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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 15:03:

  160 - Das Grauen naht um Zwölf




Geschrieben von Murphy am 24.02.2022 um 17:39:

 

Eine gruselige Nacht auf hoher See

Passend zu Halloween veröffentlichte damals Europa ein TKKG-Gruselhörspiel. Mich hat diese Folge gut unterhalten. Zwar gibt es nur wenige Gruselszenen, aber die ganze Geschichte ist gut durchdacht und logisch aufgebaut worden. Die Dialoge sind wieder hervorragend und dieses Mal war die Auflösung meiner Meinung nach wirklich überraschend. Das interessante Cover wirkt eher lustig als gruselig. Der Hörer erfährt dadurch, wie die TKKG-Bande gekleidet ist.

Die Sprecherleistungen sind überwiegend gut. Die vier Hauptsprecher haben eine ausgezeichnete Arbeit abgeliefert. Von den Gastsprechern hat mir Lutz Herkenrath als Christopher und Jacob Weigert als Frankenstein am besten gefallen, da sie ihre Rollen am glaubwürdigsten präsentieren. Roy Martens als Stewart und Lena Vogt als Rezeptionistin haben mir nicht gefallen, da sie wenig glaubwürdig wirken. Zuletzt bleibt zu sagen, dass Wolfgang Kaven als Erzähler hörenswert ist.

Die Zwischenmusiken sind gut ausgewählt und eingesetzt worden. Ein gutes altes Musikstück, dass auch schon damals in der „H. G. Francis Gruselserie“ eingesetzt wurde, ist mir bei der ersten Gruselszene aufgefallen. Dank der passenden Geräusche und Effekte ist auch die Atmosphäre wieder erstklassig.

Fazit

Der Hörer bekommt eine weitere gute Folge von André Minninger serviert. Wer sie noch nicht kennt, sollte sie sich anhören. Innerhalb der ganzen Serie gehört sie zum besten Drittel aller Folgen.


7 Punkte



Geschrieben von Olle_Viri am 31.10.2023 um 13:40:

 

(Spoilergefahr!!!)
Es ist Halloween, und TKKG sind als Gäste auf dem Luxus-Liner 'Lucifer', auf dem eine riesige Halloweenparty stattfindet. Hier wird erstmal Atmosphäre und Stimmung aufgebaut, bevor der Fall überhaupt so richtig losgeht. Das wurde hier ganz gut gemacht und ist das richtige Rezept gewesen. Das schrille Geschrei angesichts des Totenkopfes im Nebel dann aber doch etwas übertrieben, vor allem dann noch von TKKG hinterher. Der Fall selber wurde extrem nach dem Baukastenprinzip erstellt, den die Täter diesmal sogar gefüllt mit Wackersteinen, Teufelskostümen und einer Puppe in Form eines überschweren Koffers mitschleppen. So kann man es natürlich auch machen. In der Theorie ist das Ganze zwar gut und logisch durchdacht, aber in der Praxis sehr fragwürdig an vielen Stellen. Eine Puppe mit Wackersteinen zu füllen, wenn sie nicht gleich in sich zusammensackt dürfte es zumindest Zeit kosten genau wie das Verkleiden als Teufel an Deck und schwer unbemerkt bleiben angesichts so vieler Gäste. Dass zahlreiche Gäste den Teufel zu fassen kriegen könnten (und damit der Plan ohnehin futsch ist), auch diese wahrscheinliche Möglichkeit wird (von den Verbrechern und Minninger) ausgeblendet. Eben ein bisschen Pipi Langstrumpf (ich mach die Welt wie sie mir gefällt) mit dem passenden Zubehör im Koffer, und es passt. Die Story ist somit zumindest praktisch gesehen eher schwach geraten. Dass es Minninger versteht, auch Sprecher unter fiktiven Masken verständlich in Szene zu setzen, das hat er bewiesen. Wobei es dann bei den 'Außerirdischen' schwierig wird für den Zuhörer. Von der Produktion ist das Hörspiel wieder gelungen, wenngleich die Sprecher diesmal doch eher mittelmäßig sind. Das Potential für auch gute Storys bei Minninger ist erkennbar, aber so wirklich hat er es seit seinem Einstand als Drehbuschreiber nur in der Sommercamp-Folge bisher umgesetzt finde ich.

Fazit: Halloween, Luxusliner und ein Fall aus dem Baukastenkoffer, der im Praxistest kaum überzeugt. Insgesamt in Ordnung, aber mehr dann auch nicht. 5/10

weitere Anmerkungen:

Tim als eleganter Vampir, Karl als Werwolf, der sich fast selber an seinen Zähnen verschluckt, Klößchen als Glöckner von Notre Dame (nicht mit Laterne sondern Schokoladentafel wenn man genau hinsieht). Gaby als waschechte Zigeunerin (es heißt zwar politisch korrekt Hexe im Hörspiel, sieht aber doch mehr nach Zigeunerin aus), das Kostüm hat sie sicher von ihrer Cousine Evi ausgeliehen ;-)



Geschrieben von Volker_Mars am 22.02.2024 um 22:37:

 

Auch eine tolle Folge!

Natürlich ist im allgemeinen Hörspielkosmos es etwas ausgelutscht, dass man Urlaube im Preisausschreiben gewinnt, aber nun gut.

Die Folge fand ich toll.

Durch die Halloweenstimmung hat das ganze dann sowieso einen etwas düsteren Touch!

Die Auflösung war auch etwas überraschend.

9 Punkte. Fettes Grinsen



Geschrieben von Chantal-Marie am 27.03.2024 um 15:11:

 

Tolle Folge. Der Fall war mal ein bisschen was anderes, so wie auch die Folge an sich.

Dass TKKG auf einem Schiff waren fand ich gut, liebe dieses Setting. Fand ich auch schon bei anderen Serien toll.

Den Fall fand ich sehr gut und auch die Auflösung mochte ich. Man hatte hier auch mal ein anderes Motiv.



Geschrieben von Klara_Fall am 13.05.2024 um 15:25:

 

Nicht so ganz "meine" Folge. Zu viele "dissonante" Töne. Gaby als Hexe, die aufgeregten Schreie ob des Totenschädels im Nebel etc.

Die Story ist okay. Preisausschreiben und Gewinn der Schiffstour: jou.
Die Verkleidungen von TKKG und anderen Gästen: okay (der kleine Außerirdische Fettes Grinsen Alien )
Dann kommen mir einige Dinge zu gestellt und ich ertrage die Art von Sabine Kuhlenberg nur schwer. ...sehe gerade, dass die Sprecherin eine langjährige "Großstadtrevier"-Polizistin ist (habe ich manchmal mit meiner Oma geguckt früher) ... da mag ich sie mehr ...

Das Ende war okay. Mehr aber auch nicht...

Nicht 666, sondern 6 Punkte Zwinker



Geschrieben von HildaW am 26.01.2025 um 20:10:

 

Es geht auf ein Traumschiff.
Gleich ein Zusammenstoß mit „Dr. Frankenstein“. Dann ein paar Aliens, etwas Geblödel, ab in Kabine 13, eine ver(w)irrte Künstlerin an der Tür.

Klößchen, der in anderen Folgen "zur Seekrankheit neigt", hätte gerne ein Unwetter. Schiff bewundern (keinerlei kritische Bemerkung über Kreuzfahrten), futtern, fotografieren, Nebelbank, eine Projektion sorgt für Panik. Der „Teufel“ benimmt sich seltsam, Tim vermutet, da muss was im Gange sein.

Und so wird wenigstens ein bisschen ermittelt, jedenfalls bis ein Feuerwerk angekündigt wird, das lenkt alle ab. Die eigentliche Tat ist schnell erzählt.
Am nächsten Morgen ist Kommissar Glockner an Bord, Tim im Bademantel hat eine Idee und verkleidet sich als Page. Dann werden alle Vorgänge samt Motiven erklärt. “Vor Inbetriebnahme des Mundwerks – Gehirn einschalten“ – den Satz hört man auch in einer Hanni und Nanni-Folge. Die ganze Szene ist mir zu langatmig, und hat mir zu viel von den Erklärmonologen des Justus Jonas.

Eine eigentlich gute Geschichte, viel Atmosphäre, aber: Viel Vorlauf, nur wenig Ermittlung, dann viel Erklärung. Nicht meins, ich mag es lieber, wenn ermittelt und nach und nach herausgefunden statt nur „herausgedacht“ wird.



Geschrieben von HerrSchmeichler am 03.02.2026 um 18:24:

 

Ich mag die Folge ganz gerne, denn das Kreuzfahrtschiff-Setting bietet viele Möglichkeiten und ist gleichzeitig ein "abgeschlossener Raum", bei dem (aufgrund der wenigen handlungsrelevanten Figuren) sogar fast ein bisschen Kammerspiel-Atmosphäre aufkommt. Außerdem hat das Ganze mit dem Halloween-Thema eine zusätzliche, besondere Komponente, die sie von anderen Folgen abhebt.

Achtung, Spoiler!
Die Folge lässt sich am Anfang Zeit, Atmosphäre aufzubauen und die wichtigen Figuren einzuführen, was ich gar nicht mal schlecht finde. Auch die Zuweisung der Kostüme fand ich ganz amüsant. Man merkt als Hörer natürlich sofort, dass mit Frau Kuhlenberg und ihrem Begleiter irgendetwas nicht stimmt, aber was das ist, kann man da noch nicht sagen.
Dann ein Schreckmoment beim Fotografieren: Ein riesiger Totenkopf im Nebel! Das ist der erste Moment, an dem man sich ein bisschen an eine Detektivserie aus den USA erinnert fühlt. Dann kommt der Mordanschlag auf Frau Kuhlenberg, der ziemlich spannend inszeniert ist. Es wird ein bisschen ermittelt und dann darf sich Tim noch verkleiden, bevor man die Verbrecher stellt.
Der Plan des Duos ist gar nicht mal schlecht, wenn auch etwas aufwendig. Aber er existiert halt auch in erster Linie dafür, TKKG und die Hörerschaft rätseln zu lassen. Das funktioniert ganz gut, finde ich.

Zitat von HildaW:
Dann werden alle Vorgänge samt Motiven erklärt. [...] Die ganze Szene ist mir zu langatmig, und hat mir zu viel von den Erklärmonologen des Justus Jonas.


Das finde ich auch. Überhaupt gibt es mehrere Momente, die mich an die ??? denken lassen haben (Totenkopf im Nebel, einer der Detektive verkleidet sich, langer Monolog am Ende). Ob Minninger die Geschichte vielleicht ursprünglich mal für die ??? oder Die DR3I vorgesehen hatte... Kratzend

Da sich die Ermittlungen sich in Grenzen halten, lebt die Folge mehr von der Atmosphäre und den Dialogen, und die sind meiner Meinung nach wirklich gut gelungen. Wie der Mann die übereifrige Gaby mit "Vor Inbetriebnahme des Mundwerks – Gehirn einschalten" auflaufen lässt, war schon witzig Thumbs Up
Mir gefällt die Sprecherin von Frau Kuhlenberg sehr gut, denn sie hat für mich ein bisschen was von einer jungen Judy Winter (eine etwas tiefere, leicht rauchige Stimme). Kann aber auch an der Rolle liegen, dass ich diese Assoziation hatte.

Es ist vielleicht nicht die spannendste, unvorhersehbarste Geschichte, aber ich finde sie sehr unterhaltsam und sie passt perfekt ins "Cosy Crime" Genre. Außerdem haben wir hier mal einen Fall auf einem Kreuzfahrtschiff, worauf ich bei den ??? immer noch warte.

8 von 10 Punkten



Geschrieben von Mikosch373 am 22.06.2026 um 20:24:

 

Achtung, Spoiler!

TKKG - Das Grauen naht um Zwölf (160)

Der Titel passt zu TKKG, spricht mich aber nicht wirklich an. Der Klappentext hört sich aber sehr interessant an. Halloween würde ich jetzt nicht direkt mit einem Traumschiff in Verbindung bringen, aber gerade diese neue Kombi könnte es besonders spannend machen. Das Cover finde ich grundsätzlich ganz schön. Unsere vier in ihren Kostümen machen schon was her und das Schiff im Hintergrund passt dazu. Aber, erstens wäre ein Cover bei Nacht viel stimmungsvoller gewesen und zweitens - wieso muss Klößchen ein ableistisches Kostüm haben?

Der Anfang gefällt mir wirklich gut, denn Gaby darf sich angemessen über ihren Preis freuen und es darf gewitzelt werden, aber das Ganze dauert auch nicht zu lang. Wie TKKG auf dem Schiff ankommen, gefällt mir auch sehr gut. Nur sieht Karl auf dem Cover echt nicht wie ein Werwolf aus, eher wie der komische Entertainer aus „Keinohrhasen“. Die Anspielung auf die drei Fragezeichen in Form von drei Außerirdischen empfinde ich eigentlich als gelungen, nur versteht man durch die verzerrten Stimmen rein gar nichts.

Die Konfrontation mit Frau Kuhlenberg ist ein bisschen unglücklich, die gute Frau streut anscheinend gerne auf unnatürliche Weise Infos über ihr Leben ein. Das mit den Fotos ist auch ein bisschen komisch. Wieso fragt man vier Kinder, die wollen, dass man sie fotografiert, ob sie einen selbst auch schon fotografiert haben? Sie ist ja jetzt auch kein A-Promi, für den so vier Kinder schwärmen. Das mit dem Totenkopf wird mir leider auch zu enttäuschend aufgelöst. Der angebliche Mord kann natürlich kein Mord sein, wenn man keine Grenze überschreiten will. Aber dennoch ist die Aufklärung spannend.

Fazit: 9 von 10 Punkten


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