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066 - und die Schattenmänner
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MihaiEftimin
Ikonenjäger mit Waffenschein
   
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Herkunft: Westfalen
1. Experte: Die drei ???
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3. Experte: Die drei !!!
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Und die Gurkenodyssee geht weiter ...
Der Fall selbst ist eher dürftig und unspektakulär. "Hau mal random irgendeinem Touri eins auf die Glocke und sperr ihn ein! Mach mal! Echt, das bockt!" Und dann auch noch doppelte Entführung, okay, kann man machen. Und die Person, die der Hörer von Anfang an im Verdacht hat, weil sie sich derart verdächtig aufführt, dass es bis auf die römische Polizei so ziemlich jeder bemerkt, ist dann am Ende natürlich auch ein Ganove (und da meckern Leute über die Fallstruktur einiger DDA-Folgen ...). Als Aufhänger für den nächsten Fall lernen wir dann noch Alexandra Körting kennen (ist der Name eigentlich Zufall, oder beginnt der merkwürdige Meta-Humor echt schon so früh in der Serie ...?). Wie Rom auf zwölf Millionen (!) Einwohner kommen soll, kann uns wohl nur BJHW selbst beantworten, und ob Franca jetzt blond oder rothaarig ist, wissen die Buchleser vielleicht sogar. Was wir in jedem Falle wissen, ist, dass ihr Sehvermögen ohne Brille recht solide sein muss, wenn es mal für ein paar Tage ohne geht ...
Trotzdem hat die Folge was, nämlich vor allem herrliches Italienfeeling. Bei Sofias Wutrede am Anfang muss ich immer direkt an die Derrick-Folge "Tod eines Italieners" von 1981 denken: "Worüber regt er sich denn so auf?" - "Er regt sich nicht auf. Er ist Italiener!" 
Wir reisen akustisch an verschiedene bekannte Schauplätze in Rom, und wo Leute sind, hören wir auch Italiener, sowie italienische Musik, was das für EUROPA damals gewohnte Produktionsniveau sehr gut widerspiegelt (vgl. TKKG "Heißer Draht nach Paradiso", auch wenn die eigentlich in der Schweiz spielt - aber halt im Tessin, was ja gefühlt schon Italien ist 
). Die Zwischenmusiken sind typisch 90er Jahre, vor allem zu Beginn, mit vielen Techno-Einlagen. Auffällig ist, dass viele Stücke aus dieser Folge auch in der Neuabmischung vom "lachenden Schatten" Verwendung fanden, fast, als wolle man auf was anspielen ("Höhö, SCHATTENmänner ... lachender SCHATTEN ... merkste?" 
), ähnlich wie das "Bergmonster" Musik aus "Geisterstadt" verpasst bekam (spielen beide in der Gegend um Lake Tahoe).
Man kann die Folge also recht gut nebenbei weghören. Man darf halt die Story nicht unnötig hinterfragen.
"Schattenmänner" in drei Worten: "Stuttgart? Nie gehört", "Blond oder rothaarig?", "Spinne tagelang unbebrillt", "Spinne unsterblich verliebt", "Haufen von Versagern".
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17.08.2021 14:53
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Retro
Junghexe
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Durch "Toteninsel" hab ich ja rückwirkend "für mich" die Europareise auch als "Großfolge" gesetzt und ihr den Titel "Reisefieber" gegeben.
Das Buch "Diamantenschmuggel" zeigt
https://www.kostenlosonlinelesen.net/kos...mantenschmuggel
genauso wie "Schattenmänner", dass
https://www.kostenlosonlinelesen.net/kos...schattenmaenner
sehr viel weg gelassen wurde. Das ist sogar für Nichtgelesene sofort erkennbar.
Dass daher das Hörspiel Schattenmänner von allen 4 am schlechtesten wegkommt, ist vorprogrammiert. (Schon Hans Clarin sagte im Horrortrip, das es besser wäre, sich nicht an die italienische Polizei zu wenden). Tja die ??? tun es und es passiert genau das und noch mehr, was Herr Wertheim wissend vermieden hat.
Gurke als Hörspiel - ja. Als Buch nicht unbedingt.
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17.08.2021 20:42
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MihaiEftimin
Ikonenjäger mit Waffenschein
   
Dabei seit: 26.04.2021
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| Zitat von Retro: |
Dass daher das Hörspiel Schattenmänner von allen 4 am schlechtesten wegkommt, ist vorprogrammiert. (Schon Hans Clarin sagte im Horrortrip, das es besser wäre, sich nicht an die italienische Polizei zu wenden). Tja die ??? tun es und es passiert genau das und noch mehr, was Herr Wertheim wissend vermieden hat.
Gurke als Hörspiel - ja. Als Buch nicht unbedingt. |
Alles korrekt. Wobei gerade in der BJHW-Ära auch häufig aus eher schwächeren Büchern noch sehr gut hörbare Hörspiele wurden, eben weil es sich bei ihr auch stellenweise mal gezogen hat oder gar etwas verworren wurde, was sowohl Francis als auch Minninger auszubügeln wussten. Als Hörspiel finde ich das "Geheimnis der Särge" von den vieren am schwächsten. Vielleicht ändert sich meine Meinung, wenn ich mir die Europareise nochmal in schriftlicher Form gebe.
TKKG, sowie die Menschen in ihrer Umgebung, kennen die italienischen Verhältnisse. Die drei ??? wohl eher nicht, jedenfalls wird so detailliert nicht mal Justus Bescheid wissen. Und in einem Rom-Reiseführer wird wohl kaum drinstehen, "Wenn Ihnen etwas abhanden kommt, wenden Sie nicht an die Polizei, das ist 'n Sauhaufen vor dem Herrn! Vergessen Sie's lieber gleich!" 
Insoweit wurde in beiden Serien jeweils konsequent gehandelt.
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17.08.2021 21:12
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Retro
Junghexe
Dabei seit: 09.09.2020
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| Zitat von MihaiEftimin: | Als Hörspiel finde ich das "Geheimnis der Särge" von den vieren am schwächsten. Vielleicht ändert sich meine Meinung, wenn ich mir die Europareise nochmal in schriftlicher Form gebe.
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Das bezweifle ich. 
Schon deshalb weil 3 Folgen von mir ne 7 bekommen haben und nur Schattenmänner ne 5. Wenn ich die korrekte Folgenriege setze, dann schaut es so aus:
1 - Schatz im Bergsee
2 - Diamantenschmuggel
3 - Geheimnis der Särge
4 - Schattenmänner
Doch wenn ich die "liebste" Folgenriege setze, dann ist es so:
1 - Geheimnis der Särge
2 - Schatz im Bergsee
3 - Diamantenschmuggel
4 - Schattenmänner
In der Schweiz geschieht so gut wie nix. Totale Ebbe. Noch viel weniger als im schlecht umgesetzten "Superwal". Und doch ist das Ding um den Bergsee am besten gehoben. Die Särge allerdings haben das, was die Fragezeichen auszeichnet. Rätsel und Geheimnisse. Und nix brühwarm auf dem Silberteller serviert. Man muss mitdenken. Wer sich über "verworren" beschwert, sollte die Fragezeichen eher "meiden".

All das, was Justus in der Frühzeit immer über die Fragezeichen hochschniefend zu erläutern versuchte, gibt es intensiv nur im Geheimnis der Särge.
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17.08.2021 21:28
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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Mikosch animiert mich, mal wieder ein paar BJHW-Folgen zu hören. Nach Giftiges Wasser nun die Schattenmänner und auch hier habe ich massive Probleme, die ganze Geschichte und die Zusammenhänge überhaupt zu verstehen. Warum man haufenweise unwichtige Nebencharaktere mit Sprechrollen bedenkt, sich dann aber bei den relevanten Charakteren auf Erwähnungen und Erzählereinsätze beschränkt, begreife ich nicht. Die Atmosphäre ist ja ganz nett gestaltet und die Story fängt auch gradlinig an, wird aber zunehmend wirrer und am Ende habe ich keine Ahnung mehr, worum es eigentlich geht, wer mit wem arbeitet und was überhaupt dahinter steckt. Zumal ich auch nicht nachvollziehen kann, warum drei Jungs aus Amerika für diese ominöse Bande von Handtaschendieben schon nach wenigen Stunden eine so große Gefahr darstellen, dass sie eine Entführung und einen Mordanschlag begehen.
BJHW liefert in ihren Folgen haufenweise Nachweise, dass sie eigentlich eher Journalistin als Schriftstellerin ist/war. Wie schon in der 59 wird die Problematik, auf die sie hinauswill, klar ersichtlich, aber das Drumherum funktioniert einfach nicht.
Vielleicht bin ich einfach zu doof um ihre Folgen zu verstehen, aber mMn hatten ihre Ansätze, eine Detektiv-Geschichte zu erzählen, wenig mit den ursprünglichen drei ??? zu tun. Nichts, könnte man meinen.
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06.11.2022 16:35
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06.11.2022 16:36
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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| Zitat von Mangobanane: | | Mikosch animiert mich, mal wieder ein paar BJHW-Folgen zu hören. |
Sehr gut!
| Zitat von Mangobanane: | | Zumal ich auch nicht nachvollziehen kann, warum drei Jungs aus Amerika für diese ominöse Bande von Handtaschendieben schon nach wenigen Stunden eine so große Gefahr darstellen, dass sie eine Entführung und einen Mordanschlag begehen. |
Stimmt, das ist eine kleine Logiklücke. So bedrohlich dürften Justus, Peter und Bob nicht gewirkt haben. Aber vielleicht eilt ihnen ihr Ruf einfach voraus.
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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06.11.2022 16:43
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fabsel_phaenomenal
Abrakadabra!
  
Dabei seit: 16.05.2023
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Bella Italia! Eigentlich schön, dass auch viel von der Landessprache zu hören ist, nach einer Weile ging mir das dramatische Geschrei aber etwas auf den Keks. Und dann, plötzlich: in weinender Bob - MEIN HERZ BRICHT!
Peter wirkt zwischendurch, als würde er auf Alexandra stehen, sie redet auch immer so flirty, oder?? Na, wenn das Kelly wüsste
Das Spinnenmädchen vor ihrer Nase als Spinne zu bezeichnen, wegen ihrem Körperbau - ein bisschen taktlos xD Klar, ein bisschen witzig war die Szene, in der Peter sie nachahmt, und ich will hier wirklich nicht den Moralapostel spielen (immerhin wird ja auch oft auf Justus Bauch eingegangen), vielleicht habe ich mich kurz etwas angegriffen gefühlt, weil ich selbst nur ein Strich in der Landschaft bin 
Aber im Vergleich zu TKKG (als TKKG-Fan) darf ich hier eigentlich gar nichts gegen sagen. Da gehts ja wesentlich deftiger zu. Und ich musste ja auch schmunzeln!
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07.06.2023 16:46
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HerrSchmeichler
Sekretär
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Die Geschichte um die Handtaschenräuber in Italien beginnt erstmal nicht schlecht. Die Drei Fragezeichen treffen in Rom auf Alexandra, die zu Beginn als Dolmetscherin und Informantin agieren darf, dann aber bis zum Finale von der Bildfläche verschwindet. Und das nicht etwa, weil sie entführt wurde (obwohl hier gleich zweimal entführt wird), sondern weil sie keine Zeit mehr hat. Das finde ich etwas unglücklich gelöst.
Vielleicht hat aber Alexandra auch den roten Pfaden der Geschichte mitgenommen, denn ab dem Zeitpunkt, an dem sie aus der Geschichte aussteigt, windet sich die Handlung einigermaßen ziellos umher, als wüsste sie nicht ganz, wohin sie eigentlich will. Am Ende kommt es zum Showdown, der nicht wirklich einer ist. Es gibt eine Gegenüberstellung und das war's.
Die stärkste Szene ist für mich eindeutig die, in der Peter und Bob nach Justus suchen. Das ist nicht nur atmosphärisch inszeniert, sondern auch von beiden Sprechern toll gespielt. Dafür sind die vielen Küchengeräusche in manchen Szenen auf Dauer ziemlich nervig und so richtig kommt bei mir zumindest auch kein Italien-Feeling auf. Oder sagen wir so: Die Bilder, die ich bei der Folge im Kopf habe, sehen nicht nach Rom aus. Vielleicht hätte hier und da eine andere Musik das geschafft.
Die Leistung der Gastsprecher ist durchwachsen. Holger Mahlich als Alberto und Reinhilt Schneider als Alexandra fand ich gut, Samira Chanfir als Franca war der Rolle entsprechend in Ordnung. Die wenigen restlichen Sprecher fand ich leider nicht ganz so überzeugend.
Insgesamt wirkt die Folge auf mich ziemlich unausgewogen. Am Anfang stand eine ganz gute Grundidee, doch beim Herumirren im römischen Gassenlabyrinth hat man diese irgendwann aus den Augen verloren und ist darum irgendwo falsch abgebogen.
4 von 10 Punkten
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14.11.2023 20:19
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