Die drei Fragezeichen - Schrecken aus der Tiefe (193)
Der Titel klingt toll, das Cover passt dazu und der Klappentext hört sich nach einer vielversprechenden Geschichte an. Der Anfang gefällt mir gut mit dem Geplänkel am Strand, dem unter Wasser gezogenen Angler und der Blitzrettung durch Peter, Bob und Justus. Es kommen sofort eine gute Atmosphäre und ein bisschen Spannung auf.
Als das kleine Dörfchen, in dem der See liegt, von Touristen überlaufen wird und jeder von einem Seeungeheuer spricht, klinken sich die drei Jungs natürlich sofort ein und wollen das Mysterium lösen. Nach dieser gelungenen Überleitung kriegen sie auch schon eine Theorie geliefert: neu ausgebrütete Dinosaurier-Eier. Bobs Vorschlag, das Seeungeheuer im Falle des Falles Peterfressosaurus zu nennen, mag ich sehr.
Mit einer Seeungeheuer-Attrappe scheint das Rätsel gelöst, aber kurz darauf sehen die Jungs seltsame Lichter im Wald. So bleibt es weiter spannend. Es ist übrigens wieder Peter, der die Lichter sieht. Es ist fast immer Peter, der eine seltsame Beobachtung macht, das fällt mir durch den Marathon zum ersten Mal auf.
Die Geschichte mit den drei Gaunern auf dem See bringt eine neue Wendung und da einige der einfacheren Theorien bereits von den Jungs angesprochen oder widerlegt werden, halten sich die Befürchtungen, die Auflösung könnte zu leicht sein, auch in Grenzen.
Warum Justus und nicht Bob mit Peter in den See taucht, erschließt sich mir nicht, und auch so finde ich das Tauchen ein bisschen kurz geraten. Dass jemand sie nach dem Heben der Beute erwischt, ist ziemlich vorhersehbar, durch Justus, der zurückgelassen wird, wird es aber doch spannend.
Das anschließende Treffen mit den vielen Leuten ist ja ganz schön, aber bis auf Mac und den Sheriff sind leider alle Personen sehr blass geblieben. Dementsprechend unpassend finde ich auch (Achtung, Spoiler!) Simon und den Wirt als Täter.
Insgesamt eine durchaus unterhaltsame Folge, die eine klassische Auflösung so geschickt verpackt, dass sie originell wirkt. Hätte man die Nebencharaktere besser gezeichnet, wäre diese Folge vielleicht sogar ein Highlight. So reicht es nur fürs obere Mittelfeld.
Fazit: 7 von 10 Punkten
@Mangobanane
Das mit der Qualität bei dem Telefonat mit Inspektor Cotta ist mir auch aufgefallen. Ich musste lauter machen und die Ohren spitzen, um was zu verstehen.
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Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das
deren Hund?
Ich bin
denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe
dey so gut.