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Geschrieben von Info-Box am 08.09.2015 um 01:55:

  001 - Master of Chess




Geschrieben von Wernerbros am 07.09.2016 um 13:05:

 

Ich habe gerade mit Entsetzen festgestellt, dass zu dieser großartigen Sonderfolge noch niemand etwas geschrieben hat. Fettes Grinsen

Dem wollte ich nun mal gegensteuern.

Vielleicht mal kurz etwas zum Inhalt:

Aufgrund einer Autopanne sind die drei Detektive gezwungen in einem düsteren abgelegenen Schloss Unterschlupf zu suchen.
Dort treffen Sie auf einen unheimlichen Grafen, welcher einen buckligen Butler und eine weitere Bedienstete beschäftigt.

Justus, Peter und Bob erfahren nach kurzer Zeit, dass der Graf seit Wochen eine Schachpartie gegen den Geist seines verstorbenen Bruders am Laufen hat und gehen den Geheimnissen hinter den Schlossmauern auf den Grund.

Grundsätzlich habe ich mich immer ein wenig an "Tanz der Vampire" erinnert gefühlt, vielleicht wegen dem Schloss, dem Grafen und dem Buckligen aber sonst handelt es sich hier um ein klassisches ??? Live Hörspiel, von dem ich sagen muss, von der Story her, zum Anhören ist es das Beste !
(Wenn ich die anderen Live Pendants Super Papagei, Schreiender Wecker oder Phonophobia zu Grunde lege.)

Hier wird erstens die Stimmung ganz toll rübergebracht, die Dialoge sind toll und die Sprecher machen einen Super Job.

Es gibt trotz der eher unheimlichen und spannenden Stimmung ganz viele Lacher (natürlich auch Versprecher) und das Hörspiel ist trotz der Laufzeit von knapp 2 Stunden (glaube ich) recht kurzweilig.

Ich habe auch öfter mal gelesen, dass man das Hörspiel nicht mag, weil das Publikum so störend ist beim Hören.
Ich empfinde das überhaupt nicht so, da ich eher das Gefühl habe, einem Theaterstück beizuwohnen und dazu gehört nun mal ein Publikum.

Ich vergebe eine Glatte 1 Thumbs Up



Geschrieben von FamSchroeter99 am 20.07.2018 um 07:24:

 

Weiß jemand von euch, warum hier die Rollen "Passfellow/Graf Seamus Gallagher/Moe" hier von Olaf Kreutzenbeck gesprochen wird und nicht wie auf der DVD von Joachim Lautenbach?

Mir ist es schon beim hören aufgefallen, dass Graf Gallagher, Moe und Passfellow sich etwas anders anhören, als dass ich es auf der DVD gewöhnt bin. Unglücklich

Schade, dass es so ist. Geht ein bisschen der Charme von DVD verloren. Unglücklich

Ich dachte echt es wäre die Vertonung von der DVD oder auch einer anderen Live-Aufführung, aber nein, es scheint tatsächlich eine Neuvertonung zu sein. Unglücklich



Geschrieben von Mangobanane am 20.07.2018 um 11:08:

 

Die DVD kenne ich nicht, aber die CD ist ein Livemitschnitt aus einer der Shows anno 2002. Das dürfte bei der DVD eigentlich nicht anders sein, außer, dass da eben nicht nur Ton, sondern auch Bild dabei ist. Möglich wäre natürlich, dass der DVD-Mitschnitt von einer anderen Vorführung der Tournee stammt und deshalb der Sprecher ein Anderer ist. Mir gefällt es, wie es auf der CD ist, aber das ist wohl je nach dem, was man zuerst gehört/gesehen hat anders.



Geschrieben von Wernerbros am 20.07.2018 um 11:18:

 

Ich bin echt gerade ein bisschen verwirrt. Also ich habe die DVD und auch die Doppel CD daheim, hab das Hörspiel bestimmt schon 10 mal gehört/geschaut und mir ist da nie ein Unterschied aufgefallen.

Ich habe folgendes dazu gefunden:

Es besteht eigentlich nur ein Unterschied zwischen der CD-Version und der besuchten Vorstellung – seit dem 1.10.02 ist statt Olaf Kreutzenbeck (auf der CD) Joachim Lautenbach in dieser Dreifachrolle zu hören/sehen.

Also ich kenne nur die Variante mit Joachim Lautenbach, glaube ich zumindest.



Geschrieben von FamSchroeter99 am 20.07.2018 um 11:47:

 

@Wernerbros :

Weißt du auch warum man den Sprecher getauscht hat?

Ich habe mir es auf Spotify angehört, da ist ein Unterschied zu hören. Es ist genauso wie es bei den Infos steht es ist Olaf Kreutzenbeck wo spricht und nicht der Sprecher aus der DVD-Version. Was ich schon sehr schade finde. Ich finde Olaf Kreutzenbeck nicht ganz so gut wie Joachim Lautenbach als "Moe" usw. Unglücklich



Geschrieben von Wernerbros am 25.07.2018 um 15:03:

 

Nee sorry, ich habe keine Ahnung warum.

Aber ich muss mir wirklich mal die Variante anhören, die ich noch nicht kenne offensichtlich.



Geschrieben von BrigitteBlocksberg am 11.01.2020 um 16:43:

 

Olaf Kreutzenbeck hat am Anfang die Rollen gesprochen. Das sieht man bei dem 3 stündigen Outtake auf der DVD wo man in zur Road ist mit den Fragezeichen. Toll finde ich das man da zwischen den Tonspuren in und zerspringen kann. Einmal hört man die LiveStimmen und einmal die Kommentare.

Ich finde es sehr schade das ich damals nicht bei der Live Show dabei war. Und das obwohl sie sogar bei mir in Salzgitter waren. Moc ist super. Wie man die drei erst aus dem Oft hört und dann kommen sie auf die Bühne. Die Story ist einfach aber grandios umgesetzt. Vor allem auch weil es da noch kein Technik Drumherum gibt sondern man sich die ganzen Szenen noch vorstellen muss. Wie im Hörspiel eben.

Es gab ja damals glaub ich auch einen Radiomitschnitt von einer Stadt. Müsste im Tourtagebuch schauen wo das,war. Hat das einer?



Geschrieben von Peter+Shaw am 27.03.2020 um 14:57:

 

Uuuh, die Live-Hörspiele! Die sind einfach toll! Ich gehe zu den Veranstaltungen wann immer ich kann! Die Folge hier ist mein absoluter Favorit! 👍



Geschrieben von Retro am 26.07.2021 um 20:52:

 

Die 9 Punkte gibt es nur für "2002" mit dem Versprecher. Ein Hörspiel, das zeigt, dass ein Fehler kein Beinbruch ist. Der Fehler wurde gut belustigt und weiter gemacht. Kein Entschuldigen, keine sauren Beteuerungen sondern klassisch fortgesetzt ohne Peinlichkeiten. 1a.

Das Ding von 2003 hat nur noch 7 Punkte. Da gabs weniger Spaß.

2 - Anspruch
2 - Ausdauer
1 - Inhalt
2 - Spaß
2 - Sprecher
__________
= 9 Punkte

Ich hab sogar noch die CD von 2002, obwohl ich sie nicht mehr abspielen kann, da mein CD Laufwerk (das neue) bereits nach 3 Wochen wieder hinüber war. Erst wenn ich mir nen neuen PC leisten kann, werd ich sie noch mal klassisch auf CD anhören.



Geschrieben von Althena am 12.10.2024 um 15:07:

 

Ich hatte damals das Glück, Karten für dieses Livehörspiel geschenkt bekommen zu haben. Ich war erst skeptisch...kann das live, das, was man alleine mit seiner eigene Phantasie erschafft? Es ist und war anders, aber wirklich toll. Dabei kann ich definitiv für mich sagen, dass ich die Folge als nicht-live-Spiel anders bewertet hätte, da ich sie grundsätzlich vom Inhalt her nicht herausragend fand. Ich kann gut verstehen, dass den ein oder anderen die Publikumsstimmen stören, eben weil es eine völlig andere Wirkung entwickelt, wenn man dabei war.
Erinnere mich an gute Lacher und würde wieder gerne zum ersten Mal dahin!
Volle Punktzahl.



Geschrieben von Mikosch373 am 27.10.2025 um 20:28:

 

Achtung, Spoiler!

Die drei Fragezeichen - Master of Chess (001)

Ich bin mir nicht ganz sicher, was mich hier erwartet. Ich habe bisher noch nie ein Live-Hörspiel gehört und war natürlich auch auf keiner Live-Veranstaltung. Dass dieses Hörspiel im Stream verfügbar ist, wusste ich auch nicht. Sonst hätte ich es damals in meinen Marathon mit eingebunden. Der Titel ist ungewohnt, weil er englisch ist, aber der Klappentext gefällt mir ganz gut. Ich bin mir nur noch nicht sicher, wie ich es finden soll, dass sechs Charaktere anscheinend von zwei Personen gesprochen werden.

Der Anfang ist trotz Liveshow ziemlich atmosphärisch und auch witzig, bis auf das Fatshaming gegenüber Justus. Das wird hier auf die Spitze getrieben. Der Mann, der an das Autofenster klopft, ist auch ein wenig überzeichnet. Dafür mag ich die Stelle, wo Bob Peter eine Gruselgeschichte erzählt und Peter sich lautstark beschwert. Helmut Krauss als Erzähler finde ich auch nicht schlecht. Er ist zwar nicht Thomas Fritsch, aber um Längen besser als Pasetti und Milberg.

Etwas schwierig einzuordnen finde ich, warum das Publikum ständig klatscht. Hat man da auf der Bühne Dinge gesehen, die besonders lustig waren, die man aber nicht in der Tonspur mitbekommt? Man hört auf jeden Fall, dass die drei Hauptsprecher total Spaß haben und das ist ein sehr schönes Gefühl. Peters „Oh mein Gott, ein Mann!“ ist so entsetzt, dass ich wirklich laut lachen musste. Die Frau mit dem Akzent finde ich dafür total daneben. Von wann ist „Master of Chess“ nochmal?

Wie Peter und Bob sich aufregen, weil der Strom auch am nächsten Morgen noch weg ist und Justus das „alles in Ordnung“ findet, ist extrem geil. Das anschließende Gespräch mit dem Grafen finde ich dagegen schwach. Gallagher ist einfach zu überzeichnet. Was ja irgendwie auf alle Charaktere zuzutreffen scheint - nur eben nicht auf die drei Jungs. Das mit den Löffeln ist auch eher Slapstick-Comedy, aber irgendwie auch charmant. Das mit der Katze hat mich dafür aber nicht gekriegt.

Der Gag mit dem „Ich versteh nur Bahnhof!“ ist ein bisschen gewollt und unterstreicht zudem die angebliche Dummheit von Peter. Das hätte ich lieber schön trocken von ihm gehört, das hätte zu seinem Humor gepasst. Justus‘ Reaktion darauf mag ich jedoch. Der Kommentar mit den Haaren sitzt auch, das muss bei der Liveshow unglaublich witzig gewesen sein, wo Oliver Rohrbeck doch ne Glatze hat. Mit der Mutter von Gallagher taucht dann der nächste überzeichnete Charakter auf. Nicht mein Fall.

Wie Justus, Peter und Bob das Zimmer des Grafen stürmen, ist einerseits richtig gut, weil ordentlich Pfeffer in der Szene ist. Auf der anderen Seite werden dadurch nun auch die drei Jungs zu überzeichneten Figuren. Der Satz „Mögen Sie es, wenn Ihre Mutter singt?“ ist so random eingebaut, dass er für mich zum Highlight der Szene wird. Die Auflösung des Rätsels ist ein bisschen einfach, aber ich mag, dass Peter einen kleinen Erfolg verbuchen kann und dass Schach dadurch endlich aktiv in die Geschichte eingebunden wird.

Das mit dem Erdbeben ist mir dann wieder etwas zu drüber. Wie die drei Jungs der Gräfin das Erdbeben zu erklären versuchen, hätte ich auch nicht gebraucht. Danach wird sich erstmal ewig lange über einen Mann lustig gemacht, der sich offensichtlich nicht artikulieren kann. WTF? Danach geht es wieder mit Fatshaming gegenüber Justus weiter. Das ist echt viel zu viel in dieser Folge. Wie Bob die bewusstlose Frau erst schlägt und dann sagt, er könne sie ja schlecht wachküssen, ist dafür witzig.

Das Finale ist genau wie die Charaktere: überzeichnet. Das holt mich gar nicht ab. Vor allem Anas Monolog nicht, was auch an dem extrem lächerlich dargestellten Akzent liegt. Das mit dem Zündkerzenkabel ist aber ein gelungener Gag. Die Outtakes am Ende sind ein schönes zusätzliches Gimmick. Insgesamt muss ich sagen, es hat richtig Spaß gemacht, dieses Livehörspiel zu hören, aber es gab auch ein paar Sachen, die mir gar nicht gefallen haben. Ich schwanke zwischen sieben und acht Punkten. Und gebe E8.

Fazit: 8 von 10 Punkten



Geschrieben von semmelbroesel am 01.06.2026 um 21:36:

 

Die Live Aufnahmen sind meiner Meinung nach eine sehr wuerdige Erweiterung des DDF Universums.

Nicht nur koennen wir alte Hits und alte Freunde in neuer Form wiederhoeren, aber neue Moeglichkeiten zu Witzen und Spielereien werden hiermit moeglich.

Mit dem Live Tontechniker koennen sie ebenfalls neue Spaesse treiben, und kleine Aenderungen im Text machen oft grosse Unterschiede.

Und natuerlich ist es immer toll, wenn Live etwas Unerwartetes passiert und die Schauspieler mit dem Lachen nicht aufhoeren koennen!

Master of Chess ist (soweit ich weiss) nur fuer die Tour geschrieben, passt aber (meiner Meinung nach) wunderbar in das DDF Universum.

Mir gefaellt hier v.a. die total uebertriebene Art mit der der Graf und Mo gespielt werden :-)


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