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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2023 um 20:00:
156 - Krabat
Geschrieben von Sepithane am 24.02.2023 um 09:44:
Kenne die Vorlage nicht, aber die Umsetzung hat mir mittelmässig gefallen.
Hier wird die ganze Lebensgeschichte von Krabat erzählt.
Dadurch aber teilweise manchmal etwas langatmig
Die Atmosphäre fand ich schön unheimlich.
Tolle Sprecher dabei und mal wieder Reinhilt Schneider in einer
Rolle als Junge Frau, die aber nur kurz zu hören war. Finde ihre Stimme
zwar immer noch schön, passt inzwischen für mich aber eig. zu älteren Frauen besser
Filme gibt es von Krabat auch
Die Schwarze Mühle, DDR 1975
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_schwarze_M%C3%BChle
Krabat 1977 (Zeichentrick)
https://de.wikipedia.org/wiki/Krabat_(1977)
Krabat, D 2008
https://de.wikipedia.org/wiki/Krabat_(2008)
Geschrieben von Mikosch373 am 24.02.2023 um 15:50:
Was mich bei dieser Folge immer wundert, ist die hohe Folgenzahl. Ich hätte wesentlich früher mit einer Umsetzung von Krabat gerechnet. Immerhin ist das Standardliteratur in der Schule.
Geschrieben von Sepithane am 24.02.2023 um 15:55:
Viellleicht wurden ja vorher erst keine Sagen oder Märchen mit einbezogen. 3 Folgen später gibt es ja noch das Kalte Herz, waren viel. zu unheimlich z.b. für die Titania Special Reihe da gibts ja eher so Kinderklassikersachen.
Ich kannte es nicht bis ich vor ein paar Jahren das erste mal den DDR Film gesehen hatte, in meinem Unterricht wurde es leider nicht durchgenommen,hätte ich aber interessant gefunden.
Geschrieben von Mikosch373 am 24.02.2023 um 15:57:
Könnte natürlich sein, allerdings ist Krabat ja auch ein Buch von Ottfried Preußler. An dem hätte man sich ja stärker orientieren können, wenn man keine Sagen einbeziehen wollte. Wobei einige Klassiker ja Verbindung zu Sagen haben.
Geschrieben von DerArchivar am 26.02.2023 um 15:22:
Dass Krabat überhaupt vorkommt, wundert mich eigentlich. Für mich ist das irgendwie kein Klassiker wie Dracula oder Frankenstein.
Geschrieben von Mikosch373 am 26.02.2023 um 15:42:
Dracula und Frankenstein sind natürlich DIE Klassiker schlechthin. Dass beim Gruselkabinett irgendwann auch Geschichten vorkommen, von denen nicht jeder schon mal gehört hat, ist bei der mittlerweile höheren Folgenzahl ja nur natürlich. Wobei Krabat für mich ein Klassiker ist.
Geschrieben von Wernerbros am 13.09.2023 um 13:55:
Krabat hat mir richtig gut gefallen. Ich kannte die Vorlange überhaupt nicht, also klar wusste ich, dass es ein Buch gibt bzw. eine Verfilmung mit Daniel Brühl, aber ich habe mich noch nie näher damit befasst.
Das habe ich nun hiermit nachgeholt, für mich ein richtig starkes, atmosphärisches Hörspiel. Ein richtig "langes" Gruselmärchen mit 83 Minuten Lauflänge.
Die Geschichten aus Krabats Leben werden Episodenhaft erzählt, was ein wenig ungewöhnlich ist für Gruselkabinett, aber trotzdem sehr hörenswert. Hier hätte man sich wirklich überlegen können, einen Zwei-Teiler draus zu machen. Tolle Stimmen, gibt eigentlich wenig zu meckern.
Note 1/2.
Geschrieben von Mikosch373 am 22.10.2023 um 15:50:
Achtung, Spoiler!
Gruselkabinett - Krabat (156)
Auf diese Folge freue ich mich schon lange. Ich kenne die Folge noch nicht, aber Krabat ist eine gute Geschichte mit viel Gruselpotenzial. Der Titel spricht deshalb natürlich für sich, genauso wie der Klappentext. Das Cover könnte düsterer sein und die Raben mehr im Vordergrund stehen, aber es sieht schön eiskalt aus.
Es fängt damit an, dass Krabat Gänsehirte wird, für meinen Geschmack hätte man sich das sparen und direkt mit dem Betteln anfangen können. Die Szene mit Krabat und der alten Frau ist durch den lauten Wind und Krabats Frieren schön atmosphärisch und die Angst der alten Frau kommt rüber.
Die Teufelsmühle könnte aber ein bisschen besser beschrieben werden und dass Jakub Krabat alles erzählt, finde ich auch schade, das hätte Krabat auch langsam herausfinden können. Auch vom Unterricht bekommt man nicht wirklich viel mit, der Teufel taucht für meinen Geschmack viel zu schnell auf und dann ist Krabat auch schon wieder zu Hause.
Das mit dem Betrug auf dem Markt nimmt mir dagegen deutlich zu viel Raum ein. Das kenne ich aus dem Buch auch ganz anders. Da erlebt man doch die drei Lehrjahre von Krabat mit. Auch die Namen der anderen Gesellen sind anders. Das wäre dann wahrscheinlich auch gruselig gewesen.
So kommt leider wenig Grusel auf und es entstehen auch einige Längen. Ich verstehe wirklich überhaupt nicht, warum man die Geschichte so abgeändert hat. Ich habe jetzt auch mal über die Sage recherchiert, aber auch da geht es um Krabats Zeit in der Mühle. Dafür gibt’s nicht viele Punkte.
Fazit: 3 von 10 Punkten
Geschrieben von DerArchivar am 09.02.2024 um 16:29:
@Mikosch373 Hattest du vielleicht zu hohe Erwartungen, was das Hörspiel angeht?
Geschrieben von Mikosch373 am 09.02.2024 um 16:31:
Ich hatte sicherlich gewisse Erwartungen, weil ich das Buch von Ottfried Preußler kenne, aber ehrlich gesagt wurden meine Erwartungen nur enttäuscht, weil man eine völlig andere Geschichte erzählt hat.
Geschrieben von DerArchivar am 09.02.2024 um 16:32:
Ist da denn wirklich alles so grundlegend anders?
Geschrieben von Mikosch373 am 09.02.2024 um 16:37:
Na ja, im Buch geht es um die drei Lehrjahre von Krabat, während er hier nach kurzer Zeit schon wieder die Mühle verlässt und man sich auf alles Mögliche andere konzentriert.
Geschrieben von DerArchivar am 09.02.2024 um 16:38:
Aber ist das vielleicht in der Sage eher so wie hier im Hörspiel?
Geschrieben von Mikosch373 am 09.02.2024 um 16:39:
Soweit ich weiß, geht es in der Sage auch mehr um Krabats Zeit in der Mühle.
Geschrieben von DerArchivar am 09.02.2024 um 16:39:
Hast du die Sage auch gelesen?
Geschrieben von Mikosch373 am 09.02.2024 um 16:40:
Nein, aber da gibt es ja auch nicht die eine. Meines Wissens nach existieren da mehrere Versionen und ich weiß auch nicht, ob die alle verschriftlicht wurden.
Geschrieben von DerArchivar am 09.02.2024 um 16:46:
Vielleicht hat man die Geschichte deshalb so anders erzählt.
Geschrieben von Mikosch373 am 09.02.2024 um 16:46:
Weil es keine genaue Vorgabe gibt?
Geschrieben von DerArchivar am 09.02.2024 um 16:47:
Mh, ja, wenn es da zig Versionen gibt, kann man ja draus machen, was man will.
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