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Geschrieben von Info-Box am 10.06.2022 um 08:54:

  071 - sind nicht zu bremsen




Geschrieben von Mikosch373 am 29.06.2022 um 18:12:

 

Hanni & Nanni - sind nicht zu bremsen (071)

Titel und Klappentext stehe ich grundsätzlich offen gegenüber und das Cover ist durch die Farbkombination wirklich sehr stimmungsvoll. Leider ist die Folge weniger stimmungsvoll. Frau Lemanskys Gehetze und ihre ständigen Nörgeleien nerven und die Story ist in einigen Teilen ziemlich vorhersehbar.

Trotzdem gefällt mir der Part, in dem die Mädels heimlich das Hotel verlassen und das Konzert besuchen und wie sie Frau Lemansky entlarven. Aber es ist und bleibt eben sehr vorhersehbar, und es ist nicht besonders originell, einen geheimen Plan hatte Frau Lemansky schon oft genug.

Etwas unglücklich finde ich auch das Durchzählen im Bus. Da werden ja wirklich nur die wichtigen Charaktere genannt, wodurch der Eindruck entsteht, dass die Lemansky nur mit Sinjes Freunden auf Klassenfahrt fährt. Ein leises Durchzählen oder so was wäre da vielleicht angebrachter gewesen.

Fazit: 4 von 10 Punkten



Geschrieben von janpunkt am 30.06.2022 um 12:27:

 

In fast allen Punkten muss ich mich Mikosch anschließen. Von der ersten Szene an nervt Frau Lemansky einfach nur und das leider nicht auf eine für das Hörspiel einigermaßen förderliche Art als nervige Gegenspielerin, sondern auf eine Art, dass ich in Sekundenbruchteilen keinen Bock mehr auf sie hatte.

Dass sie mal wieder ihre eigenen Ziele verfolgt, ist natürlich klar. Das ganze hätte dann aber doch subtiler ablaufen können. Beispielweise hätte sie von der Schulleitung aus die Wahl zwischen Berlin und Hamburg oder Köln haben können, der Klasse dann aber Berlin und eine andere Stadt, in die niemand will *hust* Duisburg *hust*, nennen können. Das wäre schon etwas subtiler.

Danach hätten sich einzelne Charaktere wundern können, wieso denn eine Stadt wie Berlin zusammen mit Zielen im Rennen war, die nicht vergleichbar sind und dadurch dann herausfinden können, dass die Wahl eigentlich ganz anders hätte aussehen sollen.

Dann will ich noch mal kurz ihren Trick mit dem Handy mehr oder weniger debunken. Ich bezweifle, dass dieser durch eine geschlossene Tür gut funktioniert.
Selbst wenn man die Person durch die Tür verstehen würde, hätte man Hintergrundgeräusche von der Berlinale hören müssen.
Geklappt hätte das eher, wenn sich die Mädchen und das Handy in einem Raum, getrennt durch einen Vorhang oder ähnliches, befunden hätten und Frau Lemansky an einem ruhigen Ort gewesen wäre. Erinnert hat mich das ganze an Detektiv Conan Folge 86 , wo dieser Trick genau so angewendet wird.



Geschrieben von Zenzi am 06.07.2022 um 22:58:

 

Puh, es wurde eigentlich schon ziemlich alles gesagt.
Irgendwie zu gewollt und zu berechenbar die Folge. Wenn sie keine Ideen haben sollen sie sich neue Autoren dazu nehmen.
Mir persönlich ging noch das aufgesetzte ja ja und nein bzgl. Roy von Elli auf die Nerven. Eigentlich mag ich sie aber in dieser Folge war das nix.



Geschrieben von Mangobanane am 07.07.2022 um 10:43:

 

Ich hab jetzt nach längerer Zeit mal wieder in eine H&N-Folge reingehört und gleich die Eröffnungsszene ist der Knaller. Also so wurden die Klassenfahrten bei uns damals nicht festgelegt Fettes Grinsen Leider merkt man Judy Winter das zunehmende Alter stimmlich mehr und mehr an, sehr traurig.



Geschrieben von Mikosch373 am 07.07.2022 um 16:52:

 

Zitat von Mangobanane:
Leider merkt man Judy Winter das zunehmende Alter stimmlich mehr und mehr an, sehr traurig.


Ja, das ist mir auch aufgefallen. Klang an einen Stellen sehr bemüht.



Geschrieben von Sepithane am 07.07.2022 um 18:35:

 

Finde die Folge nicht so besonders
Wirklich sehr vorhersehbar
Sonst wurde ja schon alles gesagt Zwinker

Frau Lemansky ist wieder ziemlich egoistisch
Die Anfangszene hat mir aber gut gefallen

Das mit dem Durchzählen da denkt man
wirklich, dass die Klasse nur aus Hanni
und Nanni und den Freundinnen besteht,
aber das ist mir in vorigen Folgen auch schon
öfter aufgefallen.

Das mit der Stimme bei Judy Winter ist mir
ebenfalls aufgefallen, das man da das Alter
inzwischen merkt, finde sie aber trotzdem noch
schön



Geschrieben von die_kühle_Schnauze am 08.07.2022 um 13:24:

 

ich fand die Folge recht unterhaltsam, wenn auch natürlich vorhersehbar.
Aber über so etwas sehe ich bei Hanni und Nanni gern hinweg, weil es mir immer noch Freude bereitet, den Sprechern zuzuhören.
Allerdings kommt es selten vor, dass ich eine aktuelle Folge zweimal anhöre



Geschrieben von BibiBlocksberg-Fan am 18.07.2022 um 19:05:

 

Also mir hat die Folge sehr gut gefallen 😃 wahrscheinlich weil ich Berlin sehr toll finde. Die Story ansich fand ich gar nicht sooo vorhersehbar wie einge hier schreiben, da empfand ich das bei anderen Folgen schon eher...
Frau Lemansky ist ja ohne keine Sympathieträgerin... auch wenn sie teilweise etwas anstrengend ist.
Judy Winters Stimme ist mir auch gleich aufgefallen, aber Wahnsinn das die schon fast 80 ist...😲 dafür haut mich die Stimme von Reinhild Schneider um ,Wahnsinn, die verändert sich ja gar nicht und das mit 75 😲
Im großen und ganzen eine schöne Geschichte 👍



Geschrieben von Hamburg am 21.05.2023 um 00:42:

 

Junge, hat die Lemansky mich mit ihrer negativen Stimmung und dieser Nörgelei so dermaßen genervt. Klar ist man das von ihr gewohnt, aber ich fand es schwer auszuhalten.

Die Geschichte an sich ist ok - einiges war vorhersehbar, einiges fand ich aber dann doch überraschend. Nichtsdestotrotz empfand ich die Folge als nicht so spannend.

Das Cover gefällt mir persönlich auch nur so lala. Den Aufbau finde ich gut, aber irgendwie sieht HAnni/Nanni im Vordergrund sehr merkwürdig gezeichnet aus. Der Gesichtsausdruck stört mich ein wenig



Geschrieben von Mikosch373 am 21.05.2023 um 07:52:

 

Zitat von Hamburg:
Das Cover gefällt mir persönlich auch nur so lala. Den Aufbau finde ich gut, aber irgendwie sieht HAnni/Nanni im Vordergrund sehr merkwürdig gezeichnet aus. Der Gesichtsausdruck stört mich ein wenig


Stimmt, der Gesichtsausdruck ist wirklich etwas komisch…



Geschrieben von HildaW am 24.06.2024 um 19:16:

 

Elke Lemansky ist ebenfalls nicht zu bremsen. Wie anderen hier geht mir ihre Art einfach nur auf die Nerven, da bekomme ich beim Hören schlechte Laune.

Extrem plump, wie Frau Lemansky ihr Ziel durchdrückt und die Mädchen trauen sich nicht, noch etwas zu sagen oder sich mit einer anderen Lehrerin zu besprechen.
Nur eine Handvoll Schülerinnen und auch nur eine Lehrerin machen sich auf, Frau Lemansky hetzt und nörgelt gleich wieder, selbst der Busfahrer Kalle bleibt nicht verschont.

Dreieinhalb Fahrstunden bis Berlin. In einigen Büchern liegt Lindenhof südlich von München. Fettes Grinsen Sie fahren um halb neun los, und pennen erstmal alle ein.
„Wie kann eine einzelne Person nur so anstrengend sein?“ fragt Fizz.
In der Pizzeria wird weiter gepampt, da freut man sich doch fast, dass Frau Lemansky beklaut wurde.

Der „gute Freund“ Roy Bernhard gibt ein Konzert, jetzt kennt man sich nur noch, weil Roy ein Video in Lindenhof gedreht hat. Anja wird komplett verschwiegen. Warum kann man nicht mal ein-zwei Sätze einflechten: „Anja geht ja jetzt auf dieses neue Internat,…“ oder ähnlich, denn raus ist sie offensichtlich sowieso.
„Fans der ersten Stunde“ – das passt doch auch einfach nicht. Roy Bernhard war längst ein Star, als er in die Nähe des Lindenhofs zog und nur weil er bekannt war, kamen so viele Leute zu dem Benefiz-Konzert.

Hanni und Nanni sind sowohl Klassen- als auch Schulsprecherinnen. Arme Hilda, nicht mal ein Amt durfte sie behalten. Zwinker Auch Jenny hat sich offenbar als Schulsprecherin nicht halten können.

Im Hotelflur stehend rufen die Mädchen durch die geschlossene Tür in Frau Lemanskys Zimmer, bekommen den Auftrag, die Sehenswürdigkeiten nachträglich aufzuschreiben, und fassen den Beschluss, zum Konzert zu gehen: „Sie hat es ja nicht verboten“.
Vor gar nicht „allzulanger Zeit“ wurde der Clip aufgenommen. Okay, die Zeit in Lindenhof ist ja immer etwas flexibel (entsprechende Folge 17 wurde 2003 veröffentlicht). Aber immerhin ist es tatsächlich dasselbe Lied.

Frau Lemansky meckert und droht zum Frühstück, die Mädchen entlarven ihr gestriges Schauspiel und alle versprechen sich gegenseitig, sich nicht bei Frau Theobald zu verpetzen, die Mädchen verzeihen Frau Lemansky mal wieder.

Ja, es ist schwer, immer neue interessante Geschichten zu erfinden. Trotzdem ist dieses Motiv mit dem egozentrischen Verhalten der Frau Lemansky, das ewige Meckern, Verdächtigen, Lügen – und schließlich entlarvt werden, (scheinbar?) reumütig um Verzeihung bitten, einfach verbraucht.


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