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211 - Geiselnahme im Villenviertel



Erscheinungsdatum:06.09.2019
Länge:ca. 72 Min.
Buch:
Regie:
Ton:
Buchvorlage:
Ø Bewertung:
5.50
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Inhalt
Klößchen will eigentlich nur sein Taschengeld von seinem Schulkonto abheben, um seine Freunde Tim, Karl und Gaby zu einem Eis einzuladen. Aber genau in diesem Augenblick wird die kleine Filiale der Taunitz-Privatbank Schauplatz eines Raubüberfalls. Die Verbrecher wollen nicht nur schnelles Geld - sie nehmen Geiseln und erpressen Lösegeld. Bald ist die Bank umstellt von unzähligen Polizisten. Es sind bange Minuten in der Filiale für TKKG, und das ist erst der Anfang eines gefährlichen Falls.

Rollen & Synchronsprecher

Erwähnte Charaktere ohne Sprechrolle

Tiere mit Namen

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Mangobanane ist männlich Mangobanane
Karo Töröö


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Dabei seit: 15.02.2017
Beiträge: 988
Spiel-Beiträge: 6
Herkunft: Schleswig-Holstein

1. Experte: Die drei ???
2. Experte: Bibi und Tina
3. Experte: Die drei !!!



Bewertung von Mangobanane:

Liest man EUROPAs Vorsatz, die TKKG-Geschichten wieder ernster (und erwachsener) zu gestalten und hört sich danach Folge 211 an, fragt man sich unweigerlich, ob für Autor Martin Hofstetter und Regisseurin Heikedine Körting so tatsächlich der Ernst des Lebens aussieht. Nicht, dass ich was gegen Humor hätte, sicher nicht, aber ich habe was gegen sehr kindliche und absolut unnatürliche Dialoge, gegen Hofstetters offensichtliche Leidenschaft für nervige Begriffe, die in Dauerschleife wiederholt werden (im Adventskalender war es noch „Ex-Onkel“, hier ist es „Filialleiter Stellvertreter“ - nur zur Info, es heißt „stellvertretender Filialleiter“! - und obendrauf Kommissar Glockners Anrede „Kollege“ vor jedem Nachnamen. Wer spricht denn so?). Darüber hinaus ist die Sprunghaftigkeit zwischen Comedyshow und düsterer Ernsthaftigkeit in dieser Folge unglaublich präsent. Waren die letzten drei Folgen noch ein großer Schritt in die richtige Richtung, so ist Folge 211 ein einziges Wirrwarr aus einer zur Lachnummer verkommenen Geiselnahme, Gangstern, die man mal ernst zu nehmen hat und mal komplett vertrottelt wirken (und sich gegenseitig für ein Kinder-/ Jugendhörspiel ganz schön wüst beschimpfen), unglaub- und fragwürdigen Handlungen und Aussagen vieler Figuren und einer Hintergrundstory, die für sich genommen gar nicht mal so übel ist und diese Folge dann doch noch gerade so von der Tiefstwertung wegzieht. Auf die ganzen Stellen bezüglich der Charakterisierung von TKKG selbst, die Stefan Wolf nie so durchgewunken hätte, will ich lieber gar nicht eingehen.

Was die Sprecher angeht, so war es selten anstrengender, etwas wirklich positiv Herausstechendes zu finden. Weil das Skript es so verlangt, wird gestottert, gestammelt, genuschelt, gekeift und gelangweilt auf irgendwelche Schriftstücke und Karten geschaut. Schwer erträglich und mit der Zeit hört man lieber nur noch halbherzig hin. Dadurch gerät sogar Erzähler Wolfgang Kaven, der in dieser Rolle schon seit geraumer Zeit oft recht nervig ist, eher in den Hintergrund. Man stört sich deutlich mehr an den dominanten Nebenfiguren.

Bezüglich der Atmosphäre, nun ja, man tut insbesondere zu Beginn nur so viel wie unbedingt nötig, aber lange nicht so viel wie möglich. Die Musikuntermalung ist dagegen passend eingesetzt und geht absolut in Ordnung.

Fazit: Was die Folge letztendlich eigentlich sein will, keine Ahnung. Die wenigen wirklich bedrohlich wirkenden Szenen werden von einer Vielzahl an lächerlich und kindisch wirkenden Momenten überschattet, die bescheidene akustische Umsetzung und die absolut nervtötenden Sprecherdarbietungen setzen dem die Krone auf.
Das Ganze wirkt, als hätte Martin Hofstetter mit aller Gewalt versucht, nicht zueinander passende Puzzleteile irgendwie zusammenzufügen. Man sollte besser einen weiteren Schritt vorwärts gehen anstatt drei rückwärts...

Note 4 bis 4-

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„Vorsicht, Benjamin! Herr Schmeichler will dir schmeicheln!“
BeBl 63 - Der Computer

„Ich find die Idee gar nicht schlecht, Vater!“
„Gar nicht schlecht ist noch lange nicht gut. Du musst endlich einmal lernen, deine Meinung klar kundzutun!“
„Eben hat er sie noch ... kundgetan.“
„Ja, Herr Graf! Alex war sogar begeistert!“
B&T 20 - Mami siegt
07.09.2019 09:39

DaDi
Blauer Töröö




Dabei seit: 16.03.2018
Beiträge: 140
Spiel-Beiträge: 0



Bewertung von DaDi:

Eine sehr durchwachsene Folge, bei vielen Ausführungen von @Mangobanane kann ich mich nur anschließen. Man hat hier einiges Potential verschenkt, aber auch einiges an Nostalgie (zumindest finde ich das so, habe die letzten Wochen viele alte Folgen gehört) reingesteckt.
Hier mal ein paar positive und negative Punkte:

+ alte Musikstücke aus den <100 wenn ich richtig gehört habe
+ neuer Ansatz für Banküberfall
+ Flucht hat einige Wendungen
- Filialleiter nicht überzeugend
- Schnell klar, dass "Filialleiter Stellvertreter" den Räubern hilft
- Viele langweilige Dialoge (vor dem Hintereingang, der Filialleiter)
- Spannung wird kaputt gemacht (Erzähler erklärt, dass Waffe nicht echt ist)

Des Weiteren finde ich die Videochats in den Folgen sehr interessant, es entschleunigt die Folgen und gibt einem die Möglichkeit noch mal zu rekapitulieren. Den Humor fand ich jetzt noch im Rahmen, er wirkt nicht ganz so gekünstelt (zumindest die Schlussszene mit dem Verweis auf die Rückreise der Vier) wie in alten Folgen.
Ich weiß nicht, ob das jetzt eine Experimentierfolge war, in der man austestet wie es bei uns ankommt, aber ich finde die Folge nicht schlecht, dennoch hat sie einige Schwächen. Aber das haben viele andere Folgen auch. Ich würde diese Folge deswegen im oberen Mittelfeld ansiedeln und eine 2- vergeben. Mir ist nicht langweilig geworden, es gab kleine Wendungen und die Nostalgie stehen den etwas vorhersehbaren Verstrickungen, den unnötigen Dialogen und übertriebenen Bezeichnungen "Kollege" und Filialleiter Stellvertreter" gegenüber.
07.09.2019 22:18

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