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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 08:25:

  125 - Der Mörder aus einer anderen Zeit




Geschrieben von Retro am 07.08.2021 um 15:17:

 

Das war "mein Fall" der neuen Zeit als ich die Bücher gelesen hatte. Neue Zeit, was war das? Nun, es war "Wolfgang Kaven als neuer Erzähler". Als Buch stand dieses Werk genau neben der "Klassenfahrt zur Hexenburg". Da ich 2001 wieder zur Schule ging, waren das Lesungen der Schulzeit. Ich kam nach Hause, war groggy und hab erst mal gelesen. Und was kann man besser lesen als TKKG wenn man vollkommen alle ist? Zu dieser Zeit las ich auch den "Mystery Club".

Im Hörspiel geht mir natürlich so einiges auf den Trichter, doch im Buch war das nicht so. Die Geschichte war voll meins. Buch 10P und Hörspiel 7P. Die Haarjäger aus 15 waren hier wieder am Start, wenn auch aus anderen Gründen und andere Gestalten. Doch eine "Jack The Ripper Geschichte" in TKKG eingebettet, das war fabelhaft. Wären diese Trantassen (Wolf hat die AFD vorausgeahnt) nicht am Start, wäre das Hörspiel besser geworden.



Geschrieben von Murphy am 10.08.2021 um 20:39:

 

TKKG als Erpresser

In der 125. Hörspielfolge der TKKG-Serie hat Stefan Wolf ein neues Thema verarbeitet: das Thema Zeitkapsel. Normalerweise sind in Zeitkapseln Berichte über die Stadt oder Tageszeitungen vom Zeitpunkt der Eingrabung enthalten. Also kann in einer TKKG-Geschichte doch in einer gefundenen Zeitkapsel ein Geständnis eines Verbrechers sein. Überraschenderweise geht es bei den Verbrechen um Morde. Bisher waren Mordfälle absolut tabu, mit Ausnahme der Folge „Der Mörder aus dem Schauerwald“. An der Folge um den „Mörder aus einer anderen Zeit“ stört mich allerdings der Ablauf der Geschichte. Sie ist zwar teilweise interessant, aber die alten Mordfälle halten TKKG geheim, weil sie den Enkel des Mörders erpressen. Es wäre schon schlecht, wenn TKKG einen Verbrecher erpressen, um ein Verbrechen aufzuklären. Aber diesmal ist der Grund für die Erpressung ein anderer: Opa Leopold soll seinen Laden behalten, ohne zukünftige Mieterhöhungen. Im Ergebnis wird die Öffentlichkeit nicht über die Reihe alter Mordfälle aufgeklärt. Der Grund für die Erpressung ist auch sehr schwach.

Damit es kein „Null-Fall“ ist, gibt es noch den Überfall auf Regina, der an die Haarjäger aus Folge 15 erinnert sowie den Diebstahl eines Koffers mit Spendengeldern. Etwas Besseres ist Stefan Wolf nicht eingefallen. Leider gibt es während der Hörspielhandlung selten Spannung. Positiv aufgefallen ist mir, dass Karl viel mehr als bei den meisten anderen TKKG-Folgen in die Geschichte eingebunden ist. Er darf recherchieren und die Ergebnisse seinen Freunden präsentieren.

Das tolle Cover zeigt Tim und Gaby an der Fundstelle der Zeitkapsel.

Die Sprecherleistungen sind alle gut. Highlight: Jens Wawrczeck als Schulken mit ostdeutschem Akzent. Wobei er mir als Beinahe-Totschläger Streiwitz-Junior („Weißes Gift im Nachtexpress“) noch besser gefallen hat. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt gut in ihren Rollen. Rüdiger Schulzki ist als Opa Leopold überzeugend. Auch Theresa Underberg als Regina hat mir gefallen. Harald Pages ist in der Rolle des Enkel Grapsbach hervorragend. Auch bei den weiteren Nebenrollen gibt es keinen Ausfall zu verzeichnen. Als Erzähler fungiert Wolfgang Kaven. Er macht seine Arbeit ganz ordentlich.

Zwischenmusiken, Geräusche und Effekte sind ausgezeichnet ausgewählt und eingesetzt worden.

Fazit

Die Folge hat mir nicht gefallen. Die Inhalte sind teilweise bedenklich. Die guten Sprecherleistungen retten „den Mörder aus einer anderen Zeit“ vor dem Totalausfall.


3 Punkte



Geschrieben von City_Uhu am 10.08.2021 um 21:17:

 

Einmal 7P mit Rezension, einmal 3P.

Interessante Spanne, Buch und HSP habe ich auf der Liste.



Geschrieben von Chantal-Marie am 02.01.2024 um 01:58:

 

Die Folge ist etwas komplexer und eine die man öfter hören kann, ohne langweilig zu werden.

Dass hier sogar ein vergangener Serienmord behandelt wurde fand ich extrem spannend.

Am Ende hätte es vielleicht etwas schneller gehen können, ist aber meckern auf hohem Niveau.

Bin gerade echt überrascht, so viele tolle Folgen hintereinander.



Geschrieben von Volker_Mars am 02.01.2024 um 09:32:

 

8 Punkte.

Ich mag die Folge recht gern.
... und natürlich derzeit wieder recht aktuell...

LEIDER!

Politik. Schön, dass es zumindest mal angerissen wird und den jungen Hörern veranschaulicht wird. Zwinker



Geschrieben von HildaW am 11.01.2025 um 19:19:

 

Regina wird verfolgt, wer immer auch Regina ist. Aha, offenbar eine Internatsschule-Schülerin und Mitglied der Schülerzeitung. Es wird politisch und dann werden als Drohung Reginas Haare abgeschnitten. Und Gaby soll das nächste Opfer werden.

T und G sind unterwegs und finden eine Zeitkapsel.
Dann geht erstmal um Regina und den Überfall und ihren Opa, der Probleme mit seinem Vermieter hat.

Ein seltsamer Verfolger hat umständlich eine 15 Jahre alte Geschichte zu erzählen. Die aber nicht stimmt.

Die Öffnung der Zeitkapsel, sie enthält ein umfangreiches Geständnis des „Mörders aus einer anderen Zeit“. Schon wieder führt eine Spur zu diese seltsamen Partei.

Dann geht es in die Ermittlungen. Mal kurz eine Zürichreise und dann dürfen TKKG sich als Erpresser betätigen. Die Morde aus der anderen Zeit bleiben offiziell unaufgeklärt, und TKKG brechen auf zur Rückreise.

Mal wieder ein superinteressantes Thema, aber leider keine superinteressante Folge.



Geschrieben von Klara_Fall am 13.02.2025 um 07:31:

 

Nach längerer Zeit mal wieder gehört und mich fast etwas "gegruselt". In der Adventszeit höre ich oft Adventsfolgen und jetzt (Anmerkung für den geneigten Leser, der dies in rund 100 Jahren liest: in 10 Tagen ist Bundestagswahl) dies, was im Grunde mit anderer Buchstabenkombi "live" übertragen sein könnte. Daher dominierte beim Hören dies für mich.

Insgesamt ein solider Fall ... wären da nicht TKKG, die in der Folge zu drei Vierteln total nerven.
Zumindest ich fand TKG (Karl darf ja mal wieder fast nur Fakten liefern) sehr anstrengend.
T - möchtegern obercool und gewollte Jugendsprache (vor allem dem Butler in der Schweiz gegenüber)
K - nicht wie sonst oft irgendwie goldig naiv, sondern nur mit unpassenden Bemerkungen und verfressen daei
G - völlig "drüber"

Daher leider Punkteabzug. Ebenso einen Punkt Abzug, weil zuviel Zufall. Dass just zwei dieser vier oder fünf in der Vergangenheit agierende Menschen und deren Nachfahren in ebendieser Konstellation miteinander so verwoben sind, wie es hier der Fall ist.

Den "Psycho" (mir wird dieser Begriff hier zu oft genannt) finde ich gruselig. Wäre nicht der Bezug zur Gegenwart und Realität, wäre es mir noch gruseliger vorgekommen. So überwiegt in Relation die Partei mit drei Buchstaben.


Sonst mag ich die Geschichte.

10 Punkte für die Geschichte. 3 Punkte Abzug in der Ausführung. 7 Punkte


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