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Geschrieben von Info-Box am 04.02.2019 um 15:54:

  167 - Der Unsichtbare




Geschrieben von Murphy am 23.05.2021 um 12:10:

 

Falsifikate und Käfer - oder TKKG und die zweite Zäsur innerhalb eines Kalenderjahres

Nach dem Designwechsel bei TKKG gibt es weitere Änderungen. Das Hörspielscript, zu dem es keine Buchvorlage gibt, stammt von dem neuen – bisher unbekannten – Autor Tom Kerblau. Die Geschichte um die Falschgeldbande hat mir sehr gut gefallen. Sie ist interessant und logisch aufgebaut worden. In die Ermittlungen werden alle vier TKKG-Mitglieder eingebunden. Das war bei vielen „Über-100-Folgen“ von Stefan Wolf nicht mehr so. Es ist auch schön, dass wieder einige Begriffe aus der Frühzeit von TKKG genannt werden, wie „Häuptling“ oder „EvD“ (= Erzieher vom Dienst). Außerdem ist es toll, dass Kommissar Glockners Assistent Wespe wieder im Hörspiel vorkommt, nachdem man ihn von Folge 155 bis 166 nicht mehr gehört hat. Einziger Kritikpunkt an der Story ist, dass wenig Spannung aufkommt. Lediglich während der letzten 5 Minuten der Hörspielhandlung wird es spannend. Das Cover zeigt eine Schlüsselszene vom Ende der Hörspielhandlung. Diesmal gefällt mir das Cover, obwohl mir der neue Stil und das neue Design grundsätzlich nicht zusagen. Apropos: Im TKKG-Board hat ein Fan die neuen Cover jeweils mit dem alten Design montiert. Dadurch wird der Unterschied erst so richtig deutlich.

Für TKKG-Fans, die selten oder nicht auf TKKG- oder allgemeinen Hörspielfanseiten unterwegs sind, gibt es mit dieser neuen TKKG-Hörspielfolge eine weitere faustdicke Überraschung: Gaby Glockner wird von einer anderen Sprecherin gespielt! Die Rolle musste neu besetzt werden, da die bisherige Gaby-Sprecherin Veronika Neugebauer im Oktober 2009 überraschend und viel zu früh gestorben ist. Ihre Nachfolgerin Rhea Harder („Notruf Hafenkante“) hat bei mir einen insgesamt guten Eindruck hinterlassen. Vermutlich dauert die Umgewöhnung bei mir noch eine Weile. Es ist allerdings noch nicht bekannt, ob Rhea Harder nur eine Übergangslösung ist oder eine Dauerlösung sein wird. Formulierungen wie z. B. „Mein Papi“ haben bei mir beim ersten Hören eine Gänsehaut verursacht … Eine gute Gaby-Sprecherin wäre auch Linn Mac Kenzie! In diesem Hörspiel spricht sie die Kellnerin Jennifer. Ihre Stimme passt meiner Meinung nach noch besser zu Gaby, als die von Rhea Harder. Die anderen drei Hauptsprecher liefern eine gewohnt gute Leistung ab. Henry König als Klößchens Vater, Achim Schülke als Hoddy Hayward und Susan Jarling als Mechthild haben mir (neben der bereits erwähnten Linn Mac Kenzie) von den zahlreichen Gastsprechern am besten gefallen.

Die Zwischenmusiken sind größtenteils hervorragend ausgewählt und eingesetzt worden. Das gilt auch für die Geräusche und Effekte.

Fazit
Eine weitere gute Folge der TKKG-Serie. Tom Kerblau ist ein toller Erstling gelungen. Die Geschichte ist auf ähnlich hohem Niveau, wie die neuen Folgen von André Minninger und André Kussmaul. Die Änderungen an der TKKG-Hörspielserie (Design und Gaby-Sprecherin) stellen allerdings zwei erhebliche Zäsuren in der TKKG-History dar (und das innerhalb eines Kalenderjahres). Ob damit alle Fans „bei der Stange“ gehalten werden können, darf bezweifelt werden …


7 Punkte


Weitere Hinweise:

- Dieses Frühjahr wurde bekannt, dass sich hinter dem Pseudonym Tom Kerblau der "Die Dr3i"-Autor Tim Wenderoth verbirgt. Allerdings handelt es such bei Tim Wenderoth selbst auch um ein Pseudonym. (Quelle: Forum der RBC)

- Dass Rhea Harder als Gaby verpflichtet worden ist, könnte bei dem ein oder anderen Hörer für Verwirrung gesorgt haben, da sie in der Vorgänger-Folge (Mädchen mit der Kristallkugel) Gastsprecher war.



Geschrieben von Retro am 02.07.2021 um 12:05:

 

- Mir schmeckt nicht, dass diese Folge "noch" 2009 als Letzte veröffentlicht wurde. Wäre sie die erste von 2010 gewesen, würde es mir besser passen.

- Die Cover mag ich alle nicht. Ich kann mich mit dem Schrägsinn nicht anfreunden. Ich hatte ja gehofft, dass, nach dem es die TKKG Kids gibt, die Covers zurück kommen, doch Pustekuchen, es bleibt also ein dauerhaftes Ärgernis.

- Während andere gut mit Rhea Harder "klar kommen", gelingt es mir 12 Jahre später noch immer nicht. Leidlich besser wurde es erst als das "08/15 Stimmchen - Neukarl Tobias Diakow" ins Paket schlüpfte. Dadurch ist sie von der Stimmlage auf Platz 2 hoch gerutscht.

1 - Gaby - Karl - Tim - Klößchen (1981-1986)
2 - Karl - Gaby - Tim - Klößchen (1987-1987)
3 - Gaby - Karl - Tim - Klößchen (1988-2009)
4 - Karl - Tim - Klößchen - Gaby (2010-2015)
5 - Tim - Gaby - Klößchen - Karl (2016-2021)

Zum Hörspiel:

Ich hab einige Anläufe gebraucht. Und auch Zeit. Mittlerweile zählt es zu den besseren (ohne Gaby) Hörspielen. Ich würde es mit dem "lebenden Gemälde" und mit der "Moorleiche" auf eine gesunde Ebene stellen.

1 - Anspruch
2 - Ausdauer
1 - Inhalt
2 - Spaß
1 - Sprecher
___________
= 7 Punkte



Geschrieben von Volker_Mars am 24.02.2024 um 23:02:

 

Will sich bei mir einfach nicht recht manifestieren.

Oft angefangen und dann irgendwann bin ich ich quasi raus.

Falschgeld hatten wir ja nun auch schon ein paar Male.

Sorry 4 Punkte.



Geschrieben von Klara_Fall am 28.02.2024 um 11:12:

 

Auch diese Folge lag nun bei mir nach längerer Zeit mal wieder auf dem "Plattenteller".
Und obwohl ich sie als eher positiv in Erinnerung hatte, fand ich, dass es sich zog mit der Story.

Ein paar Ideen, wie
Spoilerchen
Abführmittel
, bei denen ich dachte, dass sich darüber schon die Paukerfilme der 60er "beömmelt" hatten. Okay, der Typ musste mal kurz weg da, aber so brüllend amüsant fand ich jetzt diese Methode nicht. Aber das nur als ein Beispiel für Szenen, für die ich nur ein müdes Lächeln hatte.

Rhea Harder macht ihren Job seit dieser für die ersten Folge als Gaby sehr ordentlich und ich mag sie seit dieser Folge in der Rolle!

Was ich auch mag (was aber beim Autofahren hörend keine so große Rolle spielt): das Cover. Während Oskar in den alten Designs allenfalls am Rand steht oder liegt, ist er hier in Aktion. Finde ich süß.

6 von 10



Geschrieben von Chantal-Marie am 05.04.2024 um 21:30:

 

Ich weiß nicht so ganz, was ich von der Folge halten soll. Thema Falschgeld ist ok, aber irgendwie wurde das nicht so gut umgesetzt. Spannung kam jedenfalls nicht wirklich. Den ersten Teil der Geschichte fand ich eigentlich noch ganz gut, jedoch wurde es dann immer langweiliger. Bin auch ziemlich oft abgeschweift und müsste öfter zurückspulen.

Rhea Harder ist ungewohnt und muss sich glaube ich noch etwas in die Rolle einfinden



Geschrieben von HildaW am 30.01.2025 um 19:41:

 

TKKG unterwegs ins Kino. Erstmals mit Rhea Harder als Gaby.
Es geht gleich in den Fall hinein: Tim hat unbemerkt Falschgeld untergejubelt bekommen (der Super-Tim/Tarzan von früher hätte das sofort selbst gemerkt! Opa ), Kommissar Glockner wird informiert, der mahnt: „Das ist kein Fall für TKKG!“ Hat ein bisschen was von einem Running Gag, denn natürlich fangen sie sofort mit den Ermittlungen an.

Tim und Karl ermitteln als Duo, Klößchen und Gaby ebenfalls. Selten, dass man sich trennt und dann auch noch so?
Herr Sauerlich unterstützt die Ermittlungen, das hatten wir so auch noch nicht. Fettes Grinsen

Klößchen jammert wegen Schokolade, etwas Humor, Abführmittel für den Wachmann, viel leises Reden und Rätseln.
Eher langatmig und irgendwie umständlich, insgesamt ganz okay.



Geschrieben von HerrSchmeichler am 01.10.2025 um 17:55:

 

Die Folge fängt recht gut an: Tim hat unwissentlich mit Falschgeld bezahlt und nun versuchen die vier herauszufinden, woher die Blüten stammen und wer sie in Umlauf bringt. Zudem gibt es einen Kunstdiebstahl, bei dem vom Täter ebenfalls jede Spur fehlt.
Dass zwei Fälle parallel laufen, ist für TKKG nichts ungewöhnliches, allerdings fühlt es sich hier etwas weniger aufgezwungen, als in manch anderen Folgen. Der Fokus liegt hier eindeutig auf dem Falschgeld, was für die Juniordetektive auch den greifbareren Fall darstellt. Leider muss man sagen, dass die Geschichte wenig spannend ist. Es wird viel ermittelt und auch die Auflösung ist gelungen, aber der Weg dahin (besonders ab ungefähr der Hälfte) zieht sich leider doch etwas.
Die Geschichte der Folge war wohl ursprünglich mal für die Reihe "Die Dr3i" gedacht (habe ich irgendwo gelesen). Das merkt man besonders in der Szene, in der die Jungdetektive in der Ausstellung in der Oper sind, denn dort ist die zwischenmenschliche Dynamik exakt wie bei den Drei ???, vor allem, da Gaby in der Szene nicht dabei ist.

Die Sprecher sind größtenteils gut, bis auf einzelne Ausnahmen (die Kinokarten-Verkäuferin).

Die Fall ist kompetent konstruiert, gut durchdacht und die Folge macht in dem Sinne nichts falsch. Wenn es zwischendurch noch etwas spannender geworden wäre, wären auch mehr Punkte drin gewesen.

7 von 10 Punkten



Geschrieben von Mikosch373 am 29.08.2026 um 19:40:

 

Achtung, Spoiler!

TKKG - Der Unsichtbare (167)

Der Titel ist sehr untypisch für TKKG, was womöglich daran liegt, dass diese Folge zuerst für „DiE DR3i“ geschrieben wurde. Der Klappentext hört sich aber soweit ganz gut an, besonders das mit dem gestohlenen ägyptischen Käfer klingt interessant. Auch dass Tim Falschgeld angedreht wird, mag ich. Das Cover ist dagegen nicht besonders gelungen. Vom Stil her ist es okay, aber das Motiv ist extrem langweilig.

Der Anfang ist ganz gemütlich mit dem gemeinsamen Ausflug zum Kinofestival und Klößchens mehr oder minder ernsten Geldsorgen. Wir kommen dann auch schnell zum neuen Fall, als Tim an der Kasse mit einem falschen Zehner bezahlen will. Die ersten Überlegungen und das Gespräch mit Glockner gefallen mir gut, man merkt hier, dass der Autor sich deutlich mehr Mühe gegeben hat, die Folge auf TKKG umzuschreiben, als Minninger.

Als dann das Theaterstück und die Ausstellung ins Spiel kommen, wird es noch spannender. Allerdings bekommen wir vom Schauplatz Oper leider nicht so viel mit wie ich es gern hätte. Ich muss aber auch sagen, dass meine Ansprüche da sehr hoch sind. Bei der Szene mit der Haustür merkt man auch nochmal schön, dass sich die Serie selbst nicht so ernstnimmt, denn der Gag mit dem Klingelstreich wird schon von Klößchen gebracht, bevor man ihn tippen kann.

Das große Finale ist auch ziemlich dynamisch und cool und dass die Verhaftung des zweiten Täters noch ein bisschen gezogen wird, macht es gegen Ende nochmal spannender. So habe ich am Ende der Folge eigentlich nur einen Kritikpunkt: die neue Gaby. Die hat sich da was zusammengequietscht und gekreischt und genölt, das ist wirklich nicht mehr schön. Zum Glück hat Rhea Harder-Vennewald sich da inzwischen eingegroovt.

Fazit: 9 von 10 Punkten


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