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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 10:58:
135 - Der Meisterdieb und seine Feinde
Geschrieben von Murphy am 26.08.2021 um 21:48:
Schutzgelderpresser und ein berüchtigter Meisterdieb
Titel und Klappentext von „Der Meisterdieb und seine Feinde“ haben mich auf das Hörspiel neugierig gemacht: Allerdings wurde ich sehr enttäuscht:
Die Geschichte gefällt mir nicht. Das liegt einerseits daran, dass TKKG nur aufgrund ihrer Ermittlungen in dem uninteressanten Nebenfall „Schutzgelderpressung bei italienischen Gastwirten“ durch Zufall den Fall „Meisterdieb“ zur gleichen Zeit lösen; andererseits liegt es daran, dass über 50 Prozent der Dialoge Gangsterdialoge sind. So viele Gangsterdialoge gab es sonst nie innerhalb der TKKG-Hörspielserie. Deshalb wird das Hörspiel auch an keiner Stelle spannend. Diesmal hat mir auch die Atmosphäre nicht gefallen, da sie u. a. wegen Sätzen, die sich abgelesen anhören extrem leidet. Das Cover zeigt eine Szene, die nicht im Hörspiel vorkommt - ein weiterer Minuspunkt.
Die Sprecherleistungen sind diesmal durchwachsen: Die vier Hauptsprecher und der Erzähler machen ihre Sache einigermaßen gut. Von den Gastsprechern haben mir nur F. J. Steffens als Drogenboss Kulse und Lothar Grützner als Kommissar Rottleben sehr gut gefallen. Die anderen Sprecher konnten mich nicht überzeugen. Ihre Leistungen schwanken zwischen mittelmäßig und schlecht. Teilweise hört es sich so an, als ob sie ihre Texte vom Blatt ablesen.
Die Zwischenmusiken sind gut ausgewählt und eingesetzt worden. Geräusche und Effekte sind in Ordnung.
Fazit
Erschreckend schlecht ist der 135. Fall der TKKG-Hörspielserie geworden. Innerhalb der gesamten Serie gehört diese Folge zu den zehn schlechtesten Hörspielfolgen.
2 Punkte
Geschrieben von HerrSchmeichler am 21.03.2023 um 20:47:
So wenig hat man von TKKG wahrscheinlich noch nie in einer Folge gehört...
Die Szenen des Hörspiels konzentrieren sich größtenteils auf die so genannten "Gangster-Dialoge", während TKKG nur ab und zu in dem wenig interessanten und zu diesem Zeitpunkt innerhalb der Serie auch nicht mehr originellen Handlungsstrang um Schutzgeld-Erpressung zu hören sind.
Dennoch hat das Hörspiel einige gute Szenen: Der Einstieg ist gleich fesselnd (wenn auch etwas lang) und auch die Szene in der Villa von Herrn Kulse bietet Spannungsmomente. Tatsächlich funktioniert das Hörspiel hier fast besser, wenn TKKG nicht zu hören sind. Das ist natürlich einerseits ein Problem, andererseits kann die Folge von den jugendlichen Protagonisten unabhängig fast allein stehen.
Die Sprecher sind auch ganz gut, allerdings fällt die Sprecherin der Lucia leider negativ auf. Zu gewollt der Akzent, zu wenig Authentizität im Spiel.
Hier wäre wahrscheinlich ein Vergleich mit dem Buch wieder mal sehr interessant, denn es scheint so, als wäre viel gestrichen worden - inklusive der Szene, die man auf dem Cover sieht.
6 von 10 Punkten
Geschrieben von Mangobanane am 21.03.2023 um 22:25:
Hm, heißt der Typ nicht Kulse? Hier steht Kluse… das müsste n Fehler sein.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 21.03.2023 um 22:29:
| Zitat von Mangobanane: |
| Hm, heißt der Typ nicht Kulse? Hier steht Kluse… das müsste n Fehler sein. |
Hab gerade nochmal reingehört. Stimmt, der Herr heißt Kulse.
Geschrieben von Andromeda am 21.03.2023 um 23:29:
Interessant, dass die Folge insgesamt eher schlecht bewertet wird. Ich mochte sie seit jeher wegen der düsteren Atmosphäre mitsamt der Musikuntermalung, die einige Anleihen an Nebelberg und die parallel erscheinenden Larry Brent-Hörspiele verleiht. Zudem ist die Besetzung hochkarätig, einzig die Szene des Kennenlernens der Einbrecher-Paars ist ziemlich langatmig. Das ist auch der Grund, warum ich den ersten Track beim Hören stets überspringe. Die Geschichte strotzt in Bezug auf die TKKG-Historie jetzt nicht vor Originalität, Schutzgelderpressung ist für die Vier aus der Millionenstadt mittlerweile eine alltägliche Thematik, dennoch ist der Fall bis auf die eine Ausnahme recht kurzweilig.
Ich vergebe eine gute 2 als endgültige Note.
PS: Maria Hebeda ist auf jeden Fall ein Synonym für Lotte Bublitz. Ihre Stimme ist mir durch ihre Rolle als Sinje Lemanski (bis Folge 44) und als Mei-Ling (Folge 55 und 79) bei den Fünf Freunden noch sehr gut im Ohr.
Geschrieben von Mangobanane am 22.03.2023 um 12:48:
Stimmt, jetzt wo du es sagst... Über Google findet man auch nichts über "Maria Hebeda". Man fragt sich wirklich, was EUROPA da schon wieder geritten hat, in anderen Folgen ist sie doch auch korrekt benannt...
Ich mag die Folge auch sehr, was wohl an meiner Vorliebe für Gangsterpärchen der TKKG-Zeit 101-155 liegt... Zwar toppt das Duo König/Schaffrath die Beziehung Schüler/Jochmann nicht ganz, ist aber nah dran. Deswegen stört mich der Anfang auch nicht.
Dieses "Dann tu's doch" auf Schaffraths "Ich könnte dich küssen" ist soo genial!
Natürlich ist es eine grundlegende Schwäche der Ära, wie zufällig TKKG hier wieder den ganzen Kram aufdecken, es wird quasi null ermittelt, aber das stört mich selten, wenn der Rest dafür funktioniert.
Geschrieben von Andromeda am 22.03.2023 um 13:17:
| Zitat von Mangobanane: |
Stimmt, jetzt wo du es sagst... Über Google findet man auch nichts über "Maria Hebeda". Man fragt sich wirklich, was EUROPA da schon wieder geritten hat, in anderen Folgen ist sie doch auch korrekt benannt...
Ich mag die Folge auch sehr, was wohl an meiner Vorliebe für Gangsterpärchen der TKKG-Zeit 101-155 liegt... Zwar toppt das Duo König/Schaffrath die Beziehung Schüler/Jochmann nicht ganz, ist aber nah dran. Deswegen stört mich der Anfang auch nicht.
Dieses "Dann tu's doch" auf Schaffraths "Ich könnte dich küssen" ist soo genial!
Natürlich ist es eine grundlegende Schwäche der Ära, wie zufällig TKKG hier wieder den ganzen Kram aufdecken, es wird quasi null ermittelt, aber das stört mich selten, wenn der Rest dafür funktioniert. |
Kommissar Zufall sollte anstelle von Kommissar Glockner die Ermittlungen übernehmen. Ich lese mich seit ein paar Wochen durch ältere TKKG-Bücher, was man feststellt, dass Kommissar Zufall durch die im Vergleich zu den Hörspielen ausufernden Nebenhandlungen eine noch wichtigere Rolle spielt.
An Folge 129 kommt der Meisterdieb längst nicht ran, dafür hebt sich die Endstation zu deutlich von den restlichen Geschichten ab. Allgemein ist das Spiel Schüler/Jochmann deutlich nuancierter, so dass einem das Kopfkino direkt das Gangsterpärchen vor Augen führt.
Schade, dass Gangster-Paare in den jetzigen Folgen eigentlich durchgehen durch ihre Harmlosigkeit und Naivität auffallen...
Geschrieben von Klara_Fall am 23.01.2024 um 19:53:
Heute früh hatte ich Herrn Steffens noch in der "Pizza-Bande" gehört. Dann schob ich auf gut Glück im Auto eine CD in den Player...und guggo do: da isser ja schon wieder.
An die erste Szene erinnerte ich mich noch. Ach ja, das mit dieser seltsamen Tussi, die auf die Kunstblutkapsel aus dem Scherzartikel-Bedarf so stolz ist. Und dieser ekelhafte Typ. Der angeblich beim Essen so sprechen kann, dass es nicht unangenehm ist. Doch genau das war der Moment, an dem ich die CD ausschaltete (für heute), weil ich es total ekelig fand. Und auch dieses übertriebene "kööööstlich!" zu Brot, Butter, Salami und Käse. Ja, auch das kann lecker sein, aber als ich es vorhin hörte, nervte es mich nur. Hat was von Loriot "Benimmschule" - vielleicht kennt das ja jemand... da kommt auch so übertriebenes "Kööööstlich" vor.
Diese beiden "Lackaffen" hatte ich auch noch in Erinnerung. Der Rest der Story - der mit der Schutzgeld-Erpressung - war nur noch vage bei mir im Gedächtnis, obwohl er doch der interessantere und bessere Teil ist. Das mit
Und dass "Schrottleben" Dreck am Stecken hat, zeichnet sich ja schon deutlich ab.
Morgen den Rest. Bin schon gespannt. Meist erinnere ich mich beim Hören dann ja doch, dass ich die Folge irgendwie kenne....
Punktevergabe folgt dann. Bislang wäre ich bei 7 Punkten. Kann sich aber noch ändern....
Edit: heute fertig gehört. Nicht nur der Meisterdieb hat mich genervt, sondern auch Klößchen in der Zentral-Friedhofs-Szene. Dass er wegen fehlender Schokolade quengelt, kennt man und finde ich auch okay. Aber diese schon fast aggressive Anmache ggü Gaby, als sie da zweite Mal Verpflegung holt, sie möge nicht schon wieder die Schokolade vergessen, hat bei mir in Übertragung fast schon Aggression ausgelöst. Und Gaby am Ende mit dem Genöle, wie toll ihr Papiiii und seine Kollegen doch sind und wie schlimm, schlimm, schlimm der böse, böse Schrottleben ist - jou, auch das eine bis drei Schippen "too much"
Gehe daher auf 6 Punkte runter.
Geschrieben von Chantal-Marie am 27.01.2024 um 12:35:
Die Folge ist schon gut, aber ich habe mir bei dem Titel etwas anderes vorgestellt. Hätte den Fokus mehr auf das Diebespärchen
gehabt. Es gab aber dennoch vieles, was ich gut fand, z. B. Einen korrupten Polizisten, der Schütz Geld erpresst und das die Handlungen irgendwie zusammenführen. Kann man sich sehr gut anhören, gibt aber bessere Folgen
Geschrieben von Volker_Mars am 29.01.2024 um 06:54:
... und kommen wir nun zur Aufsteigerfolge der letzten Jahre bei mir.
Dieses Szenario mit dem Gangsterpärchen am Anfang finde ich exquisit.
Jean-René & Helga harmonieren perfekt und wenn ich mir vorstelle, dass Leute wirklich so zusammen kommen...
Ein Kavalier wie sie... der, der läd mich doch ein. *geil*
Ich gebe der Folge die Höchstpunktzahl und sie ist bei mir in den letzten Jahren SEHR oft gehört worden! Hat sie sich verdient!
Geschrieben von HildaW am 15.01.2025 um 20:36:
Ein origineller Einstieg, das erste Viertel der Folge ist dann auch einfach schon mal um.
Gaby hat mal wieder völlig zufällig Informationen aufgeschnappt und TKKG nehmen die Ermittlungen auf.
Der zuständige Kommissar ist diesmal nicht nur unfähig, sondern gewissermaßen Oberganove, bei dem letztlich alles irgendwie zusammenläuft.
Turbulente Szene auf dem Friedhof, anschließend werden alle Ganoven festgenommen.
TKKG haben vergleichsweise wenig Zeit, die Ganoven haben deutlich mehr, mir zu viel. Vom titelgebende Meisterdieb und vor allem von den titelgebenden Feinden hört man nur wenig.
Da hat der Klappentext bei mir andere Erwartungen geweckt, von der ausgebreiteten Angst erfährt man rein gar nichts.
War okay, mehr nicht.
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