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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 12:42:
144 - Schreckensnacht im Schlangenmaul
Geschrieben von Murphy am 10.08.2021 um 21:40:
Vokabeln pauken im Schlangenmaul
In dieser Hörspielfolge von TKKG verarbeitete Stefan Wolf ein zum Produktionszeitpunkt im Jahr 2004 neues Verbrechen aus der Realität: Gangster stehlen ganze Geldautomaten, um sie in Ruhe aufzuschweißen und das innenliegende Geld zu stehlen. Gaby und ihre Freundin Naike begegnen den Gangstern im Wald. Was lag da näher, als die gefühlte 300. Entführungsgeschichte daraus zu machen? Trotz der extremen Häufigkeit des Themas Entführung, ist die Geschichte relativ unterhaltsam geworden, was zum einen an der gelungenen Figurenzeichnung liegt sowie am TKKG-typischen Humor und daran, dass TKKG richtig ermitteln müssen. Die Auflösung ist dann allerdings Kommissar Zufall zu verdanken, wie auch einige andere Szenen. So erscheint es mir unglaubwürdig, dass Tim am Anfang erahnt, dass Gaby und Naike der Gangsterbande begegnen könnten. Die Atmosphäre ist während der Hörspielhandlung auch gut geworden. Ein besonders lustiges Zitat von Klößchen ist mir am Anfang der Folge aufgefallen: „Hoffentlich hat mein Hintern keine SMS bekommen!“ Witzig ist auch, wie Gaby mit den Verbrechern feilscht oder die Idee im Schlangenmaul Vokabeln zu lernen.
Die Sprecherleistungen sind überwiegend hervorragend. Über die vier Hauptsprecher muss ich wohl nichts mehr schreiben, oder? Sie sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Robert Missler als Vlado, Catrin Owerfeldt als Corinna, Christian Rudolf als Erich sowie Micaela Kreißler als Frau Marie Vonsippen am besten gefallen. Wolfgang Kaven macht als Erzähler wieder eine gute Figur.
Die Zwischenmusiken sind überwiegend sehr gut in das Hörspiel integriert worden. Das gilt auch für Geräusche und Effekte.
Fazit
Insgesamt betrachtet, handelt es sich bei der Folge „Schreckensnacht im Schlangenmaul“ um eine Folge im Mittelfeld der ganzen Serie.
6 Punkte
Geschrieben von marcm200 am 24.08.2022 um 07:34:
Direkt nach der Titelmusik höre ich in der aktuellen streaming-Version einen Ausschnitt aus einem Perry-Rhodan-Hörspiel, schnell leiser werdend: "Nein, ich erkenne nur verworrene Muster wie bei Tieren. Das sind nicht die Wesen, die wir suchen ..." Es könnte Ernst Ellert aus "Die Geister von Gol" sein, aber da bin ich mir nicht sicher.
In der ersten Szene hört Tim ja Radio und hat, wie er sagt, "die Nachrichten verpasst". Interessante Idee, dann folgte dort auf eben jene Nachrichten ein Radiohörspiel. Ich kannte Hörspiele als Hintergrundgeräusch nur aus "Trixie Belden löst das Rätsel", in der letzten Szene läuft "Fünf Freunde und ein Zigeunermädchen".
Geschrieben von Volker_Mars am 19.02.2024 um 23:16:
Schon lange nicht mehr gehört!
Dennoch mochte ich die Folge von an Anfang an!
Irgendwie bekomme ich auch immer das Verlangen auf Steinpilze.
9 Punkte für die Idee einfach aus der Not eine Tugend zu machen und Lateinvokabeln zu pauken!
So geiiil!
Geschrieben von Chantal-Marie am 12.03.2024 um 13:10:
Die Folge war ganz nett. Dafür, dass es mal wieder eine Entführungsfolge war, wurde es trotzdem spannend umgesetzt. Hätte mir nur gewünscht, dass die Gefahr, in der sich die Mädchen befinden und deren Angst mehr herausgearbeitet werden würde, aber gut ist vielleicht dann auch etwas drüber für die Zielgruppe. Mich hätte auch mehr das Davor interessiert, also wie die Geldautomaten geklaut wurden.
Geschrieben von HildaW am 20.01.2025 um 17:02:
Tim hört neuerdings leidenschaftlich Nachrichten, was Klößchen nervt. So erfährt man mal auf anderem Wege, welches besondere Verbrechen sich aktuell in der Millionenstadt ereignet.
Tim sorgt sich um Gabys Sicherheit, eine sehr vage Vermutung, aber der Klappentext hat ja schon gespoilert, dass Tim richtig liegt.
„Wo ist mein Handy? Klößchen, du sitzt drauf!“ - „Na, hoffentlich hat mein Hintern keine SMS verschickt!“
Gaby und Freundin Naike stolpern in die Ganovenbande und werden mitgenommen. Gaby gibt sich kiebig, längerer Dialog, eher anstrengend. Der Erzähler berichtet Einzelheiten über das „Schlangenmaul“.
Das Mädchengekreisch ist anstrengend und das Ganovengeläster ist auch nicht besser.
Knapp die halbe Folge um und endlich darf Karl mal was sagen.
TKK forschen nach dem Verbleib der Mädchen, finden das Versteck der Verbrecher und machen sich auf zur Nachtwache bei drei Banken, die zum nächsten Tatort werden könnten.
Erst schmatzen die Ganoven noch ins Mikrofon, dann endlich greift Tim ein, rumms, krach.
Die Mädchen werden befreit, Folge fertig.
Die Folge ist so furchtbar langatmig. Und dann diese schrillen Mädchenstimmen und diese ebenfalls unangenehm anzuhörenden Ganoven. Nee, nicht mein Fall.
Geschrieben von Klara_Fall am 27.01.2025 um 07:33:
Nach folgender Meldung
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/500-kilogramm-schwerer-geldautomat-in-mainz-geklaut-100.html
dachte ich mir, dass mir das Thema aus dem TKKG-Universum bekannt vorkommt und ich höre die Folge nochmal, obwohl ich wusste, dass ich sie nicht sonderlich mag.
Nein, nicht meine Folge. Inhaltlich hätte da durchaus was draus gemacht werden können.
Aber so wie sie aufgemacht ist, finde ich sie nervig.
Ja, es ist eine absolute Ausnahmesituation für die Mädchen. Aber dennoch ist es mir zu "overacting". Mit Kopfhörern ist das Geschmatze gegen Ende nur widerlich. Auch sonst finde ich die Gangster sehr unangenehm. Und Klößchens wohliges Geseufze, als es um die Verpflegung aus der Tankstelle geht, fand ich auch anstrengend.
Das Ende kommt mal wieder recht plötzlich, dafür dass die restliche Handlung ziemlich aufgebläht wurde.
Sorry, mehr als 4 Punkte sind von mir dafür nicht drin.
Geschrieben von Mikosch373 am 20.04.2026 um 20:25:
Achtung, Spoiler!
TKKG - Schreckensnacht im Schlangenmaul (144)
Der Titel klingt nach purem Trash, aber das heißt bei TKKG ja nichts Schlechtes. Der Klappentext ist nicht gut geschrieben, aber das mit den Bankautomaten hört sich super an. Unfreiwillig komisch ist aber, dass Gaby mal wieder in Gefahr gerät. Sie ist ja oft genug die Damsel in Distress. Das Cover finde ich ziemlich langweilig. Unter einem Schlangenmaul habe ich mir etwas Spektakuläreres vorgestellt als einen Waldboden mit ein bisschen Müll. Auch Gaby und ihre Freundin sehen mir viel zu entspannt aus.
Wir starten schön gemütlich mit Tim, Klößchen - und Klößchens Hintern, der hoffentlich keine SMS verschickt. Das finde ich sehr geil. Mir wird aber zu schnell der Zusammenhang zwischen den Gangstern und Gaby hergestellt. Natürlich hat er auch noch recht und die Mädels laufen den beiden Gangstern in die Arme, die einfach random vier Geldautomaten mitten im Wald stehen haben. Danach wird mir ein bisschen zu viel geredet. Als Gesülze würde ich das zwar nicht bezeichnen, aber es ist einfach zu langgezogen.
Dass Gaby in der Schlucht einfach mal alle Schulfächer durchpauken will, ist irgendwie weird. Ich hatte sie bisher auch nicht als Streberin wahrgenommen. Danach gibt es noch ein Gespräch mit einem netten Bauern und eine weitere Entführung, aber so richtig spannend ist das alles nicht. Vom ach so gefährlichen Schlangenmaul kriegen wir leider auch nicht viel mit. Klößchens Plan, zu dritt die Banken in der näheren Gegend zu überwachen, ist auch ziemlich dämlich, wenn man mal ehrlich ist. Was, wenn die ne andere Bank nehmen?
Die Nachtwache ist dann aber doch ganz atmosphärisch, auch wenn das Hörspiel eigentlich nicht viel dafür tut. Wie Tim die Gangster überwältigt ist sehr klassisch und auch ein bisschen witzig, weil sie so gar keine Chance gegen ihn haben. Die Rettung von Gaby und ihrer Freundin mag ich auch. Insgesamt mag ich die Folge ganz gerne, aber sie hat einige Längen und so richtig bedrohlich wirkt auch das Schlangenmaul nicht. Den Titel finde ich deshalb ein wenig übertrieben.
Fazit: 5 von 10 Punkten
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