Hörspiel-Paradies (https://www.hoerspiel-paradies.de/index.php)
- Sonstige Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=63)
--- Hörspielserien (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=155)
------ TKKG (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=173)
------- Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=174)
-------- 071 - Stimme aus der Unterwelt (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=8748)
Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 21:30:
071 - Stimme aus der Unterwelt
Geschrieben von Murphy am 30.04.2021 um 21:41:
Mit "Stimme aus der Unterwelt" präsentiert Stefan Wolf ein großes Highlight der TKKG-Hörspielserie. Die Nr. 71 bietet einfach eine gelungene Mischung aus den typischen TKKG-Ingredienzien: interessanter Plot, Spannung, Humor, gelungene Figurenzeichnung und eine pfiffige Auflösung. Dazu gesellt sich der günstige Umstand, dass "Kommissar Zufall" sich angenehm zurückhält. Natürlich ist er nicht ganz verschwunden. Das Grundthema (Rache) der Folge war seinerzeit innerhalb der Serie noch relativ unbenutzt. Dies war nach immerhin 70 Hörspielfolgen keine Selbstverständlichkeit. Auch ungewöhnlich für die TKKG-Serie ist, dass ein wahrlicher Unsympath zu den "Guten" gehört, und sogar das Opfer ist. Auch dieser Aspekt gehört zu den vielen Dingen, die mir in der Folge gefallen. Da ich das Buch vor etwa 15 Jahren gelesen habe, weiß ich, dass sich H. G. Francis stark an die Buchvorlage gehalten hat. Natürlich fehlen die Gangsterdialoge, ein Qualitätsmerkmal von den meisten der ersten ca. 85 Hörspielfolgen. Das Cover zeigt eine spannende Szene aus der Hörspielhandlung.
Das Sprecherensemble ist hervorragend. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Karl-Walter Diess als "Oheim" Holmann und Lutz Mackensy als Grobalsky am besten gefallen. In der Hörspielhülle fehlen die Sprecher der Rollen Gastwirt, Tanja und Kommissar Wondrascheck. Günter König weiß als Erzähler wieder zu gefallen.
Die Zwischenmusiken sind in Ordnung. Aber das ging schon oft besser. Geräusche und Effekte sind hingegen erstklassig.
Mein Fazit:
Bei dieser Folge handelt es sich um ein Highlight der TKKG-Serie. Das Hörspiel macht von Anfang bis Ende Spaß. Ein "must have" für jeden TKKG-Fan.
Geschrieben von Retro am 04.07.2021 um 19:38:
Platz 14 für "Stimme aus der Unterwelt".
1 - Anspruch
2 - Ausdauer
1 - Inhalt
2 - Spaß
2 - Sprecher
___________
= 8 Punkte
- Selbst von nur 166 ist das ne hohe Platzierung. Obwohl ich "Herr der Schlangeninsel" sehr gern gelesen habe und "Stimme aus der Unterwelt" weniger, übertrumpft dieses Hörspiel die Schlangeninsel enorm. Ich zähle es zu den Klassikern. "Welthöratur aus dem Reich TKKG". Und Folge 1 zählt nur Original dazu. "Die Jagd nach den Millionenendieben" in rechtlichem Schnittformat, kommt nur auf 6 Punkte und fliegt raus.
- Unter den 8ern kann nicht mal der Vampir mithalten oder der Schlangenmensch. Fast hätte ich 9 Punkte vergeben, jedoch nur fast.
- Hier ist vieles urgemütlich. Von Beginn bis zum Ende. Ok, der Silberpfeil ist noch nen Tick drüber, doch das aus anderen Aspekten. Immer wieder gern, immer dabei und ne Fortsetzung könnte ich mir auch vorstellen, nämlich dann, wenn Klößchen "wirklich" sein Erbe antreten muss, auch wenn sein Vater es in seinen Wünschen noch zu verwalten hätte.
- Zusätzlich trägt dieses Hörspiel das Prädikat: Empfehlenswert
Geschrieben von Wernerbros am 22.07.2021 um 15:36:
Ich mochte die Folge immer sehr gerne. Reisefolgen sind ja aber auch meistens super und hier geht es nach Österreich.
Irgendwie kommt mir direkt der Satz von Karl in den Sinn, "Ich kann dieses Oheim nicht mehr hören, warum sagst du nicht wie jeder normale Mensch Onkel ?" :
Note 2 für mich
Geschrieben von City_Uhu am 09.11.2021 um 12:21:
9P
Ich habe die Folge nach längerer Abstinenz nun mal wieder zweimal gehört, auch um den Vergleich mit dem Buch zu haben, siehe den 'Lese welches Genre' Beitrag von mir bei uns hier.
K.W. Diess, Marianne Kehlau und Lutz Mackensy spielen sich den Arsch ab, herrlich !
Mein Lieblingssatz, als TKKG mit Verspätung beim eh schon schlecht gelaunten Oheim aufschlagen:
"Was ist denn los da draußen ?! Ist Dein Gesangverein da, Pauline ?!"
Diess hat hier außerhalb von Masters of the Universe wohl meine favorisierte Rolle bei Europa.
Das Buch lässt sich fand ich gut, ja nahezu perfekt kürzen, ohne zu kurz zu wirken, wenn es hinten als Hörspiel am Ende des Tages wieder heraus kommt.
Baldur Flappe und sein Grab sind dann das I-Tüpfelchen, die Kirsche auf dem Sahnehäubchen, wie Ihr mögt.
Geschrieben von MihaiEftimin am 09.11.2021 um 15:44:
Ach, so what, YOLO, hau ich hier halt die volle Punktzahl raus.
Es passt einfach alles - sämtliche Sprecher sind gut drauf, der Humor kommt nicht zu kurz, die Folge hat ein tolles Reisefeeling, an Musik und Effekten gibt es nicht das Geringste auszusetzen.
Allein schon K.W. Diess ... wie glaubhaft er am Telefon seinen Hass auf Andreas verkauft - fast so, als hasse er ihn wirklich. (

)

Klößchen am Anfang ist eh genial - wie er die ganze Zeit die Anrede "Oheim" übt und den anderen damit auf den Senkel geht, nur um es im entscheidenden Moment dann doch zu vergeigen und sich seinen ersten Anpfiff von Oheim Siggi abholt. Einfach der Hammer!
Schade, dass Oheim Siggi danach nie wieder auftrat oder wenigstens Erwähnung fand ...
Geschrieben von City_Uhu am 09.11.2021 um 15:50:
Vielleicht lässt man die im Buch im Schlusssatz noch in Aussicht gestellte Hochzeit von Pauline und dem Oheim doch noch zu, streng genommen wären beide ja immerhin erst 110 Jahre alt, in Echtzeit.
Die ist aber eh ein paarmal stehen geblieben bei TKKG, machen wir uns nix vor.
Geschrieben von MihaiEftimin am 09.11.2021 um 15:57:
In Echtzeit wären TKKG auch schon über 50, trotzdem gehen sie noch in die neunte Klasse.

Das Raum-Zeit-Kontinuum bei solch langlaufenden Serien ist immer so ein Fall für sich. Gönn dir mal die 190, in der gesagt wird, die Handlung von Folge 63 hätte erst "vor kurzem" stattgefunden.
Geschrieben von City_Uhu am 09.11.2021 um 16:26:
Hm, ich glaubs dir auch so.
Geschrieben von MihaiEftimin am 09.11.2021 um 16:35:
| Zitat von City_Uhu: |
Hm, ich glaubs dir auch so.
|
Klingt nach "Ich KÖNNTE dieser Empfehlung folgen, aber irgendwas sagt mir, dass ich es besser lassen sollte".
Geschrieben von City_Uhu am 10.11.2021 um 18:19:
Heinrich Grobalskys verstorbene Freundin hieß übrigens Veronika, das erfährt man im Buch.
Claudia Kleiner als Tanja Reuther, Andreas Holmans Freundin, wirkt etwas abgelesen, aber andererseits auch angemessen besorgt und noch nicht in heller Panik, was vielleicht auch nicht angebracht gewesen wäre, da Holmann der Jüngere ja noch nicht ewig verschwunden war.
Ich meine jetzt auch, sie womöglich wiedererkannt zu haben. Seit Jahren suche ich die Stimme einer Frau, im Grund genommen eine Mini Nebenrolle, die zum Fenster raus schreit "Dämliches Zirkuspack !" in der Scotland Yard Folge 17, 'Reis für Manila'.
Im Buch erwischt Tim den die Pistole zu ziehen versuchenden Grobalsky mit einem Karatetritt seitlich am Kopf, wobei dieser gegen die Hauswand stürzt und sich das Schlüsselbein bricht. Danach kommt er zu sich und steht Tim Rede und Antwort, die Schmerzen sollten dafür wohl etwas zu groß sein.
Im HSP Finale vermutet Grobalsky nur lapidar, sein Arm sei gebrochen.
Rainer Schmitt klingt für den beschriebenen, gemütlichen, trägen Inspektor Wondraschek zu zackig und frisch, zu jung, auch wenn er nur drei, vier Sätze hat zum Schluß.
Schön, mal wieder frisch den Vergleich Buch / Hörspiel zu haben, fand ich. Gelungene Mischung bleibt es allemal, die 9P stehen für beide Exemplare weiter bei mir.
Geschrieben von Volker_Mars am 02.01.2023 um 12:07:
Grandiose Folge.
Man hätte gern nochmal Willis Verwandschaft für ein weiteres Abenteuer verwirrten können.
Oheim-Siggi war grandios und Pauline super sympathisch!
Vielleicht mal ein Hinweis an die Autoren, saugt euch mal was aus den Fingern!!!!!
Natürlich 10 von 10.
Geschrieben von Chantal-Marie am 21.10.2023 um 20:00:
Sehr gute Folge, es hat alles perfekt gepasst und sie war durchgehend spanned. Ich finde, dass die Geschichte viel besser durchdacht ist als andere. Ich mochte den Fall sehr gerne. Man hat am Ende auch mit dem Täter mitfühlen können, was ich immer sehr gut finde.
Geschrieben von Klara_Fall am 13.02.2024 um 15:35:
Ich mag diese Folge sehr.
- das "Oheim", mit dem Klößchen seine Freunde so zur Weißglut bringt
- besagten alten, grantelnden "Oheim" und die so resolute Pauline, die ihm Paroli bietet
- wie Tim den Oheim so ein bisschen in "der kleine Lord"-Manier erzieht, bspw. in dem er sich erlaubt, Pauline einen völlig kostenfreien Waldblumenstrauß zu bringen... grandiose Erziehungsmethode
- und wie man spürt, dass dieser alte Motzkopp vor Tim deshalb auch Respekt hat - da erinnert er mich an eine gealterte, männliche Ausgabe der Miranda Priestley aus "Der Teufel trägt Prada", die ja auch fast nie ihre hochmütige Maske fallen lässt
- den "Andi" finde ich auch sehr sympathisch - bei ihm und auch beim "Oheim" finde ich es (wurde hier auch schon gesagt) schade, dass er nicht später nochmal in Erscheinung tritt
- ach ja, ein Kriminalfall ist ja auch noch in der Folge ... dieser ist soweit sogar schlüssig und gut inszeniert. Und doch spielt er wirklich für mich nur die zweite Geige
- würde sich für mich auch für ein Kammerspiel eignen ... die wenigen Szenen, die nicht bei Sigi spielen, müssten etwas angepasst werden ... würde es jedoch gerne auch auf der Bühne sehen
9 von 10 Punkten
Geschrieben von HildaW am 12.09.2024 um 14:50:
Ein Onkel, der Oheim genannt werden will. Und keine Ahnung hat, dass Tim, Karl und Gaby mitkommen.
Ein Überfallener im Zug, und dazu Reporterin Susi.
Ärger im Gasthaus und ein geschwätziger Taxifahrer.
Erste Begegnung mit dem
Onkel Oheim und grantige Stimmung.
Ein anonymer Drohanruf und der Fall beginnt.
Abrupter Szenenwechsel. Ein umgerannter Fremder, der sich als der zweite Neffe entpuppt.
Tim joggt über die Terrassen, und springt durch eine Scheibe. Irgendwie verwickelt sich das immer mehr.
Überfall auf den zweiten Neffen. Der anonymer Anrufer wird konkreter.
Tim findet den gefesselten Andreas im Keller: „Wir suchen dich und du versteckst hier! Darf ich dir mal den Knebel abnehmen?“
Tim verteilt die Aufgaben und behauptet, trainieren zu wollen – und weg. Prügelei mit dem Bösewicht.
Die Auflösung gefiel mir nicht so wirklich.
Nett anzuhören, aber nicht so richtig fesselnd.
Geschrieben von Mikosch373 am 06.10.2025 um 17:39:
Achtung, Spoiler!
TKKG - Stimme aus der Unterwelt (071)
Der Titel erinnert irgendwie an einen Mix an „Stimmen aus dem Nichts“ und „Botschaft aus der Unterwelt“, der Klappentext legt dann aber eine andere Geschichte offen. Auf eine Fahrt nach Österreich habe ich nicht unbedingt viel Lust, aber das mit den Morddrohungen könnte spannend werden. Das Cover ist allerdings ziemlich hässlich. Die Farben beißen sich total und das Motiv wirkt auch sehr gewollt mit der Person, die telefoniert, und der Person, die direkt daneben sitzt und gefesselt ist.
Am Anfang wird gleich mal eine Blinde bezichtigt, ihre Behinderung nur zu spielen. Das ist total unangemessen und ich finde es auch echt scheiße, dass sich das auch noch als wahr herausstellt und man somit DAS ableistische Stereotyp schlechthin bedient. Dass der Gasthof, den TKKG ansteuern, „Traube“ heißt, mag ich aber.
@Bärbel, das erinnert mich sofort an „Mord mit Aussicht“. Dass die Freundin von Klößchens Onkel sich erstmal mit der schönen Gaby vergleicht, ist leicht weird - aber witzig.
Der Onkel selbst ist leicht unangenehm, aber er hat auf jeden Fall Charakter. Auch wenn sein Fatshaming in mehr als einer Hinsicht problematisch ist. Der Drohanruf ist richtig cool, ich mag, wie der Anrufer sofort zum Punkt kommt und dabei genauso klingt, wie man sich einen rachsüchtigen Kerl vorstellt. Wie sie den Typen im Graben finden, ist echt witzig. Sowohl wie der Typ sich meldet, als auch, wie die Taschenlampe angeschaltet wird. Wie Tim den falschen Mann übertölpelt, ist auch ganz spannend.
Lutz Mackensy als Verbrecher gefällt mir auch gut. Das Motiv für seine Taten ist mir aber ein bisschen zu konstruiert. Gab es da wirklich keinen anderen Arzt, der die Frau hätte retten können? Wie sie Andreas aus der Gefangenschaft befreien, ist irgendwie sehr einfach, aber ganz unterhaltsam. Dass Tim den Verbrecher allein stellen will, ist dafür etwas nervig. Warum nimmt er seine Freund*innen nicht mit? Dafür ist das Ende diesmal nicht so abrupt wie in anderen Folgen.
Fazit: 6 von 10 Punkten
Geschrieben von Volker_Mars am 06.10.2025 um 21:38:
| Zitat von Volker_Mars: |
Grandiose Folge.
Man hätte gern nochmal Willis Verwandschaft für ein weiteres Abenteuer verwirrten können.
Oheim-Siggi war grandios und Pauline super sympathisch!
Vielleicht mal ein Hinweis an die Autoren, saugt euch mal was aus den Fingern!!!!!
Natürlich 10 von 10. |
Hm... hab gerade Mikoschs Beitrag gelesen. Bin zu meinem eigenen hochgeswitcht. Bedenkt man das die 226 Ende Februar heraus gekommen ist... wurde mein damaliger Wunsch vom Autorenteam erhört?!
ZEITLICH WOHL SCHON VORHER UMGESETZT ABER DENNOCH FUNNY!
Geschrieben von City_Uhu am 06.10.2025 um 21:46:
| Zitat von City_Uhu: |
K.W. Diess, Marianne Kehlau und Lutz Mackensy spielen sich den Arsch ab, herrlich !
Diess hat hier außerhalb von Masters of the Universe wohl meine favorisierte Rolle bei Europa.
|
Nee, als Doktor Remplem im Vampir der Autobahn.
Geschrieben von Holger am 06.10.2025 um 21:56:
Ich liebe Pauline Mehrfelder. Hier habe ich Marianne Kehlau das erste Mal bewusst wahrgenommen. Sie wäre Ende Januar übrigens 100 Jahre alt geworden.
Geschrieben von Volker_Mars am 06.10.2025 um 21:58:
Pauline Mehrfelder ist einfach Zucker!
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH