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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 18:05:

  084 - Dynamit im Kofferraum




Geschrieben von DaDi am 16.03.2019 um 15:27:

 

Eine spannende Folge mit vielen unterschiedlichen Schauplätzen.
Positiv ist, dass diese Folge mit vielen namenhaften Sprechern besetzt, die Story an sich spannend und der Verlauf der Folge weitgehend interessant ist.
Die Geschichte beginnt völlig unscheinbar mit einem vermeintlichen Betrug, dem Tim und Klößchen beobachten. Hierdurch lernen sie die Haushälterin eines alten Stinkstiefels kennen, der Oldtimer sammelt. Ich finde die Vorgeschichte (und gleichzeitig Teilstrang) der Folge gelungen.
Im weiteren Verlauf erfährt man auch, dass TKKG mal mit ihren fragwürdigen Methoden auf die Schnauze fallen, was in manchen Folgen ja quasi unmöglich scheint, da die Vier wie Helden, bei denen nie was schief geht, behandelt werden und sich auch so verhalten.
In dieser Folge gibt es auch einen nächtlichen Ausflug für TKK. Hier wird, soweit ich mich erinnere, aber nicht erwähnt, dass es für Gaby zu gefährlich ist und sie deswegen zu Hause bleiben muss. Das ist in den vielen frühen TKKG Folgen auch eine Seltenheit Fettes Grinsen .
Mich hat die Folge überzeugt!
Deswegen gebe ich 10/10 Happy



Geschrieben von Murphy am 17.06.2021 um 00:15:

 

Eine interessante Mischung aus "Neu" und "alt"...

In dieser Folge von 1993 mischt Stefan Wolf neue Ideen mit alten. Trotzdem ist hier eine relativ gute Folge entstanden, was vor allem an der gelungenen Figurenzeichnung und amüsanten sowie erfrischenden Dialogen liegt. Einen Kaufhausdetektiv, der Kunden einen Betrug unterschiebt (Austausch der Preisschilder), nur um seine „Quote“ zu erhöhen, hatten wir bisher noch nicht in der Serie. Heutzutage, da die meisten Kaufhäuser mit Videoüberwachung ausgestattet sind, ist ein solches „Ding“ nicht mehr möglich. Beim anderen Verbrechen recycelt sich Stefan Wolf selbst. Eine Autobombe, die ab einem bestimmten Tempo explodiert, gab es schon bei „Locke – Der Mann mit den 1000 Gesichtern“ von 1982. Der kleine Unterschied war lediglich, dass es dort darum ging, ein bestimmtes Tempo nicht zu unterschreiten. Es ist schon unglaublich, dass sich Stefan Wolf ab und zu selbst recycelt hat. Wenigstens stimmt die häufige Fanmeinung nicht, dass Stefan Wolf bei dem amerikanischen Spielfilm „Speed“ geklaut hat.
Leider plätschert die Geschichte selbst recht spannungsarm vor sich hin. Lediglich bei der Hundeattacke auf TKKG und während des letzten Viertels der Hörspielhandlung wird es spannend. Am Ende beobachten TKKG einen Mordversuch. So etwas kommt innerhalb der Serie selten vor, da Mord und Mordversuch Tabuthemen sind. Herr Francis hat aus dem Buch ein gutes Hörspielbuch gemacht. Es ist eines seiner letzten Skripte für TKKG gewesen. Das tolle Cover zeigt Tim in Aktion und macht neugierig auf das Hörspiel.

Die Sprecherleistungen sind alle sehr gut bis genial! Die vier Hauptsprecher sind wie gewohnt sehr überzeugend in ihren Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Europa-Legende Ernst von Klippstein als kauziger und missmutiger Baron (genial), Boris Tessmann als Detektiv Priske (auch genial) und Werner Cartano als Emrod gefallen. Andreas von der Meden hat in diesem Hörspiel eine lustige Nebenrolle: Er spielt den besoffenen Bruder Uwe, der umgebracht werden soll. Er sagt immer den gleichen Satz: „Nein, die nächste Runde zahle ich!“ Wenigstens sagt er das in unterschiedlichen Betonungen. Auch Dorette Hugo als, die unter Betrugsverdacht stehende, Kundin Petra Frohnsippe ist super. Sie ist vielen Hörspielhörern als Brittany bei den „drei ???“ bekannt. Erst beim Telefongespräch zwischen Tim und ihr gegen Ende der Geschichte erinnert sie von der Sprechweise her, sehr an die flirtende Brittany. Was viele Hörspielhörer nicht wissen, ist, dass auch Dorette Hugo damals in der legendären Montagsmaler-Sendung von 1976 als Quizkandidatin mit Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczeck aufgetreten ist.

Die Zwischenmusiken sind gut ausgewählt und eingesetzt worden. Das ist meiner Meinung nach, bei der damaligen Produktionszeit nicht selbstverständlich gewesen. Geräusche und Effekte sorgen für jeweils passende Atmosphäre.

Fazit
Ich habe mich mal wieder gut unterhalten gefühlt. Dass nur wenig Spannung in der Hörspielhandlung aufkommt, ist ein Minuspunkt. Aus dem Folgenblock 45 – 89 ist „Dynamit im Kofferraum“ aus dem besten Folgendrittel. Innerhalb der ganzen Serie gehört die Folge ins obere Mittelfeld.


6 Punkte



Geschrieben von City_Uhu am 07.07.2021 um 14:04:

 

7 points...

Gut, relativ kurzweilig, die story kann man so durchwinken sogar.

Eine Zwischenmusik aus Larry Brent, Atomgespenster, gab es auch.

Na dann, nächste Runde zahl ich...



Geschrieben von Mangobanane am 07.07.2021 um 19:40:

 

Eine der besten Folgen ever mit hervorragenden Sprechern, stark kultigen Szenen und einem Russen aus Japan mit deutscher Mutter - da schmeiß ich mich jedes Mal weg. Top 5.



Geschrieben von Volker_Mars am 10.02.2023 um 23:27:

 

6 Punkte. Ich teile den Hype null.

Solider Durchschnitt. Ich finde circa 150 Folgen besser, vielleicht auch mehr.



Geschrieben von Chantal-Marie am 07.11.2023 um 13:46:

 

So besonders ist die Folge nicht, sie ist gut, das wars dann aber auch. Den Anfang mit dem Kaufhausdetektiv fand ich noch ganz interessant, danach war mir das ganze nicht spannend genug



Geschrieben von Klara_Fall am 13.05.2024 um 15:50:

 

Zitat von Murphy:
[ Was viele Hörspielhörer nicht wissen, ist, dass auch Dorette Hugo damals in der legendären Montagsmaler-Sendung von 1976 als Quizkandidatin mit Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczeck aufgetreten ist.



Genau dieses kleine Mädchen habe ich immer sofort vorm inneren Auge, wenn ich den Namen Dorette Hugo lese, da ich diesen Montagsmaler-Ausschnitt liebe. War zwar damals noch nicht "live" unter den Zuschauern, aber kenne diesen Ausschnitt aus YT.

Im Hörspiel ist sie dann doch ein paar Tage älter und eine Figur, die mich bereits als Jugendliche berührt hat. Ihre Sorge, der boshafte Chef könnte was von der dunklen Vergangenheit erfahren. Da ist mal wieder ein fieses Machtgefälle/Abhängigkeitsverhältnis. Denn Petra Frohnsippe (interessanter Nachname) und ihre "Vergangenheit" finde ich weniger dramatisch als ihren Ätz-Knochen, den Baron. Beide zusammen interessante Charaktere.

Interessant auch, dass das Auto bei zu hohem Tempo explodieren könnte. Früher ertappte ich mich sogar beim Gedanken, dass das für manchen idiotischen Raser doch serienmäßig installieren könnte. Sorry! Rotwerd Nein, denke ich heute nicht mehr. Es gibt andere Methoden... wobei mich sinnlose Raserei auch zu anderer Raserei (innerlich) verleitet. Doch das hat mit TKKG nichts zu tun.

Insgesamt keine Lieblingsfolge, aber auch nicht total unten durch. Nicht so oft gehört, trotzdem 7 von 10 dafür.



Geschrieben von City_Uhu am 27.05.2024 um 12:42:

 

Auch letzte Woche nochmal gehört, bin bei 8 Punkten.

Nur, warum zündet der Neppler die Autowracks an, so macht er erst recht auf sich aufmerksam.

Hatte mit dem Fall an sich ja nix zu tun, oder ?

Dorette Hugo mal wieder zu hören, fand ich stark.

Kenne sie hauptsächlich aus den Nightmare on Elm Street Kassetten. Happy



Geschrieben von HildaW am 08.10.2024 um 13:42:

 

Zufällige Beobachtung im Kaufhaus, eine Kundin unter Verdacht, Tim mischt sich ein, mal wieder so richtig überheblich. Sehr schön, Dorette Hugo mal in der Rolle einer Erwachsenen zu hören, mir ist sie hauptsächlich als "Tina Martin" bekannt. Tim verdächtigt den Kaufhausdetektiv, seine „Fangquote“ zu erhöhen, der gibt sich empört: „Für diese Behauptung sollte ich dir eine hinter die Ohren hauen!“ „Nur zu, ich bin in Reichweite“. LOL

Nachdem die Kaufhaussache geklärt ist, geht es in den eigentlichen Fall.

Beginnt sehr unterhaltsam, wird dann spannend – und dann geht beides verloren. Das Dynamit im Kofferraum spielt nicht wirklich eine Rolle, es gibt kurz den Anlass, sich einzumischen, aber gefährlich wird es nicht. Irgendwann hatte ich dann auch den Überblick verloren, wer jetzt mit oder gegen wen und warum, es waren mal wieder zu viele Namen.



Geschrieben von HerrSchmeichler am 02.02.2025 um 11:38:

 

Diese Folge fällt für mich durch ein angenehmes Erzähltempo auf. Es wird sich die Zeit genommen, alle Nebenfiguren nach und nach einzuführen, aber trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass die Handlung nicht voran kommt. Selbst die zwei Straftaten sind recht passend miteinander verknüpft: TKKG helfen einer Frau, die fälschlicherweise des Betrugs bezichtigt wird, und erfahren von ihr von der titelgebenden Straftat, deren Planung sie zufällig belauscht hat (die etwas Ähnlichkeit zum ein Jahr später erschienenen Film "Speed" hat). Ganz zum Ende sinkt die Spannung dann trotz einer recht heiklen Szene doch etwas ab.

Die Sprecher sind alle sehr gut und stimmlich prägnant. Highlights sind Dorette Hugo, Boris Tessmann und Ernst von Lippstein. Auch bei Musik und Geräuschen gibt es nichts zu meckern.

8 von 10 Punkten



Geschrieben von Mikosch373 am 08.05.2026 um 19:58:

 

Achtung, Spoiler!

TKKG - Dynamit im Kofferraum (084)

Der Titel hört sich passabel an, aber auch wieder sehr effekthascherisch wie wir es von TKKG gewohnt sind. Das Cover ist aber grässlich. Einerseits wegen des Stils, der undetailliert und geradezu schlampig wirkt, andererseits wegen der Farben und der Tatsache, dass Tim im Logo braune Haut hat und im Bild ist er plötzlich weiß. Der Klappentext ist etwas weird, weil er nach ein paar Sätzen einfach abbricht. Das mit den Oldtimern klingt aber ganz interessant. Die Frage ist nur, wie das mit der Bombe zusammenhängt.

Es beginnt direkt sehr spannend mit dem Kaufhausdetektiv, der eine junge Frau bittet, mit ihm zu kommen. Bin gespannt, ob wir hier eher eine Tina oder eher eine Brittany haben. Es scheint erstmal so zu sein, dass sie eine Tina und der Kaufhausdetektiv der Böse ist - aber dieses Gespräch im Eiscafé gibt mir trotzdem Brittany-Vibes. Und dann kommt die gute Brittany mit einem anderen Fall um die Ecke. Das ist ein wirklich sehr gelungener Übergang. Auch, was sie TKKG erzählt, ist schön spannend.

Auch das Intermezzo mit den drei Hunden ist ganz cool und das Gespräch mit dem Baron gefällt mir genauso - auch weil der Baron so ne Null-Bock-Einstellung hat. Geil ist auch, wie schnell Tim umschwenkt und das mit dem Seniorentest erfindet, als er merkt, dass der Baron sich querstellt. Das danach ist mir aber ein bisschen zu viel Hin und Her. Das Ende ist dann aber wieder sehr spannend, wenn auch abrupt. Ob Glockner nie Feierabend macht, ist eine berechtigte Frage.

Fazit: 8 von 10 Punkten



Geschrieben von Chrolli am 01.10.2026 um 15:31:

 

Hallo Zusammen,

hatte die Folge deutlich schwächer in Erinnerung. Sie ist zwar zum Teilen echt völlig übertrieben, aber sie ist kurzweilig, was auch an den schon oft erwähnten guten Specherleistungen liegt. Einzig der Besoffene am Ende nervt etwas. Ich meine er sagt ganze 8x denselben Satz "Die letzte Rechnung zahl´ ich!" - fand Heikedine Körting scheinbar ganz witzig oder warum hat man das gemacht? Mir graut es immer, wenn ich an die Stelle komme. Insgesamt ist das Ende aber zu plötzlich und das man nicht mehr aus der Grundidee (ganz klar von SPEED aus dem selben Jahr abgekupfertI ist ein wenig schade. Wenn schon gaga, dann richtig! Pfeifend


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