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Geschrieben von Info-Box am 17.08.2010 um 17:22:
128 - Schatten über Hollywood
Erscheinungsdatum: 30.07.10 |
Länge: ca. 73 Min. |
Buch: André Minninger |
Regie: Heikedine Körting |
Ton: Christian Hagitte & Simon Bertling
| Inhalt |
| Geister gibt es nicht - davon sind Justus, Peter und Bob überzeugt. Bis eines Nachts eine unheimliche weiße Gestalt vom berühmten Hollywood-Schriftzug in die Tiefe stürzt und spurlos verschwindet. Haben es die drei ??? mit dem Geist der verstorbenen Schauspielerin Casey Wye zu tun? Fragmente eines seltsamen Briefes weisen darauf hin. Als dann auch noch verschiedene Menschen in hinterhältige Fallen geraten, ist klar: Justus, Peter und Bob müssen schwer auf der Hut sein, wenn sie dieses Geheimnis lüften und dabei mit heiler Haut davonkommen wollen... |
| Rollen & Synchronsprecher |
| Erzähler |
Thomas Fritsch |
| Justus Jonas |
Oliver Rohrbeck |
| Peter Shaw |
Jens Wawrczeck |
| Bob Andrews |
Andreas Fröhlich |
| Mrs Bennett |
Renate Pichler |
| Wächter |
Marek Erhardt |
| Crowle |
Christian Rudolf |
| Casey Wye |
Gisela Trowe |
| Inspektor Cotta |
Holger Mahlich |
| Oliver Taper |
Gosta Liptow |
| Godween |
André Minninge |
|
Geschrieben von Mikosch373 am 10.04.2014 um 15:56:
Ich finde die Folge sehr gur und durch und durch spannend. Selbst beim vierten oder fünften Hören - auch hintereinander - ist die Folge noch nicht ganz durchschaubar. Zudem ist die Folge nicht zu kurzweilig.
Das Cover ist schön gestaltet. Außerdem finde ich, Peter ist in dieser Folge nicht ganz so "vorsichtig". Zwar will er ja nicht in dieses PacificPearlHotel, aber sonst ist er nicht so ängstlich wie in manch anderen Folgen.
Die Stimme von Christian Rudolf (Mr. Crowle) ist echt richtig geil! Total schauerlich irgendwie, ohne dass man dabei Angst bekommt aber. Kann das nicht beschreiben...
Die ist von den Folgen, die ich kenne, auf jeden Fall eine der besten 10.
Geschrieben von unicorn am 11.04.2014 um 01:29:
Hmm, also ich lese jetzt zum zweiten Mal das Wort "kurzweilig" bei dir und würde doch gerne nachfragen, was du damit meinst.
Weil kurzweilig eher etwas sehr positives ist. Die Zeit geht schnell um, weil es so unterhaltsam und interessant ist.
Bei dir ist es positiv, wenn es NICHT kurzweilig ist...
Wie meinst du denn das Wort? Es klingt bei dir, als wäre es etwas negatives.
Hab mal nachgeguckt, im Duden finden sich zu kurzweilig folgende Synonyme:
"abwechslungsreich, amüsant, anregend, belustigend, erfrischend, ergötzend, erheiternd, gesellig, heiter, interessant, lustig, spaßig, spritzig, unterhaltend, unterhaltsam, vergnüglich..."
Geschrieben von Mikosch373 am 12.04.2014 um 11:25:
Ähm...ich versuche mal, es zu erklären:
Also, kurzweilig heißt für mich kurzweilig. Also, ich meine, wenn etwas zu kurzweilig ist, also vom Gefühl her zum Beispiel 90 Minuten Film kommen einem als 30 Minuten Film vor oder so, dann finde ich das nicht gut. Natürlich soll es auch nicht zu langatmig sein, aber wenn es zu kurzweilig ist, dann bin ich nicht zufrieden, weil es dann so kurz ist.
Ich hoffe, du verstehst, was ich damit sagen will, aber ich kann überhaupt nicht gut erklären...
Geschrieben von unicorn am 13.04.2014 um 01:18:
Ah, doch. Ich denke, ich verstehe, was du meinst.
Wenn man das so sieht, kann das natürlich auch negativ gewertet werden...
Ich habe nur bisher mit diesem Begriff nichts Negatives verbunden.
Geschrieben von FamSchroeter99 am 19.11.2015 um 01:55:
Wusstet ihr eigentlich dass diese Folge auf eine wahre Begebenheit beruht?
Laut Wikipedia gab es diese Geschichte wirklich, wenn auch natürlich etwas anders:
Zitat:
"Am 16. September 1932 sprang die Schauspielerin Peg Entwistle aus Verzweiflung vom Buchstaben „H“ des Schriftzuges und stürzte 40 Meter den Hang hinunter. Ihre Leiche wurde zwei Tage später in einem Kakteengebüsch gefunden. In ihrem Abschiedsbrief begründete sie ihre Tat damit, dass sie mit großen Hoffnungen und den Träumen, weltberühmt zu werden, nach Hollywood gekommen war, allerdings von den meisten Produktionsfirmen nur Absagen bekommen habe. Tragischerweise hätte sie nur einen Tag nach ihrem Tod die Zusage für eine Hauptrolle bekommen sollen."
Quelle: Wikipedia, aus dem Artikel "Hollywood Sign"
Finde ich ganz interessant.
Geschrieben von Maybe am 29.03.2016 um 14:56:
Ah, das ist wirklich interessant
Mir hat vor allem der Anfang gut gefallen ... ein richtig guter Einstieg in eine ganz nette Folge
Geschrieben von Serienfan am 25.12.2016 um 10:59:
Musste die Folge doch 2 mal hören, um halbwegs mitzubekommen, um was es da geht. Der Titel hatte mir zugesagt, die Story mich nicht so ganz gefesselt. Dennoch eine bessere Folge als einige andere.
Geschrieben von Ben am 24.11.2019 um 11:50:
| Zitat von FamSchroeter99: |
"Am 16. September 1932 sprang die Schauspielerin Peg Entwistle aus Verzweiflung vom Buchstaben „H“ des Schriftzuges und stürzte 40 Meter den Hang hinunter. Ihre Leiche wurde zwei Tage später in einem Kakteengebüsch gefunden. In ihrem Abschiedsbrief begründete sie ihre Tat damit, dass sie mit großen Hoffnungen und den Träumen, weltberühmt zu werden, nach Hollywood gekommen war, allerdings von den meisten Produktionsfirmen nur Absagen bekommen habe. Tragischerweise hätte sie nur einen Tag nach ihrem Tod die Zusage für eine Hauptrolle bekommen sollen."
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Das war auch die Inspiration für Lana Del Rey‘s Lust for Life:
Ich bin sehr gespannt auf die Folge, da sie auch Fall der Woche ist.
Geschrieben von Mangobanane am 24.11.2019 um 14:30:
Schatten über Hollywood ist ein ganz gutes Beispiel dafür, wie man einen sehr vielversprechenden Anfang enttäuschend weiter- und zu Ende führen kann. Das nervigste an der Hörspieladaption ist das endlose zehnfache Vorlesen des zerschnippelten Briefes, von dem letztlich irgendwie fast nichts relevant gewesen ist und Anfang und Ende scheinbar immer noch verschollen sind. Irgendwie verliert man auch irgendwann den Faden und plötzlich sitzen die Detektive bei einem selbsternannten Rennfahrer im Auto und lösen im Eiltempo das Rätsel. Dabei finde ich den Start mit der Wette, der Kletterpartie und dem „Kadaver“ noch sehr gelungen, aber im Verlauf der Folge verrennt Astrid Vollenbruch sich leider in irgendwas, was ich bis heute nicht so recht kapiert habe. Miss Bennett muss allerdings eine beliebte Figur von ihr gewesen sein, nur vier Folgen später bringt sie sie erneut - sogar als Hauptfigur - in ihre Geschichte ein. Handwerklich finde ich vor allem die Szene mit Justus und Casey Wye sehr gelungen, inhaltlich ... na ja. Also mehr als eine gute 4+ springt hier wirklich nicht heraus.
Geschrieben von Mikosch373 am 08.01.2023 um 14:59:
Die drei Fragezeichen - Schatten über Hollywood (128)
Dieses Hörspiel habe ich früher auch rauf und runter gehört. Der Titel spricht mich nach wie vor sehr an, das Cover finde ich großartig und der Klappentext klingt für mich absolut interessant und spannend, obwohl ich die Folge ja schon so oft gehört habe. Wobei ich zugeben muss, über die Jahre einiges vergessen zu haben…
Der Anfang ist sehr gelungen. Justus und Bob begleiten Peter, der nachts seine Initialen in die berühmten Hollywood-Buchstaben einritzen will, um eine Wette gegen Jeffrey zu gewinnen und drei Karten für die Oscar-Verleihung gewinnen will. Nachtgeräusche, die Erläuterungen von Thomas Fritsch, und das Kraxeln sorgen für eine tolle Atmosphäre.
Während Peter allein weiter klettert, spekulieren Justus und Bob über Peters Motive und feixen darüber, dass sie ihm nur sagen müssten, dass es hier spukt, um sein Vorhaben auszuhebeln. Doch dann schreit Peter plötzlich und flüchtet kurz darauf so panisch vom Berg, dass er seine beiden besten Freunde umrennt.
Nun wendet sich das Blatt. Peter will weg und Justus dafür zu den Hollywood-Buchstaben. Und auch als sich die weiße Frau als Bettlaken herausstellt, interessiert sich Justus weiter für den Spuk auf dem Berg. Interessant bleibt es durch den Fußabdruck und durch den Fakt, dass das Bettlaken am anderen Tag weg ist.
Mit Casey Wye haben die drei Detektive gleich eine Spur, aber dann verschwindet Justus. Das hebt die Spannung natürlich nochmal an. Peter und Bob machen sich kurz Sorgen, wenden sich dann aber der Quaste zu und finden darin eine mysteriöse Nachricht, die mitten im Satz beginnt und auch mitten im Satz wieder abbricht.
Als Justus dann anruft und Bob die ganze Zeit „Robby“ nennt, ist Peter und Bob klar, dass ihr Erster in Schwierigkeiten steckt. Die beiden müssen allein weiterermitteln und dabei gerät Peter kurzzeitig sogar in Lebensgefahr. Aber dank seiner sportlichen Art geschieht ihm nichts und sie bekommen sogar einen zweiten Schnipsel.
Aber bevor sie den lesen können, ruft Justus an und warnt die beiden vor dem Hotel. Etwas zu spät, aber zum Glück ist ja nichts weiter passiert und Justus stößt dann auch wieder zu seinen beiden Detektivkollegen. In der Zentrale erfahren wir dann, dass Justus in der letzten Nacht entführt wurde.
Etwas schade finde ich, dass der erste Teil der Entführung nur nacherzählt wurde, das hätte man auch schöner machen können. Lediglich das Gespräch mit Jezabel wird wie in Echtzeit wiedergegeben, was aber auch viel besser gewirkt hätte, wenn es wirklich in Echtzeit erzählt worden wäre. So erhält man nämlich nur Informationen, die man schon kennt.
Die Auflösung versöhnt etwas und Mr. Crowles Stimme, die ich nach wie vor schaurig finde, auch. Außerdem gefällt mir, dass die drei Detektive mal wieder von Inspektor Cotta gerettet werden. Das abschließende Gespräch bei Ms. Bennett mag ich auch, das klärt nochmal die letzten Details. Trotzdem gehe ich einen Punkt runter.
Fazit: 9 von 10 Punkten
Geschrieben von HerrSchmeichler am 13.02.2024 um 17:50:
Der Anfang der Folge ist ziemlich stark, aber nach der Szene im Pacific Pearl Hotel schlägt die Handlung gefühlt mehrere Haken und hängt mich dabei ab. Die grundlegende Geschichte ist gut, zuerst auch spannend erzählt, aber im letzten Drittel gefällt mir die Folge leider einfach nicht mehr so gut. Alles in allem aber dennoch eine Folge, die man gut hören kann.
7 von 10 Punkten
Geschrieben von HildaW am 13.04.2026 um 16:33:
Die Folge startet gut: Die drei ??? sind unterwegs in illegaler Mission - Peter hat sich auf eine Wette eingelassen und will des Nachts seine Initialen auf dem H des berühmten Hollywood-Schriftzugs hinterlassen. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort stolpert man so in einen Fall.
Es geht eine ganze Weile schön weiter, Ermittlungen, Videoaufnahmen, ein Fundstück, Recherchen...
Am nächsten Tag ist Justus verschwunden. Bob und Peter ermitteln alleine weiter, was sehr unterhaltsam geworden ist, „das ist ja die reinste Schnitzeljagd!“ – Allerdings mit lebensgefährlichen Fallen.
Bis jetzt schön anzuhören, doch nun sitzt man in der Zentrale und Justus hält einen kombinierten Überlege-Erklär-Monolog, da fängt es an, sich zu ziehen und zu verwirren.
Schließlich geht es noch mal zur Hotelruine, hier habe ich völlig den Überblick verloren, wer wann was wie und warum.
Auf in den Showdown… und drei Tage später gibt es noch eine nachgekleckerte Szene, letzte Erklärungen. Es entwirrt sich, aber schade, dass das nötig war, statt die Geschichte selbst übersichtlich zu gestalten. Denn eigentlich ist es ein interessanter Hintergrund. So landet die Folge nur im Mittelfeld.
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