Hörspiel-Paradies (https://www.hoerspiel-paradies.de/index.php)
- Sonstige Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=63)
--- Hörspielserien (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=155)
------ TKKG (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=173)
------- Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=174)
-------- 192 - Feuer auf Gut Ribbeck! (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=8705)
Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 13:52:
192 - Feuer auf Gut Ribbeck!
Geschrieben von MihaiEftimin am 08.09.2021 um 16:04:
Ich mag ja generell "Outdoor-Folgen", also Folgen, die überwiegend oder sogar vollständig draußen spielen, wie beispielsweise "Das leere Grab im Moor" oder neulich "Attentat am Gämsengrat". Diese Folge ist da keine Ausnahme, auch wenn man das Gefühl bekommt, die Story sei eigentlich ein Skript für "Wendy", das nachträglich für TKKG umgeschrieben wurde.

Hier haben wir also die dritte Pferdefolge bei TKKG nach "Wer raubte das Millionenpferd?" und "Doppelgänger auf der Rennbahn". Ein abgebrannter Gutshof, und wir lauschen TKKG samt neuem Beinahe-Ehrenmitglied (Susanne Alberts, Elisa von Jaburg und Alice Theisen lassen grüßen) dabei, wie sie unter mehreren Verdächtigen mit unterschiedlichen Motiven den Täter suchen, nur um am Ende auf jemand ganz anderen zu kommen. Es gibt einen herrlich inszenierten Ausritt am Anfang (wobei die Jungs lieber Rösser aus Stahl benutzen) sowie eine tolle Verfolgungsjagd am Ende.
Dass Sabines Pferd ausgerechnet Ringo heißt, und Klößchen sie darauf sogar noch anspricht, ist natürlich eine herrliche Referenz zu einem absoluten TKKG-Klassiker.
Bei den Sprechern finden wir unter anderem Elga Schütz (drei-???-Fans u.a. bekannt als Mrs. Willow in der "Villa der Toten"), Oliver Böttcher (in einer Vielzahl von Rollen bekannt) und als besonderen Gaststar natürlich Merete Brettschneider ("Marie Grevenbroich"). Die Produktion ist insgesamt sehr gut, auch wenn ich mir stellenweise eine etwas weniger generische Musikauswahl gewünscht hätte.
Fazit: Eine Folge mit einem bei TKKG noch unverbrauchten Setting, die ich immer wieder gern höre.
Geschrieben von Mangobanane am 08.09.2021 um 18:12:
Ja, diese Folge hat bei mir einen klaren Bonus als jene, die mich dazu gebracht hat, TKKG wieder zu mögen, ich war schon ganz knapp vorm Aufgeben nach 11 Folgen in Folge, die links rein und rechts wieder rausgegangen sind und teilweise zum größten Schund zählen, der jemals unter dem Namen TKKG veröffentlicht worden ist. Ein toller, solide erzählter Kriminalfall, wie es ihn ruhig häufiger geben dürfte. Zwar bin ich ein Stück vor TKKG - oder Tim, der hier in Justus-Manier nen Monolog halten darf - auf die Lösung gekommen, was den Hörspaß aber nicht mindert. Lediglich die zarten Anspielungen auf das Thema Kindesmissbrauch hätte ich hier nicht gebraucht. Entweder man zieht so was durch und thematisiert es tiefgründig, auch wenn das dann schwere Kost wird oder man lässt es gleich bleiben.
Wenn man die 180er nicht durchgehalten halt, ist Folge 192 der ideale Punkt, wieder einzusteigen.
Geschrieben von MihaiEftimin am 08.09.2021 um 18:29:
Ja, nach so "Krachern" wie "Blindgänger im Villenviertel" und dem "eiskalten Clown", ganz zu schweigen von den auch nicht gerade dolle geratenen Folgen dazwischen, war ich von einem Schlussstrich auch nicht mehr weit entfernt, bis dann die Erlösung kam. Die Folge kann man bedenkenlos jedem empfehlen, der damals schon kapituliert hat. Auf die Lösung bin ich auch schon ein Stück eher gekommen, was der Folge aber keinen Abbruch tut.
Zum Thema Kindesmissbrauch: Sehe ich prinzipiell ähnlich, das Thema wurde in der Serie schon besser umgesetzt, siehe "Der böse Geist vom Waisenhaus". Hier ist das vermutlich der Tatsache geschuldet, dass das ja noch der Nachhall der Heititei-Ära war. Vielleicht hätte man es auch ganz lassen sollen ... andererseits hätte die Geschichte ohne diesen Hintergrund wohl ganz anders erzählt werden müssen.
Geschrieben von Retro am 09.09.2021 um 00:19:
Wie ich sehe, seid ihr bei dieser Geschichte beide ziemlich oben angesidelt und bei nur 3 Stimmen, bin ich die "Treppe". Ich hab sie schon ziemlich früh bewertet und auch kürzlich nochmal gehört. Ja, sie müssen hier mal wieder richtig ermitteln und ja, ich war auch auf der "Seite" vom Stallmeister und ja, vom Krimi Aspekt her ist es auch ne gute Folge. Und ich bestreite das alles auch gar nicht.
Doch leider, leider fließt hier der "subjektive Teil" auch noch mit rein. Eigentlich könnte ich mich super fröhlich schätzen, TKKG und Bauernhof, Wow, ich bin "Zu Hause". Doch gerade das Ding mit der Familie will mir nicht so ganz passen. Der Ablauf um das Feuer herum. Und das, wo es um ein SOS Kinderdorf geht.
Als ich sie das erste Mal hörte, gab es so gut wie "nix neues". Als wäre der Inhalt der Geschichte genauso tatsächlich passiert. (Man nehme 3 Begebenheiten, mixe sie zusammen, und präsentiere eine 4. Begebenheit) - Keine Botschaften, keine Visionen für die Zukunft, keine starke Ausstrahlung - Ähnlich wie bei "Die blauen Schafe von Atelsbach") , nur das diese hier besser ist.
Geschrieben von MihaiEftimin am 09.09.2021 um 00:33:
"Nix Neues", ja, das mag sein. Aber wie wir auch schon dargelegt haben, war das die erste wirklich gut hörbare Folge nach einer ziemlich langen Durststrecke. Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber für mich mag das mit reinspielen. Dennoch höre ich die Folge unabhängig davon gern und habe sie auch unabhängig davon gut bewertet.
Geschrieben von Retro am 09.09.2021 um 00:51:
| Zitat von MihaiEftimin: |
| Dennoch höre ich die Folge unabhängig davon gern |

Drum: "subjektiver Teil". Und 6 ist nur 2 von 8 entfernt. Nicht wie bei "FF - Schriften der Tempelritter", da ist es 1 zu 10. Ich hab in den 190ern nur 4 Siebener und in den 180ern nur 3 Siebener. Klar war diese Doppelphase ziemlich zum Knuspern. Und eine "wirklich gut hörbare Folge" hat jeder irgendwie, auch wenn es nicht direkt die selbe ist.

Wenn ich meine nennen würde, dann wäre es wohl der "Hexenplatz".
Geschrieben von Retro am 09.09.2021 um 01:26:
Ich mach dir mal die Freude
191 - Nordnordwest zum Hexenplatz
193 - Das Weihnachtsphantom
194 - Friedhof der Namenlosen
198 - Der Golem vom Dunkelsee
192 - Feuer auf Gut Ribbeck
Das ist meine Ausbeute des Ofthörens der 190er.
Jedoch in der Reihenfolge
Der "Friedhof" kam bei anderen so schlecht weg und hat bei mir doch noch nen guten Platz für die Ohren. Die andern 5, auch wenn noch 2 Sechser dabei sind, sind mir doch sehr weniger in den Ohren. Dass "Ribbeck" dabei ist, zeigt mir, dass diese Folge von der "Qualität her" besser ist als ich "persönlich möchte". Ja, das gibt es durchaus manchmal.
Geschrieben von MihaiEftimin am 09.09.2021 um 19:16:
| Zitat von Retro: |
Dass "Ribbeck" dabei ist, zeigt mir, dass diese Folge von der "Qualität her" besser ist als ich "persönlich möchte". Ja, das gibt es durchaus manchmal.
|
Dir wäre es also lieber gewesen, wenn diese Folge, die dir subjektiv thematisch nicht zusagt, auch sonst nichts hergegeben hätte, sodass du dich nicht immer damit "herumschlagen" müsstest? Auch nicht schlecht.
Meiner Erinnerung nach ist der "Friedhof der Namenlosen" tatsächlich gar nicht sooo schlecht, wie er bei einigen hier wegkommt. Ansonsten liegen nebst der 192 und 198 auch noch die 199 recht weit vorne bei mr.
Geschrieben von Mangobanane am 09.09.2021 um 19:54:
Nee, den Friedhof find ich fast so schlimm wie den Clown. Ist aber auch von der mMn extrem hochgelobten Veronika Hampl, die es danach dann doch lieber gelassen hat. Die 192 müsste ich eigentlich mal wieder hören.
Geschrieben von MihaiEftimin am 09.09.2021 um 20:03:
| Zitat von Mangobanane: |
| Nee, den Friedhof find ich fast so schlimm wie den Clown. Ist aber auch von der mMn extrem hochgelobten Veronika Hampl, die es danach dann doch lieber gelassen hat. Die 192 müsste ich eigentlich mal wieder hören. |
Der Friedhof hat bei mir sechs Punkte, also muss ich ja irgendwas an ihm gefunden haben. War vielleicht aber auch ein Fall von "hey, zum vierten Mal in Folge
nicht den Clown unterboten, es wird doch langsam!"
Geschrieben von Murphy am 20.03.2022 um 16:28:
Ein brandheißer Fall
Mit der 192. Folge der TKKG-Hörspielserie macht Europa eine besondere Aktion: Pro verkaufter CD werden 50 Cent an die SOS-Kinderdörfer gespendet. Das ist meiner Meinung nach eine sehr gute Sache. In der Geschichte von Martin Hofstetter geht es passenderweise am Rand um ein SOS-Kinderdorf. Der eigentliche Fall dreht sich um Brandstiftung, ein in der Serie bisher selten vorkommendes Verbrechen. Die Story ist interessant und wendungsreich. Leider entsteht selten Spannung während der Hörspielhandlung. Diesmal gibt es auch deutlich weniger Humor als sonst in der Serie. Aber das passt auch irgendwie zum Plot. Schön, dass es mehrere Verdächtige gibt.
Das Cover zeigt eine Szene vom Anfang des Hörspiels. Meiner Meinung nach ist die Titelillustration ein gelungener Eyecatcher.
Das Sprecherensemble steigert das Hörvergnügen. Über die vier Hauptsprecher braucht man nichts mehr zu sagen, die machen ihre Arbeit, wie so oft in den letzten Jahren, hervorragend. Von den Gastsprechern haben mir Rüdiger Hellmann als Horst Peters und Oliver Böttcher als Philipp Ribbeck am besten gefallen. Europa-Legende Stephan Chrzescinski hat eine kleine Nebenrolle als Feuerwehrmann. Wolfgang Kaven ist als Erzähler wieder gut. Er ist mittlerweile der TKKG-Erzähler mit den meisten Folgen.
Die musikalische Untermalung ist gut. Geräusche und Effekte sind überzeugend in das Hörspiel eingebaut worden.
Fazit
Erfreulicherweise ist auch diese Produktion der TKKG-Serie, nach einer Vorlage von Martin Hofstetter, eine gute Folge geworden. Bis zu dieser Folge hat mich Hofstetter noch nicht enttäuscht. (Seine schwächste Folge „Alarm im Raubtierhaus“ erhielt immerhin noch 60 % von mir.) Ich bin gespannt, ob ihm in Zukunft auch mal ein richtiges Highlight gelingen wird.
8 Punkte
Geschrieben von Volker_Mars am 03.07.2024 um 18:27:
Nicht mein Fall.
Nicht mal die Erpressungsgeschichte finde ich wirklich gelungen.
4 Punkte - insgesamt ausreichend.
Weiß aber damit relativ allein zu sein.
Geschrieben von Chantal-Marie am 11.12.2024 um 11:20:
Warum auch immer hat mich die Folge vom Titel und Cover nie so wirklich angesprochen, habe mich also auch nicht so sehr drauf gefreut. Die Folge fand ich insgesamt aber sehr gut. Etwas genervt hat mich anfangs diese Verdächtigungen Horst Peters. Klar hätte er es sein können. Sie haben es aber so dargestellt, als ob er es auf jeden Fall war. Fand ich irgendwie blöd. Dafür fand ich es aber spannend wie TKKG nach und nach auf die wahre Täterin gekommen sind. Dann noch etwas Familiendrama. Fand ich gut. Außerdem habe ich mich sehr über Merete Brettschneider gefreut
Geschrieben von Klara_Fall am 05.02.2025 um 16:11:
An der Folge mag ich, dass (und ich glaube, das kam in über 200 Folgen TKKG bislang kaum bis gar nicht vor) ein kleiner Obolus einem guten Zweck zugeführt wurde. Nicht nur, dass Kindern und Jugendlichen auf, wie ich finde, angemessene Art und Weise ein (winzig-kleiner) Anteil der Arbeit der SOS-Kinderdörfer vermittelt wird, es gab eben auch 50 Cent pro verkauftem Tonträger für ebendiese soziale Einrichtung.
Das könnte ich mir so gut auch für andere Zwecke vorstellen. Es gibt so viele Träger, denen im Zusammenhang mit bei TKKG behandelten Themen, etwas Gutes getan werden kann. Und ich bin mittlerweile Freundin der kleinen Spenden. Hier das Pfand für z. B. die Tafeln spenden im Discounter, oder "aufrunden bitte" oder einen Euro aufstocken, wenn ich bei (darf ich das schreiben?) PayPal was überweise. Klasse! Und hier wurde, bevor das "in Mode" kam, schon 50 Cent gespendet.
Was man von SOS-Kinderdörfern hält, will ich hier gar nicht diskutieren. Es ist eben nur, wie von mir vermutet, ohne es zu verifizieren, eine der Ausnahmen im TKKG-Universum. Opferhilfen, Drogenhilfen, Schuldnerberatungen und und und könnte so gut geholfen werden. Und ich würde glatt nen Euro mehr für die CD (oder Download) zahlen.
Ich mag die Atmosphäre im Kinderdorf. Den Umgang der Kinder untereinander und dass behutsam von "da ging es mir nicht gut" (wenn Sabine erzählt) und "Therapie" und "wir leben miteinander, streiten miteinander" usw. gesprochen wird. Gut dosiert und TKKG fragen auch sensibel genug nach.
So wurden die Pferdchen fast zur Nebensache. Ebenso wie die Erpresser-Brandstiftungs-Geschichte.
Überraschend und süß, wie Klößchen einen Draht zu einem vierbeinigen Huftier entwickelt. Bei Gaby kennen wir das ja und Oskar liebt Tim. Aber Klößchen und Tiere war bislang nicht so im Fokus.
Also: pädagogisch wertvoll, eine gute Dosis Spannung, bissl Humor undSprecherleistungen gut, auch die der jüngeren Kinder.
9 Punkte
Geschrieben von HildaW am 08.02.2025 um 18:30:
Im Kinderdorf im Jahre 2015, genau wie Hanni und Nanni.
Ein kombinierter Reit-Fahrrad-Ausflug. Erstmal etwas Lebensgeschichte von Sabine und Hintergrund zum Gut Ribbeck.
Und dann ist da auch schon das titelgebende Feuer.
Anschließend liegen TKKG verdreckt im Garten des Kinderdorfs. Haben die da keine Duschen?
Sinnieren, es muss Brandstiftung sein, wer könnte es gewesen sein.
Pferdepflege und Beobachtungen, Verkaufspläne erlauschen. Ein höchst verdächtiger Mitarbeiter. Absperrung ignorieren und die Brandstelle inspizieren.
Mamsell Frau Klamm Frau Ribbeck plaudert über ihren Sohn und Feuerversicherungen. Ebendieser Sohn ist nun ebenfalls verdächtig.
Die Polizei ermittelt lieber ohne TKKG, die sitzen wieder im Kinderdorfgarten und beraten. Der verdächtige Mitarbeiter setzt sich dazu und deckt Hintergründe zu Philip auf. Ein etwas sehr emotionales Gespräch. Und gleich noch ein emotionales Gespräch, diesmal zwischen Mutter und Sohn, belauscht von TKKG.
Tim kombiniert sich zusammen, wer die Täterin ist und wie genau das ablief. Schade, dass das nicht gemeinsam ermittelt wurde, so ist das etwas langatmig.
Die gute Frau Ribbeck ist gar nicht gut, man versucht, sie mit einer Aufnahme auszutricksen, das klappt doch nicht… zieht sich.
Friedlicher Abschluss beim Grillen.
Teils sehr komische Zwischenmusikgeräusche. Die Geschichte ist ganz okay, etwas zu emotional und zu wenig an Humor und einige Längen.
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH