Für die 9b der Internatsschule steht in der ersten Stunde eine Mathearbeit bei Frau Dr. Bleul an. Zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn ist die Lehrerin immer noch nicht in der Klasse und bald macht die Nachricht die Runde, dass sie auf der Landstraße zur Schule mit ihrem Auto verunglückt ist. Erst vor kurzem ist bei ihr ein gemeiner Drohbrief eingegangen – unterzeichnet mit dem kryptischen Kürzel „93†3R“. War es also wirklich ein Unfall? Tim, Karl, Gaby und Klößchen nehmen die Spur auf, als ein weiterer Drohbrief auftaucht. Der dritte ist an TKKG gerichtet und bald darauf stecken die vier Freunde ernsthaft in der Klemme...
Mit Folge 208 hat das Bestreben, wieder komplexere Fälle, bzw. ernstere, erwachsenere Folgen zu bieten durch die Existenz von TKKG Junior, erste Früchte getragen und das zu einem sehr guten Zeitpunkt (die Folgen 203-207 waren alle mehr oder weniger schwach). Der Klappentext der 209 hört sich so an, als würde man daran anknüpfen wollen, anstatt wieder in die andere Schiene zurückzufallen. Ich bin zuversichtlich. Nur die Laufzeit von knapp 70 Minuten macht mir Sorgen. Ich habe lieber knackige Folgen mit 45-55 Minuten ohne Längen und mit Tempo anstatt eine Geschichte auf 70-80 Minuten, die man locker in der Hälfte der Zeit hätte erzählen können.
Hoffen wir mal, dass der Richtungswechsel jetzt nicht gleich wieder fallen gelassen wird, die meisten Kritiken zur 208 waren positiv. Irgendwann muss man auch mal ein paar Schritte nach vorne machen, anstatt immer nur rückwärts zu gehen.