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084 - Musik des Teufels
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Achtung, Spoiler!
Die drei Fragezeichen - Musik des Teufels (084)
Diese Folge kenne ich sowohl als Buch, als auch als Hörspiel. Ich habe das Buch besser in Erinnerung, die Folge aber auch als sehr gut. Ich bin gespannt, ob ich die Folge heute immer noch mag. Den Titel finde ich auf jeden Fall total klangvoll, das Cover ist wunderbar und der Klappentext hört sich auch toll an.
Das Telefonat zwischen Justus und Bob ist jedenfalls ein sehr gelungener Einstieg. Durch den Streit herrscht gleich eine gewisse Anspannung und es wird direkt vermittelt, dass etwas anders ist als sonst. Als Bob dann auch noch auflegt und nicht bei Justus auftaucht, obwohl er seinem Vater angekündigt hat, zum Schrottplatz zu fahren, ist die Sorge um unseren Dritten Detektiv natürlich geweckt.
Bei der Aussage, Justus habe Bob noch nie so gereizt erlebt, musste ich jetzt natürlich lachen. Früher hätte ich ihm zugestimmt, aber seit ich „Dopingmixer“ kenne, weiß ich, dass Bob durchaus manchmal einfach so voll auf 180 ist und dann nicht mehr so schnell wieder runterkommt.
Auch wie Justus und Peter auf dem Seaview Hill Schach spielen und dabei Bobs Haus beobachten, mag ich, weil es sowas Gemütliches hat. Trotzdem wird es aber sehr schnell spannend, als Bob wieder im schwarzen Anzug das Haus verlässt und die beiden ihn beschatten.
Als Justus und Peter heimlich das Konzert beobachten, sind auch die Erinnerungen an die Villa sehr klar. Aus irgendeinem Grund habe ich diesen Schauplatz noch besonders gut im Kopf. Was im Buch etwas schöner dargestellt ist, ist die Wirkung der Musik. Im Hörspiel ist die Reaktion von Bob leider nur nacherzählt.
Trotzdem wird die Sache durch die geheimnisvoll fesselnde Musik natürlich noch interessanter, und kurz darauf erleben wir ja auch Peters Reaktion teilweise mit. Dann hat Jelena ihren ersten Auftritt – und ich finde sie nach wie vor großartig! Sie weiß, was sie will, lässt sich nicht von Justus und Peter einwickeln, und ich mag einfach ihre ganze Art!
Im Buch lernt man sie noch besser kennen, wenn ich mich recht erinnere, aber im Hörspiel hat man dafür Alexandra Doerk, die die Rolle wunderbar spielt! Bissig aber herzlich. Ich verstehe, warum ihre Charakterzüge und ihre Art auf Missfallen stoßen, aber ich finde, sie bringt das alles so sympathisch rüber. Aber ich hab natürlich auch Jelenas andere Auftritte im Kopf, vielleicht mag ich sie deshalb so!
Der gedankliche Ausflug in die griechische Mythologie trägt für mich sehr zur Atmosphäre bei, auch wenn es nur kurz ist. Die heimliche Durchsuchung der Villa finde ich spannend, Justus‘ Reaktion auf die Droge ist da auch gut beschrieben. Den ersten Verdacht, es würde um Noten gehen, finde ich schon cool, aber das mit der Stradivari-Geige ist natürlich noch cooler. Das hat mich beim Lesen des Buches auch überrascht.
Sehr gut finde ich auch, dass Bob derjenige ist, der anstelle von Mr. Stevenson zu dem Konzert gekommen ist und so die ganze Story ins Rollen gebracht hat. Ein schöner roter Faden. Auch die Erzählung über die berühmte Geige und wie das alles mit dem Unfall von Jelena und dem Tod ihrer Mutter zusammenhängt, gefällt mir. Das mit der Rückgabe der Geige ist eine tolle Wendung.
Das mit der Statue des fiedelnden Tods, die Suche nach der Stradivari und das großartige Finale runden die Folge ab. Die Folge ist von vorne bis hinten ein Genuss! Die Akustik der Folge finde ich auch super. Die musikalische Untermalung ist richtig mysteriös und atmosphärisch – und natürlich absolut passend. Dazu Lutz Mackensy als böser Geigenspieler, perfekt!
Und das ist auch der Grund, weshalb ich die volle Punktzahl gebe. Es gibt zwar ein, zwei Kleinigkeiten, die ich im Buch besser finde, aber das gleichen die Sprechenden und die tolle Musik sehr gut aus. Der Folge nur neun Punkte zu geben, nur weil ich das Buch vorziehe, fände ich nicht fair.
Fazit: 10 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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19.11.2022 15:47
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HerrSchmeichler
Sekretär
Dabei seit: 11.01.2022
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1. Experte: Benjamin Blümchen
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Was ist nur mit Bob los?
Achtung, Spoiler!
Ich mag den dritten Detektiv ja generell ganz gerne, deswegen freut es mich auch, dass er hier im Mittelpunkt steht. Justus und Peter sind einerseits um ihn besorgt und gleichermaßen verärgert, dass er ihnen nicht erzählt, wohin er immer wieder verschwindet. So baut sich gleich zu Beginn Spannung auf - sowohl in der Geschichte, als auch zwischen den Jungs.
Ein rätselhafter Teufelsgeiger, dessen Spiel alle in einen Trance-artigen Zustand versetzt, gibt seit kurzem im Haus von Jelena Charkov Konzerte. Die Figur des Vanderhell erinnert mich immer etwas an Asmodi aus der "Singenden Schlange", allerdings ist die musikalische Darbietung hier deutlich angenehmer. 
Ich mag Jelena als Figur sehr gerne, denn sie lässt sie sich nicht über ihre Behinderung definieren, sondern weiß für sich einzustehen und bringt manchmal sogar Justus aus dem Konzept.
Da das "Wer?" recht schnell klar ist, geht es in diesem Fall mehr um das "Wie?" und vor allem das "Warum?". Mir gefällt, dass ungefähr bei der Hälfte bereits aufgedeckt wird, wie Vanderhell die Zuhörenden zum Schwelgen bringt. So bleibt der große Aufklärungsmonolog am Ende aus und auch die falsche Fährte mit den Notenblättern hat mir gefallen.
Die Sprecher sind alle sehr gut, besonders Andreas Fröhlich, Alexandra Doerk und Lutz Mackensy. Die Dialoge wirken zudem im Vergleich zu neueren Folgen frischer und lebendiger gespielt. Die musikalische Untermalung, die bei dem Thema der Folge nicht unwichtig ist, ist außerdem sehr gelungen. Besonders das Staccato Stück, das Vanderhell gegen Ende spielt, ist sehr atmosphärisch und etwas unheimlich.
Eine rund um gelungene Folge in meinen Augen.
10 von 10 Punkten
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22.09.2025 17:32
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