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066 - Gauner mit der „Goldenen Hand“
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
Dabei seit: 21.04.2021
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Spiel-Beiträge: 38
1. Experte: TKKG
2. Experte: Die drei ???
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Nachts im Museum
Das Hörspiel der 66. Folge basiert auf einer Kurzgeschichte von 56 Seiten, die als zweites Abenteuer im TKKG-Jubiläumsband 50 abgedruckt war. Zwar bekommt es TKKG in der Story mal wieder mit zwei Verbrechen zu tun, aber die geschehen an einem Ort: im Euro-Museum. So wirkt das Hörspiel geradliniger als etliche andere Produktionen. Verbrechen mit Gemälden sind nicht wirklich neu in der TKKG-Serie bis dato, aber da das Thema selten genutzt wurde, wirkt es relativ frisch in dieser Episode. Ein Säureattentäter ist hingegen gänzlich neu im TKKG-Universum. Die Geschichte ist originell, kurz und knackig und kommt erfreulicherweise ohne Gangsterdialoge aus. Klößchen bekommt vom Hörspielskriptautor wieder lustige neue Witze. Über fehlenden Humor kann man also nicht klagen. Etwas besonderes gibt es diesmal: Personen aus dem vorherigen Fall tauchen wieder auf: Tim und Klößchen begegnen einigen Partygästen wieder, die sie eingeladen haben, als sie als Obdachlose verkleidet waren. Außerdem ist Caroline von Färber wieder dabei. Die Figurenzeichnung weiß wieder sehr zu gefallen.
Das tolle plakative Cover zeigt einen Gemäldedieb in Aktion.
Die Sprecherleistungen steigern das Hörvergnügen. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern stechen besonders folgende heraus: Michael von Rospatt als Benno Plegel, Michael Harck als Olaf Präht und Gaby Libbach als Frau von Hippe. Als Erzähler ist Günter König wieder gut.
Zwischenmusiken, Geräusche und Effekte sind wieder super.
Fazit: Zwar ist „Gauner mit der goldenen Hand“ etwas schwächer als der direkte Vorgänger, trotzdem zählt dieses Hörspiel zu den guten Folgen der TKKG-Serie.
7 Punkte
Anmerkung: Innerhalb des Buchs gibt es zu diesem Fall eine sehr lustige Illustration: Die erste Zeichnung zeigt einen U-Bahn-Fahrgast der wie Jorge Gonzalez (Model und Choreograf aus Kuba) aussieht.
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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14.06.2021 21:19
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Chantal-Marie
Sekretär
Dabei seit: 01.02.2022
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1. Experte: Bibi Blocksberg
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Naja geht so. Die Folge war so ne Folge, bei der ich dachte, oh schon vorbei? Aber nicht, weil der Fall so gut war, sondern, weil ich finde, dass wieder am Ende plözlich alles passiert ist und relativ lange in die Folge eingeführt wird.
Das Thema kunstraub fand ich eigentlich ganz interessant, die Umsetzung mochte ich aber irgendwie nicht, auch, wenn ich es sehr spannend finde einen Säureattentäter einzusetzen. Die Begründng, warum er das gemacht hat, finde ich aber jezt nich so plausibel
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16.10.2023 13:57
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Klara_Fall
Junghexe
Dabei seit: 10.11.2023
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Ich liebe den Dialog, um den Typen, der das Fläschchen küsst.
Schon seit Kindheit wundert es mich etwas, als Tim die Säure in den Ausguss gießt, dass er zwar aufpassen soll, dass ihm nichts auf die Hand tropft, weil sich die Säure bis zum Knochen durchätzen würde, aber dass die ggf. aus Plastik bestehenden Rohre das so ohne Probleme aushalten.
Sonst mag ich die Folge. Caroline von Färber ist mir sympathisch. Auch, wie sie etwas zerknirscht zugibt, dass die Gemälde eben (noch) nicht versichert sind. Auch Stefanie mag ich.
Die "Partygäste" aus der Vorgängerfolge mag ich weniger, aber trotzdem schön, dass sie nochmal auftauchen.
Und seit jeher bin ich grün und blau vor Neid, wie ein Mensch so toll Gemälde kopieren kann. Ich kann nicht mal ein Tier ordentlich bzw. erkennbar zeichnen.
Die Handlung ist "rund", ohne unnötige Längen, mit genug Humor und mal weniger "Psychothriller" als sonst manchmal.
9 von 10
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13.01.2024 14:51
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