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021 - Ein Pferd namens "Bardi"
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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Mit dieser Folge endet eine Ära. H. G. Francis verabschiedet sich endgültig von Wendy. Seine Abschiedsvorstellung ist genauso unspektakulär wie die letzte Wendy-Folge von EUROPA.
Die Geschichte reißt absolut keine Bäume aus. So oder so ähnlich hat man das auch damals bereits alles schon gehört. Richten müssen es daher die Sprecher, die Charaktere und die Dialoge. Und das tun sie mit Bravour. Das Duo Müller-Lankow ("Tickst du noch ganz richtig?") und Schramm ("Mir ist das egal, ich mache nur meinen Job") bleibt im Gedächtnis. Einmal mehr steht Flavio im Fokus, Francis mochte ihn anscheinend, ich auch, später verkommt er leider zusehends zu einer in der Regel relativ nebensächlichen Figur ohne viel Spotlight.
Allerdings kann ich nur den Kopf darüber schütteln, dass Wendy und Co. Bardi erstmal gesund pflegen und für alle Kosten aufkommen und noch gar nichts geklärt ist. Sie lernen leider auch nicht draus, in Folge 51 begehen sie den selben Fehler gleich nochmal.
Sehr gut finde ich hier, dass ein zu Beginn sehr nebenbei erwähntes Detail später nochmal wichtig wird. Das war nicht abzusehen und ist so perfekt eingeflochten. Flavios Lüge ist natürlich offensichtlich, hier zeigt er auch mal eine etwas unerwartete Seite von sich. Schade, dass man Antonios Rolle einspart. Struwes Abgang wird hier schon mal vorbereitet.
Insgesamt eine recht stabile Folge, die die Punkte mehr aus der Umsetzung als aus der Geschichte selbst zieht. Wenig Neues, wenig Innovation, aber am Ende eine unterhaltsame Folge mit nicht allzu vielen Schwächen. 7/10 sind okay.
Damit landet die Francis-Ära von Kiddinx im Schnitt bei mir bei 7,95 Punkten (-0,05 im Vergleich zur nur eine Folge stärkeren EUROPA-Serie). 7 sehr gute, 12 gute, eine mittelmäßige und eine schlechte Folge sind ein ziemlich guter Schnitt.
Mit der 22 hab ich bereits so meine Probleme... Schauen wir mal, wo Nelly Sand an Francis' Werk anknüpfen kann.
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11.05.2023 12:11
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11.05.2023 12:14
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HerrSchmeichler
Sekretär
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Ich bin mit dieser Folge nie so richtig warm geworden und habe jetzt beim erneuten Hören vielleicht ein paar Gründe dafür finden können:
Dass Wendy und Co. die Pferderasse Bardigiano vor dem Aussterben retten wollen, ist ja schön und gut. Aber Flavios übertriebener Eifer erscheint mir hier etwas zu überspitzt (es ist EIN Pferd, nicht das letzte seiner Art... Es ist auch nicht das letzte Einhorn, beruhig dich mal...) und nervt streckenweise sogar. Außerdem haben die Freunde halt auch kein Recht, dem Besitzer der Pferdes vorzuschreiben, was er damit machen will. Sorry, aber so ist es halt. Natürlich ist es richtig und gut, wenn sie versuchen ihn zu überreden, aber wenn er nicht mit sich reden lässt... Von daher ist ihr Verhalten im Mittelteil dann wirklich fragwürdig.
Was mir auch etwas negativ aufgefallen ist: Bardi selbst zeigt irgendwie wenig bis gar keine Charakterzüge. Er ist weder besonders anhänglich und kuschelbedürftig, noch ängstlich oder verstört. Er ist einfach da. Der McGuffin, um den sich alles dreht, der selbst aber wenig beiträgt. Schade, da gibt es in anderen Folgen dann doch bessere Beispiele für Pferde mit eigenem Charakter.
Die Sprecher sind wie gewohnt gut, aber das reicht mir hier leider einfach nicht.
4 von 10 Punkten
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11.10.2023 12:28
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