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124 - Pferde, Strand und Meer
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.367
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           und 1 weitere.
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Mal eine ganz andere Umgebung: Bibi und Tina galoppieren auf Amadeus und Sabrina einen Strand entlang.
Ein etwas abrupter Einstieg, da muss dann erst mal eine typische Eingangszene her, die künstlich-bemüht eine Erklärung liefert.
Die Geschichte hätte ganz nett sein können, aber irgendwie ist die Folge so unrund. Man erwähnt die und das… , und nach Logik (auch jenseits des Hexens) fragt man auch hier besser nicht. Etwa: liegt Falkenstein so nah an der Nordsee, dass man mal eben hinreiten kann?
Das Eifersuchtsdrama nervt, die Schatzsuche ist viel zu kurz und Line hat nichts weiter zu tun, als nervige Zwischenbemerkungen einzuwerfen.
Man lokalisiert den Ort Gollnschatt nicht weiter, da kann man dann schon von schilfgedecktem Haus (statt Reetdachhaus) und Robbenstation (statt Seehundstation) sprechen… Wer weiß, wo deren Nordsee ist…
Positiv aufgefallen ist, dass Bibi nicht so durchgehend angestrengt hoch spricht. Besonders gefallen hat mir die Szene im alten Leuchtturm – so eine Mischung aus Fünf-Freunde-Feeling und Charlie&Louise. Und Bibi durfte zwar nicht fliegen, jedoch immerhin mal davon reden.
Aber insgesamt tröpfelt die Geschichte so vor sich hin, und zieht sich, schade!
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03.06.2026 13:38
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Dudududupdudupdu – Steve.
Achtung, Spoiler 😊
Ich muss dieser Rezension voranstellen, dass ich die Folge das erste Mal an einem warmen Sommerabend bei einer gemütlichen Busfahrt über Land gehört habe, deshalb hab ich sie vielleicht überdurchschnittlich wohlwollend aufgenommen.
Wir steigen ganz klassisch mit einem Wettreiten ein, das aber direkt abgebrochen wird, weil Bibi und Tina auffällt, dass das anstrengend für die Pferde ist. Fand ich ein bisschen unnötig. Dann lernen wir die Rederichs kennen. Alle gut besetzt, angenehme Stimmen. Vor allem Steve wirkt sympathisch und authentisch. Ich hätte es allerdings schöner gefunden, wenn es die Familie eines der vielen Ferienkinder gewesen wäre, die wir in der Vergangenheit tatsächlich kennengelernt haben. Aber Liene spielt sowieso eine sehr kleine Rolle in der Folge und kann auch nicht so richtig der Bezeichnung „freche Maus“ gerecht werden... Nordsee-Atmosphäre alles sehr schön, auch wenn ich mich wundere, dass der Strand mitten in den Sommerferien menschenleer ist.
Die Sache mit Steves Crush auf Tina wird zwischenzeitlich relativ unangenehm anzuhören, aber dankenswerterweise wird kein großes Missverständnis-Drama daraus gemacht. Tina kommt leider nicht auf die Idee, einfach mal casually im Gespräch ihren festen Freund zu erwähnen, deshalb muss es zu einem klärenden Gespräch kommen. Alex lädt sich einfach mal inklusive Pferd zu fremden Leuten in den Urlaub ein (?!?) und platzt natürlich im unglücklichsten Moment rein, reagiert aber überraschend besonnen, kommuniziert ziemlich gut und glaubt seiner Freundin. Steve ist natürlich verletzt, als er erfährt, dass er keine Chance hat. Das finde ich normal und nachvollziehbar und es eher unpassend von Bibi und Tina, dass sie sofort wieder heile Wert herstellen und ihn zu einem gemeinsamen Ausritt drängen wollen. Sie sind sich dann auch einig, dass Steve und Alex sich total kindisch verhalten – typisch Jungs. Fand ich ehrlich gesagt nicht; ein bisschen Selbstreflexion hätte Tina hier gut zu Gesicht gestanden. Sie sollte am besten wissen, dass eifersüchtige Menschen manchmal irrational handeln. Komisch fand ich auch, dass das Ganze in der Folge komplett auf den Konflikt zwischen Steve und Alex reduziert wird – und als die beiden sich versöhnt haben, ist dann alles in Butter. Dabei ist der Kern ja eigentlich Steves Liebeskummer und nicht, dass er ein persönliches Problem mit Alex hat.
Dann entdecken Bibi und Tina den Leuchtturm, es gibt eine durch Hexerei sehr unspektakuläre Schatzsuche und ein Piraten-Logbuch, dann kommt DIE FLUT. Ab jetzt gehen Bibis und meine Vorstellungen ein bisschen auseinander, was das Wohlbefinden der Pferde betrifft. Ja, längere Fresspausen sind wahrscheinlich nicht so gut, aber die beiden auf Katzengrößte zu hexen muss so einen unfassbar großen Stress bei diesen Tieren auslösen! Auch die Sache mit dem Leuchtturm als Hilfe-Signal ist clever, aber wäre nicht meine erste Wahl, wenn ich auch einfach einer Person eine Nachricht hexen kann. Egal, Alex und Steve vertragen sich und retten die Mädels, alles ist wieder gut und nebenbei wird noch der Piratenschatz gehoben. Der zusätzliche Handlungsstrang wertet die Folge schon irgendwie auf, aber es hätte in meinen Augen ein paar Stufen kleiner sein müssen. So eine spektakuläre Sache so nonchalant zu behandeln wirkt einfach komisch. Dazu kommt, dass die sehr unrealistische Sicht auf Piraterie nicht recht damit zusammengeht, dass wir ständig Infoblöcke über die Nordsee präsentiert bekommen. Und nebenbei spitzfindig angemerkt: Bibi und Tina können nichts mit Koordinaten anfangen – genau eine Folge nachdem sie Geocaching gemacht haben. „Was heißt das? Wir hatten das irgendwann mal in Erdkunde…“
Alles in allem eine durchwachsene Folge. Ich glaube, ich werde sie nicht oft hören, weil ich dafür die Sache mit Steve und Tina zu unangenehm fand und ich generell lieber Folgen mag, die in Falkenstein spielen; mir hat aber Vieles daran gefallen, vor allem dass hier mal einen Tick differenzierter mit Eifersucht und Liebeskummer umgegangen wurde, als wir es aus anderen Folgen kennen. Habe zwischen 6 und 7 geschwankt und mich dann wohlwollend für die bessere Wertung entschieden.
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06.06.2026 23:31
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Mine4689
Neuer User
 
Dabei seit: 12.06.2026
Beiträge: 2
Spiel-Beiträge: 0
Hörspielserien:
  
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Hey, ich habe mir extra mal eine Account hier gemacht, um etwas über diese Folge zu schreiben. Ich höre seit Jahrzehnten Hörspiele und auch immer noch aktiv, alte und neue Folgen. Auf diese Folge Bibi & Tine hatte ich mich als Meeresbiologin besonders gefreut, da ich am Meer wohne, und es beruflich auch eine große Rolle spielt
Achtung Spoiler!
Leider fand ich dann die Folge ziemlich enttäuschend. Am Anfang waren die Meergeräusche und die Atmosphäre klasse und ich dachte wirklich, dass es eine klasse Folge wird. Aber dann kamen immer mehr Punkte hinzu, bei denen ich dachte, dass es schade ist, dass sie so umgesetzt wurden.
1) Warum nimmt man ein random Ferienkind, dass wir noch nie kennengelernt haben, anstatt eins, dass man eben vorher mal mit der nötigen Backstory einführt. Wäre ja wohl nicht so schwer gewesen. Man hätte auch irgendwie Freunde/Familie vom Kapitän mit den Hunden besuchen können. Also das fand ich schon etwas doof gehandelt.
2) WIEDER ein absolut unerklärliches Eifersuchtsdrama um Tina. Ich finde das Motiv mittlerweile so ausgelutscht und habe es auch wirklich noch nie nachvollziehen können, auch als Kind nicht, warum die Jungs immer alle Reihenweise auf Tina fliegen, und keiner außer Mikosch auf Bibi. Wenn wir mal nach ganz dummen Klischees gehen, dann wäre das bei Bibi und Tina eher umgedreht, allein schon wegen Bibis blonden langen Haare, aber natürlich auch, weil sie die mit dem Spezial Gimmick ist. Für mich also ein absoluter Downer der Folge. Und noch dazu ist Steve wirklich unsympathisch geschrieben, wie er versucht, mit Tina alleine etwas zu unternehmen.
3) Es gibt KEINE heimischen Delfine im Wattenmeer der Nordsee. Ja, es wird ganz klar etabliert, dass wir hier im Wattenmeer Teil der Nordsee sind. Und dort gibt es keine Delfine. Dort gibt es maximal Schweinswale, aber auch die würde man nie so prominent sehen, wie das hier beschrieben wird. Ich finde den Teil der Geschichte sehr sehr schade, da es nicht der Realität entspricht, und man hier einen tollen Aufhänger hatte, eine in der Nordsee bedrohte Art vorzustellen, und über sie aufzuklären. Man hätte die Kids ja einen Schweinswal sehen lassen können, aber halt nicht unrealistisch mit Springen, weil es ein Jungtier ist oder sich freut, oder er auf Tina hört (das wissen wir alles gar nicht bzw. gibt es dazu keine Studien). Und selbst wenn es Delfine in der Nordsee gäbe, würden sie nicht so schnattern mit einem wie man das vielleicht aus Flipper kennt. Das passiert in der Realität nicht, und ich finde es schade, dass man die Realität offenbar zu langweilig fand. Also für mich eine nicht genutzte Chance, echte Aufklärung zu betreiben.
4) Leere Wattenmeerstrand im Sommer ist auch sehr unrealistisch. Die Küste in DE ist im Sommer immer voll von Touristen. Also auch schade, dass hier eine romantische Ideale gezeichnet wird, die es so im Sommer nicht gibt.
Leuchtturm und Flut fand ich ganz gut gemacht, und insgesamt ist die Folge auch nicht furchtbar, aber eben enttäuschend und werde sie nicht nochmal hören aufgrund der nervigen Tina Eifersuchtsthematik, die wirklich schon zu oft genutzt wurde.
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12.06.2026 10:45
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Rückkehrer
Grauer Töröö

Dabei seit: 10.04.2025
Beiträge: 87
Spiel-Beiträge: 0
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Ach toll, eine Ferienfolge; Bibi und Tina sind verreist - find ich echt super, da können sie endlich mal Dinge machen, die im kleinen Reiterhofkosmos eher nicht so vorkommen.
Oh... Wettreiten, ganz wie immer, hm, ok... hören wir mal weiter... hmm... "heißer Kakao" in einer gemütlichen Stube (und das im Sommer?!) ... also den Ortswechsel spür ich bisher nicht so, und dann... Flirt mit dem Stallburschen, spannend... Alex kommt angeritten (von wo eigentlich? Und ist es nicht gefährlich für das Tier, im Sand zu reiten?), dann... öhm, Delphine in der Nordsee (klar, Schmusekätzchen und Fohlen gehen ja im Meer eher schlecht), dann eine Schi-Scha-Schatzsuche bzw. Geraune von Urahnen und deren Geheimnissen; hatten wir ja in der Serie ja erst gefühlte drölfhundertviermal; und dann (KEUCH, nee, sorry, das ist jetzt echt eine Spur zu abgefahren): EIN UNWETTER! Aber (Mann, Überraschungen bis zum Ende): bevor Tina schon "Bibi, tu was!", sagen kann, ist der richtige Hexspruch schon gefunden und die Lage wieder unter Kontrolle. Der Piratenschatz befindet sich natürlich ausgerechnet im Keller des Wohnhauses, allerdings gibt´s am Ende keinen Butterkuchen - Erwartungen des Publikums werden also ganz subversiv unterlaufen!
Spaß beiseite: der einzige Grund, warum ich einen Punkt mehr gebe, war die Überraschung mit der Das hatte ich tatsächlich nicht kommen sehen und zeugt wenigstens von ein klein wenig Schreibfreude.
Der Rest ist nichtmal mehr Schema F, es ist Schema Pi - weitermachen mit endlosen Repetitionen bis in alle Ewigkeit.
Um was geht es überhaupt in dieser Folge? Normalerweise kann man immer einen Grundkonflikt bzw. Grundthema benennen - hier werden einfach nur komplett desinteressiert Themenblöcke aneinandergeschraubt, bis die Laufzeit voll ist.
Statt aus der Urlaubsthematik etwas rauszuholen und die Pferde mal im Stall zu lassen (sie hätten ja in Gottes Namen auf Kamelen reiten können), wird einfach die Martinshof-Blaupause vor einem Nordsee-Bluescreen abgezogen. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, finde ich auch die technische Umsetzung wirklich weit unter jedem Mindeststandard. Beschäftigt Kiddinx eigentlich noch irgendeinen Geräuschemacher? Wo sind die Möwen? Wo das Sandknirschen, das authentische Regenrauschen, die knarzenden Dielen im Leuchtturm?
Von ein bisschen Geschirrklirren abgesehen sprechen die Darsteller nur (noch) im leeren Raum, was ich zumindest nach einer gewissen Zeit etwas unheimlich finde.
Nee, wirklich schlimmer als ich dachte- ich wollte irgendetwas sommerlich-ferientaugliches hören und serviert wurde das selbe Martinshof-Trockenfutter wie eh und je. Und wer sind überhaupt Steve und "freche Maus"?
Edit: Zwei Dinge wollte ich noch anmerken- positiv (um nicht den Anschein zu erwecken, ich wollte nur nörgeln) finde ich Bibis Sprechleistung, die ist dieses Mal viel natürlicher und weniger verkreischt, als in den letzten Folgen.
Negativ finde ich allerdings die neue Tendenz, dem Erzähler soviel Raum zuzugestehen. Gerade bei dieser Folge ist mir das sehr aufgefallen - auf 15 Sekunden tatsächlichen Hörspieldialog kommt eine satte Portion Erzählergeschwätz, und zwar so regelmäßig, dass man fast die Uhr danach stellen kann. Ich weiß, dass es ebenso schwierig ist, den Figuren alle möglichen Erklärungen in den Mund zu legen- mir geht es aber wirklich weniger um den Inhalt, sondern eher um Frequenz und das Ungleichgewicht.
Beispiel:
Bibi: "Wow, der Leuchtturm ist ja vollkommen verlassen."
Tina: "Ja, fast schon ein bisschen gruselig, oder?"
Gunter Schoß: "Ja, das kann man wohl sagen. In dem kleinen Eingangsraum hängen meterlange Spinnweben und der Boden knarrt. Das ist bei Leuchttürmen häufig so, dass der Boden knarrt, da man sie in einer Zeit gebaut hat, als es noch keine Holzimprägnierung gabt. Den beiden Freundinnen ist es schon fast ein wenig unheimlich, insbesondere, da man ja nie weiß, ob in so einem alten Gebäude noch alles stabil ist."
Tina: "Schau mal, da hängt ein Akkordeon über dem Kamin."
Gunter Schoß: Tatsächlich. Über dem kleinen, aus weißem Marmor gebauten Kamin hängt ein Akkordeon. Wer das da wohl hingehängt hat? Piraten sind ja nicht unbedingt als Akkordeonspieler bekannt. Bibi greift schon danach, zieht ihre Hand aber wieder zurück, und lässt Tina den Vortritt. Und wirklich: In dem Akkordeon, das Tina nun vorsichtig von der Wand nimmt, befindet sich...usw.usf.
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20.07.2026 13:35
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24.07.2026 10:11
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Althena
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 14.10.2023
Beiträge: 139
Spiel-Beiträge: 0
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| Zitat von Rückkehrer: |
Negativ finde ich allerdings die neue Tendenz, dem Erzähler soviel Raum zuzugestehen. Gerade bei dieser Folge ist mir das sehr aufgefallen - auf 15 Sekunden tatsächlichen Hörspieldialog kommt eine satte Portion Erzählergeschwätz, und zwar so regelmäßig, dass man fast die Uhr danach stellen kann. Ich weiß, dass es ebenso schwierig ist, den Figuren alle möglichen Erklärungen in den Mund zu legen- mir geht es aber wirklich weniger um den Inhalt, sondern eher um Frequenz und das Ungleichgewicht.
Beispiel:
Bibi: "Wow, der Leuchturm ist ja vollkommen verlassen."
Tina: "Ja, fast schon ein bisschen gruselig, oder?"
Gunter Schoß: "Ja, das kann man wohl sagen. In dem kleinen Eingangsraum hängen meterlange Spinnweben und der Boden knarrt. Das ist bei Leuchtürmen häufig so, dass der Boden knarrt, da man sie in einer Zeit gebaut hat, als es noch keine Holzimprägnierung gabt. Den beiden Freundinnen ist es schon fast ein wenig unheimlich, insbesondere, da man ja nie weiß, ob in so einem alten Gebäude noch alles stabil ist."
Tina: "Schau mal, da hängt ein Akkordeon über dem Kamin."
Gunter Schoß: Tatsächlich. Über dem kleinen, aus weißem Marmor gebauten Kamin hängt ein Akkordeon. Wer das da wohl hingehängt hat? Piraten sind ja nicht unbedingt als Akkordeonspieler bekannt. Bibi greift schon danach, zieht ihre Hand aber wieder zurück, und lässt Tina den Vortritt. Und wirklich: In dem Akkordeon, das Tina nun vorsichtig von der Wand nimmt, befindet sich...usw.usf. |
So unterschiedlich können Empfindungen sein- das ist auch gut so- mir hat gerade der Erzählerpart, der hier gefühlt breiter ist als sonst, gut gefallen. Recht machen kann man es nie allen.....aber mal schauen, was die nächste Folge breithält!
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23.07.2026 11:44
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Die3FragezeichenFan
Baron
  
Dabei seit: 26.10.2021
Beiträge: 5.265
Spiel-Beiträge: 48
Herkunft: Rheinland-Pfalz
1. Experte: Die drei ???
2. Experte: Benjamin Blümchen
3. Experte: Bibi Blocksberg
Hörspielserien:
       und 17 weitere.
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| Zitat von Rückkehrer: | | Negativ finde ich allerdings die neue Tendenz, dem Erzähler soviel Raum zuzugestehen. |
Das ist ja leider generell eine (sehr bedenkliche) aktuelle Entwicklung bei diesem Label. Offenbar versteht man es als Autor:innenteam nicht mehr so wie auch schon, Beschreibungen direkt über die Dialogform einzubauen. Das geht dann auf Kosten der Atmosphäre und auch der Bezeichnung. Denn das, was man teilweise aufgetischt bekommt, hat mit einem Hörspiel, wie man es heute bezeichnen würde, nicht mehr viel zu tun.
Glücklicherweise gibt es auch positive Ausnahmen, aber die Entwicklung ist deutlich zu spüren. Und das Argument, den Zuhörer:innen dadurch eine bessere Beschreibung der Umgebung darzulegen, zieht für mich nicht, da man jene deutlich besser durch eine dialogeske Form in Bezug aufs Plastische und Atmosphärische darlegen kann. Wenn man etwas will, wo einem alles mögliche vorgekaut wird, ist man sich vielleicht nicht darüber im Klaren, was dieses Medium einfach ausmacht.
Ausnahmen sind hierbei Ich-Erzähler:innen, hier ergiebt dies im Rahmen von Monologen und Erzählform durchaus Sinn, wird auch vom ein oder anderen Label durchaus gut umgesetzt. Grundsätzlich finde ich Hörspiele ohne ErzählerInnen deshalb inzwischen besser, da ich bei solchen nicht (wie leider zuletzt häufiger) schreiend vor meinem Endgerät sitze.
Zum Abschluss schließe ich mit einem freien Zitat, was eine sehr erfolgreiche Hörspiel-Autorin (die übrigens auch für dieses Label inzwischen schreibt) neulich sehr treffend formuliert hat: In einem Hörspiel mit Erzähler ist es wichtig, den Erzähleranteil so gering wie möglich zu halten. Dem ist nichts mehr hinzufügen.
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23.07.2026 20:18
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23.07.2026 20:19
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