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-------- 066 - Gauner mit der „Goldenen Hand“ (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=8755)
Geschrieben von Info-Box am 06.02.2019 um 22:14:
066 - Gauner mit der „Goldenen Hand“
Geschrieben von Murphy am 14.06.2021 um 21:19:
Nachts im Museum
Das Hörspiel der 66. Folge basiert auf einer Kurzgeschichte von 56 Seiten, die als zweites Abenteuer im TKKG-Jubiläumsband 50 abgedruckt war. Zwar bekommt es TKKG in der Story mal wieder mit zwei Verbrechen zu tun, aber die geschehen an einem Ort: im Euro-Museum. So wirkt das Hörspiel geradliniger als etliche andere Produktionen. Verbrechen mit Gemälden sind nicht wirklich neu in der TKKG-Serie bis dato, aber da das Thema selten genutzt wurde, wirkt es relativ frisch in dieser Episode. Ein Säureattentäter ist hingegen gänzlich neu im TKKG-Universum. Die Geschichte ist originell, kurz und knackig und kommt erfreulicherweise ohne Gangsterdialoge aus. Klößchen bekommt vom Hörspielskriptautor wieder lustige neue Witze. Über fehlenden Humor kann man also nicht klagen. Etwas besonderes gibt es diesmal: Personen aus dem vorherigen Fall tauchen wieder auf: Tim und Klößchen begegnen einigen Partygästen wieder, die sie eingeladen haben, als sie als Obdachlose verkleidet waren. Außerdem ist Caroline von Färber wieder dabei. Die Figurenzeichnung weiß wieder sehr zu gefallen.
Das tolle plakative Cover zeigt einen Gemäldedieb in Aktion.
Die Sprecherleistungen steigern das Hörvergnügen. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern stechen besonders folgende heraus: Michael von Rospatt als Benno Plegel, Michael Harck als Olaf Präht und Gaby Libbach als Frau von Hippe. Als Erzähler ist Günter König wieder gut.
Zwischenmusiken, Geräusche und Effekte sind wieder super.
Fazit: Zwar ist „Gauner mit der goldenen Hand“ etwas schwächer als der direkte Vorgänger, trotzdem zählt dieses Hörspiel zu den guten Folgen der TKKG-Serie.
7 Punkte
Anmerkung: Innerhalb des Buchs gibt es zu diesem Fall eine sehr lustige Illustration: Die erste Zeichnung zeigt einen U-Bahn-Fahrgast der wie Jorge Gonzalez (Model und Choreograf aus Kuba) aussieht.
Geschrieben von Volker_Mars am 01.11.2022 um 23:45:
Gute Folge, welche mir 8 Punkte wert ist!
Finde es klasse, dass man auf bereits bekannte Figuren setzt.
Kommt in einer sehr starken Dekade nicht ganz an die Konkurrenz heran, aber letztendlich habe ich hier ein "tolles Schlusslicht!"
Geschrieben von Chantal-Marie am 16.10.2023 um 13:57:
Naja geht so. Die Folge war so ne Folge, bei der ich dachte, oh schon vorbei? Aber nicht, weil der Fall so gut war, sondern, weil ich finde, dass wieder am Ende plözlich alles passiert ist und relativ lange in die Folge eingeführt wird.
Das Thema kunstraub fand ich eigentlich ganz interessant, die Umsetzung mochte ich aber irgendwie nicht, auch, wenn ich es sehr spannend finde einen Säureattentäter einzusetzen. Die Begründng, warum er das gemacht hat, finde ich aber jezt nich so plausibel
Geschrieben von Klara_Fall am 13.01.2024 um 14:51:
Ich liebe den Dialog, um den Typen, der das Fläschchen küsst.
Schon seit Kindheit wundert es mich etwas, als Tim die Säure in den Ausguss gießt, dass er zwar aufpassen soll, dass ihm nichts auf die Hand tropft, weil sich die Säure bis zum Knochen durchätzen würde, aber dass die ggf. aus Plastik bestehenden Rohre das so ohne Probleme aushalten.
Sonst mag ich die Folge. Caroline von Färber ist mir sympathisch. Auch, wie sie etwas zerknirscht zugibt, dass die Gemälde eben (noch) nicht versichert sind. Auch Stefanie mag ich.
Die "Partygäste" aus der Vorgängerfolge mag ich weniger, aber trotzdem schön, dass sie nochmal auftauchen.
Und seit jeher bin ich grün und blau vor Neid, wie ein Mensch so toll Gemälde kopieren kann. Ich kann nicht mal ein Tier ordentlich bzw. erkennbar zeichnen.
Die Handlung ist "rund", ohne unnötige Längen, mit genug Humor und mal weniger "Psychothriller" als sonst manchmal.
9 von 10
Geschrieben von Holger am 14.01.2024 um 01:47:
| Zitat von Klara_Fall: |
| Schon seit Kindheit wundert es mich etwas, als Tim die Säure in den Ausguss gießt, dass er zwar aufpassen soll, dass ihm nichts auf die Hand tropft, weil sich die Säure bis zum Knochen durchätzen würde, aber dass die ggf. aus Plastik bestehenden Rohre das so ohne Probleme aushalten. |
An das Fläschchen und das Röhrchen habe ich nie gedacht. Aber mich hat immer gewundert, dass das Waschbecken und der Abfluss keinen Schaden nehmen.
Geschrieben von Volker_Mars am 14.01.2024 um 08:23:
Da bin ich eher bei Holger.
Das Fläschchen war für mich immer aus Glas. Keine Ahnung ob das Plastik erwähnt wird. Logisch und wenn höre ich drüber weg, wie die letzten 26 Male...
Geschrieben von Klara_Fall am 14.01.2024 um 12:50:
Ja, das Fläschchen ist klar aus Glas, mit Plastik (hatte mich nicht präzise ausgedrückt) meinte ich die Rohre des Waschbecken-Abflusses, in den Tim das Zeug kippt....
Es ist ja auch nicht relevant, ob die danach ein Loch habe, es fiel mir nur immer als "aber" ein.
Geschrieben von HildaW am 05.09.2024 um 08:04:
Beginn in der U-Bahn mit Beobachtung und Verdächtigung.
Tim als Taschendieb.
Irgendwie erstmal langatmig mit der Schwefelsäurevernichtung und der Begegnung mit Personen aus der vorigen Folge.
Die halbe Folge ist um und endlich geht es um gefälschte Bilder.
Aber auch das packte mich dann nicht mehr.
„Das ist nicht unser erster Fall!“
„Mindestens der sechsundsechzigste große.“
Geschrieben von Dominik am 09.05.2026 um 11:19:
Gar nicht so übel, diese Folge. Ein Museum als Schauplatz finde ich eh immer super, Charaktere sind interessant und es gab kaum peinlich Ausfälle der Sprechenden. Toll war Klöschens Satz, TKKG habe nun 66 richtige Fälle und ein paar kleinere gehabt. Insgesamt im Mittelfeld, aber gut zu hören.
7/10 Punkten
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