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230 - Die Tesla-Verschwörung
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Andromeda
Karo Töröö
   
Dabei seit: 07.08.2022
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Ich als immer den Vorlesungen beiwohnender Student fühle ich mich in diesem Hörspiel nicht bestätigt. Ein Fehlen bei Vorlesungen ist zumindest in einem Lehramtsstudium wenig aussagekräftig dafür, ob man sich thematisch auskennt oder nicht bzw. die dazugehörige Klausur besteht oder nicht.
Aber zurück zur Folge: Der spannungstechnisch aufgeladene Titel hat bei mir Erwartungen geweckt, die das Hörspiel nur in Teilen erfüllen konnte. Es ist eher ein Verschwörchen geworden, dass wenig inhaltliche Tiefe abseits der Ausführungen zu Tachyonen und den Forschungen zu Nikola Tesla bietet. Hinzu kommt die gestellte Überführung des Angreifers durch Gabys ,,weichen" Händedruck. Der Cast hätte deutlich ausgebaut werden müssen, um die Verschwörung glaubwürdiger wirken zu lassen. Vielleicht hätte man als Urheber der Erfindung eher einen großen Konzern als zwei Studenten wählen sollen. Die Auflösung der Verschwörung schwante mir bereits nach dem Gespräch von Karl mit der Studentin Lena Bachmann.
Von der Soundkulisse hätte ich mir in Szenerien in der Bibliothek, obwohl ich weiß wie leise es in einer UB zugeht, und der winterlichen Atmosphäre mehr Hintergrundgeräusche gewünscht.
Die Musikuntermalung geht in Ordnung und nutzt abgesehen von Stücken aus Campbell-Castle, Geist des Goldgräbers, Stille Nacht, düstere Nacht, hauptsächlich Musiken noch neueren Datums, die aber eine schön düstere Atmosphäre hinterlassen und der Spannung im Allgemeinen zuträglich sind. Seltene Ausnahmen hiervon sind eher elektronischen Gedudel zuzuordnen.
Die Sprecher und Sprecherinnen liefen gleichsam einen guten Job ab. Besonders Joachim Kretzer als Prof. Vierstein ist eine Bereicherung, weil er endlich stimmlich zum Alter der Protagonisten passt und den dozierenden Tonfall authentisch rüberbringt. Von den Harloff-Geschwistern hätte ich mir abgesehen davon einen größeren Sprechanteil gewünscht.
Rein von der Produktion her ist Folge 230 gemeinhin ein gutes Hörspiel geworden, dass recht originell mithilfe von Prof. Vierstein und Prof. Hicks aufgelöst wird. Nur, dass der Titel viel mehr verspricht als er einhalten kann, stößt mir ungehalten auf. Für 6 Punkte reicht es, eventuell entdecke ich in den nächsten Tagen meine soziale Ader und es werden 7 Punkte.
__________________ Zuständig für Recherchen und Archiv!
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19.01.2024 13:33
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19.01.2024 13:42
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fabsel_phaenomenal
Abrakadabra!
  
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Da ich nie die Klappentexte lese, bin ich wie immer völlig planlos was mich erwartet und noch voller Optimismus!
Generelles Fazit nach dem Hören der Folge:
Mein anfänglicher Optimismus wurde leider reichlich geschmälert, vielleicht auch weil ein paar der letzten neuen Folgen wirklich interessante Handlungen hatten und ich hoffte, das würde sich auch in der 230 fortsetzen. Die 230, also so in etwa stelle ich mir eine TKKG-Junior-Folge vor. Es passiert kaum etwas, erst recht nichts wirklich dramatisches. Die Szenen, die Spannung aufbauen sollen, habe ich als sehr aufgesetzt empfunden - was sich auch in der Auflösung widerspiegelt. Die eigentlich erwachsenen Studenten hätten auch locker 9.Klässler sein können, während Gaby beschrieben wird als "geht als Studentin durch". Ziemlich verdreht.
Karl, Klößchen & Gaby haben wesentlich mehr Sprechzeit als Tim, mir fehlt ein bisschen der alte Hau-Drauf-Tim, aber im Grunde ja schön, dass die anderen mehr in den Fokus rücken. Allerdings hat es sich angefühlt als wäre er gar nicht dabei gewesen, was ich sehr schade finde. Gaby entwickelt sich langsam aber sicher an die Spitze als Anführerin von GKKT!
Meine Hörnotizen - alles voller Spoiler natürlich!:
- Uiui, an die neue Erzählerstimme muss ich mich echt erstmal gewöhnen. Ebenso die befremdlich stille Anfangskulisse, aber das soll wohl Bibliotheks-Vibes geben. Come on, Lenas HILFE kriegt man auch überzeugender hin
- Wir werden direkt in die Handlung geschmissen, wenn auch etwas aufgesetzt, spannend anzuhören. Studentenclub Tesla? "Sehr dramatisch" - laut Karl, naja, joa, mal abwarten
- "Raumenergie", okay das habe ich auch noch nie gehört. Interessant mal mehr über den Erfinder Tesla zu erfahren, heute denkt man bei dem Begriff ja immer eher am Elon Musks Automarke
- Gute Frage, was macht da jetzt dieser Totenkopfmann vor Viersteins Haus? Wieso sollten TKKG jetzt verfolgt werden, nur weil Karl nebenbei den K. O. Schlag mitbekommen hat? Bild ich mir das ein, dass die Fälle früher "realistischer" waren xD Wahrscheinlich Nostalgie...
- HAHAAHA die Kellergeräusche. Wooow überzeugend *nicht*. Was zum Teufel will der falsche Strommensch im Keller? Wieso lassen TKKG den einfach ins Haus? HÄ xD
- Gaby sieht aus wie eine Erstsemestlerin, aufgebrezelt? Ich dachte sie ist so eine natural beauty?
- Karl und seine Dietriche? Hat er die sonst auch dabei, oder biege ich gerade falsch ab bei Peter Shaw?
- "Wir müssen aufhören", "Es ist vorbei" - lauter solche Ausrufe, ich wünschte die wären realistischer geschauspielert. Die werden in der ganzen Folge immer wieder wiederholt, das macht es nicht überzeugender...
- Es geht um 4 Milliarden? Ne Nummer größer gings auch nicht, oder
- URGHHH "Ich bin Paul..." "Ich bin Gaby" - "Uhh, du hast aber weiche Hände" - das war irgendwie befremdlich. Früher hätte Tim (wenn er denn da gewesen wäre) dem Kerl Schläge angedroht haha
- Karls Zimmer ist also ungemütlich - aber das Internet ist gemütlich xD Süß
- Kapitel 12/18, viel ist bisher irgendwie nicht passiert
- "NEIIIN?!" - "DOOOCH!"
- Okay also allein durch Gabys Handlesefähigkeiten ist nun also aufgelöst, dass Dominik seinen Kumpel Paul hintergeht. Da war ja sehr viel Knobeln im Spiel um den "Fall" zu lösen.
- Die "Angstmacherei" mit dem Totenkopfmann finde ich echt bisschen lächerlich. Er ist ja gleich seit dem Anfang dabei, wo die Vier nicht mal die Skripte geklaut hatten. Wozu also paar Teenager einschüchtern?
- Uff, joa, die Auflösung vor dem Unipublikum... Schön mit der Moralkeule geschwungen, meinetwegen, also die Studis haben sich aber auch echt dumm angestellt. Hätten sie einfach die Kids nicht belästigt mit den Einschüchterungsversuchen, hätten sie vielleicht mit dem Geld abhauen können. Auch sehr naiv von Lena, der reichen Kaufhaustochter, auf sowas reinzufallen - wo sie sich als BWLlerin ja wohl kaum mit Physik auskennt.
- Kommissar Glockner am Ende, da hätte ich statt diesem Showauftritt lieber eine richtige Verhaftungsszene gehabt mit Blaulicht, Streifenwagen, knarzenden Sprechgeräten im Hintergrund und klackenden Handschellen.
- Immerhin ganz nett: Der Stromwechselmann war echt?! Wenigstens einer, der ein bisschen in die Irre geführt hat
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19.01.2024 13:56
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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Während ich bei der neuen Fünf Freunde-Folge irgendwo im Mittelteil gedanklich abgeschweift bin, kann ich hier bereits ein Fazit ziehen.
Achtung, Spoiler!
Mir hat die Folge tatsächlich überdurchschnittlich gut gefallen! Vielleicht liegt's auch daran, dass ich nicht fähig war, auf die eigentlich doch recht naheliegende Auflösung zu kommen. Als Klößchen und Gaby ihre Show abziehen, war mir immer noch nicht klar, was das werden sollte.
Auch ich hatte mir etwas anderes erhofft, ein richtiger Universitätsfall, der auch wirklich zum Großteil dort spielt, das wäre schon schön gewesen. Einerseits wurden hier Chancen leichtfertig vergeben, auf der anderen Seite findet Martin Hofstetter in dieser Folge endlich mal die Balance zwischen pseudo-gefährlichen Luftnummern wie Iwan, der Schreckliche und hochgegriffenem Technik-Trash wie Verbrechen im Moorsteiner Wald. Das, was die Geschichte erzählen will, macht sie ziemlich gut. Mir ist ein solider Kriminalfall, der hier und da Potential liegen lässt dann doch lieber als die größte Verschwörung überhaupt, die Hofstetter selbst runterregeln muss, weil es sonst zu hart für TKKG wäre.
Ich finde einfach, dass die Beklemmung hier zeitweise richtig gut rüberkommt, insbesondere bei der Szene mit dem Techniker, der einfach ins Haus reinkommt und bei dem TKKG verständlicherweise einfach kein gutes Gefühl haben.
Darüber hinaus gefällt mir der Umgang mit 3/4 der Figuren ziemlich gut. Tim ist zwar weiterhin der Denkapparat und stößt die Dinge an, er steht aber deutlich weniger im Spotlight als gewöhnlich, während Karl sich als erster Zeuge und Sohn von Professor Vierstein ordentlich in Szene setzen kann, Klößchen seinen Moment bei der Geldübergabe bekommt und den Angstpart übernimmt und Gaby als Ermittlerin glänzt. Das ist einfach erfrischend, nachdem die 220er oft von Tim dominiert worden sind.
Insgesamt gelingt es hier, mit relativ einfachen Mitteln einen Fall zu erzählen, der mich einfach von vorne bis hinten unterhalten konnte und abgeholt hat und das obwohl meine Vorstellungen in eine andere Richtung gingen. Wäre es aber wirklich eine Verschwörung der Energiekonzerne gewesen, hätte man die Folge getrost vergessen und in die Trash-Ecke stellen können. Das hätte nur mit einer bodenständigeren, nicht ganz so weltrevolutionären Erfindung funktioniert.
Klar ist das Handlungskonstrukt hier und da etwas hingebogen, zB müssen die beiden Studenten der reichen Tochter ja doch irgendwas bewiesen haben, damit sie an die beiden glaubt und dass sie sich am Ende selbst verraten, hätte nicht unbedingt klappen müssen, auch Gaby als Studentin, einfach mal vier Jahre älter, ist sehr gewollt, aber das ist okay.
Ich schwanke zwischen 8 und 9 Punkten, aber da ich letzten Endes ziemlich zufrieden bin, runde ich meine 8,5 erstmal großzügig auf 9 auf. Schöne Idee, stabile Umsetzung, reißt keine Bäume aus, aber bleibt auf einem sehr angenehmen Teppich, gerne weiter so.
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19.01.2024 13:57
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19.01.2024 13:58
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Die3FragezeichenFan
Baron
  
Dabei seit: 26.10.2021
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Wow, 5 von 6 der letzten TKKG-Folgen bei mir über 8 Punkten! Die Reihe läuft echt!
Es bleibt festzuhalten, dass diese Folge definitiv noch für das alte Coverdesign geplant war. Man hört ganz deutlich, wie im Outro noch zwei Sequenzen reingeschnitten wurden.
Die Folge kann auch wirklich überzeugen, man muss aber leider sagen, dass insgesamt zu wenig passiert. Beispiel: Karls Haus - Uni - Karls Haus - Uni - Adlernest - Uni. Das ist wenig originell und leider auch etwas monoton. Der Fall ansich macht jedoch Spaß, weil die Länge knackig ist, weil es nicht zu viele Charaktere gibt und weil die Sprecher:innen sehr gut aufgelegt sind. Etwas angepasst werden könnte auch das Verhältnis Musik/Sprecher:innen/Erzähler. Gut fand ich, dass es auch mal wieder kleine Nebenrollen gab, wie den Menschen, der den Stromzähler ausgetauscht hat. Zwischenzeitlich war mir persönlich der Erklärbar-Faktor ein bisschen hoch und auch diese Moral "Strom ist teuer" hat mich zwischenzeitlich etwas genervt. Atmosphärisch macht die Folge einiges richtig und sogar ein bisschen Spannung bei den Szenen mit dem Beobachter ist vorhanden. Musikalisch ist mir das teils etwas too much, wenig angetan war ich auch von der echt schlecht gespielten Anfangsszene, zum Glück hat sich das noch verbessert. Im Ende: Top und die nächsten Folgen sprechen mich auch sehr an.
Zu den Sprecher:innen: Nic Romm: Ich habe es bereits im ADV gesagt und ich sage es auch hier: Eine richtig, richtig gute Besetzung. Er spricht die Rolle wunderbar, erinnert mich auch immer wieder an Wolfgang Kaven. Echt nichts zu meckern. Die vier Hauptsprecher:innen sind ebenfalls gut aufgelegt, nur bei Manou Lubowski hört man stark raus, dass er zum Zeitpunkt der Aufnahme erkältet war. Joachim Kretzer macht ebenfalls eine gute Figur. Bei den Gastsprechenden hatte ich ebenfalls einen positiven Eindruck, einzig überhaupt nicht gut aufgelegt war Nikola Schäffler (Echt mal: Zufall oder Absicht 
?!).
Das neue Coverdesign kann mich nach wie vor nicht überzeugen, obgleich mir das Motiv nach wie vor sehr gut gefällt.
Fazit: Im Ende eine wirklich gute Folge, die allerdings nicht mit der Vorgängerfolge mithalten kann, aber trotzdem etwas besser ist, als der neue Adventskalender.
Knappe 8-/10 P.
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21.01.2024 11:16
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22.01.2024 17:38
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marcm200
3f
Dabei seit: 23.07.2022
Beiträge: 1.433
Spiel-Beiträge: 113
2. Experte: TKKG
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Coole Folge. Uni-Setting: gefällt mir! Und eine Folge mit viel Physik.
Schöne Namen: Hicks (habe ich in der Sprecherliste gar nicht als Higgs erkannt, erst als er vorgestellt wurde), Schrödinger.
Tachyonen (habe ich kurz zuvor noch in Captain Future "Die Zeitmaschine" gehört).
Unsichtbare Strahlung aus dem Weltall zur Energiegewinnung: Onkel Quentin von den 5F lässt grüßen mit seinem Turm ("auf der Felseninsel")
Dass Paul und Dominik eine Betrugsmasche abziehen, habe ich selbst erkannt kurz vor der Studentenkrugszene (schulterklopf 
Und in dieser Szene wechseln sie auch ihre Sprechart - zuvor nett und eingeschüchtert, nun eher verschlagen. Das war gut gespielt.
Nicht bemerkt habe ich allerdings den Hinweis mit der verletzten Hand, die Gaby schüttelt.
Und mein Tipp für die Tresorkombination war 1310 ("M"ars, "J"upiter - Buchstabenposition im Alphabet) oder 1000, da im Asteroidengürtel (der kam auch bei Captain Future vor 
) 1/1000 der Masse der Erde ist. Aber die Idee mit dem Tesla-Asteroide war gut.
Die finale Szene an der Uni mit Vorführung hat mich an manche Weihnachtsvorlesungen erinnert (Chemie, Mathe), auch das war gut gemacht.
Was ich aber nicht verstehe, ist: Warum sagen Paul und Dominik, dass ihre eigene Erfindung nicht geht und deshalb Prof. Vierstein ein Betrüger ist? Das kann ihnen doch völlig egal sein. Hätten sie gesagt: Vierstein hat unsere Pläne gestohlen, wir wollen die 10 Millionen - das hätte ich geglaubt. Dieses Sich-selbst-Verraten aber enttäuscht mich etwas.
Eigentlich 9 Punkte, aber wegen des Schlusses "nur" 8/10.
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07.02.2024 18:10
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Erster Eindruck: Solide Folge, kann man nochmal hören.
Keine komplett unerwarteten Plot-Twists, nach ca. 3/4 der Laufzeit war es für mich vorhersehbar, den Knackpunkt mit dem Händedruck habe ich mitbekommen. Vielleicht auch, weil die Szene so komisch inszeniert war. "Oh, hast Du aber weiche Hände!" *grusel* Tja, ein schmerzhaftes Zusammenzucken kann man akustisch halt schwer darstellen.
Dass Karl mal der Aufhänger für die Geschichte ist, gefällt mir, das Uni-Setting ist zumindest neu, auch wenn ich nicht unbedingt verstehe, dass TKKG da nicht aufgrund ihrer Jugend auffallen. Hicks (Higgs) und Schrödinger in der Auflösung sind nette Easter Eggs, vermutlich für uns "Altfans", die die eigentliche Zielgruppe wohl nicht vestehen dürfte.
Ich habe mich eine Stunde lang unterhalten gefühlt.
ABER:
Nach kurzem Nachdenken funktioniert für mich die Prämisse der ganzen Folge nicht. Mal angenommen, es gäbe diese Weltstrahlung. Damit wären doch die Stromkonzerne nicht automatisch obsolet. Wo ist denn der Unterschied zur Solar-Energie? Die ist doch auch überall kostenlos vorhanden, es braucht halt Technologie, um sie nutzbar zu machen. Und wenn die Stromkonzerne diese Technologie exklusiv zur Verfügung stellen, funktioniert ihr Geschäftsmodell doch immer noch? Aber die EHV hat ja gar nichts mit der Verschwörung zu tun.
Und was ist dieser Tesla-Club? Warum haben zwei Physik-Studenten ein eigenes Labor? Oder arbeiten da noch mehr Leute? Ist das ein Jugend-Forscht-Projekt? Ich habe übrigens noch nie ein Labor mit Wandsafe gesehen...
Die Kombination für den Safe fand ich ganz nett aufgelöst, allerdings wäre ich da nicht drauf gekommen.
Die Auflösung fand ich blöd. Was haben Dominik und Paul denn davon, wenn sie Prof. Vierstein scheinbar die Tour vermasseln? Selbst ein paar Tausender einzustreichen ist okay, aber ein Millionenbetrug geht ihnen jetzt doch zu weit? Ich hätte, wie marcm200, erwartet, dass sie behaupten, die Pläne wären von ihnen und selbst die EHV-Millionen einheimsen wollen. Oder von mir aus auch Vierstein erpressen, dass sie was von dem Geld abhaben wollen. Aber so verraten sie sich einfach für nix und wieder nix.
Aber haben sie sich eigentlich strafbar gemacht? Lena, und auch TKKG haben doch explizit unterschrieben, dass sie keine unmittelbare Gegenleistung für ihre Investition erwarten. Sie wollen erst einen (kleinen) Anteil, wenn alles funktioniert. Ist halt ein Hoch-Risiko-Invest mit (leider) Total-Verlust. Selbst Schuld, wer sowas unterschreibt. Oder?
Hat Klößchen tatsächlich 30.000 echte Euro investiert? Und kriegt er die wieder?
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08.02.2024 12:30
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Klara_Fall
Junghexe
Dabei seit: 10.11.2023
Beiträge: 1.468
Spiel-Beiträge: 898
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           und 22 weitere.
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Etwas zeitverzögert (da ich abgewartet habe, bis die Bibliothek die CD hat), habe ich die Folge nun auch gehört.
Finde ich sie gut? Kommt drauf an...
Wenn ich davon ausgehe, dass die Zielgruppe nicht nur in der "Generation 1. Stunde von TKKG" zu finden ist: nicht so wirklich. Denn der Physik-Kram zieht sich und hätte mich damals sehr gelangweilt.
Als Erwachsene finde ich es spannender. Auch mit den bereits erwähnten Namen Hicks (vor wenigen Tagen verstarb DER Higgs - R. I. P.), Schrödinger und anderen Anspielungen fühlte ich mich gut unterhalten.
Kritik am Cover: Gaby ist mir zu dünn. Ja, sie hat eine gute Figur, aber das ist mir etwas zu krass.
Sprecherleistungen: alle soweit okay.
Ich gebe nach dem ersten Hören mal 7 von 10 Punkten. Ob noch "was drauf kommt" im Laufe der Zeit, sehe ich dann. Wobei ich noch unschlüssig bin, ob ich mir die Folge selbst zulege...
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Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder, keine Frage!
(Paulchen Panther) -
bin mal wieder ne Weile nur sporadisch hier
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14.04.2024 15:44
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.296
Spiel-Beiträge: 27
1. Experte: Hanni und Nanni
2. Experte: TKKG
3. Experte: Bibi Blocksberg
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Überfall in der Unibibliothek. Pauls Nase blutet, Karl fängt sofort zu ermitteln an, erfährt was von einer weltverändernden Entdeckung, mächtigen Feinden und lügt: „Erzähl mir, was du weißt und ich werden schweigen.“
TKKG in der Vierstein-Villa, ein Vortrag über Nikola Tesla und sein Weltenergiesystem. Eine Entdeckung des „Club Tesla“, die eine Gefahr für die Energiekonzerne darstellen würde. Karls Vater wird befragt und da ist irgendwie schon klar, dass da niemand eine bahnbrechende Entdeckung gemacht haben kann.
Ein verkleideter Typ, ein geköpfter Schneemann, ein Stromzähleraustauscher, von dem man nicht weiß, ob er ein Ganove ist.
Endlich Ermittlungen, Karls Dietriche kommen nach langer Zeit mal wieder zum Einsatz, Gaby kann völlig problemlos ein hochbrisantes Gespräch belauschen.
Die Studenten haben ernsthaft einen Tesla-bezogenen Code für ihren Tresor im Tesla-Club? 
TKK entfliehen mit den Plänen für das Weltenergiesystem.
Lagebesprechung in der Vierstein-Villa. Der Totenkopfmann ist wieder da, Gaby hat kombiniert, wer es sein muss. Professor Vierstein stellt fest, dass die Pläne wertlos sind.
Zwei Tage später der „Showdown“ im Hörsaal. Leider zu viel Show, zu lang gezogen und mir zu viel erhobener Zeigefinger.
TKKG glauben etwas zu lange, dass es um wirklich wichtige Pläne geht, trotzdem hält sich lange Zeit eine hohe Spannung und die Folge lässt sich vergleichsweise gut hören. Das Ende ist leider gar nicht gut gelungen.
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04.03.2025 18:20
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