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Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 20:38:

  076 - Die Goldgräber-Bande




Geschrieben von Murphy am 20.06.2021 um 18:23:

 

Die Bande mit dem debilen Namen

Als ich damals das Hörspiel zum ersten Mal in einem Kaufhaus sah, dachte ich, dass es eine Abenteuergeschichte mit Schatzsuche ist. Doch schon der Klappentext deutete eine andere Geschichte an. Der Titel der Folge ist diesmal völliger Käse. Ich weiß nicht, ob sich der Titel im gleichnamigen Buch besser erschließt. In der Story geht es halt um eine Betrügerbande, die mehrere Verbrechen begeht. Insgesamt wirkt die Folge auf mich wie Stückwerk: Es sind mehrere Verbrechen, die teilweise zusammenhängen. Das Hörspiel ist also weit davon entfernt, originell zu sein. Spannend ist es leider auch nur selten. Ferner ist es schade, dass der Hörer nicht wirklich mitkriegt, inwiefern der Apotheker bei dem Gespräch mit Kommissar Glockner widersprüchliche Angaben macht. Der Kommissar behauptet das später lediglich gegenüber Gaby. Wenigstens ist die Figurenzeichnung gut gelungen. Ossi und Jo sind ein tolles Duo. Auch die weiteren Figuren können überzeugen. Hervorragend ist auch der atmosphärische Beginn der Folge mit Karl und Klößchen. Der TKKG-typische Humor ist auch vorhanden. So haut Klößchen wieder ein paar Sprüche raus.

Das Sprecherensemble hat wieder überwiegend erstklassige Arbeit geleistet. Die vier Hauptsprecher sind noch in ihrer besten Phase und überzeugen sehr gut in ihren jeweiligen Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Marc Seidenberg als Jo, Tobias Pauls als Ossi, Ursula Vogel als Frau Rädl und Rolf Jülich als Herr Rädl am besten gefallen. Melanie Zimmermann als Tochter Sabine Rädl liefert eine ausreichende Leistung ab. Die Leistung der weiteren Sprecher ist im soliden Bereich. Günter König ist als Erzähler wieder in Ordnung.

Einige Zwischenmusiken sind gut ausgewählt worden, einige Zwischenmusiken empfand ich als eher unpassend. Geräusche und Effekte sind hervorragend.

Fazit
Das Hörspiel ist nicht schlecht, aber leider auch nicht gut. Insgesamt betrachtet würde ich diese Folge aus den oben genannten Gründen als mittelmäßig einstufen.


5 Punkte



Geschrieben von Retro am 08.07.2021 um 00:48:

 

Diese Folge ist, was mich betrifft, etwas besonderes. Das Buch hat mir nicht geschmeckt, das Hörspiel hat mir die ersten Male nicht geschmeckt, Gaby hat eine zu hohe Mädchenstimme als wäre sie jünger als in der ersten Folge von 1981. Das betrifft allerdings nur die 4 Folgen von 1991. Dann irgendwann kam Perry Rhodan, die kleine Reihe mit Uwe Friedrichsen. Und erst danach Jahre später als ich die Goldgräber doch noch mal hörte, begann ich, sie besser zu empfinden. Und das geschieht sehr selten, deshalb "besonderes".

Ich hörte Bully (Reginald Bull) raus. Rolf Jülich. Mittlerweile höre ich sie öfters. Ganz am Rande spielt die "DDR" ihre erste kleine Rolle. Der tote Briefkasten mit den Briefen aus der "Ex DDR", den neuen Bundesländern.



Geschrieben von Volker_Mars am 10.02.2023 um 22:41:

 

Ich vergebe 9 Punkte. Fand die Folge schon immer gut und hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass der Apotheker den Überfall nur vortäuscht.
Die Briefkastenfirma tut ihr übriges.
Ich finde die Folge spannend. Happy



Geschrieben von Myrath am 10.02.2023 um 22:51:

 

Die Folge habe ich auch immer sehr gemocht Thumb Up



Geschrieben von Chantal-Marie am 24.10.2023 um 01:20:

 

Konnte nicht wirklich was mit der Folge anfangen, es gibt viele Handlungsstränge, die aber nicht zusammenpassen. Es war nirgendwo so richtig spannend. Vielleicht wäre es schöner gewesen, wenn die Handlungsstränge jeweils eine eigene Folge bekommen hätten. Den "Überfall" auf den Apotheker fand ich aber eigentlich sehr interessant, das als einzelne Handlung und ausgeschweifter wäre bestimmt gut geworden. So reichts aber nur für 4 Punkte



Geschrieben von Klara_Fall am 03.06.2024 um 09:05:

 

Die Folge fängt echt "au weia" an. Und weil mir dieser Anfang so gar nicht liegt, hatte ich auch oft direkt auf "nächster Titel" geklickt und die Folge daher selten gehört.

Gestern vorm Einschlafen war ich zu träge zu klicken - und war dann angenehm überrascht über die Folge.

Die Antagonisten sind so herrlich unsympathisch. Es werden in der Kürze des Hörspiels mehrere Handlungsstränge gut untergebracht.

Bei Bettina von Unken sehe ich die "Mutter" von "Pussi" (wer Loriots "Ödipussi" kennt, weiß, was ich meine) mit etwas arrogantem Blick (obwohl die von Unken-Rolle gar nicht so arrogant angelegt ist) in wallenden Gewändern vor mir.

Kleine Kritik - ausnahmsweise - an einer Sprecherinnenleistung: Gabys "waaaaas" (2x) und "wieeee bitte" (1x) und "eeeeendlich" (1x) ist mir zu kieksend und irgendwie nervig. "Waaaaas" gehört in ein anderes Hörspiel, nämlich zur Ziehmutter von Jim Knopf.

Die Szene "Gaby, wenn es damals in meiner Heimatstadt einen Kommissar wie deinen Papi gegeben hätte..." war mir auch einen Tick "drüber".

Gut fand ich die Briefkasten-Story, weil ich das schon für realistisch halte (vor allem in der Zeit), dass Leute da Geld in den Briefumschlag stecken und sich damit Geld machen lässt für Betrüger. Ob ich das mit den Schlüsseln mochte, bin ich noch unentschlossen (Wortspiel nicht beabsichtigt). Mal was Anderes mit der Kiste als das sonst zum Einsatz kommende Dietrich-Set...


Alles in allem mag ich die Folge jetzt. Reicht sogar für 8 Punkte!



Geschrieben von Mangobanane am 03.06.2024 um 10:05:

 

Zitat von Klara_Fall:
Kleine Kritik - ausnahmsweise - an einer Sprecherinnenleistung: Gabys "waaaaas" (2x) und "wieeee bitte" (1x) und "eeeeendlich" (1x) ist mir zu kieksend und irgendwie nervig. "Waaaaas" gehört in ein anderes Hörspiel, nämlich zur Ziehmutter von Jim Knopf.

@Klara_Fall Gaby wurde in einigen 70er-Folgen separat reingeschnitten. Auch in der 75 und in der 77 ist es ganz schlimm.



Geschrieben von Klara_Fall am 03.06.2024 um 12:53:

 

Zitat von Mangobanane:
Zitat von Klara_Fall:
Kleine Kritik - ausnahmsweise - an einer Sprecherinnenleistung: Gabys "waaaaas" (2x) und "wieeee bitte" (1x) und "eeeeendlich" (1x) ist mir zu kieksend und irgendwie nervig. "Waaaaas" gehört in ein anderes Hörspiel, nämlich zur Ziehmutter von Jim Knopf.

@Klara_Fall Gaby wurde in einigen 70er-Folgen separat reingeschnitten. Auch in der 75 und in der 77 ist es ganz schlimm.


Okay, dann liegt es vielleicht daran, @Mangobanane. Danke für die Info. In 75 und 77 ist es mir nicht so aufgefallen. Muss die beiden Folgen nochmal daraufhin hören.



Geschrieben von Holger am 04.06.2024 um 13:20:

 

Zitat von Klara_Fall:
Bei Bettina von Unken sehe ich die "Mutter" von "Pussi" (wer Loriots "Ödipussi" kennt, weiß, was ich meine) mit etwas arrogantem Blick (obwohl die von Unken-Rolle gar nicht so arrogant angelegt ist) in wallenden Gewändern vor mir.


Und da sagst du immer, du kannst keine Stimmen "erkennen"? Katharina Brauren spricht Bettina von Unken und spielte Loriots Mutter in "Ödipussi".



Geschrieben von Klara_Fall am 04.06.2024 um 20:15:

 

Zitat von Holger:
Zitat von Klara_Fall:
Bei Bettina von Unken sehe ich die "Mutter" von "Pussi" (wer Loriots "Ödipussi" kennt, weiß, was ich meine) mit etwas arrogantem Blick (obwohl die von Unken-Rolle gar nicht so arrogant angelegt ist) in wallenden Gewändern vor mir.


Und da sagst du immer, du kannst keine Stimmen "erkennen"? Katharina Brauren spricht Bettina von Unken und spielte Loriots Mutter in "Ödipussi".



Ja, bei weniger markanten Stimmen habe ich da auch echt meine Schwierigkeiten und staune Bauklötze, wenn ich in den Podcasts höre oder hier lese, wer alles welche Rollen gesprochen hat und ich nicht erkannt habe, dass ich die Stimme kenne. Von der älteren Generation finde ich Katharina von Brauren unverkennbar. Und aus derselben Generation erkenne ich auch Gerda Gmelin relativ gut. Ggf. noch Gisela Trowe. Weiß auch nicht, weshalb es mir da leichter fällt als in anderen Altersklassen ....



Geschrieben von HildaW am 22.09.2024 um 11:24:

 

Klößchen und Karl alleine im Kino.
Bzw. auf dem Rückweg, sie entdecken in der Villengegend zwei Leute am Briefkasten von verreisten Leuten.

Mal wieder braucht eine ältere Dame Hilfe, diesmal Geleitschutz zum Juwelier, und ein selbstsüchtiger Enkel.
Briefkastenbesichtigung, Spekulationen, beobachtet von Leuten in schwarzem Kombi.

Eisdiele und Telefonbuch, die Firma mit dem großen Briefkasten existiert nicht.
Gaby klingt fremd und schrill, wie ich hier nachlesen konnte, hat das „technische“ Hintergründe.

Schlüssel 117 passt. Passanten gibt es offenbar nicht, die sich wundern könnten?
Ein Apotheker nach Überfall im Keller eingesperrt. Sabine klingt mehr wie ein Grundschulkind.

Der Kommissar bemerkt Widersprüche, die Gaby überhörte. Bericht an TKK – der Überfall möglicherweise vorgetäuscht...

Viel hin und her, so richtig in Gang kommt die Geschichte nicht, irgendwann habe ich nur noch mit „einem Ohr“ zugehört.


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