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Geschrieben von Info-Box am 07.02.2019 um 14:42:

  053 - Schüsse aus der Rosenhecke




Geschrieben von DaDi am 08.03.2019 um 20:31:

 

Irgendwie fehlt mir etwas Spannung in der Geschichte. Der Anfang geht spannend los, aber dann flacht es ab. Die Schusszähne mit einzubauen wäre vielleicht auch ganz interessant gewesen.

Fazit: Mittelmaß



Geschrieben von Mangobanane am 08.03.2019 um 21:10:

 

Ist das eigentlich Zufall, dass du momentan irgendwie nur Folgen hörst, die ich für einige der größten Rohrkrepierer der Serie halte? Fettes Grinsen



Geschrieben von DaDi am 08.03.2019 um 22:49:

 

Zitat von Mangobanane:
Ist das eigentlich Zufall, dass du momentan irgendwie nur Folgen hörst, die ich für einige der größten Rohrkrepierer der Serie halte? Fettes Grinsen

Nicht ganz Fettes Grinsen . Ich sortiere nach den Bewertungen und schaue bei den Schlechten, welche ich lange nicht mehr gehört habe und arbeite mich so durch. Nach der Reihenfolge hören fand ich doof, und die besseren Bewertungen hatte ich zuletzt erst gehört.
Also abgesehen habe ich es jetzt nicht auf deine Bewertungen, aber da wir scheinbar die einzigen sind, die hier bewerten, erwische ich halt nur deine Negativbewertungen Fettes Grinsen



Geschrieben von Murphy am 16.05.2021 um 21:25:

 

Top 30 der ganzen Serie

In dieser Folge geht es um einen Mordversuch an einem Tier und an einem Menschen. Ein erfolgreicher Mord an Menschen verbietet sich durch das „Gesetz der Serie“. Man könnte hier auch von einem Tabu sprechen. Die Hörspielhandlung ist auch so aufregend und interessant genug. Die TKKG-Bande bekommt in der Story viel „Arbeit“. Zunächst sieht es nach drei Fällen aus. Aber es sind „nur“ zwei Fälle. Die TKKG-Bande muss mal wieder richtig ermitteln. Die Geschichte wurde nicht so stark nach dem Zufallsprinzip gestrickt, wie sonst des Öfteren. Alle Verdächtige bezüglich des Mordversuchs haben ein Alibi und derjenige, der auf Oskar geschossen hat, ist scheinbar unauffindbar. Die Auflösung ist dann sehr überraschend und innovativ.
Die Figurenzeichnung ist hervorragend gelungen. Der Humor kommt auch nicht zu kurz, so gibt es einige lustige Sprüche und Dialoge zu hören. Leider wird es selten wirklich spannend.
Das Cover zeigt die Schlüsselszene aus der Geschichte und ist ein Eyecatcher.

Die Sprecherleistungen sind alle sehr gut. Die vier Hauptsprecher erstklassig in ihren gewohnten Rollen. Auch schön: Alle vier TKKG-Mitglieder haben ungefähr gleich viel Text. Von den Gastsprechern haben mir Jürgen Thormann als Ex-Kommissar Weyer, Ursela Monn als Isabell, Andreas Fröhlich als Neffe Nante und Horst Naumann als Odehaupt am besten gefallen. Eric Vaessen, der ab Folge 57 für einige Hörspiele der TKKG-Erzähler ist, ist hier in einer Nebenrolle als Herr Müller zu hören. Günther Dockerill ist als Erzähler wieder super. Von allen TKKG-Erzählern ist er der beste.

Die Zusammenstellung der Zwischenmusiken ist hervorragend gelungen. Geräusche und Effekte sind ausgezeichnet. Hier macht Europa selten etwas falsch.

Fazit
Diese Folge zählt zu meinen Favoriten. Sie gehört zu den 30 besten Folgen der ganzen Serie. Das liegt daran, dass die meisten Bestandteile des Hörspiels vollkommen überzeugen können (Geschichte, Humor, Sprecher, Zwischenmusiken sowie Geräusche und Effekte). Lediglich Spannung habe ich im Hörspiel etwas vermisst. Deshalb reicht es nicht ganz für eine Höchstwertung.


9 Punkte



Geschrieben von City_Uhu am 17.05.2021 um 10:23:

 

Eine meiner TOP Folgen aus der Ü40 Ära, das Sommerfeeling mit der Schwüle, dem Gewitter sind spürbar, die Story ist rund und knackig, jedes Mal wenn es Spaghetti gibt muss ich den Nante Weyer-Printen erinnern, der sich gefräßig über eine solche Schüssel her macht im Finale. Thumbs Up



Geschrieben von City_Uhu am 01.07.2021 um 10:04:

 

10 points...

Ne klassische Täterhatz, wer war es ?

Ich mag das immer, auch im Fernsehkrimi, gibt's ja fast nicht mehr so.

Die geschaffene Atmosphäre performt wieder einmal und insbesondere am absoluten Maximum.

Im schwülheißen Sommer läuft sie zudem bei mir im Auto desöfteren, sprechertechnisch bleibt das Label sich angenehm treu hier, taucht ein oder mehrere Fragezeichen bei TKKG auf, sind sie bei den Bösen.

Jedesmal, wenn's Spaghetti gibt, denk ich an Nante Weyer-Printen, ohne Kappes !

Den gefräßig drüber hermachen Satz kann meine Familie schon nicht mehr hören. Thumbs Up



Geschrieben von Retro am 01.07.2021 um 10:04:

 

- Ich hatte das Taschenbuch gelesen.
- Dann hab ich das Buch zerrissen und Feuer im Ofen gemacht
- Ich glaube, keiner kann sich vorstellen, wie WEH mir das getan hat (2005 in Mecklenburg Vorpommern)

Doch für Kälte bin ich absolut ungeeignet.

Buch 7
Hörspiel 9

Dass Mango 2 bewertet hat, gestehe ich seinem 10 Jahre jüngeren Alter zu.... Zunge



Geschrieben von City_Uhu am 01.07.2021 um 10:09:

 

Das Buch habe ich sozusagen zweifach, einmal als einzelnes Taschenbuch und nochmal als Sammelbandbestandteil.

Da würd ich auf 8P gehen, hier gewinnt das HSP mal total, Du musst die Sommeratmo, die Gegend, die Typen und den Krimi total transportieren, und das ist hier echt rekordverdächtig gut gelungen !

Das Einzige was mich stört, dass Horst Naumann als Sigi Odehaupt seine Stimme so debil verstellen musste, wenn er da tief bleibt und etwas flüssiger spricht, hätte ich es viel bedrohlicher, zwielichtiger gefunden. Auch, wenn's glaub nur zwei Sätze waren.



Geschrieben von Retro am 01.07.2021 um 10:17:

 

Zitat von City_Uhu:


Das Einzige was mich stört, dass Horst Naumann als Sigi Odehaupt seine Stimme so debil verstellen musste, wenn er da tief bleibt und etwas flüssiger spricht, hätte ich es viel bedrohlicher, zwielichtiger gefunden.


Das is mir nebensächlich. Die "Idylle" von Thormann und Tarzan im Original macht es schon alleine zu einem wertvollen Juwel. Hier erst lernte ich Thormann langsam zu mögen. (In der "Silbermine" der Fragezeichen oder Benjamin "als Bürgermeister" war er einfach nur ein Kotzbrocken. Manche mag ich sofort, manche mag ich nie und manche lerne ich zu mögen. Das war bei Thormann eindeutig der Fall.

Besonders mag ich es, wenn in Zeiten der "Scheiße" heimelige Idyllen "hörend" gezeigt werden.

Ufos in Bad Finkenstein
Die weiße Schmugglerjacht
Schüsse aus der Rosenhecke

um nur einige zu nennen....

Da können die "Krimis" noch so schwach sein, bei so einer Naturkraft überwindet ein Hörspiel die Schwächen, und wenn dann noch der Krimi selbst klasse ist, so ist es ein Megahit.



Geschrieben von City_Uhu am 01.07.2021 um 10:29:

 

Für mich zählen auch und gerade die Kleinigkeiten, gegen mich waren Zadek und Fassbinder Phlegmaten, mein Bester... Zwinker

Thormann...26 drei ???...Kotzbrocken...

Ja, Thurgood IST ja auch ein solcher, das hatte er da so zu spielen. Zwinker


Zitat:
Da können die "Krimis" noch so schwach sein, bei so einer Naturkraft überwindet ein Hörspiel die Schwächen


Da bin ich bei Dir, hundert Prozent.

Schmuggler Yacht...heimelig...

Die Szene auf der Yacht der Bakers, oder was ? Kann man gelten lassen. Zwinker



Geschrieben von Retro am 01.07.2021 um 10:36:

 

Zitat von City_Uhu:

Die Szene auf der Yacht der Bakers, oder was ? Kann man gelten lassen. Zwinker


Günther Dockerill erwähnt es ja höchst selbst: "So richtig gemütlich wurde es aber erst als ....) Fettes Grinsen



Geschrieben von City_Uhu am 01.07.2021 um 10:39:

 

Korrekt, für mich persönlich ist Griechenland, 35 Grad, Yachthafen alles andere als nur heimelig, aber für diese Geschichte sag ich dann "passt scho'..."



Geschrieben von Retro am 01.07.2021 um 10:51:

 

Zitat von City_Uhu:
Korrekt, für mich persönlich ist Griechenland, 35 Grad, Yachthafen alles andere als nur heimelig, aber für diese Geschichte sag ich dann "passt scho'..."


Heute ist für mich nix außerhalb heimelig. Doch hätte ich heute damals schon gewusst, ich wäre garantiert nicht mehr hier.... Fettes Grinsen



Geschrieben von Holger am 20.03.2022 um 13:31:

 

Manchmal lohnen sich die Bücher schon deshalb um etwas mehr über die Nebenpersonen zu erfahren.

In dieser Geschichte haben Christian Müller, aber vorallem auch Jutta Malchowsky eine viel größere Rolle. Letztere kommt im Hörspiel ganz anders rüber als im Buch.



Geschrieben von Mangobanane am 13.07.2022 um 22:29:

 

Ich erhöhe von 2 auf 5 Punkte, nachdem ich es nach langer Zeit mal wieder mit der Folge probiert habe. Sie ist nicht so öde, wie ich sie in Erinnerung habe, vor allem Thormann ist natürlich eine Klasse für sich, ist mir aber weiterhin etwas zu geradlinig. Wolf versäumt es leider, außer Odehaupt und Nante weitere potentielle Täter einzubauen, was den Fall extrem überschaubar macht, dazu hat Odehaupt kaum Screentime… Nach wie vor, man hätte mehr rausholen können denke ich, aber dennoch, es gibt weitaus schlimmere Folgen.



Geschrieben von Volker_Mars am 25.10.2022 um 07:40:

 

10 Punkte!

Ich liebe die Atmosphäre und hätte mir weitere Auftritte der Weyers vorstellen können. Dazu ist eine große Portion Spaghetti Pflicht! Fettes Grinsen



Geschrieben von Chantal-Marie am 04.10.2023 um 17:23:

 

Die Folge kann man sich ganz gut anhören, jedoch fehlt mir die Spannung. Finde den Plot an sich aber richtig gut, versuchter Mordversuch usw. eigentlich könnte es eine wirklich gute Folge werden. Irgendwie wurde aber alles so nach und nach abgehackt. Täter war auch von Anfang an klar



Geschrieben von Olle_Viri am 09.11.2023 um 04:02:

 

Verdammte TKKG-Bande:

Nach dem Fernsehfolgen-Block wollte es Stefan Wolf wissen. Mit 'Schüsse aus der Rosenhecke' wollte er wohl den absolut perfekten Krimi schreiben, sein Masterpiece abliefern, aber auch in einigen Folgen direkt danach ist diese Ambition noch deutlich erkennbar. Das Taschenbuch 'Schüsse aus der Rosenhecke' beinhaltet wohl den komplexesten und bis ins letzte Detail ausgetüfteltsten Fall der Serie (zumindest in Stefan Wolfs Schaffensphase). Dass man das so 1:1 nicht ins Hörspiel umsetzen kann, tut dem ganzen keinen Abbruch. Die Story trumpft mit einer gigantischen Atmosphäre auf, Sommerhitze, Schwüle, ein drohendes Gewitter und etwas, das in der Luft liegt (der Mordanschlag) in der PGS (Professor-Gerstl-Straße). Alleine die PGS und Gegend drumherum als Schauplatz macht diese Folge liebenswert. Kann man sich alles wunderbar vorstellen. Zunächst jagen TKKG einen Schützen aus dem Schmatzmoor, der Hund Oskar zur Zielscheibe auserkoren hatte und mit rotem Hemd und silbernem Tourenrad davondüst. Nachdem er Tim entkommen ist und in einem der Häuser in der PGS durch den Hintergarten am Mühlbachweg verschwunden ist, versuchen es TKKG mit einer Befragung Haus für Haus auf der Weyer-Seite. Dabei werden sie in die Geschehnisse der PGS hineingezogen, die im Mordanschlag (den Schüssen aus der Rosenhecke) auf Heinz Weyer mündet. Durch die Aufklärung eines anderen Verbrechens bekommt der Hauptverdächtige Siggi Odehaupt sein wasserfestes Alibi. Am Schluss wird der Täter, Weyers Neffe Nante überführt, der eigentlich ebenso ein wasserdichtes Alibi hatte (zumindest im Prä-Handyzeitalter). Doch TKKG und Hund Oskar lüften auch das Geheimnis um den Walkie-Talkie-Trick und dieses Alibi zerbröselt über einer Schüssel Spaghetti. Die Sprecher sind sehr gut, Andreas Fröhlich als Neffe Nante und völlig gewissensloser und verrohter Verbrecher hinter einer biederen Fassade ist dabei neben Günther Dockerill als Erzähler besonders hervorzuheben. Auch der Humor kommt in dieser Folge keineswegs zu kurz.

Zitate / lustige Szenen:

Tim:"Da hat doch jemand geschossen."
Karl:"Ja."
Klößchen:"Der Düsenjägerpilot! Auf die Mücken! Mit der Bordkanone!"

Karl über Klößchen:"Auf der ganzen Strecke hat er uns die Ohren vollgenölt. Wir haben sogar unterwegs gerastet. Eine Schnecke, die wir längst überholt hatten, war zum Schluss wieder vor uns."

Karl hat zunächst erstmal keinen Bock, alle Häuser abzuklappern und nach Rothemd mit dem Tourenrad zu fragen.
Tim:"Was soll die schlappe Haltung Karl? Wir geben niemals auf! Und außerdem ist Oskar bei uns Ehrenmitglied."

Günther Dockerill hat auch noch seinen genialen Moment, bevor er nach Folge 56 leider die Serie verlässt.
Erzähler:"Weyers Neffe saß im Garten auf einem Gartenstuhl und hatte sich gefräßig über eine Schüssel Spaghetti hergemacht. Stirnrunzelnd blickte er auf, als Kommissar Glockner mit den TKKG-Freunden und dem kläffenden Oskar zu ihm kam."
Alleine die Aussprache von Spaghetti - genial! Dockerill war einfach der beste der Erzähler bei TKKG.

Das Zitat der Folge kommt von Ferdinand Weyer-Printen und hat Kultstatus erlangt.
Nante:"Verdammte TKKG-Bande. Ohne euch wäre ... wäre alles glatt gegangen."
Selten wurden TKKG so geadelt.

Fazit: Eine besondere Story (weil der Täter beim Mordversuch ein scheinbar perfektes Alibi hat) und die eindrucksvolle Atmosphäre sowie der Schauplatz PGS und Umgebung (einzigartiges Setting für diesen Fall) machen diese Folge zum echten Highlight, auch sonst stimmt diesmal einfach alles. 10/10

weitere Anmerkungen:

Das Buch auch absolut empfehlenswert und ein echtes Juwel. Da ist das Ganze noch komplexer und der Fall wirklich bis ins letzte Detail ausgetüftelt worden. Man erfährt mehr über den Einbrecher Müller und Frau Malchowsky und ihre Verwicklungen in den Fall. Nante wird im Buch sehr schön als völlig gewissensloser Widerling hinter einer biederen, teigigen Fassade charakterisiert. Auch Odehaupt zeigt dort die gesamte Rohheit, die in ihm steckt. Zum Schluss verübt er tatsächlich noch einen Mordanschlag mit einem Sprengsatz auf Weyer, der aber den armen Einbrecher Müller trifft und ihm ein paar Finger abreißt. Insgesamt bevorzuge ich dann doch die Hörspielversion, dieser zusätzliche Mordversuch unterminiert eigentlich die originelle Grundidee mit Odehaupts Alibi. Trotzdem ist das Buch auch sehr lesenswert und gut geeignet dafür, um sich die örtlichen Gegebenheiten rund um die PGS besser vorstellen zu können.



Geschrieben von Klara_Fall am 03.06.2024 um 16:21:

 

Obwohl ich die Folge sehr mag - siehe 9 Punkte - seit Wochen schleiche ich hier um meine Bewertung wie die Katze um den heißen Brei und weiß nicht, was ich schreiben soll. Weshalb mag ich die Folge?

Das "Gesamtpaket" stimmt einfach. Die Charaktere, der Spannungsbogen, die Sprecher, die Ideen sind nicht total abgedroschen... nee, tut mir leid, aber ich kriege es nicht konkreter, möchte aber meine 9 Punkte druntersetzen und die doofe Lücke in meinen Bewertungen schließen....


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