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123 - Die Zeitmaschine
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Mikosch373
dey/denen
   
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Achtung, Spoiler!
Gruselkabinett - Die Zeitmaschine (123)
Der Titel ist einfach aber verheißungsvoll, aber Cover und Klappentext mag ich gar nicht. Das Covermotiv ist zwar schön, aber die Farbgebung überzeugt mich nicht. Und beim Klappentext störe ich mich an der Formulierung. Wir steigen sehr schnell in die Geschichte ein, in eine Diskussion über die Dimensionen und die Offenbarung, dass Zeitreisen möglich seien. Mir kommt da die Atmosphäre ein bisschen zu kurz.
Ansonsten ist der Anfang aber interessant und macht definitiv Lust auf mehr. Als der Zeitreisende dann von seinem Ausflug in die Zukunft erzählt, wird es durch den Hagelschauer richtig gemütlich, und die Statue und die gewaltigen Gebäude um ihn herum, sorgen natürlich für Spannung. Leider ist die Story ab diesem Zeitpunkt sehr redelastig, einige Szenen, die man als aktive Rückblende hätte verarbeiten können, werden nur kurz nacherzählt.
Die Gesellschaft der Eloi finde ich nämlich eigentlich sehr interessant und auch die Atmosphäre stimmt. Durch das Verbot, über all das zu sprechen, was der Zeitreisende wissen will, wirkt alles ein wenig unheimlich und das verstärkt sich, als Weena und er panisch in die Unterkunft flüchten. Wenn Weena doch nur nicht die einzige Eloi wäre, die diese Welt beleben würde. Dann könnte dieses Hörspiel so viel mehr sein.
Was es mit den Morlocks auf sich hat, ist vorauszusehen, aber dass sie die Eloi sich als Schlachtvieh halten und töten, sobald sie alt genug sind, ist eben schön gruselig. Auch wenn wir Menschen mit Kühen und Schweinen schließlich nichts anderes machen, aber es ist eben nochmal was anderes als die eigenen Artgenossen zu verspeisen. Warum die Morlocks dem Zeitreisenden die Zeitmaschine ölen, verstehe ich allerdings nie.
Dass der Zeitreisende dann noch weiter reist und sieht, dass die Menschheit ausgestorben und die Sonne ein riesiger Ball geworden ist, finde ich aber gut. Das ist ebenfalls gruselig, auch wenn es vermutlich Realität wird. Und das Ende, bei dem er nochmal loszieht, um seine Erzählungen zu beweisen, aber nie wieder zurückkehrt, ist auch ein schön gruseliges Ende, das dann auch erklärt, warum der Zeitreisende nicht selbst der Erzähler ist.
Fazit: 8 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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26.08.2023 16:53
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