Anne auf Green Gables - Jede Menge Missgeschicke (003)
Das Cover ist schön mit den verwaschenen Kirschbäumen im Hintergrund und Anne und Diana, die lachen. Titel und Klappentext machen mich nach der letzten, eher mauen Folge jedoch skeptisch. Die Anfang gefällt mir allerdings gut, ich mag, dass Matthew Marilla überzeugen kann, Anne und Diana auf den Ball gehen zu lassen und wie Anne Tante Josephine bezirzt, ist toll. Von dem Ball hätte ich allerdings gern mehr gehört. Also, jetzt nicht das Gedicht von Gilbert, sondern von dem Treiben an sich.
Die Beschreibung der überquellenden Speisekammer auf Green Gables, als der Pfarrer und seine Frau eingeladen sind, finde ich ein bisschen übertrieben. Das ist ja ein richtiges Buffet und das nur für zwei Gäste? Das Marilla ihr Medikament in die Vanilleflasche schüttet und die Flasche dann auch noch in die Speisekammer stellt, finde ich auch ein bisschen arg konstruiert. Aber zum Glück nehmen Pfarrer Allan und seine Frau das Missgeschick mit Humor und ziehen nicht beleidigt ab.
Das mit den grünen Haaren war wohl unvermeidlich, wo Anne doch schon in der ersten Folge so unzufrieden mit ihren Haaren war. Da musste sie ja irgendwann mal versuchen, etwas an ihren Haaren zu verändern. Sie tut mir da auch leid, obwohl das natürlich auch ein bisschen dumm von ihr war. Aber sie ist eben erst dreizehn Jahre alt. Die Teilgeschichte über den Kahn mit dem Loch finde ich auch ganz gelungen, aber Annes Reaktion auf Gilberts Bitte, doch endlich Freunde zu werden, finde ich dämlich.
Fazit: 7 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
|