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Geschrieben von Info-Box am 17.08.2010 um 17:14:
136 - und das versunkene Dorf
Erscheinungsdatum: 05.02.10 |
Länge: ca. 68 Min. |
Buch: André Minninger |
Regie: Heikedine Körting |
Ton: Christian Hagitte & Simon Bertling
| Inhalt |
| In einem kleinen Bergdorf scheint ein Geist sein Unwesen am nahe gelegenen See zu treiben! Welches dunkle Geheimnis verbirgt sich in den Tiefen des Gewässers? Wer oder was steckt hinter der gespenstischen Erscheinung am Ufer? Die drei ??? gehen auf Tauchstation, um das Geheimnis zu lüften. Und dann entdecken sie das Unvorstellbare... |
| Rollen & Synchronsprecher |
| Erzähler |
Thomas Fritsch |
| Justus Jonas |
Oliver Rohrbeck |
| Peter Shaw |
Jens Wawrczeck |
| Bob Andrews |
Andreas Fröhlich |
| Darren Duff |
Jesse Grimm |
| Taucher Carl |
Oliver Böttcher |
| Taucherin Joan |
Christine Pappert |
| Paul Brooks |
Heinz Lieven |
| Joe Wilcox |
Rolf Becker |
| Cassandra Wilcox |
Elke Reissert |
| Daniel |
Jochen Baumert |
| Henry |
Frank Felicetti |
| Doktor Holloway |
Barbara Focke |
| Cedric Duff |
Rolf E. Schenker |
|
Geschrieben von Maybe am 26.03.2016 um 19:15:
Wow, die Folge ist echt richtig, richtig gut!
Ich konnte mich teilweise kaum rühren vor Spannung
Ist aber auch genau mein Thema... ein versunkenes Dorf? Voll spannend, wenn es richtig umgesetzt wird! Und das wurde es in dieser Folge...
Schon der Anfang ist toll, aber dann steigert sich das nach und nach, bis zu der echt brillanten Auflösung!
Das Highlight der Folge war für mich definitiv der Tauchgang von Peter und Bob- eine Zeit lang redet hier nur der Erzähler, aber das ist super atmosphärisch gemacht, hat mich sehr mitgerissen
Wirklich gelungenes Kopfkino
Geschrieben von Serienfan am 09.09.2016 um 06:54:
Ich fand die Folge auch ziemlich gut. Versunkene Dörfer mag ich eh, da wir ja nicht allzu weit entfernt am Edersee auch eins haben. Die Geschichte hinter diesem Fall war allerdings sehr anrührend.
Kann es sein, dass in dieser Folge der Papagei mal nicht dabei war? Der nervt mich nämlich, muss ich leider gestehen.
Von den 3 Jungs mag ich Bob am meisten, weil ich die Stimme von Andreas Fröhlich schon in den Barbie-Hörspielen von Europa von damals sehr mochte. Die Stimme von Peter sagt mir am wenigsten zu.
Geschrieben von Mikosch373 am 10.01.2023 um 15:52:
Die drei Fragezeichen - und das versunkene Dorf (136)
Titel und Klappentext klingt gut, aber wirklich Lust auf die Folge macht mir das Cover. Das ist nicht nur vom Motiv her toll, sondern auch wirklich schön gezeichnet und farblich sehr ansprechend gestaltet. Ganz zu Anfang ruft ein neuer Auftraggeber bei Justus Jonas, Bob Shaw und Peter Andrews an.
Nach dem ersten Lacher weckt der Anrufer mit seiner kurzen Erzählung über den See von Richlake nicht nur Justus‘ Interesse, sondern auch das der Hörenden. Kurze Zeit später sind Justus, Peter und Bob auf dem Weg in das kleine Bergdorf und Peter und Bob nörgeln schon wieder an allem rum. Ganz zu Justus‘ Missfallen.
Aber noch während des Nörgelns sehen die drei Detektive den unheimlichen See und einen Mann, der trotz eiskalter Temperaturen ins Wasser steigt. Natürlich springt Peter sofort hinter ihm her und beweist damit einmal mehr, dass er zwar von Natur aus ängstlich ist, sich aber nicht vor allem und jedem wegduckt und lieber in einen kalten See springt als jemanden darin erfrieren zu lassen.
Das verschlafene Bergdorf, das schwache Licht der Straßenlaternen und die Schatten, die sich hinter den Fenstern zu bewegen scheinen, lassen zusammen mit Thomas Fritschs Stimme eine düstere und zugleich schöne Atmosphäre aufkommen, während die drei Jungs nach ihrer Rettungsaktion weiter zu Darren fahren.
Bei Darrens Großonkel hatte ich zuerst Bedenken, er könne die großartige Atmosphäre durch Unfreundlichkeit zerstören, nachdem Darren angekündigt hat, wie weltfremd er ist, aber Großonkel Cedric scheint auf den ersten Blick sehr gastfreundlich zu sein. Das macht alles gemütlicher.
Die Musik sorgt zudem für Spannung, genauso wie das nächtliche Beobachten am See. Das Licht erscheint durch die Beschreibungen der Charaktere wirklich gruselig und eigentlich stört nur Darren, der die drei Detektive verrät und dafür sorgt, dass das Licht wieder verschwindet. Aber so sehen die Jungs wenigstens zwei Taucher aus dem See kommen.
Der nachfolgende Dialog zwischen den beiden Tauchern ist mir zu künstlich geschrieben, er erweckt mehr den Eindruck, dass die Jungs unbedingt erfahren müssen, dass es um Cassandra und ihr Kästchen geht, als dass es wie ein normales Gespräch klingt. Das geht doch besser.
Das Rätsel um das Licht im See ist nach diesem Ausflug zwar gelöst, aber nun interessiert die drei Detektive natürlich, was es mit Cassandra und dem silbernen Kästchen auf sich hat. Als Justus auch noch von einem nicht-menschlichen Kopf auf dem See spricht, sieht man Peter schon vor dem inneren Auge davonlaufen, aber er bleibt erstaunlich ruhig.
Es scheint sich auch nur um einen Wetterhahn zu handeln, der auf der Kirche im See steht, und der überleitet zum eigentlichen Titelthema: dem versunkenen Dorf. Im Archiv findet sich einiges über die Umsiedlung von Richlake und den Fluch, der seitdem über dem Dorf liegen soll. Alles sehr interessant.
Der Tauchgang ist wirklich ein echtes Highlight der Folge. Eigentlich hört man ja nur Thomas Fritschs Stimme, Geblubber und ein bisschen Musik, aber diese drei Elemente reichen völlig aus, um eine wahnsinnig tolle Atmosphäre zu erzeugen. Ich weiß schon, warum Fritsch mein Lieblingserzähler ist.
Doch dann kommt Peter allein hoch und Bob bleibt allein im See zurück, während die beiden Taucher von letzter Nacht zurückkehren. Obwohl er keine Luft mehr hat, schwimmt er weiter zur Kirche. Aber Peter zieht seinen besten Freund raus und sorgt dafür, dass er wieder zu sich kommt.
Dann kommt es zu einem wirklich starken Finale. Zuerst am Seeufer, wo nicht nur Joan und Carl dabei sind, sondern auch Joe, Cedric und Darren, und dann in kleinerer Runde im Rathaus. Mit dieser Auflösung habe ich überhaupt nicht gerechnet – und ich finde sie großartig! Das Ganze durch einen Tagebucheintrag zu ergänzen, gefällt mir auch sehr gut. Ein echtes Highlight!
Fazit: 10 von 10 Punkten
Geschrieben von FamSchroeter99 am 10.01.2023 um 16:20:
@Mikosch373 :
| Zitat: |
| Ganz zu Anfang ruft ein neuer Auftraggeber bei Justus Jonas, Bob Shaw und Peter Andrews an |
Sie heißen Justus Jonas, PETER Shaw und BOB Andrews. Hier hast du die Vornamen verwechselt.
Geschrieben von FamSchroeter99 am 10.01.2023 um 16:24:
| Zitat: |
| Das habe ich bewusst geschrieben, das war ja der erste Lacher der Folge… |
Achso, das wusste ich so nicht, wieder was gelernt.

Da hast du mich eben zum lachen gebracht.
Geschrieben von DerArchivar am 10.01.2023 um 18:52:
| Zitat von Mikosch373: |
| Doch dann kommt Peter allein hoch und Bob bleibt allein im See zurück, während die beiden Taucher von letzter Nacht zurückkehren. Obwohl er keine Luft mehr hat, schwimmt er weiter zur Kirche. Aber Peter zieht seinen besten Freund raus und sorgt dafür, dass er wieder zu sich kommt. |
Diese Stelle mag ich auch sehr. Da kann man sich richtig schön Sorgen um Bob machen.
Geschrieben von Mikosch373 am 10.01.2023 um 19:09:
| Zitat von DerArchivar: |
| Zitat von Mikosch373: | | Doch dann kommt Peter allein hoch und Bob bleibt allein im See zurück, während die beiden Taucher von letzter Nacht zurückkehren. Obwohl er keine Luft mehr hat, schwimmt er weiter zur Kirche. Aber Peter zieht seinen besten Freund raus und sorgt dafür, dass er wieder zu sich kommt. |
Diese Stelle mag ich auch sehr. Da kann man sich richtig schön Sorgen um Bob machen.
|
Ich mache mir zwar lieber Sorgen um Peter, aber als Bobs Schicksal am seidenen Faden hing, war das schon spannend.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 05.04.2023 um 18:02:
Diese Folge kann wirklich durch eine tolle Atmosphäre glänzen. Es ist alles sehr düster, viele Szenen spielen bei Nacht, z.B. wenn die ??? den leuchtenden See inspizieren, und auch der Tauchgang ist großartig in Szene gesetzt. Die Handlung ist spannend, in sich schlüssig und zudem - Achtung, Wortwitz - tiefgründig. Die Geschichte über eine Stadt, deren Geldgier ihr letztlich zum Verhägnis wird, hat auch moralische Aspekte.
Die Sprecher sind gut bis sehr gut, besonders gefreut habe ich mich über Christine Pappert. Ich mag ihre Stimme und man hat sie in Hörspielen noch nicht so oft gehört (ich zumindest).
Die Musik trägt ebenfalls viel zur Atmosphäre bei.
Einzig die letzte Szene, in der die ??? aus der Stadt fahren und noch kurz mit der Ärztin reden, fällt für mich etwas raus, weil es irgendwie ein seltsamer Abschluss für die Folge ist. Ich habe auch im Kopf, dass in Bezug auf die Ärztin einiges aus dem Hörspiel gestrichen worden sein soll (kann mich aber auch täuschen, habe das Buch selbst nicht gelesen, aber es wurde irgendwo mal erwähnt - vielleicht in einem Podcast?). Abgesehen davon ist die Folge aber wirklich toll.
9 von 10 Punkten
Geschrieben von MewMew am 18.04.2023 um 10:15:
Die Folge ist wirklich richtig stark, verliert sich aber am Ende etwas in zu vielen Verkettungen, wie ich finde. Die ganze Familiensache und dann auch noch die zu jung besetzen Stimmen von den Tauchern, schmälern das Erlebnis etwas. Dennoch mag ich die beliebte Thematik um die versunkende Stadt und auch die Tauchgänge und Rettungsaktionen sind spannend. Daher starke 9/10 Punkte!
Geschrieben von Dominik am 29.04.2024 um 14:07:
Eine wunderbare Folge mit einer menge Spannung, wirklich toller Musik, super Sprechenden und grandios eingefangener Atmosphäre.
8/10 Punkten
Geschrieben von ITC am 22.06.2025 um 11:25:
Hätte sie zwar gern kürzer, aber die Story find ich richtig gut.
Cassandra (oder wie sie heisst) spricht ihren eigenen Brief vor Jahren zum n.i.e.d.e.r.k.n.i.e.n. im Hörspiel. Das war 1a Besetzung vom Studio Körting. Ich klebe an ihren Lippen und man fühlt mit. Schon der Gedanke an diese Szene bringt Gänsehaut und wertet das Ganze enorm auf.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 26.10.2025 um 18:26:
Nach erneutem Hören ändere ich meine Wertung auf 10 von 10 Punkten
Mir gefällt die Folge wirklich sehr gut.
Geschrieben von Wernerbros am 16.02.2026 um 16:23:
Ich mochte das versunkene Dorf immer sehr gerne und kann sie auch immer wieder hören, da sie in einem guten Misch gruselig und interessant zugleich ist.
Das Hören lohnt sich ja schon alleine wegen der tollen Atmosphäre um den See und das kleine Dorf und dessen Bewohner, welche ganz toll eingefangen wird.
Dazu ist die ganze Geschichte, die natürlich mit Dingen aus der Vergangenheit zu tun hat, sehr mysteriös und einfach klasse erzählt.
Note 1
Geschrieben von HildaW am 01.07.2026 um 18:07:
Eine gute Idee: Ein Dorf in einem Stausee als Schauplatz, ein Verbrechen mit unbeabsichtigter grausamer Folge als Hintergrund.
Etwas schade ist, dass das seltsame Leuchten des Sees – immerhin der Anlass, weswegen die drei ??? sich auf einen 700-Meilen-Weg zu einem unbekannten Auftraggeber machen – so einfach und schnell aufgelöst wird.
Der Stausee ist auf der Landkarte nicht drauf, weil die älter ist als der See. Der 50 Jahre alt ist. Okay.

Dafür klingen die Stimmen der 50jährigen Zwillinge deutlich zu jugendlich.
Mal wieder schwierig – Auftraggeber Darren ist leider ziemlich nervig; die ganze Geschichte steht zeitweise auf der Stelle, sehr viel läuft über „Atmosphäre“ und die kommt bei mir mal wieder nicht so richtig an.
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