Hörspiel-Paradies (https://www.hoerspiel-paradies.de/index.php)
- Benjamin Blümchen (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=8)
--- Bereits erschienene Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=14)
---- Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=89)
----- 089 - Der rote Luftballon (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=230)


Geschrieben von Info-Box am 11.08.2010 um 23:28:

  089 - Der rote Luftballon



Erscheinungsdatum: 23.08.1999 | Länge: ca. 43 Min. | Buch: Ulli Herzog | Regie: Ulli Herzog | Ton: Carsten T. Brüse




Inhalt
Otto fängt im Zoo einen roten Luftballon, an dem eine Karte des 11-jährigen Aljoscha hängt, der mit seinem Großvater am Fluss Dnjepr wohnt. Der Junge wünscht sich drei Dinge: Turnschuhe, einen Pullover ohne Loch im Ärmel und einen Brieffreund. Otto schreibt sofort. Als Karla Kolumna in einem Sensationsartikel davon berichtet, erstickt der Zoo förmlich in Turnschuh- und Pulloverspenden. Aljoscha reißt sofort aus als er Ottos Brief bekommt und fährt als blinder Passagier nach Neustadt. Auch Großväterchen Pjotr wird nach Neustadt eingeladen und es gibt ein großes Zoofest, auf dem sich alle kennenlernen.

Das Hörspiel wurde Zugunsten eines Unicef-Hilfsprogramms produziert.


Rollen & Synchronsprecher
Benjamin Blümchen Jürgen Kluckert
Otto Katja Primel
Theodor Tierlieb Eric Vaessen
Karl Till Hagen
Karla Kolumna Gisela Fritsch
Großväterchen Pjotr Hans Teuscher
Aljoscha Fritz Vogdt
Oma Selma Schulze Hannelore Minkus
Wachtmeister Wichtig Joachim Kaps
Lukas Lukas Walser
Anja Oona Plany
Erzähler Gunter Schoß


Erwähnte Charaktere ohne Sprechrolle
Malermeister Klecks


Zootiere mit Namen
Alfons Affe
Klein-Känga
Leo Löwe
Nana Nilpferd
Nicki Nasenbär
Nino Nilpferd
Zarah Zebra



Geschrieben von PatB101 am 31.10.2010 um 15:28:

 

Die idee ist zwar gut, mit der brieffreundschaft und wie man dem armen jungen und dem opa helfen kann, aber zu meinen lieblingsfolgen kann man es irgendwie gar nicht zählen. muss aber sagen das die folge auch nicht schlecht ist. Aber finde das an manchen stellen für mich die story einfach nur langsa voran kommtSquint



Geschrieben von MewMew am 24.09.2011 um 13:40:

 

Aljoscha: Fritz Vogdt
Wachtmeister Wichtig : Joachim Kaps
Lukas: Lukas Walser



Geschrieben von Basti am 24.09.2011 um 13:58:

 

Zitat von MewMew:
Wachtmeister Wichtig : Joachim Kaps

Auf der Kiddinx-Seite steht A. Kaps.
Steht das dann für Achim, aber der heißt eigentlich Joachim, oder wie ist das?



Geschrieben von MewMew am 24.09.2011 um 14:15:

 

Zitat von Basti:
Zitat von MewMew:
Wachtmeister Wichtig : Joachim Kaps

Auf der Kiddinx-Seite steht A. Kaps.
Steht das dann für Achim, aber der heißt eigentlich Joachim, oder wie ist das?


Ja, ist wohl ein Druckfehler gewesen. Es ist Joachim Kaps und das "A" steht dann evtl. für einen "Spitznamen" Achim. Im Hörspiel aber eben jener Joachim Kaps zu hören. Zwinker



Geschrieben von Janni am 02.10.2011 um 20:33:

 

In der Sprecherliste fehlt ja Selma Schulze. Sie war 100 % in der Folge.

Und damit hätte sie auch 2 Auftritte und sich einen Thread im Personenforum verdient. Ist eine nette Nebenfigur.

Die Folge an sich ist höchstens Mittelmaß.



Geschrieben von Basti am 02.10.2011 um 21:35:

 

Ok, da werd ich dann nochmal reinhören.
Danke für den Hinweis. Thumb Up



Geschrieben von Benjamin1557 am 03.10.2011 um 01:18:

 

Ich finde die Folge eigentlch ganz passabel.



Geschrieben von Basti am 03.10.2011 um 21:55:

 

Zitat von Janni:
In der Sprecherliste fehlt ja Selma Schulze. Sie war 100 % in der Folge.

Gerade nochmal reingehört.
Hast Recht, die hab ich vergessen gehabt.
Ich habs nachgetragen! Thumb Up



Geschrieben von Maerika am 10.01.2013 um 14:31:

 

Ich persönlich mag die Folge. Finde die Atmosphäre schön und auch die Moral sozusagen der Geschichte.
Es ist alles sehr schön, ich mag die kleinen Witze und auch die Personen, freu mich die Stimme von Janosch und des Mädchens aus "das Gespensterpferd" mal wieder zu hören. Finde die Stimmen nämlich super schön =)
Nur die Stimme von Aljoscha finde ich etwas unangenehm, aber das ist ja Geschmackssache. Squint Das einzig Negative, was ich bemängeln kann, ist, dass der Opa überhaupt keine Angst hat, weil Aljoscha ja "abgehauen" ist.

Naja, ich finde die Folge sehr schön und vergebe eine gute 2+



Geschrieben von Al_Stone am 01.09.2017 um 16:43:

 

Bei dieser Folge habe ich mich wirklich gefragt, ob das wirklich ernst gemeint sein soll oder doch nur eine Persiflage auf die Wir-retten-die-Welt-Masche ist.
Und dann: ah, sieh einmal an, in Kooperation mit UNICEF.
Na denn, für mich ging der Schuss nach hinten los.

Mag sein, dass ich mir mit dieser Meinung nicht viele Freunde mache, aber ich fand das wirklich sehr überzogen!

Wäre es allein darum gegangen, dass Spenden eine feine Sache ist, wäre das eine Botschaft gewesen, gegen die ich wohl kaum etwas sagen würde.

Aber so?!

"Ich spende meinen Lieblingsteddy!"
Nee ist klar. Was wollten die Autoren damit den Kindern (also der Zielgruppe) vermitteln?
Ein Lieblingsteddy geht einem Kind über alles, das ist wohl auch Leuten bekannt, die sich sozial engagieren, oder?! Pfeifend

"Mimmimimmi... ich habe mein Taschengeld schon vollständig gespendet... ich muss bis nächste Woche warten, bis ich mich wieder pleite spenden kann!"
"Macht nix, wir nehmen auch nächste Woche dein Geld!"


Also nee. Sorry.

Auch wenn es für Maerika der einzige Minuspunkt war und bei mir einer von vielen:
Ich sehe das genau so, wie sie vor 4 Jahren schrieb, dass es doch irgendwie befremdlich wirkt, wie locker es gesehen wird, dass der Bub einfach mal so ganz allein sich auf den Weg macht... Fluchend



Geschrieben von Dominik am 07.09.2017 um 09:15:

 

Also ganz ehrlich: Das war bisher die beste Folge seit der 82. Die Geschichte ist schön aufgebaut und beginnt nicht sofort mit dem Finden des Luftballons. Stattdessen wird mal wieder etwas aus dem Zoo erzählt und der Tierpfotenweg angelegt. Finde ich schön. Klar, die Sache mit den vielen Spenden ist maßlos übertrieben, aber an der Moral ist nichts zu rütteln. Auch wenn die Sache mit der fehlenden Angst beim Großvater nicht gerade passend ist und es besser wäre, er hätte sich Sorgen gemacht. Kindgerecht verpackt finde ich, dies ist eine Folge mit Charme, der bisher seit Folge 82 gefehlt hat.

Täusche ich mich, oder ist der Erzähler-Anteil seit dem Tod von Joachim Nottke gestiegen? Ich würde lieber mehr die Figuren hören, als den Erzähler (den ich auch gerne höre, aber es kommt eben so rüber, als wolle man weniger Szenen mit mehr Sprechern unterbringen).

6/10 Punkten



Geschrieben von Jessy am 13.07.2020 um 07:57:

 

Cover (1 Punkt): 1 Punkt
Inhaltsangabe (1 Punkt): 1 Punkt
Geschichte (3 Punkte) : 0 Punkte
Nebencharakter/Otto,Karla,Karl,Herr Tierlieb, Bürgermeister, Pichler (3 Punkte): 2 Punkte
(Zoo)atmosphäre (2 Punkte) :0 Punkte

Gesamtpunkte: 4 Punkte

Ich habe die Folge bisher gemieden, weil mich der Titel einfach nicht ansprach. Ohne System, würde ich 1 Punkt geben, so katastrophal finde ich sie.
Der Gedanke ist sicherlich nett, aber die Umsetzung total undenkbar.
Erstmal störte es mich wie der Erzähler nach Aljosha und Opa sah und diese sich fröhlich im fast perfekten Deutsch unterhielten und nicht nur dass, der Briefträger da spricht auch nahezu akzentfreies deutsch.

Im weiteren Verlauf kann ich mich ganz Al_Stone anschließen, ganz egal dass der Junge alleine Bahn fährt, aus dem Kinderheim abhaut und und. Vermittelt für mich die völlig falschen Werte.
Auch die ganze Spendennummer ist einfach total drüber.



Geschrieben von Mikosch373 am 17.08.2022 um 20:03:

 

Benjamin Blümchen - Der rote Luftballon (089)

Wie andere hier schon geschrieben haben, ist die Spendensache wirklich überzogen. Es ist ja schön, dass die Leute was für Aljoscha und Pjotr tun wollen, aber beim Spenden sollte man auch immer darauf achten, dass man sich selbst nicht vergisst. Den Lieblingsteddy muss man doch nicht spenden, der drittliebste hätte es auch getan.

Auch die Story, in der der Junge abhaut, und der Großvater sich überhaupt keine Sorgen zu machen scheint, ist fragwürdig. Ich meine, der Enkel ist durch die halbe Welt gereist und dabei verschwunden! Tja, und dann wäre da noch die Tatsache, dass alle Deutsch sprechen und schreiben – ganz ohne Verbindung zu Deutschland oder Österreich wie es z. B. bei Mikosch und Janosch ist. Einen Punkt gibt es, weil der Anfang schön ist, weil Hans Teuscher dabei ist und weil es nichts extrem Nervtötendes gibt.

Fazit: 2 von 10 Punkten



Geschrieben von Sepithane am 30.08.2022 um 11:06:

 

Die Folge ist ok. Mag den Anfang mit dem Tierpfotenweg. Erinnert ein wenig an den Walk of Fame in Hollywood. Dann schwebt auch schon der rote Luftballon herbei. Benjamin möchte natürlich ebenfalls einen Brieffreund und schreibt dann Aljoscha’s Grossvater. Wundere mich allerdings, dass sie beim Abschicken ihrer Briefe keine Adresse angeben und sie trotzdem bei Aljoscha und dem Grossvater ankommen Zwinker

Dass Aljoscha einfach so abhaut und sich niemand wirklich Sorgen macht, finde ich schon etwas seltsam. Und schon wieder mal Spenden sammeln, um jemandem in Not zu helfen ist irgendwie langweilig, gibt bestimmt auch andere Möglichkeiten.



Geschrieben von Chantal-Marie am 28.06.2024 um 12:01:

 

Ach die Folge war eigentlich ganz gut.

Die Idee mit dem Luftballon mag ich, auch wenn es sehr unrealistisch war. Dass Pjotr glaubt, dass ihn ein Elefant schreibt finde ich jetzt auch nicht so besonders realistisch. Dafür mag ich seinen Sprecher sehr gerne Verliebt


Dass sich keine Sorgen um Aljosha gemacht wurde fand ich aber auch etwas merkwürdig.

Fand die Folge aber trotzdem gut, hat mich unterhalten



Geschrieben von Basti am 16.08.2024 um 12:36:

 

Die Folge wurde ja extra für Unicef produziert. Irgendwie merkt man das auch ein bisschen, find ich.
Aber sie scheint damals nicht als Sonderfolge sondern direkt als Nr. 89 rausgekommen zu sein, oder?

Naja, wie dem auch sei. Dass alle direkt so viel an ein Kind spenden wollen, find ich schon arg übertrieben.
Also man merkt sicherlich, worauf die Folge hinaus will, aber ich weiß nicht, ob man das nicht hätte besser verpacken können. Hmm.

Hans Teuscher ist hier auf jeden Fall aber ein großes Plus. Mag die Stimme total!



Geschrieben von Mikosch373 am 19.08.2024 um 15:03:

 

Zitat von Basti:
Hans Teuscher ist hier auf jeden Fall aber ein großes Plus. Mag die Stimme total!


Ja, finde ich auch! Verliebt



Geschrieben von Mangobanane am 03.09.2024 um 09:26:

 

Benjamin Blümchen 089 – Der rote Luftballon

„Loslassen! Ich will zu Otto!“
„Einen Otto gibt es im Kinderheim bestimmt auch!“

Ich habe mal hier irgendwo gesagt, dass ich nie eine Folge von Benjamin, Bibi oder B&T selber gekauft habe. Das stimmt aber nicht ganz. Diese Folge habe ich vom Flohmarkt, deshalb fiel sie mir wohl damals auch nicht gleich ein. Die Kassette funktionierte, aber der Klappentext war nicht mehr vorhanden. Ich fand die Folge damals recht passabel, zumindest nicht schlecht und bin gespannt, wie ich sie heute sehe. Ich kriege die Story auch noch einigermaßen zusammen.

Benjamin ist dieses Mal sogar zur Faulheit verdonnert worden – von Karl, dem Benjamin beim Zementieren der Wege nicht im Weg rumstehen soll. Aber in einem Zoo, in dem die wilden Tiere offenbar mittlerweile ständig auf dem ganzen Gelände herumlaufen dürfen geht es trotzdem schief. Wie es bei Benjamin aber nun mal Standard ist, kommt ihm gleich eine Idee, um den Weg zu retten: Einfach noch mehr drübertrampeln Fettes Grinsen
Nein, im Ernst, ich mag die Idee. Eine große Reklame ist das zwar nur in Neustadt wert, woanders würde man denken: „Ja, hübsch, aber dafür komme ich doch jetzt nicht extra in den Zoo…“, aber das reicht ja auch. Karl ist allerdings überhaupt nicht begeistert, dass seine Arbeit nicht gewürdigt wird – was ist denn da los? Unzufriedenheit im Job? Da sollte man aufpassen!

Voll süß, dass Otto befürchtet, voll Stress zu bekommen, weil er kein Tier ist und trotzdem seinen Abdruck auf dem Tierpfotenweg hinterlässt. Hätte mich schon interessiert, ob Herr Tierlieb sauer geworden wäre Fettes Grinsen

Nun kommen wir also zum titelgebenden roten Luftballon und damit kommen Aljoscha alias Willi alias Kevin Krüger alias Oliver Olsen und sein Großvater Pjotr alias Janosch alias Dr. Spange ins Spiel, die irgendwo an einem nicht näher benannten Ort in ländlichen und ärmlichen Verhältnissen leben. Scheinbar außerhalb von Deutschland, das legen nicht nur die Namen nahe, denn die Antwort von Benjamin und Otto braucht ganze drei Tage zum Ankommen. Anstatt einfach eine Flaschenpost in den Fluss zu werfen, hat Aljoscha seinen Brief an einen Luftballon gehängt und auf den Wind vertraut, was natürlich funktioniert hat.
Die Grundidee der Story gefällt mir total gut, ich hätte früher auch gerne einen unbekannten Brieffreund gehabt, hat sich aber nie ergeben und na ja, mittlerweile ist es dafür auch zu spät, denke ich, ich bin auch viel zu schreibfaul geworden Pfeifend

Karla übertreibt ein bisschen. Da bittet ein Junge um ein bisschen Kleidung und sie macht daraus gleich wieder einen Sensationsbericht und ruft sämtliche Neustädter zu Kleiderspenden auf. Für EINEN Jungen. Ein bisschen too much. Worauf die Geschichte hinauswill, ist ja klar, aber dann wäre es sinnvoller gewesen, sie um ein Kinderdorf zu basteln. Niemand kennt diesen Jungen, der kann sonst was behaupten, aber die ganze Stadt schüttet sofort ihr Herz aus. Das ist mir dann doch zu aufgedrückt.
Witzig aber, wie Otto versucht, die Brieffreundschaft exklusiv zu halten: „Er hat bestimmt ganz viele Freunde, die auch gerne Post bekommen“ Thumbs Up
Wenigstens checken die Freunde, dass es zu viel ist und denken sich: „Na ja, vielleicht ist die ganze Nachbarschaft auch arm“. Ich gebe ja zu, dass die Geschichte gewisse Macken hat, ein paar Sachen sind einfach zu übertrieben. Trotzdem schön, dass man solche sozialen Themen überhaupt nochmal so spät in der Serie aufgreift.

So richtig sinnvoll finde ich es nicht, dass Aljoscha und Pjotr zuerst kommen sollen. Die geraten dann vor ganz Neustadt erstmal schön in Verlegenheit und können die „Wagenladung“ doch gar nicht mit zurücknehmen. Aber gut…

Lustig ist, dass Fritz Vogdt jetzt schon wieder einen Ausreißer spielt. Bei B&T hatte er eine ähnliche Rolle, bei Wendy noch ähnlicher. Zufall?
Die Szene, als Aljoscha am Bahnhof von Wachtmeister Wichtig erwischt wird, ist mir von der Folge am meisten in Erinnerung geblieben. Aljoscha landet kurz vorm Ziel also im Kinderheim, was ja auch irgendwie nicht schlecht zur Geschichte passt.

Pjotr kommt also erstmal alleine mit dem Zug an – was vor allem Otto total deprimiert. Ich frage mich nur: Ist er besorgt um Aljoscha oder einfach sauer, weil er jetzt niemanden zum Spielen hat? Seine Reaktion deutet irgendwie mehr auf Letzteres hin… Aber das Blümchen für Benjamin Blümchen ist durchaus süß. Dass Pjotr sich keine Sorgen um Aljoscha macht, sehe ich tatsächlich gar nicht so negativ, weil es zu seiner Charakterisierung passt. Er hat halt ein sehr sonniges Gemüt, ist bescheiden und vertraut darauf, dass alles gut wird. Natürlich eine recht klischeehafte Figurenzeichnung, aber in meinen Augen wenigstens konsequent.

„Wir sind arm und wer arm ist, findet viele Wege zum Ziel“ – Äh, den Satz von Pjotr kann man jetzt auch falsch interpretieren Pfeifend
Das „Gospodin“ verrät dann auch, dass Aljoscha und Pjotr wohl in Kroatien wohnen. Ich hatte auf Ungarn getippt.

Den Dialog zwischen Benjamin und Aljoscha mag ich, Jürgen Kluckert ist hier so schön ruhig und besonnen und Vogdt agiert etwas zurückhaltend und respektvoll, das harmoniert richtig gut.

Dass Otto so nervös ist, als er Aljoscha das erste Mal sieht, ist etwas konstruiert und gewollt. So ist er doch sonst auch nicht drauf und wir reden hier ja nun nicht gerade von einer jahrelangen Brieffreundschaft. Zum Glück ist dieser leicht peinliche Moment schnell wieder vorbei.
„Wenn Benjamin schießt, flieg‘ ich mit dem Ball gleich bis ins Affenhaus“ – Das will ich sehen LOL
Und Otto setzt noch einen drauf: „Kein Ball geht an dir vorbei“ Thumbs Up

Das Ende mit dem Fest passt zu der Folge, allerdings ist es etwas übertrieben, dass selbst die Kinder schon wieder im Spendenwahn sind. Das mit dem farbigen Handabdruck ist aber ein netter Abschluss. Hier merkt man dann schon, dass hinter der Folge eine Hilfsorganisation steht.

Ich mag die Folge noch immer. Auch wenn sie nicht wirklich tiefgängig ist, ist es schön, überhaupt nochmal eine Benjamin-Folge zu hören, die soziale Probleme behandelt. Die Atmosphäre ist einfach sehr gelungen und nach dem Sprecher-Sparkurs in der 88 ist hier wieder deutlich mehr Leben in Neustadt vorhanden, das gefällt mir. Aljoscha und Pjotr bleiben im Gedächtnis und geben ein schönes Gespann ab.
Spannung kommt zwar nicht auf, trotzdem ist die Erzählung nie langweilig. Mein einziger großer Kritikpunkt ist die übertriebene Spendenaktion. Als Reisefolge ins Heimatdorf von Aljoscha hätte man noch mehr draus machen können und die Handlung wäre auch tiefgängiger gewesen, aber auch so reicht es zu einer soliden 8, womit man Bibi wohl ein weiteres Mal schlägt. Letztlich bleiben die 83 und die 87 damit die einzigen wirklichen Ausfälle der 80er, ansonsten bleibt die Serie auch mit Kluckert relativ stabil. Schauen wir mal, wie der vorerst letzte Stella-freie Folgenblock ausfällt.

8/10



Geschrieben von Janni am 03.09.2024 um 18:21:

 

@Mangobanane: Im Klappentext wird Russland spezifiziert.


Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH