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027 - Gangsterjagd
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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Sehr nach Schema F gestrickte Geschichte, die jeglichen Wow-Effekt vermissen lässt und irgendwann fast schon langweilt. Kein Wunder, dass sie ein paar Minuten kürzer ist als es die Kira-Folgen im Schnitt sind, denn nach einem soliden Anfang läuft sich die Story langsam leer. Relativ schnell sind alle offenen Fragen beantwortet und wir warten nur noch darauf, dass endlich das Versteck entdeckt wird.
Kira hat hier als Erzählerin leider wieder einen Monster-Redeanteil und sabbelt bequem einige Szenen weg. Kiddinx scheint auch nicht so hyped auf das Skript gewesen zu sein.
Das Thema ist auch komplett austauschbar. Was da nun letztlich vertickt wird, ist völlig egal. Ich bin nur froh, dass es Sperrmüll war, denn das Thema Drogen so 0815-mäßig zu verheizen wäre echt schlecht gewesen.
Dass das Finale ungewohnt brutal für die Serie ist, rettet ein kleines Freundschaftspünktchen, aber mehr als 6 Punkte gehen nun wirklich nicht.
Eine Folge, die das Niveau der Serie nicht halten kann, kaum Mehrwert bietet und wohl relativ schnell in Vergessenheit geraten wird. Schade, die vier Vorgänger waren alle deutlich besser.
6/10
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30.05.2026 17:53
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Saturn
Neuer User
 
Dabei seit: 08.04.2026
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Das Thema passt gerade gut zu meiner Situation. Ich bin umzugsbedingt auch dabei (gewesen), sehr viele Dinge auszumisten und fühlte mich am Anfang der Geschichte „voll drin“. Da fand ich es schon sehr befremdlich, dass Kira Dinge aussortiert ohne ihren Vater zu fragen. Man weiß doch nie sicher, wem was wie viel bedeutet.
Alles beim Recyclinghof abgegeben, nun könnte die Geschichte zu Ende sein. Stellt sich heraus, Kiras Vater hing doch unerwartet stark an der Kaminuhr, die ihn an Kiras Mutter erinnert.
Verständlicherweise versucht Kira also die Uhr zurückzubekommen. Dass das nicht mehr klappt, damit muss man schon rechnen, selbst ohne krumme Geschäfte der Betreiber oder deren Angestellten.
Rechtlich unterliegt das Entsorgte nun dem Abfallrecht und darf nicht so ohne weiteres mitgenommen oder verkauft werden, aber ehrlich gesagt, ich wäre wirklich froh, wenn ich wüsste, dass die Dinge, die ich nicht mehr brauche, weiterverkauft oder verschenkt würden, statt in der Schrottpresse zu landen. Das Problem, das ich auch hatte und habe, ist die Menge des Aussortierten und die Zeit die es bräuchte, dafür Abnehmer zu finden. Besonders, wenn man nicht inmitten einer Großstadt wohnt, wo man es nur vor die Haustür stellen muss und sich sofort neue Besitzer finden.
Auch die Sozialkaufhäuser und Trödler habe nicht mehr für alles Kapazitäten.
Statt hier eine weitere Möchtegern-Detektive-Story draus zu machen, wo sich Kinder waghalsig in Gefahr begeben, dafür selbst Hausfriedensbruch begehen und noch nicht mal von der Politei einen Anschiss bekommen, hätte man hier auch eine Geschichte über unsere Wegwerfgesellschaft und irrsinnige Gesetze machen können, die verhindern, dass gute, nutzbare Ressourcen weiterverwendet werden und stattdessen vernichtet werden. Siehe auch das Verbot des „Containerns“.
Für Detektivgeschichten gibt es doch so viele andere Hörspielserien.
Die ganze Geschichte um die Gangsterjagd selbst war auch nichts Neues. Alles schon zigmal gehört.
Insofern fand ich den Start gelungen, den Rest langweilig.
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17.06.2026 11:20
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Miyru
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 15.02.2024
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Die Richtung hätte mir auch besser gefallen.
Ich fand es seltsam, dass Kira sich direkt so hart daran stört, dass die Sachen weiterverkauft werden. Ist zwar illegal, ja, aber ich hätte sie eigentlich auch so eingeschätzt, dass sie sich freut, wenn gute Sachen neue Besitzer finden. (Ich kenne das Problem auch, dass es unfassbar viel Zeit und Energie kostet, sein eigenes Ausgemistetetes an neue Besitzer zu bringen.) Dass dieser Gedanke gar nicht erwähnt wird, macht es etwas unangenehm für mich, weil man meiner Meinung nach nicht blind dem Gesetz nachlaufen sollte.
Bei Detektiv-Geschichten ist es einfach, Spannung aufzubauen, und schwierig, etwas wirklich neues zu finden. Gefallen hat mir, dass die Kinder wirklich Angst haben - bei anderen Serien sind die Detektive ja schon zu abgebrüht. 😄 Aber das Ganze hatte nicht mehr wirklich Charakter einer Recherche, etwas schade. So richtig gefallen hat mir die Folge nicht.
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19.06.2026 08:13
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KiraSchreibt
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 06.06.2023
Beiträge: 187
Spiel-Beiträge: 0
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Die Story hätte viel mehr Sinn gemacht, wenn es darum gegangen wäre, dass die Gangster behauptet hätten, die Sachen für was auch immer spenden zu wollen. Dann hätte das Ganze nämlich wirklich kriminell gewirkt. So läuft das Ganze zwar natürlich nicht ganz sauber, aber letztendlich ist es doch wirklich besser, dass altes Zeug auf dem Flohmarkt verkauft wird als dass es auf der Mülldeponie landet.
Das einzige große Problem hier ist ja eigentlich "Kira macht mal wieder Kira-Sachen und schmeißt vorschnell was weg, was für ihren Vater einen hohen Wert hat, aber weil Johannes auch mal wieder Johannes-Sachen macht und die beiden nicht vernünftig kommunizieren, setzt Kira jetzt von Stalking bis zu Einbruch alles in Bewegung, um die Uhr wiederzukriegen", was als Hauptstory ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist. Vor allem verhält sich Kira hier völlig widersprüchlich zu anderen Folgen. Wir erinnern uns: In Folge 12 ermahnt sie alle, bloß nicht den alten Freizeitpark zu betreten, weil da ja ein "Betreten verboten"-Schild steht, in Folge 11 ist sie dagegen, abgelaufene Lebensmittel zu retten, weil es ja verboten ist, aber Einbruch ist hier völlig ok. Die Polizei findet es natürlich total klasse, dass sich drei Jugendliche da leichtsinnig in Gefahr begeben und der Fall wird am Ende in drei Sätzen gelöst. Als hätte jemand keinen Bock mehr gehabt, ein vernünftiges Ende zu schreiben. Irgendein "Hey Leute, ich noch mal" gibt es auch nicht mehr, stattdessen fängt gleich der Song an, bei dem mich schon die ersten zwei Zeilen so genervt haben, dass ich den Rest nicht mehr hören wollte.
Und das mit dieser Influencerin schrie förmlich nach "Wir müssen jetzt noch irgendwie Social Media reinbringen". Das hat Kira schon deutlich authentischer geschafft.
Überhaupt fühlt sich diese Folge irgendwie wie ein Fremdkörper an, weil sie den generellen Ton der Serie so überhaupt nicht trifft.
Ein paar Pluspunkte gibt es von mir dafür, dass sich die Gangster auch wirklich wie Gangster verhalten dürfen und nicht so weichgespült agieren wie befürchtet, und dass die Folge trotz der dämlichen Story durchaus etwas unterhaltsam war.
Trotzdem ist diese Folge zusammen mit der 15 leider mein Lowlight der Serie.
Meine Hoffnungen ruhen jetzt auf dem Praktikums-Fail
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01.08.2026 21:45
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01.08.2026 21:53
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