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Geschrieben von Info-Box am 20.01.2017 um 12:52:

  185 - und der Mann ohne Augen




Geschrieben von MewMew am 22.01.2017 um 13:52:

 

Ich fand die Folge 184 ja schon richtig super und wie ich finde, schließt diese Folge dort an.

Die Geschichte beginnt direkt mit einem Feuer. Und man könnte denken, es handelt sich die Folge über um den Brandfall. Aber dann eröffnet sich ein viel interessanterer Fall um Kindesentführungen in der Vergangenheit. Ich fand diesen Fall total faszinierend. Schockiert Die Laufzeit mit 61 Minuten fand ich sehr angenehm und nicht störend, da es für mich keine Längen gab. Die Lösung des Rätsels war dann völlig in Ordnung und für mein Empfinden nicht zu weit her geholt. Und das besondere: Der Titel der Folge passt, wie ich finde, mal 100% zum Inhalt der Folge. Das will bei den drei Detektiven schon etwas heißen.

Die Sprecher leisten sehr gute Arbeit, jedoch ist es schon befremdlich, wenn der alte Grundschullehrer von den drei ??? jünger klingt als Justus selbst. Da hätte man dann durchaus älter besetzen sollen. Das tut der Sache aber keinen Abbruch.

Zwei Sachen sind mir aber seltsam aufgefallen:

1. Es gab im Hintergrund öfters mal Polizeisirenen, die nicht wirklich ins Bild passten. Am Anfang heulte die Sirene von Ferne zweimal kurz auf und später in Bobs Zimmer, war es ebenso zu hören. Das wirkte irgendwie unfertig.

2. Das Ende der Folge. Es war zwar alles geklärt, aber so 1-2 Nachsätze hätten noch gut getan. Zum Beispiel was nun aus den Familien wird, die kein Dach mehr über dem Kopf haben.

Ansonsten vergebe ich 8/10 Punkte Thumbs Up



Geschrieben von Bibi92 am 22.01.2017 um 21:15:

 

Ich fand die Folge auch ganz in Ordnung aber die 184 hat mir auf jeden Fall besser gefallen.



Geschrieben von Wernerbros am 29.01.2017 um 20:34:

 

Ich habe ja viel negatives über die Folge gelesen bei Amazon, aber mir hat sie im Großen und Ganzen gut gefallen.
Auf jeden Fall viel besser als Nummer 184.

Ich würde soweit in ziemlich allem Mewmew zustimmen, hatten wir ja auch schon länger nicht mehr Fettes Grinsen .
Anfangs scheint es wirklich ein Fall zu sein, in dem es darum geht, einen Brandstifter zu fassen, aber es geht wirklich um eine die alte Beute eines Kindesentführers.
Diese Geschehnisse liegen allerdings viele Jahre zurück und so kommen die ??? einem alten Geheimnis auf die Spur.

Die Folge ist jetzt nicht ultra spannend, aber wie Mew schon schreibt, hat sie keine großen Längen und sie ist wirklich ordentlich erzählt.

Was man aber wirklich bemängeln muss ist der Schluss. Man hat quasi ganz kurzfristig die Wahrheit herausgefunden, aber noch nichts unternommen und die verbleibende Spielzeit liegt bei knapp 3 Minuten. Hallo????

Da hätte auf jeden Fall noch ein weiteres Kapitel folgen müssen, damit man auch die letzten Erkenntnisse sortieren kann für sich selbst.
Nee, Plopp... aus war die Folge.

Ich würde eine 2/3 vergeben.



Geschrieben von FamSchroeter99 am 29.01.2017 um 22:20:

 

Ja, das stimmt schon, diese Folge ist ziemlich kurz geraten mit nur einmal 61 Minuten Laufzeit. Da gab es schon Folgen wo um die 75 Minuten gehen. Da hätte man natürlich noch das eine oder andere hinzufügen können.

Ich habe aber diese Folge noch nicht angehört.

Also ein Kritikpunkt hat diese Folge:
*Eine etwas zu kurze Laufzeit. Man hätte das eine oder andere noch hinzufügen können. Thumb Up



Geschrieben von Ida am 06.03.2017 um 20:18:

 

Da bin ich wohl die erste negative Stimme Verzweifelt

Ich fand die Geschichte recht zusammengewürfelt und am Schluss wurde dem Hörer die Lösung einfach präsentiert...



Geschrieben von Dominik am 02.05.2017 um 09:55:

 

Zitat von MewMew:
1. Es gab im Hintergrund öfters mal Polizeisirenen, die nicht wirklich ins Bild passten. Am Anfang heulte die Sirene von Ferne zweimal kurz auf und später in Bobs Zimmer, war es ebenso zu hören. Das wirkte irgendwie unfertig.

2. Das Ende der Folge. Es war zwar alles geklärt, aber so 1-2 Nachsätze hätten noch gut getan. Zum Beispiel was nun aus den Familien wird, die kein Dach mehr über dem Kopf haben.


Ist stimme MewMew zu. Punkt 1 fand ich nicht ganz so schlimm, kann ja immer mal passieren, dass man Sirenen hört. Aber es war auf jeden Fall auffällig.

Punkt 2: Stimmt ganz genau. Ich war überrascht, dass schon das Ende da war.

Die Länge des Hörspiels ist für mich kein Kritikpunkt. Wenn die Geschichte ausführlich erzählt wurde und spannend war, kann sie gerne auch nur eine Stunde gehen.

Mein Kritikpunkt: Die Wanze. Sorry, aber auch frühere Kriminelle haben so etwas nicht in der Schublade und außerdem, woher wusste er, dass er sie braucht?

Ansonsten:

8/10 Punkten



Geschrieben von Ben am 24.09.2017 um 16:18:

 

Ich finde den Fall sehr gut. Bedrückendes Setting, leichter Grusel durch den Mann ohne Augen und eine interessante Hintergrundgeschichte, die nach und nach aufgedeckt wird. Das Ende ist allerdings wirklich sehr abrupt, sodass ein paar Fragen noch offen bleiben. Generell war die Handlung zwischenzeitlich ein wenig verworren.

8/10 Punkte - 4 Sterne



Geschrieben von Retro am 16.07.2021 um 17:25:

 

Mit dieser Folge ist es so wie mit gewissen älteren Filmen. Zur Blütezeit nach dem ersten Hören erst mal lange links liegen gelassen, weil andere zur selben Zeit besser schmecken. Und dann, wenn nach Jahren mehr weitere Folgen ihren Start hinter sich haben, beginnt sie plötzlich Schritt für Schritt immer besser zu schmecken.



Geschrieben von Mikosch373 am 31.01.2023 um 16:49:

 

Die drei Fragezeichen - und der Mann ohne Augen (185)

Der Titel macht neugierig, das Cover ist atmosphärisch und der Klappentext hört sich interessant an. Der Anfang ist ganz spannend mit dem Feuer, der Hilfe, die die drei Detektive ihrem alten Lehrer anbieten, und dem Einbruch in das abgebrannte Haus.

Schon bald scheint das Geheimnis um das Feuer gelöst, aber damit ist der Einbruch noch lange nicht geklärt. Auch der Fund der Metallkiste und der Artikel über die entführten Kinder sorgt für Spannung und der erwähnte Mann ohne Augen für ein bisschen Grusel.

Dass sich die drei Detektive aufgrund von Bobs Verletzung am Abend bei ihm zu Hause und nicht in der Zentrale treffen, ist eine schöne Abwechslung. Mir gefällt auch die Erkenntnis über Mr. Quinn und dass Peter derjenige ist, der es erkennt.

Die Begegnung von Justus und Peter mit dem Mann ohne Augen und seiner netten Begleitung ist etwas seltsam. Die Auflösung wirkt zuerst recht einfach, doch dann gibt es nochmal eine überraschende Wendung. Bobs Anruf und die Flucht von Leslie sorgen für eine letzte Spannungsspitze.

Fazit: 8 von 10 Punkten


@MewMew

Das mit den Polizeisirenen ist mir auch aufgefallen! Ich dachte, da kommt jetzt gleich Inspektor Cotta um die Ecke, aber dann ging es einfach so weiter…



Geschrieben von HerrSchmeichler am 12.02.2026 um 17:23:

 

Da tanze ich wohl mal wieder etwas aus der Reihe ... Pfeifend - Achtung, Spoiler!

Die Drei Fragezeichen ermitteln in einem Fall von Brandstiftung, wobei der relativ schnell und unspektakulär aufgedeckt wird. Aber dann ist da noch ein Einbruch durch eine schwarz gekleidete Gestalt mit Motorradhelm und eine Kiste mit Kinderfotos, die zu einem Entführungsfall von vor vielen Jahren führt.

An sich ist das alles nicht schlecht und dass man hier mal so etwas ähnliches wie einen "Cold Case" hat, ist auch eine angenehme Abwechslung. Aber für mich kommt in der gesamten Folge kein Rocky-Beach-Feeling rüber, alles wirkt irgendwie düster, grau und bedrohlich und erinnert dadurch fast mehr an skandinavische Krimis. Es ist alles so ernst und es gibt keine witzigen oder aufheiternden Dialoge zwischen den Jungs (abgesehen von "freudenreiches Kieselsteinchen"), obwohl die Folge das gut hätte vertragen können. "Hexenhandy" befasst sich (unter anderem) auch mit Kindesentführung, aber da ist die Folge deutlich abwechslungsreicher und unterhaltsamer geworden.

Ein paar weitere Punkte, die mir nicht so gefallen, ist, dass der Einbruch zufälligerweise genau dann stattfindet, wenn das Haus brennt bzw. kurz danach; die Szene mit dem Mann ohne Augen und der ominösen Botschaft, die gar keine Bedeutung hat; dass die zweite Hälfte sich sehr zieht, besonders die Auflösungsmonologe von Mr. Quinn und Justus. Außerdem fand ich diese Nachbarschaftsstreitigkeiten nicht besonders interessant.
Über die Soundkulisse und Abmischung wurde ja schon gesprochen. Ich fand es auch unglücklich, dass ausgerechnet in dem Moment, in dem das erste Mal der Name einer möglicherweise handlungsrelevanten Figur genannt wird (Mortimer Sisko), der Sound einer zugeschlagenen Autotür eingefügt wurde, so dass man den Namen kaum versteht.

Wie gesagt, die Grundidee ist eigentlich gut und vielleicht würde mir das Buch besser gefallen. Aber beim Hörspiel kommt bei mir einfach kein Hörspaß auf und dabei mag ich auch manche andere Folgen, die eher düster sind (z.B. Höhenangst).

5 von 10 Punkten


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