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Geschrieben von Info-Box am 09.11.2011 um 12:23:

  151 - Schwarze Sonne



Erscheinungsdatum: 20.01.2012 | Länge: ca. 66 Min. | Buch: André Minninger | Regie: Heikedine Körting | Ton: - Wanda Osten


Inhalt
Bei einem Malkurs lernt Bob den sympathischen und begabten Denzel Hopkins kennen. Der Mann wird plötzlich beschuldigt, ein wertvolles Gemälde gestohlen zu haben. Denzel beteuert, das Bild noch nie gesehen zu haben und unschuldig zu sein. Doch warum hat er bereits in der Vergangenheit immer wieder ein zentrales Motiv aus diesem Bild gemalt - die schwarze Sonne?


Rollen & Synchronsprecher
Erzähler Thomas Fritsch
Justus Jonas Oliver Rohrbeck
Peter Shaw Jens Wawrczeck
Bob Andrews Andreas Fröhlich
Laurence Seinfeld Wolf Frass
Denzel Hopkins Tilo Schmitz
Goldie Hopkins Madeleine Weingarten
Neil Rockwell Wanja Mues
Inspektor Cotta Holger Mahlich
Mrs. Summer Hopkins Regina Lemnitz
Mr. Brooks, Galerist Martin May
Mr. Elroy Follister Stephan Schwartz
Martha Hanna Reisch
Dillon Gregor Reisch
Wayne Woody Mues
Gefängniswärter Gosta Liptow
Wirt Klaus Dittmann
Greis Jürgen Thormann
Beamter Monty Arnold
Taxifahrer Harald Dietl



Geschrieben von Wernerbros am 20.01.2012 um 10:43:

 

Ich habe mir die Folge gestern Abend komplett angehört und muss sagen, sie ist wirklich gelungen!

Der Geschichte ist relativ "old school"... also es geschieht ein Verbrechen bzw. jemand wird eines Verbrechens beschuldigt und die Drei Fragezeichen ermitteln.

Sie beginnt ganz gemütlich in einem Malkurs, für den sich Bob eingeschrieben hat.
Plötzlich steht die Polizei vor der Tür und ein schwarzhäutiger Teilnehmer wird verhaftet. Die Tochter beauftragt daraufhin die Detektive, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen.

Als die Recherchen immer tiefer gehen, wird die Folge ziemlich mysteriös und spannend und ich hab mich wirklich keine Sekunde gelangweilt bei den 65 Minuten, die wie im Flug vergangen sind.

Ich vergebe eine 1/2. Thumbs Up



Geschrieben von Lord JIckledy am 23.01.2012 um 16:44:

 

ist für einen sonnleitner wirklich ganz ok, die folge. über das opening kann man sich zwar streiten (wären ich oder meine freunde als 17jährige freiwillig in einen malkurs gegangen?, naja aber einem mitte 40jährigen andreas fröhlich nimmt man es ja schon ab),irgendwann hört es eben auf mit der glaubwürdigkeit, die drei ???-figuren haben sich im laufe der jahre schon sehr realitätsfremd entwickelt. aber wir wollen mal nicht zu hart sein Happy



Geschrieben von MewMew am 23.01.2012 um 17:34:

 

Zitat:
wären ich oder meine freunde als 17jährige freiwillig in einen malkurs gegangen?


*hust* Das ist wohl das wenigste realitätsfremde. Ich hätte gern einen Malkurs zu dieser Zeit besucht, aber es fehlte das Geld dafür. Und einige Freunde von mir wären da sicher auch interessiert gewesen.



Geschrieben von unicorn am 23.01.2012 um 23:16:

 

Und wer weiß, in Amerika haben die ja ne völlig andere Kultur... Pfeifend Fettes Grinsen



Geschrieben von RockyRoad am 14.07.2014 um 14:47:

 

Ich find die Folge recht gut, vor allem weil die Lösung nicht wie oft plötzlich vom Himmel fällt & gut nachvollziebar war. Malkurse in dem Alter find ich jetzt auch nicht völlig am Leben vorbei, selbst für Jungs nicht.



Geschrieben von Maybe am 21.04.2016 um 17:46:

 

Ich war sehr gespannt auf die Folge und zum Glück nicht enttäuscht!
Denzel erinnerte mich sehr an den großen Schwarzen aus "The green Mile", irgendwie hab ich ihn mir ihn so vorgestellt. Vom Wesen her ist er auch ähnlich.
Die Geschichte mit der schwarzen Sonne fand ich nicht zu vorhersehbar und richtig realistisch. Die Ermittlungen waren nicht zu zügig und unterhaltsam.
Ein gelungener Fall.



Geschrieben von Dominik am 02.09.2022 um 17:39:

 

Ich habe die Folge mehr stückchenweise gehört, als mir lieb war, da ich in letzter Zeit zu oft schnell wegpenne. Deshalb ist meine Wertung hier auf vorläufig, da ich irgendwie glaube, nicht so richtig alles mitgekriegt zu haben. Den Anfang fand ich richtig gut und im Mittelteil wurde es dann etwas konfus. Ich wusste dann nicht mehr recht, wer jetzt was gemacht haben soll. Ich muss die Folge irgendwann noch einmal hören, dann bewerte ich erneut.

6/10 Punkten



Geschrieben von Mikosch373 am 16.01.2023 um 14:34:

 

Die drei Fragezeichen - Schwarze Sonne (151)

Den Titel finde ich sehr klangvoll und interessant, das Cover ist schön gezeichnet und farblich harmonisch und der Klappentext klingt verheißungsvoll. Durch das viele Geschrei ist der Anfang für einige Sekunden sehr dramatisch, aber dann stellt sich heraus, dass das nur eine DVD ist. Irgendwie enttäuschend, aber abzusehen.

Dass Bob mit einigen anderen in einem Malkurs sitzt, gefällt mir aber ganz gut. Das ist schön und passt auch sehr gut zu Bob. Der Störenfried stört zuerst ein bisschen die Atmosphäre, aber als Denzel sich wehrt und anfängt, zu sprechen, wird die Atmosphäre schlagartig besser.

Nach einem kurzen Gespräch zwischen Bob und Denzel über die drei Fragezeichen kommt es auch gleich zur Verhaftung von Denzel, wodurch es natürlich spannend wird. Natürlich will Goldie, die die drei Fragezeichen verehrt, sofort zu den drei Fragezeichen und den Fall von ihnen aufklären lassen.

Die Szene im Gefängnis finde ich auch sehr stark. Die Problematik, dass Denzel Schwarz ist und vor Gericht schlechtere Chancen hat, wird gut rübergebracht und verstärkt die ohnehin schon angespannte Stimmung, der Übergang zum Thema „Schwarze Sonne“ durch den Skizzenblock ist sehr gelungen, und die Tatsache, dass Denzel immer dieses Motiv zeichnet, einfach interessant.

Fast noch stärker finde ich das nachfolgende Gespräch, bei dem Bob die Störenfriede Dillon und Wayne aus dem Malkurs als dumm wie Brot bezeichnet, und Peter kontert, dass ihre Dummheit schon dadurch klar werde, dass sie etwas gegen Schwarze haben. Ganz ehrlich, wie kann man Peter Shaw nicht lieben?!

Die Situation im Wald ist schon spannend, das mit den Lautsprechern jedoch abzusehen. Dass Justus Peter anbietet, sich allein in seinem MG zu verschanzen, ist zu gütig, aber der Zweite Detektiv will natürlich nicht allein zurückbleiben und geht doch mit zum Haus. Bob hat da weniger Bedenken. Damit wissen wir also, wer in einem Horrorfilm zuerst sterben würde.

Die Szene, als die drei Detektive in Follisters Haus sind und den Brand bemerken, ist auch sehr spannend erzählt, ebenso wie die Rettung des bewusstlosen Follisters. Als die Jungs dann zu Denzels Mutter fahren und es dort auch brennt, wird es natürlich erst recht spannend.

Auch die Autofahrt, bei dem plötzlich die Bremsen versagen, treiben die Spannung ordentlich in die Höhe. Eine gut erzählte Szene, in der alle Sprechenden ihr Bestes geben, und in der die Geräusche hervorragend funktionieren! Tja, und dann redet Mrs. Summer Hopkins Klartext.

Das, was sie zu sagen hat, ist eine interessante Geschichte und durch den Rassismus-Aspekt auch nochmal ein Stück spezieller, aber irgendwie habe ich die Erzählung ständig mit der Auflösung von „Feuermond“ verglichen. Die Parallelen sind definitiv da und wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich natürlich „Feuermond“ nehmen.

Außerdem finde ich die Auflösung stellenweise etwas vorhersehbar und dass Mr. Brooks etwas mehr mit der ganzen Angelegenheit zu tun hat, ist auch keine große Überraschung. Dass die Jungs diesmal aber mehr mit der Polizei arbeiten und sogar in einem Wagen mit drei Beamten sitzen, während Inspektor Cotta bei Brooks ist, mag ich aber sehr und Peters Trick ist großartig.

Fazit: 7 von 10 Punkten



Geschrieben von Klara_Fall am 14.02.2024 um 10:39:

 

Gerade ist das Thema "Schwarze" irgendwie präsent bei mir.
Lese (ja, kam schon vor Jahren raus, ich weiß, ich lese es jetzt erst) die Biografie von Michelle Obama. Da sie selbst "Schwarze" schreibt, verwende ich diesen Ausdruck jetzt auch, obwohl mich ein Bibi-Podcast gelehrt hat, dass manche auch das nicht mögen und aktuell wohl "p. o. c. = person of color" korrekt sei.

Obwohl ich noch nicht alle die drei ???-Folgen einmal "durch" habe, habe ich heute früh diese Folge zum zweiten Mal gehört und fand sie so gut, wie ich sie vom ersten Hören in Erinnerung hatte.

Den Einsteiger mit der DVD finde ich persönlich überflüssig. Mich hätte der Malkurs als Hörspielauftakt ebenso gut "abgeholt" - ich brauche keine Dramen, um mein Interesse zu "catchen".

Bei der Szene, in der Denzel attackiert wird und dann Contra gibt, stockte mir fast der Atem. "Geht gleich die Keilerei los?". Aber Denzel schafft es in guter Weise, die "Dumpfbacken" zum Schweigen zu bringen und von deren idiotischen Bemerkungen/Lästereien über ihn abzulassen.

Dann kommt die Polizei und die Eingangsszene findet abrupt ihr Ende.

Mich berührt die Tochter Denzels. Wird im Buch erwähnt, wie alt sie ist? Ich sehe, weshalb auch immer, eine etwa 8-10jährige vor mir.

Die Ermittlungen der drei ??? nehmen ihren Gang auf. Und ich bin die ganze Zeit gut "dabei" gewesen. Es gibt Hörspiele, da schweife ich immer wieder ab.

Brooks ist mir etwas zu klischeehaft und übertrieben dargestellt. Und wie so oft bei den drei ?? fällt
ein scheinbares Detail
das grüne Huhn ....ähhh ....grün????
, das dann noch wichtig wird.

Es kommt eine längere Phase, die ich gut finde und wie gesagt auch "dabei" bin.

Dass die drei ??? just in dem Moment, wo bei der alten Dame der Brand ausbricht, eintreffen ... etwas zu viel Zufall mal wieder. Die Autofahrt ist mir wie die Filmsequenz zu beginn zuviel des Guten.

Richtig gut - und leider traurig realistisch - finde ich die Auflösung. Und gerade wieder so arg aktuell: die Dumpfbacken zu Beginn, die Anfeindungen und über Generationen durchziehende Ungerechtigkeiten.

Wo ich auch richtig schlucken musste heute früh beim Hören: eine Kindheitserinnerung.

In der Kneipenszene werden die drei Jungs angesprochen, dass mit dem "schwarzen Mann" gedroht wurde. Mir selbst wurde nicht gedroht, aber Anfang der 80er-Jahre spielten wir Kinder ein Fangenspiel "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?". Diesen Satz rief ein Kind, dann antwortete die Gruppe "Nieeeemand!", dann wieder das Fragekind "Und wenn er kommt?", Gruppe: "Dann laufen wir!" und dann ging das Fangenspiel los. Oha! Es ist keine Rechtfertigung und doch versuche ich mich zu trösten "wir wussten es nicht". Wobei es bei mir auch in der Phantasie kein dunkelhäutiger Mensch war, sondern eher ein Schornsteinfeger oder sowas, also jemand Dunkel-Gekleidetes.


Für diese Folge 9 von 10 Punkten



Geschrieben von HerrSchmeichler am 17.08.2025 um 19:24:

 

Die Folge hat ein ernstes Thema und einige brenzlige Szenen, schafft es aber leider nicht, dies bis zum Ende durchzuziehen. - Achtung, Spoiler!
Als ein PoC-Mann in Bobs Malkurs wegen Gemäldediebstahl festgenommen wird, schalten sich die ??? ein und ermitteln. Die Anfangsszene vermittelt sofort, mit welchen rassistischen Äußerungen sich Denzel konfrontiert sieht und zeigt gleichzeitig, wie er damit umgeht. Seine Darstellung erinnert mich sehr an Malcolm King aus "Dreckiger Kerl", vor allem wegen der ähnlichen Szene in der U-Haft.
Die Ermittlungen, um Denzels Unschuld zu beweisen, kommen jedoch leider nur stockend voran: Es gab einen anonymen Tippgeber, der Bestohlene weiß auch nichts weiteres und selbst die Recherche über den Maler des entwendeten Gemäldes in Santa Isabelle kommt nur langsam in Gang. Gerade am Anfang stochern die ??? wirklich sehr im Dunkeln.
Die Szene im Wald, auf dem Weg zu Mr. Follisters Haus, sorgt zwar etwas für schaurige Atmosphäre, aber die Szene ist mir persönlich einfach viel zu lang. Anschließend passiert dann allerdings fast schon zu viel: Bob wird niedergeschlagen, das Haus von Follister wird angezündet, Bilder verschwinden, das Haus von Mrs. Hopkins wird angezündet und die Bremsleitung von Bobs Wagen wird durchtrennt. Man bekommt das Gefühl, dass man es hier mit einem sehr skrupellosen Gegner zu tun hat.
Die Auflösung, was es mit der Schwarzen Sonne und Mendelsteins Bildern auf sich hat, ist richtig gut. Weniger gelungen ist die Auflösung, wer hinter den Anschlägen steckt und vor allem, warum. Ich habe den Eindruck, hätte der Galeriebesitzer einfach gar nichts getan, wäre er nie in Bedrängnis gekommen. Und dann wird er auch noch wegen einem Gummihuhn überführt, das er natürlich in der Manteltasche dabei hat, wenn er sich auf seine Streifzüge begibt. Da fällt der Fall leider völlig ins Lächerliche ab Roll Eyes

Die Sprechleistung ist durchweg sehr gut.

Es ist sehr schade, dass die Geschichte nur langsam in Gang kommt und die Detektive nur per Zufall auf den Täter kommen, denn die zu Grunde liegende Idee für den Fall ist gut.

7 von 10 Punkten


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