Die 3 Senioren stehen vor der Tür ihrer Detektei und üben das Aufschließen.
Geschafft! Und gleich ein Ärgernis: Ein Wasserschaden! Die Schreckschraube von oben drüber hat das Spülbecken überlaufen lassen. Herma Koehn höre ich sehr gerne, hier habe sie aber gar nicht erkannt. Die Darstellung erinnert irgendwie an Poldine Flinkmöwe.

Die Katzen haben sehr würzige Namen, gefällt mir besser als süße Hundenamen.
Dann geht es in die Geschichte: Zu quittierende Briefe vom Gericht für Doreen und Ash. Doreen erhoffte Nachrichten von ihrem Bruder – sehr schön, dass der erwähnt wird, ich bin immer noch gespannt, ob das auch wirklich ihr (Halb-)Bruder ist oder alles ganz anders ist und wann das endlich aufgelöst wird.
Allerdings haben die Briefe nichts damit zu tun, sondern es geht um einen Prozess, an dem Doreen und Ash als Geschworene teilnehmen sollen. Ein Bildraub mit Mord, ein Fall, der Schlagzeilen macht! Camryn reagiert wirklich extrem auffällig, und macht sich sogleich alleine an Ermittlungen, sie kennt den Verdächtigen von früher. Julian und Doreen passen sie ab, sie haben die Ortungsapp, die für den Notfall gedacht ist, benutzt. Wirklich interessanter Umgang der drei miteinander.
Es geht natürlich gemeinsam weiter: Camryn und der Verdächtige waren ein Paar, Julian ist… überrascht und mit der Mafia hat das ganze auch noch zu tun. „Das ist mal ‘ne Hausnummer!“ stellt Doreen fest. Auf geht es ins Haus des Mordopfers, Dietrichset und „Hereinspaziert!“ Ein verstecktes Bild von einer (halb-)nackten Frau – der Schmetterlingsfrau! Die so genannt wird, weil sie ein entsprechendes Tattoo hat. Schade, ich hatte auf eine geheimnisvolle Einsiedlerin mit vielen Insekten im Garten oder so etwas gehofft. Jedenfalls will man sie suchen...
… und findet sie im Zeugenstand. Sie war scheinbar ein häufiger Gast beim Mordopfer. Nicht anscheinend?
Ein schönes Hin und Her zwischen den beiden „Teams“, das hält die Folge in Gang.
Julian und Camryns sehen sich im Zuhause des Verdächtigen um.
Etwas unheimlich: Zur letzten Folge merkte ich an, dass man so wenig über die Zeit zwischen Junior und Senior weiß – und jetzt kommentiert Julian genau das.
Bis hierher gefiel mir die Folge sehr gut, nun fällt es ab und zieht sich sehr.
Eine etwas seltsame Begegnung mit dem „Osterhasen“, einem FBI-Mensch, der sich reichlich dumm anstellt, mir zu dumm, um es unterhaltsam zu finden.
Die Geschworenenbesprechung erinnert mich an eine Szene aus „Otto der Außerfriesische“, genauso überzeichnet mit der Nennung der Namen, leider aber nicht so lustig. Sehr schön dagegen, Niki Nowotny mal wieder zu hören. Und das auch noch in der gleichen Szene wie Scarlet Lubowski.
Die anderen rücken derweil der Schmetterlingsfrau auf die Pelle. Das so wichtige Kondom – da müsste man doch eigentlich auch DNA an der Außenseite gewinnen und zuordnen können?
Streit unter den Geschworenen… und weitere Ermittlungen im Haus des Mordopfers und in der FBI-Zentrale.
Endlich ist alles auseinander sortiert, es gibt viele Beteiligte an der ganzen Täuschung, Camryns Ex ist unschuldig und wird ins Zeugenschutzprogramm geschickt.
Der erste Teil gefiel mir wirklich gut, ich fühlte mich gut unterhalten und es fiel leicht, an der Geschichte dran zu bleiben. Doch mit dem Auftritt des tappsigen FBI-Menschen ändert sich das und ich fing an, auf das Ende zu warten.