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Geschrieben von Info-Box am 05.10.2013 um 14:26:

 



Erscheinungsdatum: 29.11.2013 | Länge: ca. 70 Min. | Buch: Kari Erlhoff | Regie: Heikedine Körting | Ton: Wanda Osten


Inhalt
Die drei ??? begleiten Mr. Andrews auf eine Recherche-Reise in den Yosemite National Park. Doch anstatt sich zu erholen, finden sich Justus, Bob und Peter plötzlich mitten in einem hochgefährlichen Fall wieder: Einer von ihnen wird angeschossen, im Wald geben mysteriöse Blutspuren Rätsel auf und die drei Detektive machen einen schrecklichen Fund. Schließlich kommt es am Half Dome, dem großen Granitfelsen im Park, zu einer Kletterpartie auf Leben und Tod...


Rollen & Synchronsprecher
Erzähler Thomas Fritsch
Justus Jonas Oliver Rohrbeck
Peter Shaw Jens Wawrczeck
Bob Andrews Andreas Fröhlich
Mr. Andrews Henry König
Randy Marek Harloff
Jeanne Katja Brügger
Ginette Birte Kretschmer
Tara Angela Roy
Steven Robert Steudtner
Ranger Thornton Detlef Bierstedt
Mr. Louis Rüdiger Schulzki
Busfahrer Volker Bodgan
Lindsey Susan Jarling
Reporter Daniel Welbat



Geschrieben von Wernerbros am 07.01.2014 um 15:05:

 

Ich hab mir die Folge mit etwas Verspätung angehört und finde sie recht durchschnittlich.

Also es handelt sich um eine Naturfolge, in der Justus, Peter und Bob im Yosemite Nationalpark zelten möchten. Dort treffen sie auf einen Einheimischen, der vor einiger Zeit auf Blutspuren gestoßen ist.

Die ??? ermitteln und alles geht so nach Schema F weiter, ohne das die Geschichte besonders spannend wird.

So die Atmosphäre in den Bergen ist eigentlich soweit ganz gut dargestellt und was mir auch noch gut gefallen hat, dass noch ein zweites "Problem" zusätzlich zum eigentlichen Fall am Ende hin gelöst wird.

Ich würde der Folge eine glatte 3 geben.



Geschrieben von Sepithane am 09.04.2014 um 19:08:

 

Sehr spannende Folge, die dieses mal nicht in Rocky Beach spielt. Am spannendsten finde ich die Kletterszene am Granitfelsen. Die Sprecher sind gut gewählt.Katja Brügger ist u.a. zu hören, diese mag ich sehr gerne.



Geschrieben von Maybe am 31.03.2016 um 13:30:

 

Ich mag es, dass die ??? immer total anders können als erwartet-
viele Folgen unterscheiden sich von der Art her komplett, obwohl es um dieselben Jungdetektive und um irgendeinen Fall geht- aber diese Folge war mal wieder was überraschend anderes.
Mir hat vor allem die Figur des behinderten Jungen gefallen, der eine zentrale Rolle spielt. Sowas muss man erstmal sprechen und glaubhaft inszenieren können. Und die Geschichte um ihn hat mir einfach gut gefallen und war beeindruckend erzählt.
Als der Fall gewohnt von Justus "abgeschlossen" wird geht es noch weiter und es passiert noch etwas Größeres... auch das war mal was anderes und spannend dazu.

Am Anfang fand ich die Musik-Parts leicht nervig, aber zum Ende hin wurden sie besser.
Der Fall war recht einfach gestrickt, aber trotzdem gut gemacht!



Geschrieben von Dominik am 28.08.2022 um 14:17:

 

Marek Harloff hat hier eine tolle Leistung hingelegt, den behinderten Jungen zu spreche, ohne aufgesetzt, platt oder übertrieben zu klingen. Die Folge an sich ist eher mittelmaß, ich schwankte zwischen sechs und sieben Punkten, habe mich aber für sechs entschieden, da es keine Folge war, die die Spannung über die ganze Zeit getragen hat. Die Schauplätze sind allesamt toll und die Kletter-Rettungsaktion toll inszeniert, vor allem mit dem Gewitter.

6/10 Punkten



Geschrieben von Mikosch373 am 23.01.2023 um 17:08:

 

Die drei Fragezeichen - Im Schatten des Giganten (165)

Der Titel macht neugierig, das Cover hat eine interessante Farbharmonie und der Klappentext hört sich spannend an. Dass die Jungs Mr. Andrews auf einer Reise begleiten, finde ich toll, das bringt ein bisschen was Privates rein.

Die Bergrettung am Anfang erzeugt sofort Spannung und zeigt den Hörenden die Gefahr, die in den Bergen herrscht. Das nistet sich sofort im Hinterkopf ein. Die wörtliche Rede hätte allerdings ein klein wenig natürlicher geschrieben worden sein können, das war mir stellenweise zu eindeutig Informationsvermittlung.

Danach wird die Umgebung noch ein wenig gezeichnet und durch den Todesfall in Randys Familie, der sich vor ein paar Jahren auf dem Berg ereignet hat, wird die Szenerie ein kleines bisschen düster. Das Geschrei der Raben trägt aber auch dazu bei.

Eine schöne Überraschung ist der Auftritt von Detlef Bierstedt, dessen Stimme sehr zur Atmosphäre beiträgt, und die nächste Spannungsspitze in Form des Schusses auf Justus lässt auch nicht lange auf sich warten.

Wie Justus durch die Pension humpelt und weiter fleißig ermittelt, mag ich sehr, auch wie er Tara überredet, ihm die Stadt zu nennen, in der Mr. Louis wohnt. Danach flaut es allerdings etwas ab und John ist mir als (Achtung, Spoiler!) Täter auch zu offensichtlich.

Spannend wird es dann wieder, als die Meldung über einen Bergsteiger reinkommt, der in Lebensgefahr schwebt. Da das Rettungskommando beschäftigt ist, müssen Peter und Randy ran und Ginette vom Hang retten. Und das alles während eines Unwetters.

Dass mit Ginette etwas nicht stimmt, habe ich kommen sehen, sie war die ganze Zeit so auffällig hilflos. Dass es um die landesweite Ausstattung der Bergregionen mit privaten Hubschraubern geht, fand ich allerdings nicht so vorhersehbar.

Alles in allem ist die Folge nicht schlecht, aber auch kein Highlight. Was sich anfangs als atmosphärische Folge angedeutet hat, war letztendlich doch nicht so atmosphärisch und der Fall überzeugt mich auch nicht restlos.

Fazit: 6 von 10 Punkten



Geschrieben von HerrSchmeichler am 01.05.2025 um 13:29:

 

Ich mag die Folge sehr gerne. Der Nationalpark ist ein toller Schauplatz, der zwar so ähnlich schon in anderen Folgen vorkam, allerdings liegt der Fokus hier deutlich mehr auf dem Bergsteigen und Klettern. Auch die Lodge mit ihren vielen Gästen wirkt prädestiniert für ein typisches Krimi-Szenario, bei dem es mehrere Verdächtige gibt.

Entgegen einigen anderen finde ich die Geschichte auch sehr spannend umgesetzt. Das fängt bei der Bergrettung gleich zu Beginn an, dann die merkwürdigen Blutspuren, Justus wird angeschossen, "Hier leben jene und sie töten", der Fund in der Berghütte, belauschte Telefongespräche... Es passiert eigentlich immer was. Außerdem gefällt mir die Idee mit den Zeichnungen, die auf den ersten Blick wirr und unsinnig wirken, aber im Zusammenhang mit den Ermittlungen nach und nach Sinn ergeben. Ich finde, das wurde für ein nicht-visuelles Medium auch ganz gut umgesetzt.

Die Sprecher sind alle sehr gut und die zwischenmenschlichen Beziehungen werden glaubhaft dargestellt.

Zugegeben, wer am Ende der Täter ist, ist keine allzu riesige Überraschung, aber dafür ist der zweite Handlungsstrang (von dem man lange Zeit gar nichts weiß) durchaus überraschend. Zudem kann die Folge mit einer besonders gut eingefangenen Gebirgsatmosphäre punkten.

10 von 10 Punkten


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