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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 15:55:

  095 - U-Bahn des Schreckens




Geschrieben von DaDi am 15.03.2019 um 20:44:

 

Eine interessante Folge bei der der Drahtzieher von Beginn an klar ist. Gute Sprecherauswahl (Schön ein paar Sprecher von DDF zu hören Squint ) und ein seltenes Thema. Allerdings kann diese Folge mich nicht komplett mitreißen... Bspw. der Schluss, wo Tim einfach den "Nahkampfausbilder" ohne Probleme in die Knie zwingt, finde ich irgendwie nicht so realistisch. Gabys Spruch zu dieser Szene finde ich hingehen wieder recht sympathisch.

Naja 7/10 Happy



Geschrieben von Mangobanane am 19.04.2019 um 12:44:

 

Der 90er-Folgenblock ist im Prinzip eine einzige Ansammlung von Trashfolgen, zumindest von 91 bis 97, Experimente, die mal mehr, mal weniger gut funktioniert haben. Stefan Wolf hat ab diesem Block das Schreiben der Hörspielskripte übernommen, eine bis heute von vielen Fans verteufelte Entscheidung. Das Sprecherensemble blieb dennoch hochkarätig, Bogdan, Fuchs, Draeger, Wawrczeck und Schülke, alles Leute, die ihr Handwerk verstehen. Die Geschichte an sich hätte richtig umgesetzt auch stark werden können, stattdessen verheizt man den Plot für eine reine Trashepisode, die nie spannend, aber auch nie langweilig ist, sondern durch die Dialoge und die starken Sprecher 1A Unterhaltung liefert. Selbst dass die Einleitung ein Viertel der Folge einnimmt, stört deshalb nicht so sehr. Dumm nur, dass die selben Hintergründe bereits in Folge 91 genutzt worden sind.
Ein Moment für die Ewigkeit ist aber auf jeden Fall die Szene, als TKKG sich wundern, dass um 23 Uhr noch nichts in der Disko los ist und ihre 8 Apfelschorlen bezahlen. So wie Tim in dieser Zeit drauf ist, ist das eigentlich ein Widerspruch in sich, der krawallige Typ, der Apfelschorle statt Bier, Drogen und Zigaretten konsumiert.
Ermittlungen gibt es selbstredend keine, Kommissar Zufall ist wieder fünftes Mitglied im Club, ich wiederhole mich, aber gerade hier ist es schade drum.
Deshalb letztendlich 6 Punkte. Es gibt weitaus bessere Folgen im 90er-Block, aber auch bedeutend schlechtere.



Geschrieben von Murphy am 06.07.2021 um 22:18:

 

Wenn die Polizei überfordert ist...

Diesmal verrät die Inhaltsbeschreibung der Hörspielhülle fast zu viel. Auch ohne diesen Aspekt ist die Geschichte meiner Meinung nach vorhersehbar und wenig mitreißend. Leider entsteht selten Spannung. Enttäuschend ist der Showdown der Episode. Nach einem Bluff verplappert sich der Gangster und das war‘s dann. Die Figurenzeichnung ist ausgezeichnet. Auch der Humor in der Story ist serientypisch. Amüsant finde ich den Versprecher von Kommissar Glockner: „Herr Krumboy“

Das interessante Cover zeigt eine Schlüsselszene der Folge.

Die Sprecherleistungen sind überwiegend hervorragend. Über die vier Hauptsprecher braucht man nichts mehr sagen. Sie sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Volker Bogdan als Eberhard Krummholz, Matthias Fuchs als Franz Selbmann und Kerstin Draeger als Sandra Wachtel am besten gefallen. Günter König ist als Erzähler ausgezeichnet.

Zwischenmusiken, Geräusche und Effekte sind alle sehr gut ausgewählt und eingesetzt worden.

Fazit
Die Folge „U-Bahn des Schreckens“ ist nur mittelmäßig. Ich höre sie selten.


Nun zu den Punkten: 4



Geschrieben von Olle_Viri am 06.09.2023 um 17:34:

 

Krummholz-Boys auf Krawalltour im Untergrund:

Krummholz hat einen Sicherheitsdienst, seine Krummholz-Boys. Damit man seine Dienste in Anspruch nimmt, so seine Logik, muss er erstmal selber für Angst und Schrecken sorgen. Nämlich in der U-Bahn, dort haben seine Boys ihre nächtlichen Einsätze und sorgen für Radau. Er spricht gleich zu Beginn des Hörspiels bei Kommissar Glockner vor, damit dieser sich dafür einsetzt, dass man seine Dienste bei der Stadt in Anspruch nimmt und will ihn auch mit Urlaub auf Teneriffa bestechen. Damit ist die Katze gleich aus dem Sack, das Spiel für den Hörer längst durchschaut. Außerdem ist es unglaubwürdig, dass die Polizei selbst bei Personalmangel derart überfordert ist, dass sie bei fast 100 Übergriffen in der U-Bahn keinen einzigen Fall aufklären und keinen Täter fassen kann. Da wären doch schon längst Undercover-Polizisten unterwegs, aber in der TKKG-Stadt scheint es eine rechtsfreie Zone zu sein. Die ganze Logik der Story baut darauf auf, dass sich die Polizei im Dornröschenschlaf befindet, und dadurch hakt es gewaltig. Zwar ist das Hörspiel mit soliden Sprechern, mal wieder Zwischenmusik die in Ordnung geht und vor allem gut gemachten Hintergrundgeräuschen (das Beste an diesem Hörspiel) noch recht kurzweilig, aber wie schon gesagt krankt die Story und auch das Ende ist platt und enttäuschend. Insgesamt kommt das Ganze sehr urban rüber, mit U-Bahn, Disco (das waren noch die Technozeiten Mitte der 90er) und einem Transvestiten, dazu noch eine Szene gegen Ende, in der TKKG über den Großstadtverkehr reden. Ein Totalausfall ist diese Folge zwar nicht, aber auch absolut kein Muss und keine Empfehlung für den Gelegenheitshörer.

Zitate / lustige Szenen:

Tim zu den beiden Schlägern Pritz und Kulse in der Disco:"Ich bin gleich euer Sandmännchen, aber dann schlaft ihr in Vollnarkose."

Recht nette Szene: Gaby hebt vor Begeisterung fast ab, als es um den Urlaub in Teneriffa geht. Den sagt ihr ihr Vater zu, allerdings bezahlt er ihn aus eigener Tasche und nicht von Schmiergeld.

Fazit: Die durchschaubare Story überzeugt hier nicht, insgesamt ist es aber noch ein TKKG-Hörspiel, das mit seiner Kurzweil gerade noch o.k. geht. 4/10

weitere Anmerkungen:

TKKG bestellen 4 Cola und 8 Apfelschorlen in der Disco (und Klößchen noch Schokoladenkekse). Da muss das Taschengeld aber locker sitzen bei den Getränkepreisen in der Disco. Aber es gab ja auch schon öfter mal eine finanzielle Belohnung in 94 vorhergehenden Folgen, da kann man sich das ja schon mal gönnen.



Geschrieben von Volker_Mars am 26.09.2023 um 11:32:

 

Allein durch die Kurzweiligkeit oft gehört, wenn man nicht so ganz viel Zeit hatte ...

Was in ein gutes Hörspiel reinpasst ist für mich hier gegeben.
In der heutigen Zeit ist ein Hörspiel ja oft über 70 Minuten lang und man ist vollkommen fertig, wenn man durch ist.

Fand es toll, dass die U-Bahn der Millionenstadt mal thematisch mit einbezogen wurde.



Geschrieben von Chantal-Marie am 24.11.2023 um 13:11:

 

Habe mich schon sehr auf die Folge gefreut. Eine U-Bahn mitten in der Nacht fast alleine, aus der man auch nicht unbedingt sofort raus kann, hat etwas bedrohliches und hat Spannung mit reingebracht, hätten aber gerne mehr U-Bahn Szenen sein können.

Ein Mann, der Frauen überfallen und misshandelt lässt, damit er sein Geschäft verkaufen kann, bei dem er mit seiner Firma genau die möglichen Opfer schützen will... Ich lieb's... Einfach so bösartig, wie dieser Typ und seine Leute sind

Es war aber natürlich relativ klar, wer hier der Täter ist. Dennoch hat mich hier nicht gestört, kommt halt immer drauf an, wie es umgesetzt wird.

Ich hatte ja echt etwas Angst vor dem 90er Block, aber bisher finde ich die Folgen gar nicht schlecht



Geschrieben von Klara_Fall am 11.05.2024 um 17:32:

 

Nicht mein Humor, diese Folge. Und auch sonst Sprüche/Sätze, denen ich nichts abgewinnen kann.

Dass Gaby so "leuchtende Augen" bekommt, die "Ratte", die "unrasierten Beine" u. v. m.

Hätte von der Grundidee echt was werden können und trifft sicherlich auch den Geschmack etlicher Hörer*innen. Daher kein Totalausfall.

6 von 10



Geschrieben von HildaW am 20.11.2024 um 16:39:

 

Eine der wenige Folgen, die ich „von früher“ kenne.

Es beginnt mit einem Gespräch im Präsidium, versuchte Bestechung, anschließend fällt Tim „mit der Tür ins Haus“. TKKG wollen in die Disko.
„Der hat was mit schwarzen Sheriffs zu tun“ – „Ja, mit den Krummholzboys, das ist dasselbe in grün.“ Nee, schwarz! Schwarze Sheriffs! Zwinker
Gaby möchte gerne ins Luxushotel. Sind TKKG nicht schon oft genug in sowas eingeladen worden? Zwinker
Klößchen darf mal wieder albern sein und von Schneeschaufeln im August reden; Karls Mutter ist hart im Nehmen, sie hält ein Wochenende mit Tim und Klößchen zu Besuch aus.

Der Diskobesuch und Gaby hat nichts besseres zu tun, als zu zählen, wie oft Klößchen mit und ohne Handvorhalten gähnt? Ihr zuliebe legt Tim sich nicht weiter mit den zwei Typen an.

Nach der lauten Diskoszene ist es sehr angenehm, die U-Bahnfahrt zu hören.
„Ein Transsylvanier?“ LOL
Eigentlich seltsam, dass dem Chefreporter nicht selbst klar ist, dass er nicht als Frau durchgeht. Naja, wer sich beim Rasieren überall schneidet, ist vielleicht allgemein verpeilt. Zwinker

Schnaps zum Frühstück, Prost! Die Gangster in Angst vor Enttarnung. Es soll weniger Überfälle geben, weil die Polizei schon überzeugt ist? Tatsächlich sind die Gangster so doof, Erwin Kirsch für eine Frau zu halten.

Etwas überflüssige Szene mit den Autos und der verkürzten Gelbphase. Und mal wieder ein Alleingang. Beim Sicherheitsdienst kann man einfach mal reinlatschen? Haben die keinen Türsteher? Der Verplapperer ist auch selten dämlich. Dann eine Pistole, Tim darf zuschlagen und -zack- Folge zu Ende.

Schwierig zu beurteilen, die Story ist eigentlich nicht besonders gut, aber ich höre sie trotzdem unheimlich gerne.


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