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131 - Haus des Schreckens
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Mikosch373
dey/denen
   
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Die drei Fragezeichen - Haus des Schreckens (131)
Das Cover finde ich von den Farben her nicht schön, aber der Titel klingt okay und der Klappentext liest sich mehr als vielversprechend. Der Anfang ist ein bisschen verwirrend. Justus und Bob reisen irgendwo an und hoffen, dass Peter sie nicht anspricht. Ob das daran liegt, dass Peter sich extrem seltsam benimmt und offenbar irgendeine Rolle spielt?
Das Anwesen wird durch Thomas Fritsch schön gezeichnet und die Zeichnung durch Aussagen der Charaktere ergänzt. Durch die Lage des Anwesens auf der Insel im See wird auch ein abgeschlossenes Setting geschaffen und durch die Erklärungen von Lovell kommt ein bisschen Vergangenheit dazu. Das gefällt mir sehr!
In Justus‘ Zimmer wird es kurz gruselig, als ihm ein Messer an die Kehle gehalten wird. Und selbst als die Stimme des Angreifers ertönt, bleibt der Grusel, denn Peter hört sich schön schaurig an. Als er dann aber verlangt, zum Ersten Detektiv ernannt zu werden, weicht der Grusel Belustigung. Auch Peters Vorschläge, wie Justus die Nacht verbringen könnte, finde ich sehr amüsant.
Aus dem Gespräch der beiden Detektive geht dann auch hervor, dass Justus, Peter und Bob für Lovell arbeiten und der Reihe nach Mörder und Opfer geben. Dadurch, dass Bob überfallen und des Notfallhandys beraubt wurde, wird es aber doch wieder spannend. Und als die drei dann noch Kleber im Türschloss entdecken und ein schrecklicher Schrei ertönt, wird es umso mysteriöser.
Zur Spannung trägt aber auch bei, dass das Haus des Schreckens so groß ist und eher einem Labyrinth gleicht. Das einzige störende Element ist Mr. Nolan, der sich als Intelligenzbestie aufspielt und den anderen ständig Befehle erteilt. Aber er scheint nicht zu raffen, dass im Haus des Schreckens gerade etwas gewaltig schief läuft.
Doch die drei Detektive schenken den anderen Gästen reinen Wein ein, aber als Justus beweisen will, dass kein Geist Mr. Scavenger verschleppt hat, findet die illustre Gruppe raus, dass die Familie Scavenger auf der Liste steht, und den Geheimgang von Mrs. Marriott finden Justus, Peter und Bob auch.
Die Auflösung habe ich nicht direkt kommen sehen, aber sie begeistert mich auch nicht. Ich hätte es cooler gefunden, wenn sich alles als absurder Scherz herausgestellt hätte und Mr. Lovell die Rollen verdreht und die drei Detektive gefoppt hätte. Damit hätte er sicher auch Geld verdienen können.
Außerdem habe ich mir das Hörspiel atmosphärisch anders vorgestellt und an einigen Stellen hätte die Geschichte auch noch deutlich spannender sein können. Besonders im Mittelteil schleppt es sich etwas. Deshalb sind es für mich nur sechs Punkte.
Fazit: 6 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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09.01.2023 15:03
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Klara_Fall
Ökohexe

Dabei seit: 10.11.2023
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| Zitat von Mikosch373: |
Die Auflösung habe ich nicht direkt kommen sehen, aber sie begeistert mich auch nicht. Ich hätte es cooler gefunden, wenn sich alles als absurder Scherz herausgestellt hätte und Mr. Lovell die Rollen verdreht und die drei Detektive gefoppt hätte. Damit hätte er sicher auch Geld verdienen können.
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Jetzt, wo ich die Alternativ-Auflösung lese 
, @Mikosch373 , muss ich meine 9 Punkte fast noch überdenken. Denn die Variante gefällt mir noch besser als wieder mal ein Versicherungsbetrug.
Aber auch so, wie sie ist, mag ich die Folge.
Sie hat eine gute Mischung aus Spannung, Humor, einer nachvollziehbaren (denn nachvollziehbarer als manch andere Auflösung finde ich sie schon) Auflösung und eine gute Mischung aus glaubhaften Figurenzeichnungen.
Den Job der drei Detektive - also der, mit dem sie das Wochenende antraten - finde ich interessant. Etwas überraschend, dass auch diese keinen "Exit" haben/kennen zu Beginn.
Die Zwischenmelodien, die wohl das Ticken einer Uhr darstellen sollen, mag ich.
Von den Sprecherleistungen ist es auch weitestgehend okay. An irgendeiner Stelle (hatte die Folge dieses Mal in Etappen gehört, daher ist es ein paar Tage her) fand ich eine Frauenstimme etwas zu hysterisch. Sonst alles okay.
9 von 10
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04.03.2024 08:15
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
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Ein Rollenspiel im Hörspiel, gar nicht mein Fall. Das Haus an sich ist natürlich ein superspannender Ort für die Handlung, auch wird schön Gruselstimmung aufgebaut, aber: Zu viele Leute und vor allem: alle auf einmal, da bin ich überhaupt nicht durchgestiegen.
Eine kalte Klinge an Justus Hals – Peter ärgert den ersten Detektiv. Niedlich, aber kann jetzt mal die Geschichte losgehen? Weiterhin rätselhafte Andeutungen, nur sehr allmählich bekommt der geneigte Zuhörer eine Ahnung, was da los ist und wozu die drei Jungs dabei sind.
Irgendwann merkt man: Das ist kein Spiel, das ist ernst und man ist im Haus gefangen ohne Möglichkeit der Kontaktaufnahme nach draußen. Davor, danach, dazwischen viel schlechte Stimmung, das nervt etwas, schließlich sind doch alle freiwillig und zum Spaß haben dabei.
Langsam geht es voran… puh. Über „tolle Atmosphäre“ kriegt man mich meist nicht, auch hier langweile ich mich und habe Schwierigkeiten, konzentriert dran zu bleiben.
Oh, ein Geheimgang! Und Polizei am nächsten Morgen, über Nacht hat es außerhalb ein Verbrechen gegeben. Oder auch nicht, statt Ermittlungen gibt es nur einen Justus-Erklär-und-Auflöse-Monolog. Was für eine Inszenierung für einen Versicherungsbetrug.
Nicht grundsätzlich schlecht, aber für mich auch nicht wirklich ansprechend.
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29.05.2026 15:15
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