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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 16:47:

  090 - Schmuggler reisen unerkannt




Geschrieben von Murphy am 15.11.2021 um 18:16:

 

Alte Grundidee mit interessanter Umsetzung

In der 90. TKKG-Folge wiederholt Stefan Wolf die Grundidee aus „Todesfracht im Jaguar“. Aber die Geschichte, die entstanden ist, ist deshalb nicht schlecht, sie ist aber auch nicht wirklich gut, da „Kommissar Zufall“ mit dem Holzhammer aktiv wird. So extrem ist es selten.
Die Figurenzeichnung und die Dialoge sind hervorragend geworden. Man beachte beispielsweise die Szene, in der Sascha Saßmann und seine Kumpel von Gaby belauscht werden. Interessant ist auch die Figur Arnold Hansen. Er ist Praktikant bei Kommissar Glockner und hilft der TKKG-Bande ohne seinen Chef darüber zu informieren. Zitat Gaby: „Mir zuliebe opfert er bestimmt ein bisschen Freizeit“. Möglicherweise ist Arnold Hansen ein Vorbild für Wespe gewesen, den Stefan Wolf in Folge 137 zum ersten Mal einführt. Das interessante Cover zeigt eine lustige Szene aus der Hörspielhandlung.

Die Sprecherleistungen sind überwiegend gut bis sehr gut. Am besten haben mir Achim Schülke als Hartwig Platzke, Stefan Schlabritz als Leo Saßmann und Falko Freitag als Ludwig Brendl gefallen. Sie wirken in ihren jeweiligen Rollen sehr überzeugend. Mir ist aufgefallen, dass André Minninger eine Minirolle spricht: Er ist einer von Sascha Saßmanns Kumpel. Er sagt jedoch nur einen lustigen Satz. Nicht gefallen hat mir Anna Curilla als Kathi Dinkelmeier. Es wirkt so, als ob sie den Text vom Blatt abliest. Zwischenmusiken, Geräusche und Effekte sind hervorragend ausgewählt und eingesetzt worden.

Fazit:
Das Hörspiel „Schmuggler reisen unerkannt“ beinhaltet zwar eine interessante Geschichte, da aber eine alte Grundidee dafür herhalten musste und das extreme Zufallsprinzip nervt, kann ich hier nur 4 Punkte vergeben.



Geschrieben von Mangobanane am 12.09.2022 um 10:27:

 

„Es ist 1994, H. G. Francis ist weg und bräunt sich in der Südsee…“
Nun, vermutlich eher nicht, aber wie viel Freude man als neuer Chef vorm Pult haben kann, beweist hier niemand Anderes als: André Minninger himself. Direkt nachdem die Titelmelodie verklungen ist, lässt er ganze 44 (in Worten: Vier-und-vier-zig!) Sekunden verstreichen, bis mal irgendwer was sagen darf. Angenehmes Schlafen, sagen die Hörspielmusikforscher dazu, denn einen offiziellen Titel hat das gemächliche Stück bis heute offensichtlich nicht und Minningers Liebe dafür scheint auch versiegt zu sein, sonst hätte Jan-Friedrich Conrad es sicherlich auf sein extralanges Best Of-Album packen müssen (falls es wirklich von ihm stammt). Tatsächlich scheint TKKG 90 sogar die einzige Hörspielfolge zu sein, in der das Stück vorkommt. Wen wundert das, braucht es doch seine Zeit, um sich zu entfalten und die Zeit hat man bei Hörspielen ja doch eher selten.
Was gibts zum Rest zu sagen? Joa, Kommissar Zufall ist reihenweise am Start (warum hat man die Serie nicht einfach „Tim und Kommissar Zufall“ genannt?), aber es gibt immer Action, die Musikstücke sind hervorragend gewählt, der den Fall ins Rollen bringende Erich Schotten taucht nicht mal persönlich auf und am Ende löst sich alles wie immer haargenau passend auf. Dass der Hörer sich zwischenzeitlich fragt, wie konstruiert Zusammenhänge sein können (das gesuchte Auto steht natürlich gerade in der richtigen Werkstatt, na Logo), versucht man geschickt zu vermeiden, indem ständig etwas Neues passiert. Einfallslos ist da eigentlich nur, wie Brendel am Ende (nachdem Tim ihn umgehauen hat) der redseligste Mensch auf Erden wird und alles aufklärt, was halt noch gefehlt hat. Er hat den Fall definitiv eher gelöst als TKKG Zwinker
Und dabei ging es doch eigentlich nur um Nachbarschaftskrieg…

Nun ja, ich bleib bei meinen 6 Punkten. Die Folge unterhält zweifellos, wenn man sie nicht hinterfragt (was man bei Wolfs Storys aber eh besser lassen sollte), sie ist ordentlich produziert mit ein paar merkwürdigen Hightech-Klängen zwischendrin zu viel, sie hat Tempo und es ist doch schon ein halbes Wunder, dass alles am Ende überhaupt irgendwie zusammenpasst. Die Story ist jetzt nicht die beste und neu erst recht nicht, es kommen massive Todesfracht im Jaguar-Vibes hoch, aber das ist unter diesen Umständen verzeihlich. Interessant ist hier die Sprecherriege, die außer Dauergast Achim Schülke kaum Prominenz aufweist. Trotzdem funktioniert es für mich irgendwie.



Geschrieben von NichtNuckel am 07.09.2023 um 14:00:

 

Ich habe immer Trensl verstanden weil ich dachte das ist echt Trensl aus Folge 89 Fettes Grinsen . Denn TKKG kennen Brendl. Aber ich wusste nie woher.



Geschrieben von Volker_Mars am 26.09.2023 um 11:04:

 

... und auch diese Folge mag ich extrem...

Ich schwanke zwischen 9 und 10 Punkten und entscheide mich aber für die 9.

Ein Lauscher an der Tür bindet sich also die Schuhe, ohne Schnürsenkel zu haben ... so ... so... Schockiert



Geschrieben von Chantal-Marie am 18.11.2023 um 01:21:

 

Konnte mit der Folge leider gar nichts anfangen, dabei habe ich mich aufgrund des Titels schon sehr auf die Folge gefreut. bin leider auch immer wieder abgeschweift, weil mich der Inhalt etwas gelangweilt hat. Eine Folge, die ich bald warscheinlich schon vergessen werde... Sie war irgendwie so nichtssagend



Geschrieben von Holger am 18.11.2023 um 02:02:

 

Leider werden die nächsten 6-7 Folgen nicht wirklich besser. Allerdings sind die Geschichten nicht ganz so komplex. Halte durch, es kommen noch ein paar Highlights!



Geschrieben von Chantal-Marie am 18.11.2023 um 14:10:

 

Zitat von Holger:
Leider werden die nächsten 6-7 Folgen nicht wirklich besser. Allerdings sind die Geschichten nicht ganz so komplex. Halte durch, es kommen noch ein paar Highlights!


Ja ich höre definitiv weiter, es gibt noch so viele Folgen, die sich vom Titel her richtig gut anhören. Bin auch viel zu neugierig, um aufzuhören



Geschrieben von Olle_Viri am 18.11.2023 um 14:45:

 

Hallo Leute, ich bin der Heinrich aus Dickelheim, und wenn ihr weiter so über diese Folge lästert, dann komm ich mit meinem Schlauch. Motzend



Geschrieben von Volker_Mars am 19.11.2023 um 17:41:

 

"Kein Frieden nur weil er im Krankenhaus liegt! zu seiner Beerdigung wäre ich auch nicht gegangen!"

... und sowas sind Nachbarn! ... und wir schreiben das Jahr 1994?! Fettes Grinsen

Da war die Welt noch einigermaßen in ORDNUNG! Thumbs Up



Geschrieben von HerrSchmeichler am 10.03.2024 um 10:25:

 

Ich höre gerade das Hörspiel und stolpere mal wieder über die Szene, in der Sascha seinen Vater und dessen Komplizen durchs Schlüsselloch belauscht, sich herausredet mit "Ich habe mir nur die Schuhe gebunden" und der Vater seine Lüge dann durchschaut, weil Sascha "seine Stiefel" anhatte.

Haben Stiefel in der Millionenstadt keine Schnürsenkel?
Oder zählen Stiefel nicht auch als Schuhe?

Hätte er gesagt "Sascha hatte seine Slipper (schnürsenkellose Schuhe) an", würde ich das ja noch verstehen. Aber so finde ich das immer wieder seltsam. Vielleicht bin ich da aber auch zu kleinlich..



Geschrieben von City_Uhu am 28.05.2024 um 11:59:

 

Todesfracht 2.0, nur diesmal im Benz statt im Jaguar.

Das Ding ist gar nicht schlecht, in der Tat ein kräftigerer Aufguss der 47, wenn man die kennt.

Plus paar nette Extras, nur zwischendrin wird's bisschen verquer, von wegen dem Opel und der Methode Sassmanns.



Geschrieben von HildaW am 22.10.2024 um 12:42:

 

Tim ist in den Ferien bei Karl eingeladen und ein ehemaliger Lateinlehrer der Parallelklasse braucht Hilfe: Sein Nachbar wirft Chemikalien über den Gartenzaun.
Besagter Lehrer wurde ist verunfallt, der Verursacher beging Fahrerflucht.
TKKG quartieren sich trotzdem ein, beschatten den Nachbarn. Endlich wird es spannend.

Schwenk in die Autowerkstatt – der Nachbar war es nicht mit der Fahrerflucht, zudem gibt es Pläne für neuen Drogenschmuggel.
Dann habe ich den genauen Durchblick verloren, wer mit wem gegen wen und warum.

TKKG laufen in der Werkstatt auf, danach ein Gespräch der Ganoven untereinander.
Eine Prügelei und Gaby vermisst ihre schönsten fünf Haare. LOL

Glockners Azubi macht, was er für richtig hält, egal, was die Vorschriften sagen? Na gut, ist eben TKKG. Zwinker
Und noch mal Prügelei, natürlich alles Notwehr. Kommissar Glockner rollt an und dann wird alles kleckernd aufgelöst. Tim initiiert mal wieder einen Alleingang, noch mal prügeln, und die Polizei ist „nicht ganz so blöd, wie ihr manchmal denkt!“, kommentiert Kommissar Glockner.

Interessante Verwicklungen, aber leider etwas undurchsichtig und so einige Längen.



Geschrieben von Klara_Fall am 24.02.2026 um 07:48:

 

Als ich diese Folge vor wenigen Wochen nach längerer Zeit mal wieder hörte, erinnerte ich mich kurioserweise nur an das Wort "Haselmaus". Und Tatsache, das Wort kommt in der Folge vor. Als Gaby sich in der Szene, die auch das Cover ziert, unter dem Fenster versteckt und sich dann damit rausredet, dass sie eine Haselmaus gesehen habe.

Und ich muss zugeben, so sehr viel mehr ist wieder nicht hängengeblieben von der Folge ... da war noch irgendwas mit einem alten Lateinlehrer, dem TKKG helfen und am Ende sehr nobel dafür belohnt werden ... irgendwas mit Autos und einer Werkstatt ...

Dabei habe ich (ich müsste mal im TKKG-Zitate-Quiz gucken, wann genau es war) sie vor 2 - 3 Wochen zuletzt gehört.

Das zeigt mir, dass diese Folge mich gerade nicht so arg anmacht. Ich glaube nicht, dass ich mich beim Hören total gelangweilt habe und das Ende herbeigesehnt habe (hatte nebenbei geputzt - da hab ich eher das Ende der Putzaktion herbeigesehnt). Doch wenn so wenig nach so kurzer Zeit in Erinnerung bleibt (und es war ja nicht das erste Mal überhaupt, dass ich diese Folge gehört habe) wird sie wohl kein all-time-favorite mehr bei mir und bekommt leider nur 6 Punkte.


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