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027 - Der magische Kristallsee - Magico Kristallini
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
Beiträge: 8.641
Spiel-Beiträge: 101
1. Experte: Die drei ???
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Das ist sie also, die erste komplett neue Folge von Elea Eluanda, nach gut 16 Jahren.
Ich weiß nicht, ob man der Serie zum Re-Start einen so großen Gefallen damit getan hat, gleich ein Skript zu nehmen, das zu 95 % in Arambolien spielt, aber vielleicht war das gewollt so, um gleich mal die Reaktionen zu testen.
Für eine Arambolien-Geschichte fand ich die Folge unterm Strich sehr ordentlich. Tatsächlich bin ich mir nicht mal sicher, ob ich es wirklich gemerkt hätte, dass hier ein anderer Autor am Werk ist, wenn ich es nicht gewusst hätte, denn vom Feeling her nimmt es sich nicht viel. Es kann aber natürlich sein, dass echte Arambolisch-Kenner hier mehr zu monieren haben als ich.
Es wird meiner Meinung nach ein bisschen mehr erklärt als früher, Seele bemüht sich aber, das - sofern es geht - einigermaßen natürlich in die Dialoge einfließen zu lassen. Hier und da kommt es natürlich trotzdem zu etwas ungelenken Passagen, aber es hält sich im Rahmen.
Direkt in der ersten neuen Arambolien-Folge scheint man sich die Kritik am Umgang mit dem Traumland zu Herzen genommen zu haben. Zwar gibt es mal wieder eine Bedrohung, die wird aber dieses Mal von Elea und Ravi ausgelöst und ist nicht der Grund für die Reise nach Arambolien. Vielleicht ist Donnelly selber irgendwann aufgefallen, dass in ihrem fantastischen Traumland ziemlich oft der Weltuntergang bevorsteht und das irgendwie nicht passt. Mal schauen, ob man sich dahingehend in den nächsten Folgen noch weiter entwickelt.
Der Anfang in Altenberg ist leider nicht so gelungen. Hier wirkt es wirklich, als hätte Seele sich rausgeschrieben, was häufig in der Serie vorkommt und dann versucht, fanservice-mäßig aus genau diesen Stichpunkten ruckzuck die erste Szene zu bauen. Nichts gegen flotte Skripte, meistens passiert in neuen Kiddinx-Produktionen eher zu wenig als zu viel, aber ein bisschen weniger Hektik hätte es auch getan, das wirkt alles so abgehetzt und blutleer.
Bei arambolischen Geschichten ist mir extrem wichtig, dass ich der Story folgen kann und das gelingt hier. Passagenweise ist es etwas anstrengend zu hören, deshalb ist es am Ende eher die 6 als die 7, aber im Allgemeinen war die Folge flüssig, ging schnell vorbei und hat mich nicht gelangweilt. Mehr als eine 7 würde ich für eine Arambolien-Folge vermutlich ohnehin nicht abdrücken, von daher zählt diese hier bereits zu den stärksten.
Ein bisschen schade ist allerdings, dass der Aspekt "Zusammenarbeit mit Kiribati" nicht halb so präsent ist, wie es der Klappentext vermuten ließ. Davon ist erst im letzten Viertel die Rede.
Meine Befürchtung, dass das Traumland künftig ziemlich leer wirken wird, weil Kiddinx auch gerne mal nur fünf Sprecher in einer Folge einsetzt, hat sich bis jetzt noch nicht bewahrheitet. Schauen wir mal, wann hier gespart werden muss.
Ich bin mal gespannt, wie man Rosa, Olli und Tessa besetzen wird. Bisher muss man, wie ich finde, sprechertechnisch kaum Abstriche zu den Classics machen. Da fand ich die Umbesetzungen bei Bibi um Welten schlimmer.
Insgesamt ein relativ gelungener Neustart, der sich mit den Donnelly-Folgen messen kann. Wie gut die Wiederbelebung wirklich funktioniert, wird sich wohl erst zeigen, wenn die erste Altenberg-Geschichte veröffentlicht wird.
6/10
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19.12.2025 08:37
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19.12.2025 08:39
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
Beiträge: 25.507
Spiel-Beiträge: 1568
1. Experte: Wendy
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3. Experte: Bibi & Tina
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Achtung, Spoiler!
Elea Eluanda - Der magische Kristallsee (027)
Den Titel mag ich sehr gerne. Er erinnert ein bisschen an „Das magische Puzzle“ und lässt mich zusätzlich direkt an den Kristallpalast denken. Das Cover finde ich dafür nicht wirklich gelungen. Elea und Ravi gefallen mir noch ganz gut, aber der Kristallsee mit dem Flugkörper und den Aquirinis ist viel zu überladen. Zusätzlich finde ich es schade, dass das Wasser im See nicht rosa ist. Beim Klappentext gefällt mir am besten, dass Elea und Ravi mit Kiribati zusammenarbeiten müssen.
Den Anfang beim gemeinsamen Essen finde ich ganz schön, auch wenn wieder sehr auffällt, dass Ravi erkältet klingt. Dass es diesmal sehr schnell nach Arambolien geht, finde ich gar nicht verkehrt. Das ist eine willkommene Abwechslung. Die Tatsache, dass Elea und Ravi nicht am Strand, sondern direkt am Kristallsee landen, gefällt mir jedoch gar nicht. Im Gespräch mit den Aquirinis wirkt Ravi leicht dämlich, das irritiert mich.
Ich hoffe, dass er jetzt nicht die Bibi-Rolle bei Bibi & Tina einnimmt und ihm jeder Mist erklärt werden muss. Dafür gefällt mir sein „Richtig toll!“ auf Kiribatis Worte. Dass Königin Elabet wirklich von Anke Reitzenstein gesprochen wird, ist eine Enttäuschung – und noch dazu kann ich es einfach nicht verstehen. Claudia Urbschat-Mingues spricht doch schon die Erzählerin, warum kann sie da nicht ihre alte Rolle interpretieren?
Natürlich klingt sie heute älter, aber das tut Norbert Langer auch. Mal ganz abgesehen davon, dass Anke Reitzenstein auch nicht jünger als Claudia Urbschat-Mingues klingt. Warum also hat man diese Entscheidung getroffen? Dass Kiribatis Erfindung ein Ballon ist, überrascht. Auf dem Cover ist definitiv kein Ballon zu sehen. Auch irritierend ist, dass Kiribati Ravi siezt, statt Euch zu sagen.
Eleas Idee, türkisen Sand in den Tank zu streuen, ist etwas komisch. Sonst sind Elea und Ravi ja eher vernünftig. Dass ausgerechnet Zechy dagegen ist, macht das Ganze noch absurder. Dass das Fluggerät mit Ravi wegfliegt, finde ich aber wieder cool. Das sorgt für Spannung und ist mal was anderes. Auch dass Elea und Zechy Ravi mit dem Cornibum verfolgen, mag ich total. Und Ravi darf „Hast du sie nicht mehr alle?“ sagen!
Die Aquirinis sind natürlich ziemlich wütend, das ist auch mal was Neues. Sonst sind Elea und Ravi ja wirklich nur die großen Held*innen. Dann geht es für Elea und Zechy in die Bibliothek des Kristallpalastes, während Ravi sich mit den Aquirinis rumschlägt. Das ist ganz witzig. Ich mag auch, wie die Aquirinis sich über das warme Meerwasser freuen. Auch wenn es kein so gutes Ende nimmt.
Die Bibliothek habe ich natürlich durch die Computerspiele sehr gut vor Augen, allerdings ist Tilla nicht da. Dafür ist Kiribati in der Bibliothek und stöbert ganz ungestört in einem Buch. Verkehrte Welt. Natürlich büxen die Aquirinis wieder aus, was ich grundsätzlich nicht verkehrt finde, um Spannung reinzubringen. Allerdings verstreicht damit auch immer mehr die Chance, mehr darüber zu erfahren, wie die Aquirinis den Kristallsee beschützen.
Als Cuccinopi finde ich Marko Bräutigam übrigens deutlich besser als in der letzten Folge als Opi Kopi. Elabet beim Baden zu erleben, finde ich irgendwie ganz cool, das macht sie ein bisschen nahbarer. Dass Kiribati allerdings einfach so reinstürmt, finde ich unrealistisch. Auch wenn Mikas Empörung darüber ganz lustig ist. Wie Elea und Ravi die Rexonis auf die falsche Spur bringe, bringt mich auch zum Lachen.
Dass Elea und Ravi beichten, was passiert ist, als die erste Aquirini krank wird, finde ich sehr gut. Das passt zu den beiden und wirkt nicht, als wollte man auf Krampf eine Vorbildfunktion erfüllen. Blütenblätter als Lösung finde ich eigentlich cool, aber ein rosa Glitzerbaum? Das ist mir dann doch zu kindisch. Außerdem arbeiten Elea und Ravi auch dadurch noch nicht mit Kiribati zusammen, eher mit allen anderen Arambolier*innen.
Insgesamt ist die Folge definitiv kein Highlight. Sie ist nicht schlecht, unterhält und hat auch einen gewissen Grad an Spannung. Die Sprecher*innen sind gut aufgelegt und alles wirkt natürlicher als bei Bibi Blocksberg, Bibi & Tina oder Benjamin Blümchen. Allerdings erfahren wir kaum etwas über den Kristallsee oder über die Aquirinis und die Zusammenarbeit mit Kiribati, die im Klappentext so groß angekündigt wird, findet de facto nicht statt.
Fazit: 7 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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19.12.2025 09:19
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BlinderPassagier
Hörspielnerd
   
Dabei seit: 10.05.2016
Beiträge: 855
Spiel-Beiträge: 3
Herkunft: Berlin
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Naja, der Unterschied zu den anderen genannten Beispielen ist halt auch, dass Kira, Bibi und Otto selbst jeweils zentrale Hauptfiguren der Geschichten sind, die sie erzählerisch begleiten. Das ist schon was anderes, als irgendeine "zufällige" Nebenfigur das tun zu lassen, die zudem in vielen Folgen gar nicht vorkommt und realistisch betrachtet, keinen Grund hätte von den meisten dieser Ereignisse zu wissen. Weiß jetzt nicht, ob das so gut funktioniert hätte, obwohl mich schon interessiert hätte, wie man das umsetzen würde.
Eine interessante Lösung wäre ggf. gewesen, Elabets "menschliches" Counterpart in die Serie einzuführen. Theoretisch müsste sie ja eins haben, oder nicht?
__________________ Und jetzt erstmal ein Hörspiel hören!
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19.12.2025 18:08
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19.12.2025 18:29
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Janni
Baron
  
Dabei seit: 30.08.2011
Beiträge: 6.463
Spiel-Beiträge: 40
1. Experte: Elea Eluanda
2. Experte: Bibi Blocksberg
3. Experte: Bibi & Tina
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Gerade gehört und ich bin begeistert. Was aber auch daran liegen kann, dass ich die Folge für das Wörterbuch sehr aufmerksam gehört habe und ich ohnehin fließend arambolisch spreche..
Der Titel ist allerdings falsch: Es ist der magische Kristallsee und nicht "Kristall". Das Lago fehlt.
Anke Reitzenstein gefällt mir in der Rolle, auch wenn es komisch ist, die Erzählerin über Königin Elabet reden zu hören. Wo sie es doch früher selbst war...
Die Aquirinis haben mich zum Schluss doch sehr überrascht. Sie haben eingesehen, was ich die ganze Zeit gedacht habe, nämlich, dass sie den See tatsächlich nicht beschützen.
Die Szene im Kristallpalast im Badezimmer hat was. Elabet singt die Hymne in der Wanne. Und die Vokabel für Gefahr kommt vor, die bei Folge 4 hätte im Titel sein müssen.
Und tatsächlich kommt mal ein Plapperfisch vor. Das hatte ich mir doch neulich noch gewünscht. Und jetzt ist definitiv bestätigt, dass es in Arambolien echte Zauberer gibt. Wenn es so einen riesigen Bereich mit Zauberbüchern gibt. Warum sie Tilla nicht mit eingebaut haben und sie nicht einmal erwähnt wird, frage ich mich aber schon.
Die Fee im Kochtopf ist auch eine Vorstellung, wo man nicht weiß, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll.
Ein Plapperfisch taucht auf, nachdem ich im Forum neulich noch davon geschrieben habe. Und auch von Kiribati als Zauberer. Ich frag mich wieder einmal, ob Kiddinx hier mitliest.
Die Erzählerin verabschiedet sich nicht?
10 Punkte, ich kann nicht anders,
Aber warum hat man eine Sommerfolge im Januar rausgehauen? Dann träumt man sich wenigstens warm im Schneechaos.
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09.01.2026 10:23
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09.01.2026 11:11
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