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Geschrieben von Info-Box am 24.02.2011 um 13:34:

  146 - Der Biss der Bestie



Erscheinungsdatum: 06.05.11 | Länge: ca. 57 Min. | Buch: André Minninger | Regie: Heikedine Körting | Ton: Christian Hagitte & Simon Bertling


Inhalt
Zugegeben das Säbelzahntigerskelett mit den riesigen Fangzähnen im Naturkundemuseum von Rocky Beach sieht sehr bedrohlich aus. Aber dass es nachts durch die Gegend spukt, kann Justus nun wirklich nicht glauben! Wer oder was treibt dann sein Unwesen im "Geistermuseum", wie der Ort von den Nachbarn schon genannt wird? Die drei ??? gehen den Spuren nach. Und entdecken das Unfassbare...


Rollen & Synchronsprecher
Erzähler Thomas Fritsch
Justus Jonas Oliver Rohrbeck
Peter Shaw Jens Wawrczeck
Bob Andrews Andreas Fröhlich
Onkel Titus Hans Meinhardt
Tante Mathilda Karin Lieneweg
Inspektor Cotta Holger Mahlich
Quentin Wadleigh Christian Rudolf
Dr. Winston Wadleigh Mathias Münster
Dr. John Frears Wolfgang Draeger
Jamie Philipp Draeger
Sammy Jacob Mayerhoff
Mrs. Pitkätossu Ingeborg Kallweit
Jackall Madson Ingo Nommsen
Tiger Madson Dieter Dücker
Vivian Saskia Mayerhoff
Fitzwilliam Waterfield Wolfgang Völz
Sanitäter Robin Brosch



Geschrieben von Lord JIckledy am 06.05.2011 um 17:41:

 

und hat sie schon jemand gehört? werde sie wohl erst morgen kaufen können, wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle Happy



Geschrieben von Biggi am 07.05.2011 um 15:07:

 

Habe die Folge nun gehört.
Sie ist okay. An einigen Stellen zum Schmunzeln.

Insgesamt würde ich eine 3 + vergeben



Geschrieben von Wernerbros am 08.05.2011 um 11:49:

 

Ich hab die Folge zwar schon, aber leider noch nicht gehört. Wird wohl heute noch kommenHappy

So ich hab die Folge nun bei meiner kleinen Sonntagsfahrt gehört und sie hat das Buch an Langeweile sogar noch übertroffen.

Die beste Stelle mit der Motorrad Verfolgungsjagd wurde sogar komplett weggelassen...und die Geschichte ist ungefähr so spannend wie ne Big Brother Folge Traurig .

Ich vergebe eine 4 Minus!



Geschrieben von MewMew am 09.05.2011 um 16:43:

 

Also mir hat die Folgen dann doch recht gut gefallen. Die Story war nicht die Beste und man hätte da sicherlich viel mehr draus machen können, aber es war sehr unterhaltsam und die Zeit verflog im nu.

Würde der Folge die Note 2- geben Happy



Geschrieben von Maybe am 24.03.2016 um 11:32:

 

Mir hat die Folge echt gut gefallen.
Hat mich ja teilweise ein wenig an "Nachts im Museum" erinnert Fettes Grinsen
Die drei ??? als Babysitter war sehr unterhaltsam- da konnte man schon ein paar Mal grinsen Hasenzähnchen .
Interessant auch Justus' Art das Spiel "Schere Stein Papier" zu spielen:
"Was soll das sein?" (Peter)
"Ein Fragezeichen. Und ein Fragezeichen gewinnt immer." Fettes Grinsen

Ich mochte die Stimmung der Folge einfach sehr gern,
langweilig wurde sie in meinen Ohren an keiner Stellle.
Die Auflösung fand ich auch gelungen.



Geschrieben von Mangobanane am 04.06.2018 um 20:03:

 

Kari Erlhoffs zweiter Versuch, eine anständige Geschichte für die drei ??? zu verfassen, nach dem höchstens mäßig unterhaltendem "Tödlichen Eis" (142). "Biss der Bestie" ist sicherlich nicht ganz so vorhersehbar wie ihr Erstlingswerk, dafür ist die Story aber umso einfacher und grob gesagt schlicht banaler präsentiert. Zu fast keinem Zeitpunkt wird versucht, richtig Spannung aufzubauen. Das funktioniert allerdings hier ziemlich gut. Folge 146 ist eine sehr leichte Folge, bei der Unterhaltung und Humor mehr im Vordergrund stehen als Action, Spannung und Grusel, man muss sich nur drauf einlassen können. Langweilig wird es durch den guten Ausgleich trotzdem nicht.
Ich habe allerdings ein Problem damit, Christian Rudolf in der Rolle eines "Guten" zu erleben. Seine Stimme ist einfach prädestiniert dafür, einen Verbrecher zu mimen und meistens wird das ja auch so genutzt und man merkt einfach, dass er sich in solche Rollen deutlich besser versetzen kann. Wenn er die Kinder zurecht weist, schwingt da immer unbeabsichtigt eine gewisse Strenge mit. Das ist nicht gleichbedeutend mit einer schlechten Sprecherleistung selbst, sondern einfach eine Fehlbesetzung des entsprechenden Charakters. Die "Hundefutter"-Szene ist köstlich Fettes Grinsen

Fazit: Leichte, wenig komplexe Unterhaltung, die nie den Anspruch hat, unfassbar unheimlich/spannend zu sein und trotzdem funktioniert.
8 Punkte (2 bis 2+)



Geschrieben von DerArchivar am 30.09.2022 um 21:40:

 

Meine liebste Folge! Das ist das erste Hörspiel, mit dem meine Hörspiel-Leidenschaft erweckt wurde. Davor hab ich nur so Hotzenplotz und Das kleine Gespenst gehört.



Geschrieben von Mikosch373 am 14.01.2023 um 18:36:

 

Die drei Fragezeichen - Der Biss der Bestie (146)

Der Titel ist nicht nur absolut klangvoll, sondern auch sehr verheißungsvoll, das Cover ist schön düster und der Klappentext verspricht ein ernsteres „Nachts im Museum“. Nur dass Oliver Rohrbeck da wahrscheinlich nicht den Nachtwächter geben wird.

Der Anfang mit dem Museumsbesitzer, der wegen einer seltsamen Bisswunde ins Krankenhaus kommt, ist sehr interessant. Die Kinder hätte ich jetzt nicht gebraucht, aber sie stören nicht allzu sehr und bringen ein paar Details besser zur Geltung. Bestimmt haben ihre Versprecher auch einen bestimmten Grund.

Justus hätte wohl besser mal die neue Benjamin-Blümchen-Folge gehört und sich vor Scam und bösen Staubsaugervertretern warnen sollen, denn er lässt sich einfach so in einen Job als Babysitter reinquatschen und zieht Peter und Bob auch noch mit rein. Peter und Bob sind natürlich sauer, aber leider gewinnt Justus gegen ihn Stein, Schere, Papier. Mit unlauteren Mitteln zwar, aber gerade durch den Fragezeichen-Move wird die Szene noch cooler.

Der verschrobene Wissenschaftler, der die drei Detektive empfängt, trägt sehr zur Atmosphäre bei und die kleine Absprache zwischen Justus und Bob sorgt für einen weiteren Lacher. Peter, der den Kindern Hundefutter auftischt, ist aber auch der Hammer. Er scheint den gleichen Elan zu haben wie ich, wenn ich früher auf Kinder aufgepasst habe. Und Tierfutter wird öfter mal mit Menschenessen verwechselt, ich könnte da Geschichten erzählen... Fettes Grinsen

Wie Peter die Kinder dazu bringt, weiter zu puzzeln und die drei in Ruhe zu lassen, mag ich sehr und überhaupt finde ich das Babysitten längst nicht so nervig wie das wohl in anderen Serien der Fall wäre. Vielleicht liegt es daran, dass sowohl Justus, als auch Peter und Bob absolut keinen Bock darauf haben und die Dialoge dementsprechend sind. Auch machen sie es irgendwie zu einem Spiel, sich aus der Affäre zu ziehen.

Warum die drei Detektive den Hund aber in die Küche sperren, verstehe ich nicht. Der Hund muss ja nicht auf ihnen liegen, aber in der Küche eingesperrt zu sein, finde ich für ein Tier nicht so schön. Da hätte ich mir gerade bei Peter etwas mehr Sensibilität gewünscht. Die Nachtszene ist dennoch atmosphärisch und spannend.

Die anschließende Verfolgungsjagd hätte ich gern miterlebt, auch wenn nach dem Ausruf „Den schnapp ich mir!“ ja schon klar war, wie die Sache ausgeht. Wenigstens sieht er, wo der Einbrecher abbiegt, und kann Justus später einen Hinweis auf den DeLuca Drive geben. Peter allein im Museum ist auch interessant, aber er wirkt in der Folge sehr ungeduldig, was den Hund angeht.

Während es bei Peter spannend wird, schwenkt die Erzählung zu Justus und Bob und wir erleben einen kleinen Streit zwischen Justus und Jackall Madson, einem konkurrierenden Schrotthändler, mit. Ich mag sowas, weil es Rocky Beach belebt, auch wenn es wahrscheinlich nur in der Folge ist, weil es eine Bewandtnis hat. Justus teilt aber auch richtig aus… Fettes Grinsen

Die Auflösung ist okay, aber begeistert bin ich davon nicht. Das Entsetzen von Justus, Peter und Bob, dass Tante Mathilda keinen Kirschkuchen, sondern Apfelkuchen gebacken hat, ist dafür sehr greifbar und irgendwie süß. „Aber wir essen nie Apfelkuchen, wir essen Kirschkuchen!“

Insgesamt ist die Folge falltechnisch zwar eher schwach, sie punktet aber durch die Atmosphäre und noch mehr durch viele Lacher. Ich habe auch das Gefühl, dass das mehr im Vordergrund steht als der Fall selbst. Ich weiß nicht, wie ich das finden soll, aber ich mag die Folge und rechne ihr hoch an, dass die Kinder nicht zum Nervfaktor werden. Der Streit am Ende ist auch köstlich!

Fazit: 8 von 10 Punkten



Geschrieben von DerArchivar am 14.01.2023 um 19:00:

 

Ich war so gespannt, was du zu dieser Folge sagen würdest, weil das ja meine Lieblingsfolge ist! Für mich ist das mit dem Hundefutter auch die lustigste Stelle, überhaupt lach ich an so vielen Stellen! Den Fall find ich völlig ok, es muss nicht immer spektakulär sein.



Geschrieben von Mikosch373 am 14.01.2023 um 19:04:

 

Lustig ist das Hörspiel auf jeden Fall und natürlich muss ein Fall nicht immer spektakulär sein, aber ich finde, der Fall steht ungewöhnlich stark im Hintergrund.



Geschrieben von DerArchivar am 14.01.2023 um 19:05:

 

Hmm, ja, wenn ich so drüber nachdenke ist das Babysitting irgendwie wichtiger. Aber die Folge ist und bleibt meine Lieblingsfolge.



Geschrieben von Mikosch373 am 14.01.2023 um 19:07:

 

Das ist ja auch nicht per sé schlecht, es ist nur etwas ungewöhnlich.



Geschrieben von HildaW am 17.10.2026 um 14:12:

 

Ein spannender Schauplatz: Es geht in ein ehemaliges Naturkunde-Museum, für das aktuell neue alte Sachen gekauft werden. Der Besitzer wird gerade mit dem Krankenwagen abtransportiert, er hat eine rätselhafte Bisswunde.
Zudem soll es spuken, der „Säbelzähnetiger“ lebt!, es riecht seltsam nach wildem Tier, es gibt einen Streit wegen Hygiene (oder auch nicht). Und es wird ein Babysitter gesucht. Justus nimmt den Job an; Peter und Bob sind not amused, aber Justus setzt sich in der üblichen Art durch, denn er wittert einen Fall.

Auf geht’s, neben den Jungs gibt es noch einen Hund namens Bahamas zu hüten. Dessen Futter setzt Peter den Kindern vor… Ein Problem, das sich durch diese Folge zieht: Man muss den Humor mögen, vor allem die Babysitter-Bemühungen. Ich mag das nicht, mich nervt es.
Ein Freund des Museumskäufers, eine Nachbarin, die einen Pfeil schießt und ein Anrufer liefern Informationen, trotzdem hat man keinen Plan, was hier warum passiert.

Abends installiert man eine Überwachungskamera und es wird spannend: Ein Eindringling! Er kann fliehen, wird von Peter im Auto verfolgt, der allerdings im Pyjama nicht aussteigen und sich umsehen wollte. Fettes Grinsen Ein Betäubungspfeil bleibt im Museum zurück.

Ein Konkurrent von Onkel Titus gerät ins Visier. Rundherum unsympathisch und gehässig, Justus ist sichtlich provoziert und ist „kaum noch zu bremsen“, wie Bob formuliert. Peter bleibt unterdessen im Museum zurück und entdeckt etwas Spannendes: Eine Hyäne in einem Loch unter dem Sockel des Säbelzahntigers.

Also schleicht man auf dem konkurrierendem Schrottplatz herum, findet den gefesselte Freund des Museumsbesitzers und es geht auf in den Showdown im Museum mit Polizei und Betäubungspfeil.
Und endlich die Auflösung, es ging nur am Rand um die Hyäne, sondern eigentlich um unterschlagene Fundsachen, die ausgerechnet im Futtervorrat lagen, den man mitsamt der Hyäne mitnahm.

Eine nette Folge, aber irgendwie habe ich Apfelkuchen bekommen, obwohl ich lieber Kirschkuchen wollte.


Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH