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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 19:37:
080 - Weißes Gift im Nachtexpress
Geschrieben von Volker_Mars am 10.02.2023 um 22:49:
Grandiose Folge.
Der Beginn mit dem Glatteisganoven ist schon genial.
Irene & Bert Hansen tun ihr übriges.
Auch in der Verwandtschaft gibt es mal schwarze Schafe, wie Willi jetzt schon mit der neuesten TKKG 2x erfahren musste. (226 - Der Täter ist unter uns)
Zurück zur Folge 80 - 10 Punkte!
Geschrieben von Myrath am 10.02.2023 um 22:55:
Der sächselnde Peter haut alles wech, keine Diskussion
Geschrieben von MihaiEftimin am 10.02.2023 um 23:04:
Für mich ebenfalls ein Zehner, allein schon weil Wolf hier die unmittelbare Geschichte nach der Wende verarbeitet (siehe Zeitzeugenberichte, was ich bei TKKG ja mag, da die Serie dadurch zu einem Zeitdokument wird) und dabei noch Willis Verwandtschaft mit einbaut. Schöner Plottwist auch bzgl. Landers und Malchow, und auch sehr gute Behandlung der Stasi-Verbrechen. Ich liebe die Folge. Sie gehört auch zu meinen meistgehörten (wie bereits angemerkt).
Geschrieben von Murphy am 04.03.2023 um 12:50:
Meine Rezension von 2009
TKKG und der DDR-Fall
1992 verarbeitete Stefan Wolf ein sehr aktuelles Thema: das Ende der DDR und die juristischen und menschlichen Folgen. Noch heute leben viele ehemalige Stasimitarbeiter unbehelligt irgendwo in Deutschland oder im Ausland. Stefan Wolf hat in der Geschichte die Thematik mit dem Thema Drogenhandel gemischt. Normalerweise gefällt mir das Thema Drogen bei TKKG nicht. Aber bei dieser Folge war es gut platziert. Es gibt etliche gute und lustige Dialoge. Einige witzige Szenen sind mir besonders aufgefallen: Tims Trick mit seinem Taschentuch und die Tücke eines von Karl bestellten Getränks.
Das Cover zeigt eine Szene, die nicht im Hörspiel vorkommt. Sie wird im Hörspiel nur kurz von Kommissar Glockner wiedergegeben.
Die Sprecherriege ist größtenteils sehr gut ausgewählt worden. Werner Cartano, einer der EUROPA-Altstars, spricht den Bettler Herbert überzeugend. Thomas Schüler spricht den Dresdner Manfred Streiwitz hervorragend: Er wirkt wie ein Klischee-DDR-Bürger. Jens Wawrczeck hat mir als Streiwitz Sohn Dieter gefallen. Er hat den Dialekt voll drauf und legt seine Rolle devot an. Oliver Rohrbeck als Schreyle war amüsant. Sonst ist man ihn hauptsächlich in der Rolle als Justus Jonas bei der Hörspielserie „Die drei ???“ gewöhnt. Holger Mahlich war als Herr Landers auch ganz gut, da seine Ausstrahlung hier unsympathisch ist. Nicht gefallen hat mir Mark Seidenberg als Bert Hansen, da es sich so anhört, als ob er seinen Text vom Blatt abliest.
Die Zwischenmusiken sind in Ordnung. (Ich besitze die Erstauflage der MC.) Geräusche und Effekte sind perfekt ausgewählt und eingesetzt worden. Die Winterstimmung kommt gut rüber.
Fazit
Das Hörspiel steht der guten Buchvorlage in nichts nach. Dafür sorgt nicht zuletzt das sehr gute Sprecherensemble. Zwischen den Folgen 70 und 120 ist „Weißes Gift im Nachtexpreß“ eine der drei besten Folgen. Allgemein gehört sie, meiner Meinung, nach zu den 40 besten Folgen.
7 Punkte
Geschrieben von NichtNuckel am 07.09.2023 um 13:48:
Dr. Helmut Landers ist ja ein ehemaliger Stasioffizier namens Malchow kann man das irgendwie als alias dazufügen?
Geschrieben von MihaiEftimin am 07.09.2023 um 14:59:
| Zitat von NichtNuckel: |
| Dr. Helmut Landers ist ja ein ehemaliger Stasioffizier namens Malchow kann man das irgendwie als alias dazufügen? |
@Mangobanane Das wäre wohl ein Fall für die Moderation.

Sollten wir "Emmerich Malchow" als seinen echten Namen mit angeben, oder könnte das eventuell schon zuviel spoilern?
(Tu ich mit diesem Kommentar ja eigentlich eh, ja moin.

Andererseits steht es ja sowieso schon im Klappentext ...)
Geschrieben von Mangobanane am 07.09.2023 um 16:06:
Ja, da sind wir am überlegen, wie wir’s machen. Bei so alten Hörspielen ist es glaube ich egal, aber das betrifft ja auch Decknamen bei Neuveröffentlichungen, bei denen man vielleicht nicht gleich gespoilert werden will. Bisher wird‘s unten als Anmerkung für den entsprechenden Charakter reingeschrieben (siehe Folge 89).
Geschrieben von MihaiEftimin am 07.09.2023 um 16:46:
| Zitat von Mangobanane: |
| Ja, da sind wir am überlegen, wie wir’s machen. Bei so alten Hörspielen ist es glaube ich egal, aber das betrifft ja auch Decknamen bei Neuveröffentlichungen, bei denen man vielleicht nicht gleich gespoilert werden will. Bisher wird‘s unten als Anmerkung für den entsprechenden Charakter reingeschrieben (siehe Folge 89). |
Dann würde ich persönlich das genauso hier machen, Emmerich Malchow alias Dr. Helmut Landers. Wie du schon sagst, die Folge ist ziemlich alt, und zudem wird seine Geheimidentität ja bereits im Klappentext gespoilert. Bei Neuveröffentlichungen würde ich das anders machen, aber da müsst ihr wohl einen Weg finden ... vielleicht einen Zeitpunkt (ich sag jetzt mal willkürlich, ein oder zwei Jahre) festlegen, ab dem ein Hörspiel "alt genug" ist, sodass Decknamen mit erwähnt werden können?
Geschrieben von Chantal-Marie am 26.10.2023 um 11:50:
Folge war echt ganz gut, gibt aber durchaus bessere. Es war wieder etwas komplexer, aber dennoch nachvollziehbar. Ich liebe ja den Anfang, genau mein Humor, aber auch der Rest der Folge ist wirklich gelungen. Fand es gut, dass das DDR Thema behandelt wurde, war sehr interessant zu hören und wurde gut umgesetzt.
Geschrieben von Klara_Fall am 22.12.2023 um 20:49:
Auch hier mal wieder ein Unterschied in meinem persönlichen Ranking "damals" und "heute".
Als Jugendliche fand ich die Folge eher durchschnittlich, fast schon langweilig, obwohl ich die Wende bewusst miterlebt habe. Jedoch war mir vielleicht nicht bewusst, was das ganze Stasi-Thema für die Menschen für Auswirkungen hatte. Wie es Kindern und Jugendlichen heute damit geht, wo die ganze Thematik doch nicht mehr so im Fokus ist, kann ich nicht beurteilen. Gut, dass es u. a. durch Hörspiele wie dieses nicht komplett in Vergessenheit gerät. Nicht nur für Kinder heute, sondern auch für mich. Es ist nicht mehr so präsent im Alltag und daher umso besser, dass ich so nochmal dran erinnert werde.
Daher 9 von 10 Punkten.
Geschrieben von NichtNuckel am 22.03.2024 um 18:08:
Mich hat bei Cover immer was verwirrt. Wann kommt eigentlich diese Szene vor? Dabei muss es wohl sein als Bert Hansen bin sicher das er es in der Telefonzelle ist von dem betrunken Fahrer erwischt wurde. Wobei der aussieht wie ein Gangster
Geschrieben von Holger am 22.03.2024 um 19:51:
Die Szene kommt nicht "live" im Hörspiel vor. Soweit ich mich erinnere, erzählt Kommissar Glockner was Bert Hansen passiert ist. Er erleidet ja ebenfalls eine Fraktur des Beins.
Geschrieben von HildaW am 29.09.2024 um 19:40:
Zwei Haupt-Handlungsstränge, viel Fahrradfahren bei Glatteis, Trickbetrüger, Heroin und so einige Verbrecher.
Die DDR wird thematisiert, und politisch motivierte Verhaftungen.
Karl trinkt versehentlich Alkohol und Klößchen hat mal wieder Hunger.
Alles wird zusammengeführt und aufgedröselt mit einigen unerwarteten Wendungen.
Wirklich schön spannend, ziemlich viele Leute und trotzdem kein Durcheinander, sehr schön.
Geschrieben von Mikosch373 am 14.06.2026 um 16:17:
Achtung, Spoiler!
TKKG - Weißes Gift im Nachtexpress (080)
Den Titel mag ich sehr gerne, auch wenn er wie so viele TKKG-Titel effekthascherisch ist. Aber er ist auch klangvoll und erzeugt eine erste Spannung. Der Klappentext wirkt dagegen etwas planlos. Grundsätzlich hört sich das mit dem Besuch bei Klößchen und seinen Eltern und dem gefürchteten Stasi-Mann wirklich gut an, aber geschrieben ist es sehr wirr. Das Cover ist ja leider im alten Stil und so richtig nach Nacht sieht das auch nicht aus. Da hätte ich mir doch was Spannenderes vorgestellt.
Der Anfang ist direkt atmosphärisch durch den Schnee und den eiskalten Wind, der vom Erzähler beschrieben wird. Nur ein paar Sekunden später wird es sofort spannend, denn Tim beobachtet einen perfiden Betrug. Was ich jedoch nicht verstehe, ist, warum Tim nicht sofort eingreift, sondern erst, als die Sauerlichs angezeigt werden sollen. Dann geht alles so schnell, dass es schon fast verwirrend ist. Als dann die Sachsen ins Spiel kommen, wird es eher lustig, obwohl das Erzählte natürlich sehr ernst ist. Aber dieser Dialekt…
Das mit Tims Maus Esmeralda ist auch sehr witzig. Aber so richtig zum Lachen bringt mich Jens Wawrczeck als Sachse, what the hell? Danach ist mir die Geschichte aber leider viel zu substanzlos. Ich habe von Minute zu Minute mehr das Interesse verloren und fand auch das große Finale eher enttäuschend. Von dem titelgebenden Nachtexpress hören wir außerdem viel zu wenig und das ist wirklich etwas, was mir bitter aufstößt. Ein Titel sollte nicht nur ein Aufhänger für eine Story sein.
Fazit: 7 von 10 Punkten
Geschrieben von HerrSchmeichler am 14.06.2026 um 16:31:
@Mikosch373 Mir gefällt, dass du immer auch die Klappentexte bewertest und anhand dieser deine Erwartungen an die Folge beschreibst. Als jemand, der die meisten Folgen irgendwann schon mindestens einmal gehört hat (eher öfter), ist das ein schöner frischer Blickwinkel auf die Folgen.
Zur Folge: Die ersten Szenen hab ich auch noch sehr gut im Ohr und "vor Augen", aber hinten raus wird die Erinnerung schwammig. Müsste ich vielleicht auch mal wieder hören.
Geschrieben von Mikosch373 am 14.06.2026 um 17:50:
@HerrSchmeichler
Danke dir.
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