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Geschrieben von Info-Box am 07.02.2019 um 15:52:
036 - Das Geschenk des Bösen
Geschrieben von DaDi am 10.03.2019 um 22:47:
Ich weiß nicht, ob ich mich verhört habe, oder ob TKKG den Fall wirklich bekommen hat, weil Kommissar Glockner dienstlich verreist. Etwas abgedreht die Vorstellung, dass er ihnen so eine Fall übergibt, naja. Die Folge an sich finde ich gut für Zwischendrin, ansonsten ist sie mir ein wenig zu simple gestrickt. Etwas irritiert war ich bei ungefähr der Hälfte der Folge, als plötzlich die TKKG-Titelmelodie kam und ich erschrak, weil ich dachte die Folge ist schon vorbei
Geschrieben von Volker_Mars am 21.03.2022 um 19:51:
Alfred der Zocker!
Seien wir mal ehrlich, ich hätte auch den Postboten von Fahrrad geholt um mir den Brief mit den 6 Richtigen "zurückzuholen".
Wenn man so etwas verschenkt, sollte man es irgendwo im Oberstübchen einkalkulieren, dass da jemand auch gewinnen kann.
Verzockt hat sich der Alfred.
Ich vergebe tolle 9 Punkte!
Geschrieben von Olle_Viri am 13.08.2023 um 07:31:
Verbrecher, Mörder und Zocker gegen Klopper und Popper:
Die 36 war früher meine absolute Lieblingsfolge, und auch heute noch liegt sie wohl noch in meinen Top 5. Das liegt zum einen daran, dass sie eine der witzigsten Folgen der Serie ist und lustige Zitate und Sprüche bietet ohne Ende. Einfach unglaublich stimmungsvoll das Ganze inklusive der tollen Zwischenmusik. Wie schon die 35 wird die Folge kurz, knackig und absolut auf den Punkt gebracht. Darüber hinaus zeigt jeder von TKKG diesmal vollen Einsatz und kommt in der Folge zum Tragen. Das war gerade in der Mitte der 30er sackstark. Gaby belauscht ein Gespräch auf dem Polizeipräsidium und trägt den Fall an TKKG, Karl zeigt vollsten Einsatz um sein Wissen zu erweitern (und wird von Tim 'kletternder Computer' genannt). Wie Klößchen trägt er in der legendären Klopperszene mit den Zockern (für mich die mit Abstand gelungenste Klopperszene der gesamten Serie) dazu bei, dass die Ganoven K.O. gehen. Trotz beschlagener Brille setzt er sein Fahrrad ein, während Klößchen die Luftpumpe als Waffe benutzt. Tim ist bei dieser nächtlichen Schlägerei fast nur Statist. Aber auch er hat später seine Szenen, als er z.B. mit dem Samuraischwert die Ganoven in Schach hält. Mit 3 Schulhofszenen und einer nächtlichen Internatsausbruchsszene ist die Folge auch eine stimmungsvolle Schul-und Internatsfolge. Neben dem unerlaubten Glücksspiel geht es um bewaffneten Raub, nächtlichen tätlichen Angriff, Erpressung, Falschmünzerei, häusliche Gewalt und nicht zuletzt um den gewaltsamen Angriff und Raub auf einen Postboten. Man glaubt nicht, was alles in dieser kurzen Folge drinsteckt. Das Ganze wird absolut auf den Punkt gebracht wie schon die Vorgängerfolge, einfach stark. Hintergrundgeräusche (Bahnhof) und Sprecher absolut top, bei denen verdient sich der legendäre Zocker Hebermann (von Helmut Gentsch gesprochen) mit seinem Ossi-Dialekt die Bestnote und sorgt für unvergessene Lacher.
Kurzum, absolutes Serienhighlight. Gerade bei den meisten älteren TKKG-Hörern genießt diese Folge absoluten Kultstatus (siehe dazu die Bewertungen auf der TKKG-Site).
Zitate / lustige Szenen:
Hier könnte man fast das ganze Hörspiel auflisten.
Assessor Langbein sieht in jedem Schüler den absoluten Raucher.
Langbein:"Aber der Sauerlich hat wahrscheinlich eine Zigarre im Mund."
Als Klößchen nörgelt gibt ihm Karl Kontra:"Wie wir von Bienert, Domschke und Kausch wissen, hat dir Axel die Ehrenrunde erspart."
Bienert kommt im 'Phantom auf dem Feuerstuhl' vor und Kausch im 'Zirkus Sarani'. Domschke womöglich nur in einer Buchfolge, da erinnere ich mich nicht dran.
Gaby über die Zocker:"Die sehn ja ganz schön gefährlich aus."
Klößchen:"Sind sie auch, vor allem auch deshalb weil ich jetzt keine Luftpumpe mehr habe mit der ich ihnen eines über die Rübe ziehen kann."
Klößchen haut mit der Faust auf den Tisch.
Gaby:"Mensch Willi, nicht so wild."
Klößchen:"Das ist der Espresso, der haut hin."
Als Tim mit dem Samuraischwert anstürmt meint Ploczek:"Was ist denn jetzt los? Sind wir jetzt im Kindergarten oder träume ich?"
Darauf Alfred Eggebrecht:"Es sind Verbrecher, Mörder und Zocker."
Für mich der Spruch der Folge. Man beachte vor allem die Steigerung Verbrecher - Mörder und dann Zocker. Einfach köstlich. Alfred Eggebrecht mein mit Mörder wohl Ploczek, den er damit erpresst, dass er beobachtet hat wie er seine Frau niederschlug. Der verteidigt sich dann.
Ploczek:"Unsinn, die Hand saß locker ja das geb ich zu, aber sie lebt. Sie liegt jetzt in einer Privatklinik in Holdersheim."
Nachdem der Briefträger überfallen wurde und Tim auf Alfred kniet, kommt Karl dazu und meint:"Ich glaub mich knutscht ein Elch. Das ist ja Alfred Eggebrecht, seines Zeichens Zocker, Erpresser und Schweinehund."
Das humoristische Highlight der Folge (und auch eines der gesamten Serie) ist die nächtliche Klopperszene mit den beiden Zockern Hebermann und Noske, die TKKG (ohne Gaby) nachts auf dem Heimweg abpassen und ihnen mit ihrem Wagen den Weg abschneiden.
Tim:"Die Zocker sind es, dacht ichs mir doch."
Hebermann:"Na ham mer euch also hm. Statt uns diesen Latschi zu überlassen verhelft ihr ihm zur Flucht, hä."
und dann weiter an Karl gerichtet:"Du bist wohl der Anführer eurer Popper-Gruppe, wäh? Also, wo isser?"
Karl couragiert:"1.blockieren Sie die Fahrbahn, 2. sind wir keine Popper-Gruppe, 3. bin ich nicht der Anführer und 4. was wollen Sie eigentlich?"
....
Tim:"Bitte keine Gewalt, wir sind friedliche Schüler auf dem Weg nach Hause."
Hebermann:"Nu von weschen friedlich, wo Schusswaffen im Spiel sind gehts alles andere als friedlich zu, du des werdsch dir zeische Freundsche du, basse mal uff du!"
Dann legen Karl und Klößchen mit dem Fahrrad und der Luftpumpe los (und auch Tim hilft etwas) und die beiden gehen K.O. Alleine für diese geniale Szene verdient sich die Folge ihre 10 Punkte.
Fazit: Absolute Kultfolge und humoristisches Highlight der Serie, Sprüche und Zitate die ewig hängenbleiben und auch sonst passt hier einfach alles in dieser wunderbaren Folge. Top 5 der gesamten Serie für mich, klare 10/10
weitere Anmerkungen:
Hebermann hebt seine Mitspieler beim Falschspiel aus. Noske verbinde ich immer mit Narkose, der wird ja auch 2x von TKKG in den Schlaf geschickt.
Axel Eggebrechts Japanfimmel kommt auch gut. Das Thema wird auch musikalisch als es nach Birnbach am See zum Besuch von TKKG beim erkälteten Axel Eggebrecht geht in die Zwischenmusik eingebracht, solche Kleinigkeiten und schönen Details machen gerade in den Klassikern einige Folgen aus.
Geschrieben von Chantal-Marie am 09.09.2023 um 18:51:
Ich habe jetzt mehrere Tage gebraucht, um diese Folge endlich mal anzuhören. Leider fand ich sie nicht so gut, wirklich schlecht fand ich sie auch nicht. Das Thema Spielsucht ist an sich interessant, hier fand ich es aber etwas langweilig umgesetzt. Die Spannung hat einfach gefehlt. Es ist auch nie was wirklich überraschendes passiert. Daher 5 Punkte
Geschrieben von Klara_Fall am 05.03.2024 um 07:49:
"Meine" Folge ist es leider nicht.
Der hier erwähnte Humor trifft nicht mein Komik-Zentrum. Das halte ich für völligst legitim, dass da jede/n andere Dinge ansprechen und zum

bringen. Habe ich im Alltag auch schon so erlebt, wenn ich mit (vor allem) meiner Mutter einen Film schaue oder einen Kabarettisten-Auftritt besuche: sie liegt vor Lachen fast unterm Sessel, während ich nur die Augen rolle und umgekehrt.
Und auch sonst langweile ich mich leider nur durch diese Folge hindurch. Finde leider nichts, wo ich sage "au ja, höre ich mal wieder".
Da eine halbwegs schlüssige Folge - also in Relation zu z. B. "Killerpflanzen" oder "Geheimnis der Burgruine", die bei mir mit 4 Punkten schlecht wegkommen - 5 Punkte.
Geschrieben von HildaW am 12.07.2024 um 19:13:
Schöner Beginn auf dem Schulhof mit einer aufgeregten Gaby, die gewissermaßen zufällig einen neuen Fall erlauscht hat.
Raus aus den Klamotten und ab durchs Fenster damit.

Man muss sich nur zu helfen wissen.
Karl hat einen Mut-Anfall. Und -zack- wird es dramatisch.
„Ihr Bruder schickt uns. Beinahe jedenfalls“ dreht Tarzan die Tatsachen zurecht.
Lehrer Eggebrecht freut sich über TKKs Besuch – müsste ihm nicht sofort aufgehen, dass TK aus dem Internat getürmt sind? Ah, das kommt später noch zur Sprache.
„Wir sind friedliche Schüler“, sagt Tarzan. Und dann werden die beiden Zocker ganz locker-vom-Hocker routiniert gemütlich platt gemacht.
Der Bahnhof hat eine schöne Hintergrundgeräuschkulisse.
Denkarbeit, die Suche nach einer Telefonzelle, Tarzan schnappt sich ein Samuraischwert, eine mehr oder weniger zufällige Entlarvung eines Geldfälschers.
Bei der abschließenden Szene mit dem Lottoschein war ich schon etwas zu unkonzentriert, um alles zu entwirren, werde ich -irgendwann- noch mal hören, ohne mich zu langweilen.
Spannende Folge, gut durcherzählt, mag ich!
Geschrieben von Holger am 12.07.2024 um 20:11:
| Zitat von HildaW: |
| „Wir sind friedliche Schüler“, sagt Tarzan. Und dann werden die beiden Zocker ganz locker-vom-Hocker routiniert gemütlich platt gemacht. |
Dient doch alles nur der Selbstverteidigung.
Geschrieben von HildaW am 13.07.2024 um 09:26:
| Zitat von Holger: |
| Zitat von HildaW: | | „Wir sind friedliche Schüler“, sagt Tarzan. Und dann werden die beiden Zocker ganz locker-vom-Hocker routiniert gemütlich platt gemacht. |
Dient doch alles nur der Selbstverteidigung.
|
Ach ja, ich vergaß.
Zugegeben: Ich mag solche Szenen (meistens), jedenfalls im Hörspiel.
Geschrieben von Mangobanane am 09.03.2026 um 17:45:
Beim Hören fiel mir heute ein Dialogfehler auf: Hebermann bollert vehement gegen die Tür und fragt Noske, warum nicht aufgemacht wird. Später behauptet Alfred, dass Hebermann falsch gespielt habe. Wie kann er falschspielen, wenn er gar nicht mitspielt?
Weiß jemand, ob es sich bei Kommissar Bonze um den Kommissar handelt, der später Ploczek verhaftet? Steht das im Buch?
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