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Geschrieben von Info-Box am 04.09.2022 um 14:17:

  106 - Hilfe für den Wald




Geschrieben von BenjaminFan2018 am 09.09.2022 um 18:03:

 

Hat die Folge bisher schon jmd gehört? Kann wenn ja, jmd was drüber sagen?



Geschrieben von BrigitteBlocksberg am 09.09.2022 um 20:57:

 

Also sie ist leicht vorhersehbar aber trotzdem hat sie was an sich was ich nicht beschreiben kann. Auch das Minihörspiel ist schön und überrascht



Geschrieben von BenjaminFan2018 am 09.09.2022 um 21:42:

 

Danke dir.



Geschrieben von LondonGirl* am 10.09.2022 um 18:05:

 

Habe die Folge heute angehört. Und ja sie ist ganz nett aber man kann es doch zu sehr vorraussehen das stimmt.
Ich gebe der Folge 6 Punkte.



Geschrieben von BrigitteBlocksberg am 10.09.2022 um 18:41:

 

Aber es wird mal wieder mehr gehext.



Geschrieben von Serienfan am 10.09.2022 um 22:20:

 

Ich würde die Folge als relativ Standard mittelprächtig bezeichnen.
Kann man hören, aber muss man nicht wiederholen.

Man weiß schon gleich, worauf es hinaus läuft. Für die Zielgruppe find ich es nicht so schlimm. Das Lehrreiche fehlt auch hier nicht in Punkto Kahlstellen im Wald durch den Klimawandel.



Geschrieben von Mangobanane am 11.09.2022 um 09:55:

 

Joa, die Kurzfassung: Einmal hören und gut ist. Die Geschichte ist nach 5 Minuten schon glasklar und geht dafür einfach zu lang. Dabei hätte Sigurd sich am Ende ja sogar noch rausreden können (Taschenlampe), aber nee, das wäre ja eine Facette mehr gewesen, da wäre ja was passiert, was der Hörer nicht kommen sehen konnte.
Ich sag’s mal so, das Bonushörspiel war spannender inszeniert als die gesamte Folge und folgerichtig reicht es dann auch nur für 4 Punkte, die gibts auch nur wegen der gelungenen Atmosphäre, dem Abweichen vom Sprecher-Sparkurs, schön eingestreuten Infos über den Wald und recht gut aufgelegten Sprechern. Aber sonst ist da nicht viel. Dieses Abfahren auf amerikanische Bäume und vehemente Ablehnen von deutschen Bäumen war auch ein wenig too much. Die nächste Folge klingt um einiges vielversprechender.



Geschrieben von Skippy88 am 12.09.2022 um 13:28:

 

Achtung, "Spoiler". Zwinker

Allzu viel erwartet habe ich ja nicht und im Endeffekt ist genau das eingetroffen, was ich befürchtet habe: Sigurd, der ewige Bösewicht. Damit auch ja keine Zweifel aufkommen, wird der Hörer kontinuierlich mit kleinen und großen Hinweisen gefüttert. Die ganze Story ist einfach furchtbar vorhersehbar und langweilig. Weshalb man die Setzlinge überhaupt erst zum Martinshof verfrachtet, anstatt sie am nächsten Tag einfach direkt aus der Baumschule zu holen, bleibt mir ein Rätsel. Macht das Auf-und Abladen von 200 Setzlingen so viel Spaß? Gut, dass Bibi und Tina sich bereiterklären, Nachtwache zu halten. Die zarten Pflänzchen sind nämlich derart empfindlich, dass man ihnen eine Übernachtung in einem gesicherten Schuppen oder Stall nicht zumuten kann. Als perfekter Ort wird die Pferdekoppel auserkoren, da man diese vom Heuboden gut einsehen kann. Dass sich auf der Koppel noch Pferde befinden, welche die Setzlinge als leckeres Abendessen ansehen könnten, fällt den Mädels gerade noch rechtzeitig ein. Die Pferde werden also kurzerhand in den Stall verfrachtet und Bibi und Tina verbringen eine erholsame Nacht auf dem Heuboden. Nachtwache kann man das nämlich wirklich nicht nennen. Am nächsten Morgen sind die Setzlinge natürlich weg und da auch Bibi und Tina gleich den richtigen Kandidaten in Verdacht haben, passiert dann auch nicht mehr viel. Damit man auch am Ende seiner Linie treu bleibt, zieht die Straftat mal wieder so gut wie keine Konsequenzen nach sich. Kein Wunder, dass Sigurd immer wieder kriminell wird. Roll Eyes

Sauer aufgestoßen ist mir zudem, wie hier das Thema „Aufforstung und Waldgesundheit“ behandelt wird. Es ist hinlänglich bekannt, dass Mischwälder wesentlich robuster und somit ökologisch wertvoller sind, als Reinbestände. Statt im Hörspiel darauf einzugehen, dreht sich aber alles um eine Douglasien-Art, welche zudem noch nicht mal in Europa heimisch ist. Zwar entscheidet man sich am Ende dafür, auch heimische Arten zu pflanzen, aber eher nach dem Motto: „Die Douglasien reichen nicht für beide Parteien und außerdem wissen wir ja nicht, ob sich die fremde Art hier wirklich so gut entwickelt. Und bevor wir alles auf eine Karte setzen, pflanzen wir doch lieber mal zusätzlich ein paar heimische Laub-und Nadelbäume.“ Und wenn sich die Douglasie als Wunderbaum entpuppt, werden die heimischen Bestände nach und nach ersetzt bzw. verdrängt, oder wie? Sorry, aber was steht hier denn jetzt im Vordergrund. Ein gesunder, vielfältiger Wald, oder doch eher die Forstwirtschaft? Selbst bei der Douglasien-Art die bereits seit 150 Jahren in Deutschland angebaut wird (die Douglasie an sich ist also gar nicht mal so exotisch Zwinker ), wird empfohlen diese kontrolliert und mit Bedacht in den Bestand heimischer Arten zu integrieren. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier mal wieder nur sehr halbherzig recherchiert wurde.

Das Kurzhörspiel bietet zumindest kurzzeitig Unterhaltung, wobei ich bei dem „vielleicht sollten wir einfach mal netter zu Sigurd sein“ schon wieder die Augen verdrehen musste. Aber nun gut, vielleicht hält es ihn ja zukünftig davon ab, kriminell zu werden. Pfeifend



Geschrieben von Chantal-Marie am 14.09.2022 um 20:19:

 

Die Folge war mittelmäßig. Schön fand ich, dass aus Klima eingegangen wurde und dass der Graf, Fürst Rosshardt von Rotenbrunn und Friedhelm von Strauch vorkamen, freue mich immer, wenn Charaktere, die einem bekannt sind, aber sehr selten vorkommen auftauchen.

Zum Negativen. Es war natürlich sehr überraschend, dass Sigurd die Setzlinge geklaut hat, wäre nie drauf gekommen. Und mal wieder gab es keine Konsequenzen, müsste er nicht mal so langsam im Gefängnis sitzen? Oder, dass ihm zumindest nicht immer wieder vertraut wird...

Insgesamt war mir alles zu schnell und zu einafch gelöst. Ansonsten hätte das Thema gut gefunden



Geschrieben von Mikosch373 am 08.10.2022 um 12:14:

 

Bibi & Tina - Hilfe für den Wald (106)

Das Hörspiel habe ich ein bisschen vor mir hergeschoben. Der Titel klingt zwar ganz gut und Sigurd sieht auch ganz freundlich auf dem Cover aus, aber der Klappentext und all die Jahre Erfahrung mit Bibi & Tina, lassen mich eine absolut vorhersehbare und unoriginelle Story befürchten.

Eigentlich geht es ganz nett los mit dem Wettreiten und dem Praktikum. Wir erfahren auch, dass Tina nach den Ferien ein Referat halten muss, was ich sehr gut finde. Dann aber hören Bibi und Tina den Streit von Sigurd und Herrn Schmacke. Sigurd will eine Lohnerhöhung von seinem neuen Chef.

Zusammen mit der Information, dass Falko und Fürst Rosshardt beide eine Kahlstelle im Forst haben und daher dieselben Setzlinge brauchen, entsteht so bereits in den ersten paar Minuten ein ziemlich starker Verdacht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird.

Wieder mal ist es Alex, der auch einen Verdacht entwickelt, während Bibi und Tina Sigurd noch gutgläubig von ihren Vorkehrungen für die Nachtwache erzählen. Was soll denn das? Jemandem, dem ich überhaupt nicht vertraue und der von den Setzlingen weiß, erzähle ich doch nicht, wie ich die Setzlinge vor Dieben schütze!

Aber anscheinend haben Bibi und Tina ihr Gehirn sowieso komplett ausgeschaltet. Immerhin lassen sie die Pferde und Ponys bei den Setzlingen auf der Koppel. Wie verplant kann man eigentlich sein?

Schön ist aber, dass Bibi und Tina nach langer Zeit wieder auf dem Heuboden schlafen. Ein bisschen mehr Atmosphäre und ein längeres Bettgespräch hätten da aber nicht geschadet. Dass das Tor zu ist, ist natürlich wahnsinnig vorhersehbar, aber wenigstens wacht Bibi auf, weil ihre Hexennase juckt.

Danach sorgt Tina gleich mal für Erheiterung: Die Setzlinge wurden nicht nur vom Grafen abgeholt, sondern die zuständigen Waldarbeiter haben aus Rücksichtnahme auch noch das Tor zugemacht! Leider wird Tinas bestechende Theorie sofort durch Frau Martin widerlegt und Bibi schlägt doch tatsächlich den Bogen zu Sigurd! Wow!

Da alles sowieso schon so unspannend ist, kommt auch bei der folgenden Suche nach Sigurd und den Setzlingen keine Spannung auf. Höchstens durch Fürst Rosshardt, der Bibi, Tina und dem Grafen zunächst nicht glauben will, wird es minimal interessanter. Aber echt nur minimal.

Zwei Sachen sind mir noch aufgefallen: Einmal siezen sich Falko und Fürst Rosshardt. Sind die beiden in den Zeichentrickfolgen nicht per Du oder erinnere ich mich da falsch? Und dann soll Bruno Sigurd schnappen und als er es tut, sagt Buchfink „Aus!“ und dann „Bruno wird dich nicht gehen lassen“. Das passt für mich nicht zusammen.

Insgesamt eine extrem schwache Folge. Aber da ich eine extrem schwache Folge erwartet habe, bin ich nicht wirklich enttäuscht. Aber es ist schon traurig, dass man Sigurd jetzt zum tausendsten Mal als offensichtlichen Bösewicht eingesetzt hat, und noch nicht mal für einen kleinen Twist gesorgt hat.

Einen Pluspunkt vergebe ich für das Thema: Die Probleme mit dem Klima, den Borkenkäfern und den Kahlstellen fand ich sehr gut eingebunden. Der Zeigefinger war nicht zu präsent und überhaupt stand die Diebstahl-Story im Vordergrund und die Klima-Sache war nur tragendes Element.

Fazit: 2 von 10 Punkten



Geschrieben von GenerationMartinshof am 07.03.2023 um 16:30:

 

Ganz nett, hätte man aber sehr viel mehr draus machen können.

Die Sigurd-Leier ist ganz die alte, alles wie immer. Und alles sehr vorhersehbar.

Ich hätte gern mehr von Tinas Praktikum erfahren. Das hätte ich viel spannender gefunden als die tausendste Diebstahl-Story. (Und zwar etwas tiefgreifender als nur "Wir buddeln ein paar Bäume ein. Da gibt es sicher viel spannende Theorie, die auch spielerisch vermittelt werden kann.) Da kam zwar im Mini-Hörspiel noch was, aber das hat es dann auch nicht mehr rausgerissen.

Gut fand ich aber, dass das Thema Waldsterben durch die Klimakrise überhaupt aufgegriffen wird. Ist ja gerade im landwirtschaftlichen Bereich deutlich spürbar.



Geschrieben von Mikosch373 am 07.03.2023 um 17:30:

 

Zitat von GenerationMartinshof:
Ich hätte gern mehr von Tinas Praktikum erfahren. Das hätte ich viel spannender gefunden als die tausendste Diebstahl-Story. (Und zwar etwas tiefgreifender als nur "Wir buddeln ein paar Bäume ein. Da gibt es sicher viel spannende Theorie, die auch spielerisch vermittelt werden kann.) Da kam zwar im Mini-Hörspiel noch was, aber das hat es dann auch nicht mehr rausgerissen.


Stimmt, das wäre wahrscheinlich die bessere Story gewesen.



Geschrieben von GenerationMartinshof am 08.03.2023 um 15:33:

 

Ich frage mich übrigens, warum die Koppel plötzlich so nah am Hof ist, dass man sie vom Heuboden gut sehen kann. In Folge 1 ist sie so weit weg, dass Bibi und Tina hinfliegen und Robert mit dem Auto fährt. In anderen Folgen reiten sie auch hin, weil es ein Stück ist. Und wenn sie mehrere Koppeln haben und eine davon so nah ist, warum haben sie dann damals das frischgeborene Fohlen auf eine Koppel gestellt, die so weit weg ist? Kratzend



Geschrieben von Mikosch373 am 08.03.2023 um 15:41:

 

Ja, das ist seltsam. In den aktuellen TV-Folgen ist die Koppel ja direkt hinter dem Stall, aber das kann ja wohl kaum die einzige sein. Dagegen sprechen einfach zu viele Hörspiele und ja auch die Fohlen-TV-Folge. Ach, und ein paar der PC-Spiele.



Geschrieben von GenerationMartinshof am 08.03.2023 um 16:55:

 

Beim Gameboy Advance Game ist hinter dem Stall die Obstwiese mit Apfelbäumen.



Geschrieben von Davidchen am 05.02.2025 um 09:53:

 

Für die lahme Story gibt es nicht viele Punkte...

Bei Krimis gibt es ja normalerweise 2 Versionen
1) WhoDoneIt = Wer war es. Da muss der Zuschauer/Zuhörer selber rätseln, wer der Täter war, weil er es nicht sieht. Durch das Mitraten entsteht die Spannung.
2) HowCatchEm = Wie kriegt man sie. Da weiß der Zuhörer/Zuschauer, wer es war und die Spannung entsteht dadurch, wie die Ermittler rausbekommen, wer es war.

Hier hat man leider beides nicht hinbekommen.
Es ist von A bis Z alles klar und Spannung gibt es leider gar keine.
Schade.

Hier hätte man die Nebenhandlung (Praktikum) gegen die Haupthandlung (Setzlings-Diebstahl) besser getauscht.

5 Punkte



Geschrieben von HerrSchmeichler am 03.09.2025 um 12:24:

 

Spoiler
Die Geschichte ist wahnsinnig vorhersehbar und dadurch fehlt es an Spannung. So wirklich klug verhält sich in dieser Folge niemand (am ehesten noch Alex, der die Brücke zu Sigurd schlägt): Der Graf glaubt blind einem Artikel über Douglasien und lässt sich davon beeinflussen, Bibi und Tina erzählen lang und breit wie sie die Setzlinge (die sie kurz zuvor von der Koppel vor den Pferden in Sicherheit gebracht haben) bewachen wollen und Sigurd gibt offen zu, dass er seine Taschenlampe letzte Nacht auf dem Martinshof verloren hat. Headbang
Das Thema mit dem Waldsterben fand ich ganz gut gewählt und auch informativ umgesetzt, ohne zu belehrend zu werden. Hätte mir da auch mehr Szenen mit Tinas Praktikum gewünscht. .

5 von 10 Punkten



Geschrieben von HildaW am 06.12.2025 um 10:54:

 

Die Geschichte lässt sich ganz gut anhören, aber vieles ist leider sehr konstruiert und anderes vorhersehbar.

Dass Tina bei ihrem Praktikum eine Freundin zum Helfen mitbringen darf – na gut. Ausgerechnet Sigurd von Strauch arbeitet ebenfalls dort.
Sowohl Graf von Falkenstein als auch Fürst Rosshardt wollen unbedingt Douglasien zum Aufforsten und nichts anderes, sie haben beide in einer Zeitschrift gelesen, dass das am besten ist. Förster Buchfink, der Fachmann, darf erst am Ende der Folge überzeugen, dass das eben keine gute Idee ist.
Aber hätte der Graf direkt (s)einen Förster befragt, hätte es ja keine Folge gegeben.

Als Sigurd und der Fürst sich unterhalten, dachte ich nur: „Nein, das wird jetzt nicht wirklich so plump, da kommt bestimmt noch ein Unbekannter, irgendwas Unerwartetes…“ Aber falsch gehofft.

Die Lieferung zum Martinshof ist völlig überflüssig; wenn man die Setzlinge heute spontan dorthin fahren kann, dann könnte man sie doch genauso gut morgen spontan direkt in den Wald bringen… Dann stellt man die Pflanzen auch noch auf der Koppel ab und übersieht dabei die Pferde. Facepalm
Und „Nachtwache halten“ bedeutet, auf dem Heuboden zu schlafen. Klar.

Die Bäumchen sind weg, eine Taschenlampe liegt herum. Damit hat man etwas, das dem Dieb gehört, da könnte man doch was hexen… aber nein, man reitet hierhin und dorthin, landet aber schließlich doch bei den Setzlingen. Jetzt sollen die Mädchen beweisen, dass Sigurd die Bäume gestohlen hat. Wie wäre es mit umgekehrt: Sigurd beweist, dass er sie gekauft hat? Bei der Menge muss es doch auf jeden Fall eine Quittung geben…?
Stattdessen verrät er sich durch plumpes Verplappern. Schlafend

Dann findet man, Förster sei Dank, eine Lösung, Bibi darf die Hälfte Setzlinge in den Lieferwagen hexen, und die Strafe für Wiederholungstäter Sigurd: Beim Aufforsten helfen. Was für ein blöder Abschluss.

Kann man mal hören, muss man aber nicht.


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