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Geschrieben von Info-Box am 31.01.2023 um 09:57:
053 - Die Herrenlose
Geschrieben von MewMew am 05.04.2023 um 11:12:
Ich liebe dieses Hörspiel. Es ist für mich so klassisch und gruselig-gemütlich inszeniert. Dazu finde ich, sind Johannes Berenz und Antje von der Ahe eine wirklich schöne Kombi. Dazu ist es die ganze Atmosphäre auf dem Ozean und das unheimliche Schiff. Am Ende wird es dann richtig spannend, daher gibt es auch nur 10/10 Punkte.
P.S. Ich finde es auch super, dass es im gleichen Universum, wie die Folge "Stimme in der Nacht" spielt. Ich finde die Thematik mit dem lebenden Schleim/Organismus wirklich packend.
Geschrieben von DerArchivar am 10.04.2023 um 20:36:
Das mit dem Organismus finde ich auch faszinierend!
Geschrieben von Myrath am 10.04.2023 um 20:38:
Yo, die Hodgson Geschichten sind echt gut
Geschrieben von Mikosch373 am 13.05.2023 um 19:40:
Gruselkabinett - Die Herrenlose (053)
Den Titel finde ich sehr geheimnisvoll, das Cover ist atmosphärisch und der Klappentext macht Lust auf mehr. Das Anheuern auf dem Schiff, die Ankunft der Mains und das Unwetter sorgen sofort für eine gemütliche Atmosphäre und dann wird es mit der Sichtung der Herrenlosen interessant.
Die Erkundung der Herrenlosen ist atmosphärisch in Szene gesetzt und man weiß erstmal wirklich nicht, was es mit dem alten Schiff und dem Schimmelbelag auf sich hat. Dann wird es auch schnell gruselig und spannend, die Szenen, in denen Dr. Dark und die anderen es fast nicht mehr von der Herrenlosen schaffen, sind das Highlight der Folge.
Fazit: 9 von 10 Punkten
Geschrieben von DerArchivar am 21.05.2023 um 17:57:
Für mich sind die Szenen auf der Herrenlosen auch das Highlight. Zählt für mich auch zu den gruseligsten Szenen der gesamten Reihe.
Geschrieben von Mikosch373 am 21.05.2023 um 18:00:
So weit würde ich jetzt nicht gehen, aber dieser Schimmelbelag ist schon ein enorm starker Gegner und das macht die Gefahr so real.
Geschrieben von Chantal-Marie am 02.01.2024 um 01:45:
Auch sehr gute Folge. Allerdings finde ich das erste Drittel noch nicht so besonders.
Es fing eigentlich ganz spannend an mit einem Schiff als Setting. Ist ja schonmal ganz interessant.
Danach wurde mir etwas zu viel geredet. Es ist auch nicht wirklich was passiert.
Als das Herrenlose Schiff entdeckt wurde, wurde es zwar kurz spannend, aber auch hie hat es mir etwas zu lang gedauert, bis es tatsächlich mal gruselig wurde.
Ab da wurde die Folge aber gruselig, was den nicht ganz so gelungenen Anfang vergessen lässt.
Ab hier ging die Folge auch sehr schnell voran. Der Schimmel und das Ding auf dem Schiff, was einfach die Leute auffrisst, ist extrem gruselig. Man konnte sehr gut mit den Leuten mitfiebern und hatte die ganze Zeit Angst, dass da noch was passiert.
Was mich tatsächlich auch noch interessiert hätte, wäre die wissenschaftliche Perspektive, also was das für eine Masse ist usw. aber interessiert andere vielleicht nicht so sehr, dass man es in die Folge miteinbauen müsste. Ich hätte gerne ne bessere Erklärung gehabt.
8 von 10 Punkten
Geschrieben von Myrath am 02.01.2024 um 11:08:
| Zitat von Chantal-Marie: |
Was mich tatsächlich auch noch interessiert hätte, wäre die wissenschaftliche Perspektive, also was das für eine Masse ist usw. aber interessiert andere vielleicht nicht so sehr, dass man es in die Folge miteinbauen müsste. Ich hätte gerne ne bessere Erklärung gehabt. |
*Buch schnapp*
Die Geschichte mochte ich schon immer. Ich kenne aber das Hörspiel nicht, also jetzt bitte schreiend wegrennen
Also im Buch gibt es gleich zu Anfang quasi philosophische Betrachtungen darüber, dass die Entstehung von Leben im Endeffekt nur "Materie" und "Bedingungen" braucht, also quasi Chemie und Umstände bzw. Material. Und dass sich die reine Lebenskraft dann manifestieren kann. Es wird auch über ein "materielles" Leben nach dem Tod spekuliert. Und dass es da noch "eine dritte" Komponente geben könnte... Hat man das im Hörspiel weggelassen?
Ich habe jetzt nicht die komplette Geschichte nochmal gelesen, aber soviel habe ich beim Überfliegen gefunden.
Hoffe, es ist hilfreich
Geschrieben von Mikosch373 am 02.01.2024 um 11:15:
| Zitat von Chantal-Marie: |
| Was mich tatsächlich auch noch interessiert hätte, wäre die wissenschaftliche Perspektive, also was das für eine Masse ist usw. aber interessiert andere vielleicht nicht so sehr, dass man es in die Folge miteinbauen müsste. Ich hätte gerne ne bessere Erklärung gehabt. |
Sowas finde ich auch immer interessant, allerdings ist es natürlich schwierig, zu entscheiden, ob man sowas einbauen soll, vor allem bei Geschichten, die in der Vergangenheit spielen. Würde die Geschichte im 21. Jahrhundert spielen, wäre sowas schon fast Pflicht, aber im 19. Jahrhundert war die Gesellschaft vielleicht noch nicht so wissenschaftlich orientiert. Und das Zweite ist natürlich der Grusel. Um den zu erhalten, wird ja oft was ausgelassen oder offen gelassen, das haben wir ja schon bei einigen Folgen festgestellt. Aber interessant wäre es gewesen.
Geschrieben von Murphy am 02.01.2024 um 11:29:
Von dieser Geschichte oder von Hodgsons anderer Story "Stimme in der Nacht" gibt es auch ein Radiohörspiel: "Fungus - Pilz des Grauens". Wurde erst vor ein paar Jahren produziert. Am Hörspielskript schrieb Bodo Traber mit. Kennt das jemand von euch?
Geschrieben von Mikosch373 am 02.01.2024 um 11:33:
Also, ich kenne das nicht, bei Radiohörspielen bin ich immer skeptisch. Ist das denn gut?
Geschrieben von Myrath am 02.01.2024 um 11:46:
@Murphy
Ich hingegen finde ein Radiohörspiel, besonders in diesem Fall, vielversprechender als eine Gruselkabinett-Umsetzung. Vielleicht gucke ich mich danach mal um
Geschrieben von Murphy am 02.01.2024 um 11:50:
Es ist eine ganz andere Art der Umsetzung als das was Titania macht. Ein moderne Verhörspielung eines Literaturklassiker.
Geschrieben von Mikosch373 am 02.01.2024 um 12:12:
| Zitat von Murphy: |
| Es ist eine ganz andere Art der Umsetzung als das was Titania macht. Ein moderne Verhörspielung eines Literaturklassiker. |
Ah, okay, danke.
Geschrieben von Chantal-Marie am 03.01.2024 um 01:37:
| Zitat von Myrath: |
| Also im Buch gibt es gleich zu Anfang quasi philosophische Betrachtungen darüber, dass die Entstehung von Leben im Endeffekt nur "Materie" und "Bedingungen" braucht, also quasi Chemie und Umstände bzw. Material. Und dass sich die reine Lebenskraft dann manifestieren kann. Es wird auch über ein "materielles" Leben nach dem Tod spekuliert. Und dass es da noch "eine dritte" Komponente geben könnte... Hat man das im Hörspiel weggelassen? |
Also da ich die Folge gehört habe, als das Forum down war, ist es schon ewas her, dass ich es gehört habe, allerdings bin ich der Meinung, dass das jetzt nicht so angesprochen wurde, aber vielleicht hat das jemand anderes besser in Erinnerung.
An sich interessiere ich mich sehr für die Bücher, aber jedes Mal, wenn ich etwas Älteres lese schreckt mich die Sprache leider etwas ab
@Mikosch373 ok hab da jetzt ehrlich gesagt gar nicht ans Jahrhundert gedacht, kann aber eine mögliche Erklärung sein, aber auch damals gab es ja Wissenschaftler. Inwiefern die Wissenschaft bei dem Thema weit war, weiß ich allerdings nicht. Kann natürlich sein, dass es für den Grusel gemacht wird. Sobald man eine vernünftige Erklärung hat, mindert es ja die Angst, wobei es natürlich auf die Erklärung drauf ankommt.
Geschrieben von Myrath am 03.01.2024 um 11:00:
| Zitat von Chantal-Marie: |
An sich interessiere ich mich sehr für die Bücher, aber jedes Mal, wenn ich etwas Älteres lese schreckt mich die Sprache leider etwas ab |
Hm, das kommt ganz auf den Schriftsteller an, würde ich sagen. Manche alte Sachen lesen sich frisch wie von heute (Mark Twain zum Beispiel), andere sind extrem gestelzt und umständlich... aber das gibt es von heutigen Schriftstellern auch!
Klar, ich habe auch schonmal alte Bücher gelesen und fand die Sprache kaum noch erträglich und musste mich dann durchquälen, weil der Inhalt mich interessiert hat... Aber William Hope Hodgson schreibt sehr angenehm und gut lesbar, soweit ich das in Erinnerung habe. Ich würde es auf jeden Fall generell im Einzelfall prüfen und nicht von allem Abstand nehmen, nur weil es schon älter ist
Robert E. Howard schreibt auch sehr gut lesbar. Lovecraft an sich auch, der benutzt aber oft sehr lange Sätze und damit haben manche ein Problem, wie sie mir gesagt haben. Bei den alten Dracula und Frankenstein Büchern kann's wiederum schwer werden 😅
Das mit der wissenschaftlichen Orientierung... puh, sage ich dazu was? Natürlich war die Gesellschaft damals wissenschaftlich orientiert...
William Hope Hodgson wurde zum Beispiel nur zwei Jahre geboren vor... ALBERT EINSTEIN
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