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038 - Die Spinne
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Wernerbros
Papa vom Urmel
  
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Herkunft: Saarländer in Franken
1. Experte: Gruselkabinett
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Für mich als Fan dieser Folge finde ich die Bezeichnung "Mittelmaß" von Dominik fast schon frech
Ich finde die Folge auch sehr gruselig und muss einfach sagen, diese Folge würde in jedem Fall in meinen Top 20 Gruselkabinett Folgen fallen, wenn nicht sogar Top 15.
Die Folge beginnt ja eigentlich schon mit dem Ende der Geschichte und eigentlich fängt die Geschichte ja ähnlich an wie bei der rote Raum oder Zimmer 13.
Also es gibt einen Ort oder Zimmer, wo man bloß nicht hingehen soll und jemand sehr mutiges und unerschrockenes nimmt sich ein Herz und will das Gegenteil beweisen, dass alles Warnungen komplett für'n A**** sind.
Simon Jäger spricht die Hauptfigur sehr mitreißend und das Gruselige an der Folge ist wohl weniger Grusel selbst, sondern das perfide psychologische Spiel der "Dame" gegenüber.
Hier werden ja Gefühle und Aufmerksamkeit genutzt um Richard eine tödliche Falle zu stellen.
Der Grusel spielt sich mehr in der Psychologie und in der eigenen Vorstellung ab, man selbst will Richard warnen, er soll endlich abhauen und die Folge spielt ja auch damit, weil sich der Kommissar ihn ja auch öfters vornimmt und ihn beschützen will.
Aber trotzdem hat er am Ende leider keine Chance.
Was Clarimonde genau ist... hm... gute Frage, ich würde sagen so ein ähnliches Wesen wie Pennywise in "ES".
Note 1 für das Hörspiel
__________________ "Das Leben ist eine Ansammlung von kleinen Geschichten um eine große Geschichte daraus zu machen und beim zurückblicken verdammt noch mal kriegen wir das Grinsen nicht mehr aus der Fresse. Das ist so der Plan.
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09.03.2023 08:35
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Mikosch373
dey/denen
   
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Achtung, Spoiler!
Gruselkabinett - Die Spinne (038)
Der Titel ist irgendwie verheißungsvoll, das Cover finde ich sehr schön und düster zugleich und der Klappentext macht mir immer Lust auf die Folge. Es geht auch direkt düster los mit dem niedergeschlagenen Kommissar, der weinenden Madame Dubonnet und dem sehr besorgten François.
Bei den Erzählungen aus dem Tagebuch wird es dann erstmal atmosphärisch und gemütlich. Man kann sich richtig schön vorstellen, wie Richard in Paris sitzt, die Straßenmusik hört und die Zeitung aufschlägt. Seine Neugier wird recht schnell geweckt, vielleicht ein bisschen zu schnell, aber so wird es schnell spannend.
Beim Warten auf das nächste Unglück steigert sich die Spannung auch langsam, besonders die Gedanken über die Gardinenschnur und ob sie sich zum Aufhängen eignet, tragen auch zur düster werdenden Atmosphäre bei. Die Beschreibung von Clarimonde finde ich auch sehr gelungen. Sowohl die Formulierung, als auch wie Simon Jäger es vorträgt.
Noch interessanter als die Beschreibung von Clarimonde ist allerdings, dass Clarimonde nur in Richards Beschreibungen auftritt. Wir hören sie nicht und wissen somit nicht, ob es sie wirklich gibt oder sie nur Einbildung ist, ob es sich womöglich nur um eine unschuldige Nachbarin handelt oder was es wirklich mit ihr auf sich hat.
Die Beobachtung der beiden Spinnen ist auch sehr stark, weil es natürlich symbolisch für die Geschehnisse um Zimmer 7 steht und die Gefahr, in der Richard schwebt, deutlich macht. Außerdem wird Clarimonde, die Richard so fasziniert, dabei erstmals eindeutig als die Bedrohung dargestellt.
Danach wird es immer gruseliger. Richards Psyche leidet immer mehr, er hört Stimmen, die ihn auffordern, sich umzubringen, und trotzdem kann er sich der Spinne tragischerweise nicht entziehen. Stattdessen wird sie immer präsenter in seinem Leben, was besonders durch die letzten Tagebucheinträge deutlich wird.
Als Richard klar wird, dass nicht er die Spiele mit Clarimonde führt, sondern sie alle Fäden in der Hand hält, ist es schon längst zu spät für ihn. Er kann sich ihr nicht mehr entziehen, er gehört schon ihr und sein Wille ist längst gebrochen. Er ist nur noch eine Marionette der Spinne.
Der fremdgesteuerte Suizid ist hervorragend inszeniert. Richard weiß schon, was kommt, aber es gibt kein Zurück mehr. Seine Verzweiflung und die Erkenntnis, was passieren wird, kommen dank Simon Jäger und der Musik im Hintergrund fantastisch rüber. Der Fund der zerbissenen Spinne mit den violetten Tupfen macht das Hörspiel perfekt.
Für mich ist das Hörspiel definitiv ein Highlight. Die Geschichte ist nicht nur interessant und atmosphärisch, sondern auch gruselig und spannend. Grusel und Spannung steigern sich mit jeder Minute immer mehr und gipfeln in einem großartigen Finale. Simon Jäger ist als Richard wirklich ein absoluter Genuss und die Musik sitzt auch an allen Stellen.
Die Verbindung zu „La Morte amoureuse“ durch den Namen Clarimonde und die Darstellung der Frau finde ich wirklich interessant, gerade weil die liebende Tote eindeutig ein Vampir ist und die Spinne nicht. Für mich ist die Spinne ein Wesen, das jeden anzieht und ihn in den Tod reitet.
Ich würde die Spinne auch am ehesten mit Pennywise vergleichen, weil ich mir vorstelle, dass sie für jeden etwas anderes darstellt und jeder andere Verbindungen zieht. Richard stellt sie sich als geheimnisvolle Spinne vor, aber für die anderen drei Opfer bedeutet sie sicher etwas anderes.
Fazit: 10 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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26.04.2023 15:29
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DerArchivar
Ökohexe

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1. Experte: Gruselkabinett
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Interessant, dass ihr beiden - @Wernerbros und @Mikosch373 - Clarimonde eher als Pennywise-Wesen anseht. Ich persönlich sehe sie ja mehr als Vampir. Ihre Zähne werden ja auch als spitz beschrieben und dann das schöne Aussehen.
__________________ Den schnapp ich mir ... nicht.
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29.04.2023 18:11
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