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Geschrieben von Info-Box am 17.08.2010 um 17:19:
129 - SMS aus dem Grab
Erscheinungsdatum: 30.07.10 |
Länge: ca. 78 Min. |
Buch: André Minninger |
Regie: Heikedine Körting |
Ton: Christian Hagitte & Simon Bertling
| Inhalt |
| Als Rubbish-George, der schrullige Stadtstreicher aus Rocky Beach, von einem Tag auf den anderen verschwindet, ahnen Justus, Peter und Bob sofort, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Zwischen den wenigen Habseligkeiten des wunderlichen Mannes finden die drei Detektive einen rätselhaften Brief. Die Spur führt zu den Pyramiden in Ägypten! Welches Geheimnis aber will Rubbish George dort lüften? Die drei ??? begeben sich in das dunkle Reich der Sphinx - und geraten dabei in eine Falle! |
| Rollen & Synchronsprecher |
| Erzähler |
Thomas Fritsch |
| Justus Jonas |
Oliver Rohrbeck |
| Peter Shaw |
Jens Wawrczeck |
| Bob Andrews |
Andreas Fröhlich |
| Layla |
Saskia Weckler |
| Alaa Edine |
Robert Missler |
| Abazza |
Abdul Kader-Diab |
| Kamelhändler |
Wolf Frass |
| Kamelführer |
Fathi Farnazmatis |
| Wärter |
Gosta Liptow |
| Ägypter |
Lothar Grützner |
| Tante Mathilda |
Karin Lieneweg |
| Rubbish George |
Utz Richter |
| Kommissar |
Klaus Dittmann |
| Aisha |
Susanne von Loessl |
| Verkäufer |
Farhat Al Yhi |
| Dick Vincent |
Holger Löwenberg |
| Taxifahrer |
Wolf Pahlke |
|
Geschrieben von Maybe am 05.04.2016 um 14:36:
Der Anfang ist schonmal sehr schräg mit dem stummen Mädchen,
das zum Reden immer ihre Nachrichten in ein Gerät tippt, die man dann etwas versetzt hören kann. Aber ich mag sowas- die ??? bieten eben immer wieder skurrile Figuren
Dass die drei einfach mal so nach Ägypten fliegen, fand ich etwaaas unrealistisch, aber na ja...
Die Folge ist ganz gut gemacht und nicht langweilig.
Geschrieben von Janni am 05.04.2016 um 15:39:
Absolut positiv hervorzuheben, dass bei den ??? öfter mal die Themen Krankheiten, Behinderungen und der Alltag damit angesprochen werden. Außer Elea fällt keine andere Serie ein, in der diese Themen öfter angeschnitten werden.... obwohl, Moment, bei Conni gibt es auch eine blinde Freundin.
Kann mich nicht erinnern, dass diese Themen jemals bei Benjamin oder Bibi und Tina behandelt worden wären.
Ich habe die Folge selber sehr lange niicht gehört.
Edit: Vertan. Das sollte eigentlich zum Thread SMS aus dem Grab. Bitte verschieben.
Geschrieben von Basti am 05.04.2016 um 18:50:
| Zitat von Janni: |
| Edit: Vertan. Das sollte eigentlich zum Thread SMS aus dem Grab. Bitte verschieben. |
Kein Problem!
Geschrieben von Maybe am 05.04.2016 um 19:06:
| Zitat von Janni: |
| Absolut positiv hervorzuheben, dass bei den ??? öfter mal die Themen Krankheiten, Behinderungen und der Alltag damit angesprochen werden. Außer Elea fällt keine andere Serie ein, in der diese Themen öfter angeschnitten werden.... |
Finde ich auch sehr gut, da realitätsnäher
Fand es auch toll, dass bei "Im Schatten des Giganten" (165) ein Junge mit Behinderung eine Rolle spielt,
das hat mich sehr beeindruckt- von der Idee und Umsetzung her.
Geschrieben von Serienfan am 14.01.2017 um 13:41:
| Zitat von Maybe: |
Der Anfang ist schonmal sehr schräg mit dem stummen Mädchen,
das zum Reden immer ihre Nachrichten in ein Gerät tippt, die man dann etwas versetzt hören kann. Aber ich mag sowas- die ??? bieten eben immer wieder skurrile Figuren
Dass die drei einfach mal so nach Ägypten fliegen, fand ich etwaaas unrealistisch, aber na ja...
|
Hier stimme ich voll zu. Das mit den skurrilen Figuren bringt wirklich Abwechslung.
Dass dann mal eben nach Kairo geflogen wird, da scheint es ja weder zeitlich noch finanziell irgendwelche Grenzen zu geben, aber nagut, Kairo ist natürlich ein interessantes Setting. Habe kürzlich ein Interview mit Andreas Fröhlich gehört und der hat auch gesagt, dass die drei Jungs seit 1979 durchgehend Sommerferien haben.
| Zitat von Janni: |
Absolut positiv hervorzuheben, dass bei den ??? öfter mal die Themen Krankheiten, Behinderungen und der Alltag damit angesprochen werden. Außer Elea fällt keine andere Serie ein, in der diese Themen öfter angeschnitten werden.... obwohl, Moment, bei Conni gibt es auch eine blinde Freundin.
Kann mich nicht erinnern, dass diese Themen jemals bei Benjamin oder Bibi und Tina behandelt worden wären.
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Hier kann ich noch die 3 !!! nennen. In den neueren Folgen gibt es einen Jungen im Rollstuhl, der später noch einen größeren Part einnehmen wird. Finde das auch schön zeitgemäß und gut, dass sowas angesprochen wird.
Ansonsten geht es mir wieder ähnlich wie bei Schrecken aus dem Moor. Der Anfang hatte wieder meine volle Aufmerksamkeit mit dem verschwundenen Rubbish George, Layla und so und auch das Ende wieder. Man reist nach Kairo, das lässt viel erwarten. Aber im Mittelteil kann die Story meine Aufmerksamkeit nicht voll halten und das selbst beim 2. Hören nicht. Hatte mir unter dem Titel wohl auch etwas anderes vorgestellt. Trotzdem oberer Durchschnitt.
Geschrieben von Sepithane am 08.01.2018 um 02:01:
Die Folge gefällt mir ganz gut. Spannender Fall und schöne Story, wenn auch manchmal etwas in die Länge gezogen.
Zum Thema Krankheiten, Behinderung... bei Hanni und Nanni kommt in späteren Folgen noch Anja hinzu, diese ist nach einem schweren Unfall gelähmt und sitzt im Rollstuhl
Geschrieben von Basti am 08.01.2018 um 14:06:
Zufällig jetzt gehört oder wegen dem Afrikatag?
Geschrieben von Sepithane am 08.01.2018 um 16:24:
wegen afrikatag, ich schreib mir die Vorschläge immer auf hihi

bzw. hab mir bei Spotify ne private Playliste dafür erstellt, wo nur die Tagesvorschläge drin sind, sofern dort verfügbar
Geschrieben von Basti am 08.01.2018 um 18:04:
Ja sehr cool!
Geschrieben von KallaKolumna am 08.01.2018 um 18:30:
Finde ich auch eine klasse Idee
Geschrieben von Mikosch373 am 08.01.2023 um 16:24:
Die drei Fragezeichen - SMS aus dem Grab (129)
Diese Folge kenne ich noch nicht. Der Titel spricht mich aber sehr an, das Cover finde ich außerordentlich schön und der Klappentext hört sich absolut großartig an. Rubbish George als Gegenstand eines Falls finde ich spitze, Ägypten klingt sowieso geheimnisvoll und eine Falle verspricht jede Menge Spannung!
Das Hörspiel beginnt sehr gut. Peter sucht Rubbish George in seiner Behausung und trifft auf ein stummes Mädchen, das nur mit einem Handy sprechen kann. Diese Besonderheit, die Handystimme und die treibende Musik machen diesen Anfang sehr atmosphärisch und noch spannender.
Durch das Rätsel der Sphinx wird es sofort noch interessanter und da Peter schon wegen der ganzen Angelegenheit niedergeschlagen wurde, ist schon klar, dass das ein gefährlicher Fall wird. Justus und Bob sind sofort angefixt und so begleiten die drei Detektive Layla kurzerhand nach Ägypten, wo sie das Rätsel der Sphinx lösen will.
Übergeleitet wird sehr gut mit ägyptisch-klingender Musik und einem netten Erzählpart von Thomas Fritsch. Die Musik begleitet uns auch weiter und zusammen mit dem Kamelreiten, den arabisch-sprechenden Fremdenführern und der typischen Touristenabzocke wird ein schönes Reisefeeling gezeichnet.
Die Suche nach den richtigen Inschriften ist unterhaltsam erzählt, auch das Gespräch im Museum ist interessant und durch den Verfolger wird es gefühlt gefährlich. Auch eine Moschee wird besucht, was ich so nicht unbedingt erwartet habe. Es bleibt einfach die ganze Zeit über spannend.
Als Layla nicht am Flughafen auftaucht, wird es noch spannender und als der mysteriöse Verfolger sie und Peter entführen, weicht die Spannung einer regelrechten Hochspannung. Besonders, als Justus und Bob auch noch ohne Taxi dastehen und nicht so einfach die Verfolgung aufnehmen können.
Aber über Peters Handy kommt eine SMS von Layla und Justus und Bob können die beiden mithilfe ihres Taxifahrers aus einem Grab befreien. Im Laden wird es dann nochmal richtig interessant, weil man nicht weiß, ob das jetzt die große Falle war, in die die drei Detektive tappen, oder ob damit etwas anderes gemeint ist.
Darauf, dass Abazza in der Sache mit drinhängt, konnte man leicht kommen, aber was es genau mit dem Rätsel der Sphinx auf sich hat, war dann doch eine Überraschung. Dass der Taxifahrer die drei Detektive und Layla retten und die Polizei ruft, finde ich schön. Irgendwie hat sich der Taxifahrer zu einem richtigen Sympathieträger gemausert.
Den Schluss mit Rubbish George mag ich auch, allerdings kommt er mit in der Geschichte irgendwie zu kurz, denn immerhin ist sein Verschwinden der große Aufhänger und dann ist lange Zeit gar nichts mehr von ihm zu hören. Trotzdem ist die Folge großartig und ich sehe sie auch als Highlight.
Fazit: 9 von 10 Punkten
Geschrieben von HerrSchmeichler am 07.12.2024 um 14:06:
Die Folge hat eigentlich großes Potenzial und ich mag die Reisefolgen oft ganz gern, aber hier gibt es leider mehrere Dinge, die für mich nicht ganz aufgehen.
Laylas Sprachgerät ist zwar ein schöner Einfall, um auch Menschen mit Behinderung in Folgen zu integrieren, aber ich habe irgendwie die ganze Zeit darauf gewartet, dass das Gerät noch eine größere Rolle spielt. Und wenn es nur ist, dass sie es verliert und nur "nonverbal" mit den drei Detektiven kommunizieren kann. So war es fast ein bisschen wie ein Gimmick, ohne größere Bedeutung.
Die Geschichte an sich ist okay und sollte eigentlich sehr spannend sein, aber ab der Hälfte (nach dem Treffen im Museum mit Abazza) verliert mich die Geschichte jedes Mal und ich schweife ab. Die Auflösung finde ich dann aber leider eher weithergeholt und nicht schlüssig. Dazu kommt, dass manche Namen schlechte Anspielungen sind (Alaa Edine = Aladdin) und dass der Obdachlose Rubbish George die ganze Zeit "Rubbish" (= Müll) statt George genannt wird, finde ich auch unglücklich.
Ich finde es gut, dass mal andere Musik eingesetzt wird, um den Ortswechsel zu untermalen, allerdings klingt die Musik für mich eindeutig nach traditionell chinesischer Musik
Dabei kann man ägyptische Musik ebenso stereotypisch vertonen. Schade, so trägt das nämlich nicht zur richtigen Atmosphäre bei.
6 von 10 Punkten
Geschrieben von HildaW am 09.05.2026 um 19:40:
Peter trifft in der Behausung des Stadtstreichers „Rubbish“ auf ein Mädchen. Laylas Mutter war "damals in Ägypten" Rubbish George’ Freundin. Dann wird Peter platt gemacht. Spannender Einstieg.
Man trifft sich wieder auf der Terrasse der Familie Jonas.
Grundsätzlich gut, wenn Menschen mit Behinderungen mitspielen, ohne dass die Behinderung eine Bedeutung hat. Aber dieses „Sprechgerät“ – puh, das ist echt anstrengend. So im Hörspiel jedenfalls, im echten Leben ist es natürlich gut, dass es Talker und andere Hilfsmittel zur Kommunikation gibt.
Ein vier Jahre alter Brief führt die vier nach Ägypten, wobei die drei ??? einen früheren Flug nehmen können und daher ihre Schnitzeljagd weitgehend alleine erledigen. Da fing es auch an, sich zu ziehen.
Endlich geht es zum Flughafen, Layla abholen, die prompt gemeinsam mit Peter entführt und in einem Grab eingesperrt wird – von dort wird die titelgebende SMS gesendet.
Erstmal wird sich in aller Ruhe besprochen, alles zusammengefasst… und dann geht es in die zweite Runde. Sie haben ihren Peilsender mitgebracht – Glück gehabt, dass der nicht bei der Kontrolle am Flughafen für einen Zeitzünder oder sonstwas gehalten wurde.
Ein Showdown und ein Justus-Erklärmonolog fehlen natürlich nicht, letzte Reste werden in der abschließenden Szene nachgeliefert.
Letztlich ging es um viel Täuschung, Inszenierung – so ganz durchgestiegen bin ich nicht, irgendwie war ich wohl auch zwischenzeitlich im falschen Moment unaufmerksam. An manchen Stellen liefen Musik und Text gleichzeitig, das ist für mich immer schwierig.
Insgesamt ganz okay, mal ein anderer Handlungsort, und zumindest zeitweise auch recht spannend.
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