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Geschrieben von Info-Box am 07.02.2019 um 15:20:

  046 - Hotel in Flammen




Geschrieben von Murphy am 20.05.2021 um 18:12:

 

Tante Isa unter Verdacht - oder: TKKG als Hotelangestellte

Der Plot dieser Folge aus der TKKG-Frühzeit sticht durch seine Einmaligkeit hervor: Der Hörer erlebt TKKG als Hotelangestellte (genau genommen sind sie Aushilfen während der Schulferien). Das Personal ist knapp, weil es ein neues Konkurrenzunternehmen in Bad Neuzell gibt: Das Luxushotel „Weekend“ zieht Besucher und Personal von vielen kleineren Hotels ab. Einige Hoteliers befürchten dadurch bald den Ruin. TKKG will aufklären, wer hinter den Anschlägen auf das neue Luxushotel steckt und bekommt es noch mit weiteren Verbrechen zu tun. Leider ist der Humor aus der Buchvorlage im Hörspiel nahezu nicht vorhanden, da viele Szenen der Schere zum Opfer gefallen sind. Auch erfährt man in der literarischen Vorlage unter anderem mehr über die weiteren Verbrechen. Die Audiovariante ist noch spannungsärmer als der gleichnamige TKKG-Band. Durch die Kürzungen wirkt es im Hörspiel so, als ob hauptsächlich „Kommissar Zufall“ den Fall löst. Die Figurenzeichnung ist hingegen exzellent gelungen. Das Cover zeigt eine brenzlige Situation der Geschichte. Meiner Meinung nach ist die Titelillustration sehr gut.

Die Sprecherleistungen sind alle erstklassig. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt super in ihren Rollen. Scarlett Lubowski ist zum dritten Mal in der Rolle als Gaby zu hören. Sie vertrat Veronika Neugebauer als Gaby in insgesamt 9 Folgen. Von den Gastsprechern haben mir Ursula Monn als Tante Isa, Stefan Chrzescinski als Jörg Köschen und Horst Naumann als Graf Albert von Paletti am besten gefallen. Günther Dockerill ist als Erzähler wieder sehr gut.

Die Zwischenmusiken wurden hervorragend ausgewählt und eingesetzt. Das gleiche gilt für Geräusche und Effekte. Die CD-Auflage ist gegenüber der Erstauflage völlig unverändert.

Fazit
Die Folge „Hotel in Flammen“ ist ein überdurchschnittliches Hörspiel der Serie. Mehr Spannung hätte der Produktion gutgetan.


Meine Rezension deutet es ja bereits an: Das Buch hat mir sehr viel besser als die Verhörspielung gefallen. Daher kann ich hier das Buch mehr empfehlen als das Hörspiel. Für ersteres gäbe es 9 Punkte für letzteres nur 7 Punkte.



Geschrieben von Volker_Mars am 23.03.2022 um 22:47:

 

Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe diese Folge!

Toll finde ich, dass mal im Umfeld der Verwandtschaft die Bösewichte stecken.

Ich freue mich darauf bald das Buch zu lesen!

Beim Hörspiel bleibt nix anderes als.... richtig 10!!! PUNKTE! Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up



Geschrieben von Holger am 23.03.2022 um 23:24:

 

Ich erinnere mich noch an meine Kassette damals. Auf einer Seite gab es einen Schreibfehler: "Hotel in Falmmen" Fettes Grinsen



Geschrieben von City_Uhu am 24.03.2022 um 11:04:

 

Finde den Fall diesmal wirklich arg dünn und die Hotel Mafia kommt nicht wirklich zur Geltung, das Buch ist hier wirklich empfehlenswert, als Ergänzung.

Hier wäre mit etwas mehr Laufzeit mehr drin gewesen, für mich die schwächste Folge des 40er Blocks nach Bombe an Bord.

Vergebe gnädige 7P, aber nur aufgrund des Kindheitsfaktors.



Geschrieben von Chantal-Marie am 20.09.2023 um 18:05:

 

Fand die Folge ganz gut, konnte man sich gut anhören, es gibt aber definitiv bessere Folgen. Ich finde das Thema Brandstiftug sehr interessant und dem Cover nach zu urteilen habe mich sehr auf die Folge gefreut. Leider habe ich dadurch etwas zu viel erwartet. Die Folge war zwar spannend, hatte aber stellenweise einige Längen. Isabelle mochte ich sehr gerne, was auch an der Sprecherin liegt. Schade, dass sie nicht öfter vorkommt :/. Das Thema mit dem Hotelkrieg fand ich auch ganz interessant, sowie auch die anderen Handlungen, aber zun 100% hat die Folge mich nicht abgeholt



Geschrieben von Olle_Viri am 22.10.2023 um 01:50:

 

Es brennt! Es brennt!:

TKKG fahren nach Bad Neuzell, um für Gabys Tante Isabell Glockner im Hotel Erlenhof auszuhelfen (vielmehr schmeißen sie den Laden). Obwohl ich sie früher fast ausgeblendet hatte, finde ich die 46 heute als Erwachsener unglaublich stimmungsvoll und bin mittlerweile Feuer und Flamme für sie. In Bad Neuzell tobt nicht nur der 'Hotelkrieg' seit das 'Weekend' eröffnet hat und die kleinere Konkurrenz zu verdrängen droht, vielmehr sind alle auftretenden Personen in dieser Geschichte auf ihre Weise schrullige Unsympathen. Die Gastgeberin Tante Isa hätte dabei das Potential als Gastgeberin und Sympathieträgerin aufzutreten - zugegeben, wirklich unsympathisch wirkt sie nicht, aber mit Ursela Monn als Sprecherin (ausgezeichnet!) kommt sie sehr 'speziell' rüber. Seit ich Ursela Monn aus Tierärztin Mertens kenne (und in der Rolle da finde ich sie überhaupt nicht sympathisch) hat sie diesen Malus-Faktor bei mir stehen. Zudem nutzt sie TKKG ganz schön aus was die Arbeit betrifft finde ich. Auch ihr Stiefsohn Jörg Köschen ist aufgrund des Sprechers schon enorm vorbelastet. Stephan Chrzescinski ist seit Folge 29 ('Hundediebe kennen keine Gnade') der Unsympath im Klassikerbereich schlechthin. Die Hoteliers Maier ('Bellevue') und Terzhaber ('Roter Schwan') sind auch schrullige Fieslinge und gehässig wie schadenfroh. Ganz zu schweigen von Isa's Ex-Mann Valentin Köschen. Auch Graf von Paletti ist mit seinen wüsten Anrufen und Verdächtigungen bei Isabell ein unangenehmer und knallharter Zeitgenosse. In Bad Neuzell würde man nicht gerne als Gast verweilen. Das Weekend als graubrauner Betonklotz, und diesen Charme versprüht der gesamte Ort mit seinen Personen. Die Story überzeugt diesmal auch vollständig, besonders das nebenbei aufgedeckte Verbrechen von Valentin Köschen, der mit einem befreundeten Ehepaar in eine Villa einbricht und bei dem seine Freundin aus Versehen niedergeschlagen wird, sehr gelungen. Das ist einfach TKKG at his best. Nebenbei bei einem Verdächtigen klingelt das Telefon und es ist was passiert. Die Sprecher in dieser Folge allesamt spitzenklasse, Eric Vaessen als Hotelier Fritz Maier und Karl Walter Diess als Valentin Köschen sind hier überragend. So ist es am Ende eine absolut gelungene Sache.

Zitate / lustige Szenen:

Tim:"Keine Beleidigungen Herr Köschen, sonst schalte ich mich ein."
Valentin Köschen:"Oh, da krieg ich es ja richtig mit der Angst zu tun."

Das Zitate der Folge kommt von Hotelier Maier, der euphorisch und im Überschwang im Erlenhof anruft.
Maier:"Es brennt! Es brennt! Es ist nicht zu fassen. Es steht in Flammen und wir haben nicht das Geringste damit zu tun. So ein Glück, es ist nicht zu glauben, es brennt."
Gemeint ist das 'Weekend'.

Fazit: Tolle stimmungsvoll umgesetzte Story, die ausgezeichneten Sprecher beleben die schrulligen Charaktere und versprühen deren eigenen 'Charme', 9/10

weitere Anmerkungen:

Habe damals beim Durchlesen der Sprecherliste gedacht man spricht Köschen Kös-chen (in Anlehnung an Klößchen)



Geschrieben von Holger am 22.10.2023 um 14:39:

 

Zitat von Holger:
Ich erinnere mich noch an meine Kassette damals. Auf einer Seite gab es einen Schreibfehler: "Hotel in Falmmen" Fettes Grinsen


Habe mal im Netz nach einem Foto davon gesucht. Ich wurde fündig.



Geschrieben von Klara_Fall am 05.03.2024 um 07:59:

 

Ich mag die Folge!
"Tante Isa" ist mir sehr sympathisch. Sie verhält sich wertschätzend gegenüber TKKG und ich kann ihre Selbstzweifel, als ihr Stiefsohn Dinge inszeniert, um eben diese Selbstzweifel auszulösen (leider hat das 🐷damit ja Erfolg) nachvollziehen.

Sonst ist es ein Thema, das nicht alle paar Folgen vorkommt und auch sonst nicht in anderen Serien so aufgegriffen wurde.

Die Charakterzeichnungen halte ich für realistisch und gut ausgefeilt. Sprecherleistungen sind durchweg gut und ich liebe ja Ursela Monn (u. a. eine der Hauptrollen in "der Hausgeist" Anfang der 90er). Schön, sie hier zu hören.

Folgen, die nicht sooo lang sind, stehen bei mir ja in der Regel auch gut da.

8 von 10 von mir



Geschrieben von Dominik am 21.04.2024 um 13:33:

 

Hm, also so richtig abgeholt hat mich die Folge leider nicht. An sich mag ich Hotels als Schauplatz, aber hier kam ich nie so richtig rein.

6/10 Punkten



Geschrieben von HerrSchmeichler am 24.07.2024 um 12:59:

 

Ich habe die Folge schon mehrmals gehört, aber erst beim letzten Mal bin ich nicht nach den ersten 20 Minuten gedanklich abgeschweift und habe wirklich mal auf die Geschichte geachtet. Vieles war mir gar nicht mehr bewusst gewesen, wie Tante Isabells Ex-Mann. Liegt es daran, dass hier viele Handlungsstränge parallel laufen? Wohl eher nicht, denn das macht mir bei anderen Folgen auch nichts aus. Aber irgendwie muss ich hier wirklich aktiv zuhören, um folgen zu können. Pfeifend

Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz interessant mit dem Hotelkrieg und dem verschwundenen Ring. War auch nicht unbedingt vorhersehbar.
Die Sprecher*innen sind gut, auch wenn ich jetzt kein Highlight benennen könnte. Gute, solide Leistungen.

7 von 10 Punkten



Geschrieben von Holger am 24.07.2024 um 21:45:

 

Mein Sprecherhighlight ist eindeutig Horst Naumann als Graf Paletti. Er spricht ihn so herrlich überkandidelt, dass man ihm kaum erkennt. Irgendwie erinnert er mich da auch total an Hubert von Meyerinck.



Geschrieben von Volker_Mars am 24.07.2024 um 23:05:

 

... und schreib dir hinter die Ohren, dass du mich mit solchen Methoden nicht zermürben kannst!

Was denkst du dir eigentlich?

Die Kriminalpolizei wird den Fall aufklären und du wirst haften, für jeden Pfennig! Zunge



Geschrieben von HildaW am 26.07.2024 um 17:53:

 

Tante Isabel braucht Gabys Hilfe, die bringt auch gleich TKK noch mit. Wie gut, dass die vier so vielseitig einsetzbar sind. Fettes Grinsen

Hotelkrieg, ein Stiefsohn, ein nerviger Ex-Mann und Tim als Geleitschutz. Etwas skurril, dieses Gespräch, aber irgendwie auch TKKG-typisch.

Tim kommt mit der Telefonanlage nicht zurecht. Wow, mal etwas, das er nicht kann. Fettes Grinsen und so erfährt er, was es mit dem verschwundenen Ring auf sich hat.
„Endlich“ steht das titelgebende Hotel in Flammen

Zum versöhnlichen Abschluss darf Klößchen eine besonders große Portion Schokopudding verputzen.

So richtig erreicht mich die Folge nicht. Sie läuft so vor sich hin und Tante Isabel wirkt zu bemüht, nicht authentisch.


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