch wie ein Fehler. Dann wird Elea durch einen Unfall selbst traurig und fängt an, zu weinen.
Soweit finde ich das nicht schlecht gespielt, aber was danach kommt, ist wirklich daneben. Elea sagt ganz eindeutig „Ich möchte keine Umarmung“ und Ravi sagt dann „Aber ich möchte eine Umarmung“ und umarmt sie. KIDDINX, spinnt ihr? Da sagt ein Mensch, noch dazu eine Frau, dass sie nicht berührt werden möchte, und ein anderer Mensch, noch dazu ein Mann, nimmt ihr das Recht, über ihren eigenen Körper zu bestimmen, indem er genau das macht, was sie nicht will. WTF.
KIDDINX scheißt sich immer ins Hemd, was neue Geschichten angeht, um die Kinder ja nicht zu überfordern und ihnen ja nichts Negatives beizubringen, aber dann zeigen sie ihnen nicht, was Consent ist, sondern dass man sich darüber hinwegsetzen darf und damit dann alle vor ihren negativen Gefühlen rettet? Wow. Denn natürlich müssen dann alle in Arambolien umarmt werden, ob sie wollen oder nicht, und dann ist das Problem gelöst. Der Vogel hat auch nur Heimweh und macht deshalb alle traurig.
Dann darf er zurück nach Hause und alles ist gut. Wer die geheimnisvolle Prinzessin war oder was diese Männer mit Ash zu tun hatten, wird nicht aufgeklärt. Stattdessen kümmern Elea und Ravi sich zu Hause dann wieder um die Antiquariatsmesse und als Tante Lissy weiter schimpft, umarmt Elea sie. Nachdem dann auch Ravi die beiden umarmt und Zechy sich dazu kuschelt, endet die Folge mit einem unzufriedenen Bartels, der in der Vierten Welt nicht bedient wird, und einem unverständlichen Gruß von Ash.
Insgesamt lässt die Folge mich wirklich sprachlos zurück. Der Anfang ist einfach nur schlecht, in Arambolien bekommen wir dann gar nicht richtig mit, welche Auswirkungen Ash dort hat, außer dass sich alle streiten, was nichts mit dem zu tun hat, das im Klappentext angekündigt wird, und dann wird alles aufgelöst, indem man Kindern beibringt, einfach Leute anzufassen, obwohl sie ausdrücklich gesagt haben, dass sie das nicht möchten. Für mich die schlechteste Elea-Folge ever!
Fazit: 2 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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17.07.2026 16:16
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Miyru
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 15.02.2024
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Hm, schwierig.
Die Folge hat viele Elemente, die mir richtig gut gefallen, aber leider auch vieles, was mich stört.
Die ersten Szenen in Altenberg haben mich zunächst schockiert - Tante Lissy bereits in der Hörprobe, und dann wie respektlos Elea mit ihrem Lehrer redet. Erst als auch Ravi, der "Harmoniefreak", anfängt zu streiten, dämmert mir, dass es sich hier wohl ähnlich wie beim Pendel von Tortona um arambolische Auswirkungen handelt. Trotzdem, die Szene mit Bartels zum Auftakt? Kinder, bitte nicht nachmachen!
Anders als beim Pendel von Tortona, bei der zunächst alle gestresst sind, weil die Zeit fehlt, wird hier aber nicht explizit gesagt, dass Arambolien die Erde beeinflusst, und wichtiger noch: Als das Problem in Arambolien gelöst ist, sind in Altenberg alle (die wir antreffen) immernoch gestresst und sehr launisch.
Die Geschichte an sich finde ich gut. Der gefährliche rote Staub, die kalten grauen Flecken, und besonders Kiribati hat mir gut gefallen. Der Vogel, der sich seinen Frust von der Seele reden muss, damit es ihm wieder gut geht und er nach Hause fliegen kann - sind alles schöne Ideen.
Das mit dem Umarmen finde ich halb gut. Ravi und Zechy versuchen verzweifelt einen Weg, Elea zu trösten, bis sie endlich eine Umarmung zulässt. Umarmungen sind wirklich ein super Mittel, um einen gestressten Körper zu beruhigen. Eleas Stress löst sich, sie kann weinen und ihre Emotionen regulieren, und sich damit gegen den roten Staub wehren. Sehr gut gemacht. Leider wird von den nächsten Umarmungen nur sehr knapp erzählt, die Stimmung wird direkt ruiniert und es hat mehr den Anschein, dass man traurige Leute kurz drücken muss, und alles ist gut.
Den Schluss mit neuer Sprache versteh ich nicht. Kann man das verstehen? Soll man das verstehen?
"Spät" heißt hier nicht "tardibum" sondern "späti" - irgendwie ungünstig. Und dass Ravi als "Prinz Ravi Rajagopala" angesprochen wird, kann ich nicht ganz fassen. Wie kann so ein schwerwiegender Fehler im fertigen Hörspiel landen?
Der Klappentext geht komplett am Thema vorbei. Vielleicht von KI geschrieben?
Durchwachsene Leistung.
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18.07.2026 09:10
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Janni
Baron
  
Dabei seit: 30.08.2011
Beiträge: 6.540
Spiel-Beiträge: 45
1. Experte: Elea Eluanda
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Das klingt nullo bonito,,,
Nun gut, es gibt Synonyme, aber ich hoffe irgendwie, dass Kiddinx unser Arambolisch-Wörterbuch nutzt. Oder noch besser, Frau Donnelly um Rat fragt.
Eine neue Sprache? Das würde die Sache mit dem anderen Königreich stützen, wenn auch nicht endgültig bestätigen. Andererseits, er will mach Hause, wohin wohl, wenn nicht in ein anderes Land?
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18.07.2026 09:30
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19.07.2026 08:14
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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1. Experte: Die drei ???
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Das Altenberger Debüt von Corinna Gerhards gefiel mir überdurchschnittlich gut. Das Arambolien-Debüt leider nicht.
Erstmal werden wir mitten in eine total aggressive Stimmung hineingeworfen und zwar völlig aus dem Nichts. Dass sogar Ravi pampig auf Elea reagiert, hat überhaupt keinen Mehrwert, weil daraus im Verlauf der Geschichte absolut nichts gemacht wird. Elea ist dann auch grundlos komplett respektlos gegenüber Bartels, super Vorbild für Kinder… und dann natürlich noch Tante Lissy. Stimmlich finde ich die Neubesetzung nach wie vor gut, aber die Wärme, die ursprünglich in der Rolle lag, bringt sie leider nicht so rüber, wie Heidrun Bartholomäus es konnte.
Die Geschichte braucht dann auch ultra lange, um sich zu entfalten. Auf einer Kassette wäre am Ende von Seite 1 noch nicht mal das Problem erläutert worden, das muss zügiger gehen. Und natürlich wieder Weltuntergangsstimmung im Traumland… Der Fehler mit Ravi Rajagopala ist auch mega peinlich. Hier fällt auch wieder auf, wie viel übersetzt wird, was oft sehr unnatürlich wirkt.
Den Vogel fand ich sehr schnell unglaublich nervig und daher war es für mich auch nicht so schlimm, dass man die Actionsequenzen viel von der Erzählerin runterlabern lässt.
Erst als im letzten Drittel dann Elea selbst betroffen ist, konnte ich der Folge noch ein bisschen was abgewinnen, das war sehr gut gespielt von Giuliana und hat erstmals Interesse an der Story bei mir geweckt. Die Szene mit der Umarmung interpretiere ich tatsächlich völlig anders und ich bin mir auch sicher, dass sie von der Autorin nicht übergriffig gemeint war, sondern im Gegenteil die sehr enge Freundschaft plus zwischen Elea und Ravi unterstreichen sollte. Elea war in diesem Moment nicht sie selbst, sie war gewissermaßen verhext. Ravi ist schon lange (in der Serienwelt trotz Nicht-Alterns ja sicherlich mehrere Jahre) ihr bester Freund, der sie und ihre Launen bestens kennt und nicht einfach wie ein Trampel agiert. Er probiert zuerst alles Mögliche aus und wartet mit der Umarmung dann auch, bis sie - wenn auch in dem Moment widerwillig - zustimmt. Unter anderen Umständen und mit einer anderen Person hätte ich es auch kritisch gesehen, so aber verstehe ich die Szene.
Die Auflösung ist dann relativ flach geraten und ab da hat mich die Folge dann auch wieder verloren. Positiv fand ich noch, dass durch die vielen Sprecher keine sterile Atmosphäre herrschte, noch steckt Kiddinx Geld rein, mal sehen, wie lange noch. Idee, Cover und Klappentext waren eigentlich verheißungsvoll, wirklich viel draus gemacht hat man aber nicht. Schade.
3/10
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21.07.2026 11:52
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Die3FragezeichenFan
Baron
  
Dabei seit: 26.10.2021
Beiträge: 5.275
Spiel-Beiträge: 48
Herkunft: Rheinland-Pfalz
1. Experte: Die drei ???
2. Experte: Benjamin Blümchen
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| Zitat von Mangobanane: | | [...] Die Szene mit der Umarmung interpretiere ich tatsächlich völlig anders und ich bin mir auch sicher, dass sie von der Autorin nicht übergriffig gemeint war[...] |
Danke! So interpretiere ich das nämlich auch. Ich sage: Es ist unglücklich formuliert und rübergebracht worden, ja. Aber ich interpretiere den Gedankengang genau so, wie du ihn gerade beschrieben hast.
Was ich stark fände, wäre, wenn man das nochmal aufgreifen würde. Entweder in nem Bonustrack oder ner zukünftigen Folge, wie es genau gemeint war und nochmal den Punkt klarstellt. Das wäre ne starke Reaktion.
| Zitat von Mangobanane: | | Elea ist dann auch grundlos komplett respektlos gegenüber Bartels, super Vorbild für Kinder… |
Das sehe ich wiederum völlig anders. Ich finde, dass Kinder und Jugendliche (wie auch Erwachsene) das Recht haben, zu reagieren, wenn ihnen Ungerechtigkeiten wiederfahren (wie es ja hier auch ist: Wieso soll Elea die Tafel putzen, während SIE schon vor 2 Wochen den Dienst hatte?). Ich sehe hier keinen Unterschied zu früheren Folgen und bin auch sehr froh, dass nicht alles liebsäuselnd in Kauf genommen wird. Übrigens ist der Kommentar mit dem "Sitzen" von IHM respektlos (und er ist davon ab ohnehin ständig respektlos zu seinen Schüler:innen) und da finde ich die Reaktion angebracht.
| Zitat von Mangobanane: | | Stimmlich finde ich die Neubesetzung nach wie vor gut, aber die Wärme, die ursprünglich in der Rolle lag, bringt sie leider nicht so rüber [...] |
Das sehe ich wieder anders. Meiner Meinung nach ist Sabine Jaeger ein absoluter Totalausfall: Monoton, gelangweilt und so, als würde sie am liebsten alle zurücklassen. Das ist einfach ein Regieausfall.
| Zitat von Mangobanane: | | dass man die Actionsequenzen viel von der Erzählerin runterlabern lässt. |
Das ist aber immer noch ein Hörspiel. Deshalb finde ich es gerade wichtig, dass solche Szenen in voller Breite erzählt werden. Ich zitiere immer wieder gerne eine sehr erfolgreiche Hörspiel-Autorin (frei): In einem Hörspiel mit Erzähler ist es wichtig, die Erzählparts so gering wie möglich zu halten. Damit schließe ich doch gerne ab, weil dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
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21.07.2026 12:14
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21.07.2026 12:20
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