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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 14:58:

  159 - Böses Spiel im Sommercamp




Geschrieben von Murphy am 24.02.2022 um 17:37:

 

Ein Täter mit einem ungewöhnlichen Motiv

Das neue Hörspiel von André Minninger hat mir gut gefallen. Die Dialoge der Figuren sind gut geworden. Die ungewöhnliche Auflösung dürfte vermutlich nicht allen Hörern gefallen.

Nun zu den Sprecherleistungen: Diesmal haben alle Sprecher eine gute Leistung abgeliefert. Robert Missler als Betreuer Rolf, Annabelle Krieg als Betreuerin Carola Trüffel sowie Kristina von Welzien als Stefanie und Aaron Lee Ullmer als Robert haben mir von den Gastsprechern am besten gefallen. Alle vier Hauptsprecher überzeugten dieses Mal. Die Sprecherleistung des Erzählers Wolfgang Kaven ist meiner Meinung nach schon jahrelang konstant gut, so auch dieses Mal.

Das Cover gefällt mir außerordentlich gut. Es weckt die Neugier, da es eine spannende Szene aus der Hörspielhandlung zeigt.

Die Atmosphäre im Sommercamp ist überzeugend geworden. Das Sommerfeeling kommt gut rüber. Die Zwischenmusiken sind gut ausgewählt und eingesetzt worden. Einige dieser Stücke stammen von Jens Peter Morgenstern, der sich ansonsten vornehmlich für die Musikeinlagen bei den damals aktuellen „Die drei ???“ Hörspielen auszeichnet.

Fazit

“Böses Spiel im Sommercamp“ von André Minninger weiß durch tolle Sommeratmosphäre, ausgezeichnete Sprecherleistungen und einer ungewöhnlichen Auflösung zu gefallen. Sehr empfehlenswert.


7 Punkte



Geschrieben von Olle_Viri am 20.10.2023 um 23:47:

 

(Spoilergefahr!!!)
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Andre Minninger als Drehbuchschreiber eine gute Folge abliefert, und das hat er meiner Meinung nach diesesmal mit 'Böses Spiel im Sommercamp' geschafft.
Produktionstechnisch sowieso über jeden Zweifel erhaben, hat er auch das Dialogwriting bei TKKG richtig gut drauf. Besonders gefällt mir hier der Einstieg in diese Folge mit seinen Dialogen, 'Sommer, Sonne, Spaß und gute Laune' ist hier wirklich Programm und man bekommt richtig Bock auf das Ganze, wenn man mit TKKG im Zug ins Sommercamp fährt. Das Telefonat der Damen Julia Westphal und Eva Harder weckt tatsächlich Spannung auf das, was noch kommt. Dramaturgisch ist Minninger deutlich besser wie Wolf als Drehbuchschreiber, letzterer schaffte es oftmals, dem Hörer mit teilweise ranzigen und ellenlangen Gangsterdialogen jede Spannung und Lust zu verderben. Während Stefan Wolf ein Meister im schlechten Storyrecycling war, bekommen wir von Minninger keinen Abklatsch von 'Abenteuer im Ferienlager' serviert, das Ganze ist von der Stimmung und Story etwas völlig anderes geworden. Eher fühlt man sich an die Ferienbande erinnert ('die Ferienbande und die entsetzlichen Ferien'), vor allem wenn Stefanie Computer-Karl anbaggern möchte oder Carola Trüffel als Campleiterin eine Ansprache hält. Jedoch bleibt es stets spannend und stimmungsvoll, bis der Fall gelöst wird. Die Kanutour mit dem Drama um Robert Westphal wird z.B. auch sehr schön umgesetzt. Auch das Motiv Heimweh von ihm am Ende ist nachvollziehbar, gerade unsichere Jugendliche gehen oftmals sehr seltsame und befremdliche Wege, um ein Ziel zu erreichen. Er weiß sich eben nicht anders zu helfen und fängt an 'umständlich' zu denken, ich kenne das selber aus meiner Jugend. Deshalb finde ich das sehr gelungen umgesetzt hier. Der Zeltbrand mit der Rettung von Mehmet ist vielleicht einen Ticken übertrieben, aber sei's drum. Insgesamt ist diese Folge noch kein Grund abzuheben, aber diese in meinen Augen gute Folge hat sich Minninger erarbeitet und in seine Arbeit als Drehbuschreiber reingefuchst. Die Sprecherleistungen sind gut, das Overacting wird nicht überstrapaziert sondern geschieht ansatzweise. Bei der Zwischenmusik hätte man vielleicht noch mehr an Stimmung rauskitzeln können, aber das passt so alles.

Fazit: Gute Folge und stimmiger Fall mit schöner Sommercamp-Abenteueratmosphäre, verdiente 8/10



Geschrieben von Volker_Mars am 22.02.2024 um 22:34:

 

Ich dachte damals, geil... wie geil wäre so eine Rückkehr ins Ferienlager an der Nordsee unserer 4 Detektive.

Diese Folge fand ich auch super!
Super gut!

Axel ist ein Charakter der mir immer im Gedächtnis bleiben wird... warum nur?! Fettes Grinsen

Husch-Husch 10 Punkte! Thumbs Up



Geschrieben von Chantal-Marie am 26.03.2024 um 19:29:

 

Das Feriencamp hat an sich schonmal Pluspunkte bekommen. Dass Karl eine Verehrerin bekommt fand ich sehr niedlich, schade, dass sich daraus nichts entwickelt hat. Dass der Täter den Brand verübt hat, weil er Heimweh hatte finde ich ganz schön und ist mal was anderes bei TKKG.

Ich glaube, wenn ich die Folge öfter höre, erhöhe ich die Punkte nochmal



Geschrieben von HildaW am 26.01.2025 um 20:06:

 

… und gleich das nächste Camp, aber diesmal gibt’s kein Fußball, sondern „viel Action“.

Hektik am Bahnhof, Gaby hat mal wieder Oskar nicht angeleint, und hören tut er auch mal wieder nicht. „Dann fahren TKK ohne das G ins Sommercamp!“ befürchtet Karl, aber schließlich sind doch alle im Zug.

Robert, der auch ins Camp fährt, gesellt sich zu ihnen, aber er scheint nicht so begeistert.
Seine Mutter Julia sitzt nervös Zuhause, Freundin Eva ruft an. Etwas mysteriös dieses Gespräch, irgendwas wurde „angezettelt“. Ich dachte zunächst, die beiden Frauen hätten ein Verbrechen vor. Fettes Grinsen

100 Jugendliche im Camp und Sommerhitze, Oskar ist schon wieder weg, Steffi und Karl scheinen einander zu gefallen.

Betreuervorstellung, „Axel Schweiß“, da gab es früher aber kreativere Namen. Opa
Robert ist leichtsinnig und Tim darf ihn retten; Robert jammert, dass er nach Hause will.
Nette Ferienstimmung, aber kann jetzt mal das „Böse Spiel“ anfangen? Die halbe Folge ist schon vorbei.

Aha, endlich geht es um eine Erpressung und dann ist auch noch ein Benzinkanister verschwunden.
TKKG liegen sinnierend auf dem Rasen, Karl ist nicht mehr ganz so begeistert von Steffi, Axel Schweiß hat sich verdächtig benommen – und dann brennt ein Zelt.

Nächster Morgen, die Kripo war schon da (und wurde offenbar nicht von TKKG gestört Fettes Grinsen ), Tim behauptet, ein paar interessante Fotos gemacht zu haben, Robert wird nach Kakaogenuss ohnmächtig.

TKKG liegen auf der Lauer – und ertappen Robert an den Wertsachenfächern, und wissen sofort, dass er auch alles andere verbockt hat.
Schnell noch aufklären: Robert hatte keine Lust aufs Camp, aber die Mutter ließ sich von einer Freundin dazu drängen, die gerne was mit ihr unternehmen wollte. Also alles aus Heimweh passiert.

Ja, ist okay. Bisschen viel Sommercamp und etwas zu wenig böses Spiel, leider war mir auch sehr schnell klar, wer der Täter ist.



Geschrieben von HerrSchmeichler am 14.04.2025 um 19:18:

 

Diese Folge hat eine ganz schöne Sommeratmosphäre und viele "Alltagsgespräche" und Rumblödelei unter den vier Detektiven. Das ist mal mehr, mal gelinger gelungen, aber zumindest mal eine Abwechslung. Lange Zeit fragt man sich, wie die (vermeintlichen) Gangster-Dialoge mit dem Sommercamp zusammenhängen. Die Auflösung kommt dann aber doch überraschend daher.
Den Nebenstrang mit Karls Verehrerin fand ich ganz schön (Auch etwas noch nie Dagewesenes!), auch wenn mir da Gabys Sticheleien doch gehörig auf die Nerven gingen. Die soll erstmal ihren Hund erziehen, denn Oskar macht in dieser Folge den Eindruck, er hätte die Hundeschule nur von außen gesehen. Auch den Running-Gag mit dem Würstchen fand ich jetzt nur so semi-witzig.
Dafür hat die Folge viele tolle Sprecher*innen. Besonders gefreut habe ich mich über Christine Pappert, die ich immer gerne höre. Aber auch Aaron Lee Ullmer und Kristina von Weltzien haben mir gut gefallen.
Am Ende ist es eine schöne Sommer-Folge ohne wirklich spannenden Fall. Es drängt sich der Vergleich mit "Der Golem vom Dunkelsee" auf, welche ich persönlich etwas stärker finde.

6 von 10 Punkten


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